Die hässlichsten Tiere der Welt
Teil 2

Nacktkatzen, die auch Sphynx-Katzen genannt werden, sind keine künstliche Zucht: Die Tiere sind durch eine Genmutation entstanden und auch in freier Natur überlebensfähig. Schon in der Antike kannte man die Alien-Mieze. Rücksichtslose Züchter versuchen heute allerdings, den Tieren selbst die verbliebenen Tasthaare zu entfernen.
Diese buschartige Verflechtung ist nicht etwa ein Vogelnest - sondern ein Faultier! Die gemütlichen, in Südamerika beheimateten Tiere verbringen nahezu ihr gesamtes Leben an einem Baum hängend. Ihn verlassen sie nur zum "Geschäft" - eine echte Erleichterung, denn der Mageninhalt ist das Schwerste am Faultier. Früher gab es sogar Faultiere, die die Größe von Elefanten besaßen. Sie wurden aber vor rund 10.000 Jahren ausgerottet.
Aufgrund seiner merkwürdigen, ohrenförmigen Flossen am Kopf erhielt dieser Oktopus den Beinamen "Dumbo". Tatsächlich bewegt er sich - wie der fliegende Elefant aus dem Disney-Film - durch Bewegung seiner überdimensionalen "Ohren" fort. Dumbo-Oktopusse leben am Meeresgrund. Ihre Hautfarbe können sie übrigens nach Belieben verändern.
Hasenohren, Schweinsrüssel, ein Katzenbuckel und ein Känguruhschwanz ergeben zusammen: ein Erdferkel! Selbst die Wissenschaft konnte sich bis heute nicht auf eine eindeutige Zuordnung dieses Tieres einigen. Erdferkel leben in den Savannen Afrikas und sind in freier Natur nur selten zu beobachten. Sie ernähren sich von Termiten, die sie mit ihrer klebrigen und verwarzten Zunge aus dem Erdreich fischen.
Das Axolotl, ein mexikanischer Schwanzlurch, sieht zwar wenig ansprechend aus - hat aber außergewöhnliche Fähigkeiten. Werden ihm Gliedmaßen oder sogar Organe abgetrennt, wachsen diese einfach wieder nach. Bis heute rätseln Forscher über dieses medizinische Wunder. Sie hoffen, dass sich die Fähigkeit der Axolotl vielleicht auch für die Humanmedizin nutzen lässt.
In freier Wildbahn sind Axolotl mittlerweile vom Aussterben bedroht. Sie leben ausschließlich in einigen Seen rund um Mexiko Stadt. Obwohl sie kaum länger als dreißig Zentimeter werden, können sie mit ihrem breiten Maul vergleichsweise riesige Meerestiere verspeisen.
Okay - ihr Kragen erinnert tatsächlich an die Halskrausen, die Hunde bei Flohbefall tragen müssen. Doch der Kragenechse leistet ihr merkwürdiges Kleidungsstück gute Dienste: Ist Gefahr im Anzug, kann sie ihn bis zu dreißig Zentimeter hoch aufstellen. Dadurch schlägt sie manchen Angreifer in die Flucht.
