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Author: jasmin » 22. Nov 2010, 09:40
Maria Magdalena war also nicht nur zu Lebzeiten die Frau mit besonderer Nähe zu Jesus - die Vermutung, dass eine erotische Beziehung zwischen ihr und Jesus bestanden habe, ist schon alt. Sie war - als Frau! - auch die erste, die die das Christentum begründende Botschaft von der Auferstehung Christi erfuhr und dann zu verbreiten hatte. Über ihr weiteres Schicksal fehlen biblische oder andere zuverlässige Berichte. Wohl um 160 entstand das ihr zugeschriebene "Evangelium der Maria" mit Dialogen zwischen dem Auferstandenen und seinen Jüngerinnen und Jüngern mit Gedanken aus der Gnosis.
Author: Knuddelbär-balu » 22. Nov 2010, 13:27
Ich habe gehört sie soll Jesus geliebte gewesen sein, stimmt das?
... Über Maria Magdalena oder Maria von Magdala wird im Neuen Testament berichtet. Alle vier Evangelisten erwähnen sie als Zeugin der Auferstehung. Ihrem Beinamen nach stammt sie wohl aus dem Ort Magdala am See Genezareth im Heiligen Land....Nach den Evangelien hat Jesus ihr sieben Dämonen ausgetrieben (Lk 8,2 EU; Mk 16,9 EU). Sie gehörte zu den Frauen, die ihm nachfolgten und für seinen und der Jünger Unterhalt sorgten (Lk 8,3 EU). Diese Frauen begleiteten ihren Herrn nach Jerusalem, sie standen unter dem Kreuz, als die meisten anderen Jünger geflohen waren (Mt 27,55f EU), halfen beim Begräbnis (Mt 27,61 EU; Mk 15,47 EU) und entdeckten am Ostermorgen das leere Grab (Mk 16,1-5 EU, Joh 20,1 EU). Nachdem Maria Magdalena hiervon den Jüngern berichtet hatte, begegnete ihr als Erster der Auferstandene und trug ihr die Botschaft an die Jünger auf (Joh 20,11-18 EU). Daher wurde sie schon in der Alten Kirche als „Apostelgleiche“ verehrt und bekam den Ehrennamen apostola apostolorum – „Apostelin der Apostel“.Maria Magdalena ist eine der wenigen Frauen in der Bibel, die nicht über einen Mann definiert werden („Frau des ...“, „Mutter des ...“) und die im Evangeliumstext in direkter Rede vorkommen....Papst Gregor I. identifizierte 591 (darin Hippolytus († 235) folgend) in einer Predigt Maria von Magdala mit der Sünderin, die Jesus die Füße wäscht und deren Name nicht überliefert ist (Lk 7,36-50 EU). Diese Identifikation wurde ein Teil der katholischen Tradition um Maria Magdalena, in der diese auch mit Maria von Bethanien, der Schwester Marthas und Lazarus’ gleichgesetzt wird.Später wurde die genannte Sünderin als Prostituierte verstanden, weshalb Maria Magdalena oftmals und auch noch heute als Prostituierte betrachtet wird. So gab es z.B. noch bis 1996 in Irland sogenannte "Magdalenenheime", eine von katholischen Ordensschwestern geleitete Organisation zur Aufnahme „gefallener Mädchen und Frauen“....In der Gnosis und der Rosenkreuzer-Mystik wird überliefert, dass Maria Magdalena die Gefährtin Jesu gewesen sei. Das gnostische Evangelium der Maria, das auf die zweite Hälfte des zweiten Jahrhunderts datiert wird, ist möglicherweise nach ihr benannt.Gemäß den Mythen im französischen Fischerdorf Saintes-Maries-de-la-Mer wurde Maria Magdalena mit Maria des Kleophas, der Mutter der Apostel Jakobus d. J. und Simon Zelotes sowie Maria Salome, Martha und Lazarus von Juden auf einem segellosen Schiff ausgesetzt, landete bei Marseille und missionierte die Provence. Verehrt wird dort auch eine angebliche Dienerin, die mit den drei Marien gekommen sein soll, die schwarze Sarah, deren Kult von der Kirche nicht anerkannt ist, eine Patronin der Roma und Sinti.Im Volksglauben des römisch-katholisch geprägten Kulturraumes wurde Maria Magdalena in der Vormoderne von weiblichen Prostituierten und Ehebrecherinnen als eine Art Schutzpatronin und Fürbitterin angesehen.Im Mittelalter vermischte man außerdem Motive der Legende der Maria von Ägypten mit denen der Maria Magdalena....http://de.wikipedia.org/wiki/Maria_Magdalena
...Das Evangelium der Maria (manchmal auch: Evangelium der Maria Magdalena) gehört zu den Apokryphen des Neuen Testaments. Es handelt sich um eine gnostische Schrift, die auf etwa 160 n. Chr. datiert wird.Bei der Maria, die dem Evangelium den Namen gegeben hat, handelt es sich möglicherweise um Maria Magdalena. Da im Text selbst jedoch nur allgemein von „Maria“ die Rede ist, bleibt diese Zuordnung unsicher.Das Evangelium besteht im ersten Teil aus Dialogen zwischen dem auferstandenen Jesus und seinen Jüngern und Jüngerinnen. Es enthält außerdem im zweiten Teil eine Vision Maria Magdalenas. Die beiden Teile scheinen ursprünglich voneinander unabhängig gewesen zu sein. Verbunden werden sie durch die Figur der Maria, die am Ende des ersten Teils auftritt. Im zweiten Teil ist ihre Rolle deutlich ausgeprägter, so dass der Titel Evangelium der Maria streng genommen nur auf den zweiten Teil des Apokryphons passt. Nach allgemeiner Forschungsmeinung war das Original der Schrift in griechischer Sprache verfasst.Das Evangelium ist nicht vollständig erhalten, sondern nur als Fragment. Die Seiten 1–6 und 11–14 der insgesamt 18 Seiten umfassenden Schrift sind verloren. Der erhaltene Textbestand des Werks ist in sahidisch, einem koptischen Dialekt, verfasst und im Kodex Berolinensis 8502 enthalten, der ins 5. Jahrhundert datiert. Daneben existieren zwei später gefundene griechische Fragmente, von denen eines in wenigen Punkten von der koptischen Fassung abweicht, während das andere mit dem koptischen Text übereinstimmt.*** The link is only visible for members, go to login. ***
Author: Google » 22. Nov 2010, 13:27
Author: cherrycurry » 23. Nov 2010, 06:44
Author: jasmin » 23. Nov 2010, 10:47
Author: Knuddelbär-balu » 23. Nov 2010, 16:49
cherrycurry wrote:Meines Wissens war Maria Magdalena eingeweihte Tempelpriesterin ägyptischer Mysterien, und es gab eine tiefe, innige Liebesbeziehung zwischen ihr und Jesus ...Magdalena musste nach Jesus Kreuzigung mit einem Kind unter ihrem Herzen fliehen, da die Petri-Gruppe nach ihrem Leben trachtete. Auf der Flucht kam sie bis nach dem heutigen Frankreich, weil der Arm der Petrus-Gruppe damals noch nicht bis dorthin reichte. Ihr Kind von Jesus hieß Sarah. Dort in Frankreich begann sie auch wieder Vertraute und den Geist der Johannes-Lehre um sich zu scharen - woraus dann später die Templer entstammten.Man erinnere sich an die Zeit, als die Petrus-Kirche wieder erbarmungslos und blutig gegen die Templer vorging. Leonardo da Vica wiederum schließt den Kreis zu den Templern."
Author: jasmin » 3. Dec 2010, 10:07
Author: Google » 20. May 2012, 00:23
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