Beitrag von 3sat zu Ttip

Hier dreht sich alles um das politische Weltgeschehen.

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Beitrag von 3sat zu Ttip

Ungelesener Beitragvon Jacko » 30. Nov 2015, 09:05

Am Freitag kam ein toller Beitrag auf 3Sat über das Freihandelsabkommen, das zwischen EU und USA entstehen soll. Als Beispiel des Freihandelsabkommen zwischen USA, Mexico und Canada wird gezeigt, wie es geht...

http://www.3sat.de/mediathek/index.php? ... &obj=55586
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Re: Beitrag von 3sat zu Ttip

Ungelesener Beitragvon Schreiberling » 30. Nov 2015, 19:35

Wie ist das Fazit, wenn man fragen darf? Mehr Chancen oder mehr Risiken?

Ich persönlich sehe mich ja zwischenzeitlich eher als Freihandelsgegner, weil es zu zu vielen Ländern führt, die über keine eigene tragfähige wirtschaftliche Basis verfügen.
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Re: Beitrag von 3sat zu Ttip

Ungelesener Beitragvon Jacko » 30. Nov 2015, 19:39

Für mich ist der Beitrag eindeutig Wasser auf der Mühle, dass der Ttip die ganz Reichen noch viel reicher machen wird und der Mittelstand und darunter die Rechnung bezahlen dürfen!

Oder auch anders ausgedrückt: Wir brauchen ja nichts darüber zu wissen, weil sonst fängt ja noch jemand zum Nachdenken an und der Betrug am kleinen Mann fliegt auf.
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Re: Beitrag von 3sat zu Ttip

Ungelesener Beitragvon Chefstratege » 30. Nov 2015, 19:45

Problem an der Weltwirtschaft ist nach wie vor, dass wir keine Vorstellung haben, wie wir die afrikanische Wirtschaft an das restliche Wirtschaftssystem anbinden und gleichzeitig die klassische Produktion und nicht nur den reinen Rohstoffexport in diesen Ländern profitabel gestalten. Fest steht, dass Freihandelsabkommen kaum in diese Richtung ziehen, weil sie selbstverständlich die Wirtschaftsprodukte des mächtigeren Vertragspartners stark begünstigen.

Das ist nicht das vordergründige Problem an Ttip - weil es zwischen zwei Industrienationen geschlossen wird. Das vordergründige Problem an Ttip sind die unterschiedlichen Systeme des Wirtschaftsrechts der beiden Vertragsparter, die man nun irgendwie auf ein Niveau zu planieren versucht. Vom Lobbyismus reden wir mal nicht....das ist immer ein Problem.
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Re: Beitrag von 3sat zu Ttip

Ungelesener Beitragvon Schreiberling » 30. Nov 2015, 20:17

Ja, das ist richtig, Afrika (und meines Erachtens auch Arabien) fallen als Produzenten aus der Weltwirtschaft heraus, was über die Rohstoffproduktion hinausgeht. Wo ich mir aber keineswegs sicher bin, ist die Frage, ob das nur äußere Gründe hat, oder ob das nicht zumindest auch stark in der Mentalität der dortigen Gesellschaften wurzelt (Clanstrukturen, Günstlingswirtschaft etc.) Von linker Seite wird das ja gerne der Kolonialzeit zugeschrieben, aber es trifft ja auch auf Länder zu, die nie Kolonie waren, wie Abbessinien oder die arabischen Monarchien.

Ob das amerikanische Wirtschaftsrecht zum europäischen so viel anders ist, ist eine interessante Frage. Im Grunde hat es ja starke Parallelen zum britischen Recht. Ansonsten ist es mal verbraucherfreundlicher als das der EU und mal weniger verbraucherfreundlich. Ich sehe das Problem da vor allem rechtlich in angedachten nichtstaatlichen Schiedsgerichten, die gewissermaßen die Autorität des Staates untergraben. Im übrigen auch in der Intransparenz mit der TTIP etabliert wird.

Generell werden mir aber auch die Wirtschaftsräume zu groß und die Weltkonzerne zu mächtig. Wenn eine Unternehmensführung tausende Kilometer von den Beschäftigten entfernt sitzt, sind die natürlich nur noch eine Nummer in der Statistik. Ganz anders natürlich beim Mittelständler, der in seiner Heimatstadt lebt und der als Bürger geschätzt und geachtet werden will.

@Jacko

Danke für die Zusammenfassung. Vielleicht sehe ich es mir gelegentlich an.an.
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Re: Beitrag von 3sat zu Ttip

Ungelesener Beitragvon Jacko » 30. Nov 2015, 21:08

Schreiberling, es wäre gut, wenn du das machen würdest, denn es werden dabei so manche Fragen beantwortet, die sich jetzt aus deinem Geschriebenen ergeben und ich kann es nicht so getreu wiedergeben.
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Re: Beitrag von 3sat zu Ttip

Ungelesener Beitragvon Chefstratege » 30. Nov 2015, 21:25

Schreiberling hat geschrieben:Ja, das ist richtig, Afrika (und meines Erachtens auch Arabien) fallen als Produzenten aus der Weltwirtschaft heraus, was über die Rohstoffproduktion hinausgeht. Wo ich mir aber keineswegs sicher bin, ist die Frage, ob das nur äußere Gründe hat, oder ob das nicht zumindest auch stark in der Mentalität der dortigen Gesellschaften wurzelt (Clanstrukturen, Günstlingswirtschaft etc.) Von linker Seite wird das ja gerne der Kolonialzeit zugeschrieben, aber es trifft ja auch auf Länder zu, die nie Kolonie waren, wie Abbessinien oder die arabischen Monarchien.


Die arabische Wirtschaft ist mit der des restlichen Afrikas kaum zu vergleichen, wobei man natürlich gut zwischen "afrikanischen" und "arabischen" Staaten in Afrika (insbesondere Nordafrika) trennen muss. Auch die Mentalität ist es nicht. Die Arabar respektive Nordafrikaner hatten weit vor den Europäern die Kontrolle über den gesamten afrikanischen Handel. Heute förden sie zwar hauptsächlich Öl - aber sie tun es selbst und sind damit zum großen Teil halbwegs wohlhabend bis reich geworden.

Ich kenne kein Land südlich der Sahara, dass mit alleinigem Rohstoffexport irgendwas erreicht hätte. Zum großen Teil sind es sowieso die weltweiten Konzerne, die das Geschäft komplett abwickeln. Ich habe in mehreren afrkanischen Staaten chinesische Arbeiter mit chinesischen Maschinen getroffen, die neue Straßen gebaut haben, um die Rohstoffe nach China abtransportieren zu können. Afrikaner können genauso Straßen bauen - aber sie haben kein Kapital, weil sie nichts selbst herstellen und weil sie nicht an die Weltwirtschaft angebunden sind (es somit auch gar nicht möglich ist, selbst etwas gewinnbringend herzustellen und zu vermarkten). Die großen Konzerne schaffen in Afrika keine Arbeitsplätze. Sie bringen ihre Arbeiter entweder mit oder investieren in Sparten, in denen kaum Arbeitskräfte benötigt werden - eben Rohstoffabbau.
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Re: Beitrag von 3sat zu Ttip

Ungelesener Beitragvon Schreiberling » 30. Nov 2015, 22:11

In der Tat, die Araber sind bzw. waren "Händler", allerdings stellt sich perspektivisch die Frage, was von Ihrem Reichtum übrig sein wird, wenn das Öl einmal versiegt sein wird. Ich bin da freilich nicht völlig im Bild, aber ich sehe nicht so wirklich, was da bisher für die Zeit nach dem Öl Großartiges aufgebaut worden wäre.

Ja, das trifft auf Afrika wohl zu, auf die Frage nach dem Warum fällt mir allerdings nichts ein, außer, daß es an den Menschen und ihrer Mentalität liegen muß, wenn es andere Völker doch auch geschafft haben, sich aus Armut emporzuheben. Die Afrikaner hätten schließlich zwei Möglichkeiten, entweder sie locken Investoren an, oder sie bauen aus eigener Kraft mit ihren bescheidenen Mitteln langsam aber stetig eine Wirtschaft auf. Aber sie nutzen weder die eine noch die andere Möglichkeit, anstattdessen herrscht Leben in den Tag hinein, rechtliches Chaos, Korruption und Desorganisation. Man könnte natürlich auch argumentieren, daß sie sich nie wirklich von ihren Kolonialherren gelöst haben, aber das paßt ja zum Beispiel auf Abessinien (heute Äthiopien) gar nicht.
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Re: Beitrag von 3sat zu Ttip

Ungelesener Beitragvon Chefstratege » 30. Nov 2015, 22:30

Ich verfolge die Lage in den Arabischen Staaten bzw. den Golfstaaten nicht aktiv. Allerdings sieht man an Dubai und Konsorten schon, dass sie darauf aus sind, andere Wirtschaftszweige zu fördern. Tourismus z.B., aber auch den Finanzsektor. Ob sie es letztlich schaffen, wenn das Öl alle ist - wer weiß?

Das mit dem Kolonialismus ist so eine Sache. 90%, vielleicht auch 95% von Afrika waren Kolonien. Einzige Ausnahmen sind Äthiopien sowie Botswana, das sich eine Weile freiwillig unter britisches Protektorat gestellt hat, sonst aber auch keine Kolonie war. Selbstverständlich hat der Kolonialismus - immerhin waren es an vielen Stellen viereinhalb Jahrhunderte - Spuren in Gesellschaft und Wirtschaft hinterlassen. Eine unabhängige Entwicklung gab es auch danach an vielen Stellen nicht, weil die Länder in Bürgerkriege verfallen sind. Oft fehlt auch das know-how, das keiner gerne ohne eigenen Vorteil exportiert. Warum die Entwicklung wie in Europa nicht auch unabhängig in Afrika stattgefunden hat ist schwer zu sagen. Auf intellektuellem Niveau hat sie das vielleicht sogar in gewisser Weise. Die berühmten Bibliotheken Timbuktus sind einige Jahrhunderte alt. Auf wirtschaftlichem Niveau war es vielleicht einfach nicht nötig. Zu jeder Zeit wuchs alles was man zum Leben brauchte vor der Haustür. Das ist in Europa in sechs Monaten des Jahres bei weitem nicht so. Alleine um diese Zeit zu überleben brauchte man ein Wirtschaftssystem.

Machen wir doch mal ein Gedankenexperiment. Stellen wir uns vor - Amerika wäre, sagen wir 1750, soweit entwickelt gewesen wie heute und Europa der Geschichte entsprechend. Der durchschnittliche Handwerker ist gerade soweit gebildet, dass er seine Schuhe zusammennageln kann und vielleicht noch weiß, dass es Amerika gibt. Nun kommt ein Großkonzern von "übern Teich" daher und kauft sämtliche Erzvorkommen des Erzgebirges auf. Ein anderer Konzern eröffnet eine Schuhfabrik, stellt alle Schuhmacher zu einem Hungerlohn ein und verkauft die Schuhe zum halben Preis, damit die restlichen, die sich weigern, kein Geschäft mehr machen. Oder, noch schöner, er bringt die Schuhe einfach kontainerweise fertig nach Europa, zum halben Preis. Würden wir verstehen was vorgeht? Würden wir den großen Zusammenhang erkennen? Könnten wir etwas aus eigener Kraft unternehmen? In den - sagen wir - ersten 15 Jahren dieser Entwicklung? Was würde wohl mit der europäischen Wirtschaft passieren?
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Re: Beitrag von 3sat zu Ttip

Ungelesener Beitragvon Joe12 » 14. Dez 2015, 21:23

Jacko, zieh dir das mal rein...


https://youtu.be/zQ1tk3dTUJI?t=4m56s

Hier sieht man schön ein weiteres problem unserer politik: und es wird nicht nur mit ttip so gehandelt sondern mit allen gesetzen die kritisch betrachtet werden...
Das ist hier standart vorgehen, wenn die bevölkerung ein problem mit etwas hat einfach mal für angst sorgen und dann klappt es auch wieder mit dem gesetzabnicken... oder halt ne fußballweltmeißterschaft... ach ja die ist ja dies jahr glaube im winter... mal keine sommerpause dabei, das gibt viel zeit in denen die leute abgelenkt sind um alles weitere abzunicken... viel spaß beim schaun...
Solange es möglich ist sich zu bereichern oder sich in sonst einer Form besser zu machen als andere und solang der Mensch das Konkurrenzverhalten innerhalb seiner Art nicht ablegt, solange wird es Gier geben und solange es Gier gibt, solange wird es die heutigen krankhaften Auswüchse in Wirtschaft und Politik, sowie Krieg und Leid geben.

Wenn das Leben ein Geschenk ist, wüsste ich gern wo man es umtauschen kann.

Captain Obvious

Das Leben wäre doch langweilig, wenn alles direkt funktionieren würde, nicht wahr?

Nein wäre es nicht, mich würde es freuen!

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