Die Stauseen in Kalifornien

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Die Stauseen in Kalifornien

Ungelesener Beitragvon Jacko » 31. Okt 2015, 10:44

Hab da gerade eine interessante Seite gefunden mit wirklich krassem Vergleich zwischen den Jahren mit den Wasserpegeln.

http://www.welt.de/vermischtes/article1 ... leich.html

Jetzt hoffen alle darauf, dass das Phänomen El Ninio viel Wasser bringt und die Sierre Nevada wieder etwas auffüllt.

Auch in Deutschland sind die Pegel der meisten Flüsse sehr niedrig, in den meisten Flüssen können die Schiffe nur noch teilbeladen fahren, weil sie sonst auf Grund laufen.

Hoffen wir mal, dass der Bodensee und die anderen Flüsse in Deutschland es den kalifornischen Seen nicht nachmachen müssen...
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Re: Die Stauseen in Kalifornien

Ungelesener Beitragvon R3ckZ » 31. Okt 2015, 11:00

verwunderlich... durch die Klimaerwärmung schmelzen die Pole und der Meeresspiegel steigt, hat zurfolge das die Niederland irgendwann untergeht.
da es ja auch zusätzlich immer wärmer wird, wird natürlich mehr Wasser verdunstet was aber ja wieder als Regen herunterkommt und somit flüsse und co eigentlich auffüllen sollte. Erst recht in bergigen Regionen...

Aber gut ich bin ja auch kein Klimatologe.Aber ich finds verwunderlich.

In Florida kann ich es einigermaßen nachvollziehen, gibt ja nicht allzuviel was die Wolken aufhält..
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Re: Die Stauseen in Kalifornien

Ungelesener Beitragvon Jacko » 31. Okt 2015, 12:40

Dein Gedankengang bezüglich der Regenfälle ist richtig, nur, es wird an anderen Orten regnen. Es wird sich vieles verschieben.
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Re: Die Stauseen in Kalifornien

Ungelesener Beitragvon Chefstratege » 31. Okt 2015, 13:33

R3ckZ hat geschrieben:verwunderlich... durch die Klimaerwärmung schmelzen die Pole und der Meeresspiegel steigt, hat zurfolge das die Niederland irgendwann untergeht.
da es ja auch zusätzlich immer wärmer wird, wird natürlich mehr Wasser verdunstet was aber ja wieder als Regen herunterkommt und somit flüsse und co eigentlich auffüllen sollte. Erst recht in bergigen Regionen...

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Das Problem ist ein anderes. Es gibt auf dieser Welt im großen wie im kleinen verschiedene klimatische Faktoren und Phänomene sowie häufige Wetterlagen, die das Klima und das Wetter beeinflussen. Oftmals sind das riesige Systeme, deren Auswirkungen um die halbe Welt reichen. Viele dieser sonst stabilen Phänomene (innertropische Konvergenzzone, Golfstrom, Azorenhoch und Islandtief) haben sich in den letzten Jahren zunehmend verändert und verschoben. Das bringt entsprechende Auswirkungen mit sich. Wirbelstürme über Mitteldeutschland, Dürre in Sachsen, unwetterartige Regenfälle im Südwesten usw. Die stabilen und eingespielten Systeme ändern sich - das ist der eigentliche Klimawandel. Und das bringt natürlich zunehmend Extremwetterlagen mit sich.
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Re: Die Stauseen in Kalifornien

Ungelesener Beitragvon R3ckZ » 31. Okt 2015, 13:41

Chefstratege hat geschrieben:
R3ckZ hat geschrieben:verwunderlich... durch die Klimaerwärmung schmelzen die Pole und der Meeresspiegel steigt, hat zurfolge das die Niederland irgendwann untergeht.
da es ja auch zusätzlich immer wärmer wird, wird natürlich mehr Wasser verdunstet was aber ja wieder als Regen herunterkommt und somit flüsse und co eigentlich auffüllen sollte. Erst recht in bergigen Regionen...

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Das Problem ist ein anderes. Es gibt auf dieser Welt im großen wie im kleinen verschiedene klimatische Faktoren und Phänomene sowie häufige Wetterlagen, die das Klima und das Wetter beeinflussen. Oftmals sind das riesige Systeme, deren Auswirkungen um die halbe Welt reichen. Viele dieser sonst stabilen Phänomene (innertropische Konvergenzzone, Golfstrom, Azorenhoch und Islandtief) haben sich in den letzten Jahren zunehmend verändert und verschoben. Das bringt entsprechende Auswirkungen mit sich. Wirbelstürme über Mitteldeutschland, Dürre in Sachsen, unwetterartige Regenfälle im Südwesten usw. Die stabilen und eingespielten Systeme ändern sich - das ist der eigentliche Klimawandel. Und das bringt natürlich zunehmend Extremwetterlagen mit sich.




das ist aber dann doch der normale lauf der Welt. so wie ich das mal gesehen habe, war afrika ja auch mal sehr grün. Also der nördliche Teil wo heutzutage mehr wüste und unfruchtbares Land ist. und das switch sozusagen immer hin und her im verlauf von tausenden Jahren....wenn ich das noch richtig im kopf habe :D
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Re: Die Stauseen in Kalifornien

Ungelesener Beitragvon Joe12 » 31. Okt 2015, 13:51

Das ist schon richtig, aber das mit afrika hing glaub ich mit irgend nem gebirge zusammen oder so... ka mehr
jedenfalls war das ne natürliche sache, hingegen das was imo passiert ist nicht unbedingt natürlichen ursprungs, es kann sein das es in diese richtung gegangen wäre, halt nur sehr viel langsamer, nicht in ka 30 - 60 jahren sondern in 300 - 600 jahren oder so
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Re: Die Stauseen in Kalifornien

Ungelesener Beitragvon Chefstratege » 31. Okt 2015, 13:55

@Rex

Das stimmt - es ist völlig normal, dass sich klimatische Dinge ändern. Die meiste Zeit der Erdgesichte war die Antarktis eisfrei. Sie war von Dinosauriern und einer üppigen Pflanzenwelt besiedelt. Heute ist es eine Eiswüste.
Das Problem ist nicht die Änderung an sich. Das Problem ist das Tempo mit der sie passiert. Mehrere Grad Celsius Temperaturanstieg in einem oder zwei Jahrhunderten ist eine Katastrophe, weil Tiere, Pflanzen und besagte langzeitliche Mechanismen Jahrtausende, Jahrhunderttausende oder Jahrmillionen benötigen, um sich an so eine Änderung anzupassen. Oder, um Wikipedia zu zitieren:

Neueste Erhebungen gehen davon aus, dass die derzeitige Aussterberate von 3 bis 130 Arten pro Tag um den Faktor 100 bis 1000 über dem natürlichen Wert liegt.[Einzelnachweis 43] Nach einer Studie des Stockholm Resilience Centre von 2009 ist der ermittelte Grenzwert für das verkraftbare Aussterben von Arten bereits um über 1.000 % überschritten und ist damit noch vor dem Klimawandel das größte ökologische Problem; es ist damit auch ein wesentliches Merkmal eines Anthropozän.


Nach: https://de.wikipedia.org/wiki/Aussterbe ... Aussterben (Autoren und Lizenzbestimmungen dort).
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Re: Die Stauseen in Kalifornien

Ungelesener Beitragvon Joe12 » 31. Okt 2015, 14:02

wie war das noch mal... seit der ersten weltklimakonferenz, unter anderem zur vermeidung sogenannter treibhausgase, ist der CO2 ausstoß um 40% gestiegen...

das ist wie "fliegen von DE ins ausland ist sch..., aber ich will als deutscher nicht auf meinen urlaub im ausland verzichten und flieg trotzdem nach malle oder so"...
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Re: Die Stauseen in Kalifornien

Ungelesener Beitragvon Chefstratege » 31. Okt 2015, 14:41

Das ist alles ziemlich pauschal....für Vorgänge die so komplex sind, dass wir sie wahrscheinlich in hundert Jahren noch nicht komplett verstanden haben werden.
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Re: Die Stauseen in Kalifornien

Ungelesener Beitragvon Joe12 » 31. Okt 2015, 14:49

eigentlich nicht, hab ja zuvor schon geschrieben, das es das vilt nur teilweise ist und der vorgang sehr lang dauert...

also das was du danach, nur noch detailierter, gepostet hast mit dem zusatz von wikipedia
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