Deutschland in 50 bis 100 Jahren

Hier dreht sich alles um das politische Weltgeschehen.

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Re: Deutschland in 50 bis 100 Jahren

Ungelesener Beitragvon Lillith » 30. Apr 2017, 01:05

Jacko hat geschrieben:Lilly ist bald Millionärin.......


Ernsthaft jetzt ? WOW [PL] [ahm]
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Re: Deutschland in 50 bis 100 Jahren

Ungelesener Beitragvon Jacko » 30. Apr 2017, 07:33

Genau Lilly, lass schon mal die Sektkorken knallen! [ok]

Und jetzt Samsa? Ich stelle fest, der Wasserpegel vom Bodensee steigt in den Monaten März bis Mai. Wenn ich das auf 5 Jahre hochrechne ist ganz Süddeutschland unter Wasser. Verstehst, was ich meine? Genauso aussagekräftig ist eine Spekulation auf 50 oder 100 Jahre.

Solche Überlegungen erinnern mich an die Aussagen, die Bezüglich Ttip gemacht worden sind, was jeder einzelne davon mehr im Geldbeutel haben wird und wo wir mit unserer Rente rauskommen würden. Es ist letztendlich ein warmes Lüftchen ohne handfeste Aussage. Als im Januar oder Februar der Preis für Salat gestiegen ist, weil die Ernte weniger ausfiel, wäre auf 50 Jahre hochgerechnet der Preis ins Unermessliche gestiegen bzw. würde es in 100 Jahren keinen Salat mehr geben.

Mich stört nicht der Moment, mich stört die Hochrechnung auf den langen Zeitraum ohne weitere Bedenken, dass sich manches von alleine ohne Zutun der Politik wieder einpendeln wird.
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Re: Deutschland in 50 bis 100 Jahren

Ungelesener Beitragvon samsa » 30. Apr 2017, 09:30

Jacko, was soll sich denn "von alleine wieder einpendeln"? Das Beispiel mit dem Bodensee ist schleht gewählt, denn hier weiß man eben, dass der Wasserpegel auch wieder sinken wird. Bei den genannten Ausgangsbedingungen sind aber gewisse Folgen unabwendbar, z.B. dass Deutsche in manchen Städten, Kreisen und Ländern (v.a. in NRW und Großstädten) in die Minderheit geraten werden. Das ist eine mathematische Gewissheit, wenn nicht politisch gegengesteuert wird. Wie um alles in der Welt soll sich das "von alleine wieder einpendeln"? Ein plötzlicher Babyboom, verursacht wodurch?

Nichts, was wir wissen, lässt darauf schließen, dass sich etwas zum Guten wenden sollte. Wie gesagt: natürlich kann ein Wunder geschehen. Aber so kann man doch keine Politik machen. Die etablierten Parteien können ja auch kein Gegenszenario benennen, und du unterstützt sie gerade voll in diesem kopflosen Kurs. Man stürzt sich in jedes Wagnis, und sei es noch so groß, und redet sich immer damit heraus, dass es schon gutgehen wird. Das ist nicht vernünftig, das ist infantil. "Mama und Papa beschützen mich schon, und wenn nicht, dann greift halt Gott ein". Ja, super. [aa

Ein langer Zeitraum bedeutet übrigens nicht per se schlechte Vorhersagekraft, denn es kommt auf die Periodizität der Prozesse an. Bevölkerungsprognosen gestützt auf Fertilität, Zu- und Abwanderungen machen überhaupt nur über große Zeiträume Sinn, ebenso wie z.B. bei geologischen oder manchen meteorologischen Prozessen (Klimawandel).
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Re: Deutschland in 50 bis 100 Jahren

Ungelesener Beitragvon Jacko » 30. Apr 2017, 11:33

Der erste Satz deines zweiten Absatzes:
Ich habe glaube ich nie gesagt, dass es sich von alleine unbedingt zum Guten wenden wird. Meine Aussage bezieht sich darauf, dass der Berechnungszeitraum zu lange ist und es gegebenenfalls noch viel schneller ins viel Schlimmere wenden kann! Ausreisser nach oben und nach unten sind viel wahrscheinlicher als dass es genau so passiert. Und ja, es könnte sogar nach der Wahrscheinlichkeit gut werden!
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