Flüchtlingskrise könnte fast eine Billion Euro kosten

Hier dreht sich alles um das politische Weltgeschehen.

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Flüchtlingskrise könnte fast eine Billion Euro kosten

Ungelesener Beitragvon cherrycurry » 16. Dez 2015, 11:17

Die Zuwanderung kostet Deutschland 17 Milliarden Euro pro Jahr.
Doch langfristig gesehen könnten sich die Kosten auf eine horrende Summe steigern.
Deutschlands Wirtschaftswissenschaftler warnen vor den hohen Kosten der Flüchtlingskrise.

Flüchtlingskrise könnte fast eine Billion Euro kosten

Und wer wird das wieder bezahlen? Das Volk durch Steuererhöhungen, Sozialabbau, Rentenkürzungen, ....
Geduld ist der halbe Weg. Bild
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Re: Flüchtlingskrise könnte fast eine Billion Euro kosten

Ungelesener Beitragvon Jacko » 16. Dez 2015, 11:45

Immer noch besser, unsere Regierung gibt das Geld für Flüchtlinge aus als für andere, garantiert nicht sinnvolle Sachen aus.

Und:
Ich würde gerne 10 euro mehr Steuern jedes Jahr bezahlen, wenn ich auch genau wüsste, dass das Geld da ankommt, wo ich es haben möchte.

Wäre doch ein Vorschlag an die Regierung: Es bleibt die normale Steuerlast erhalten und jede Spende, die direkt für die Flüchtlinge getätigt wird, egal ob Sachspende oder Geldspende wird als Geldwert 100% von dem zu versteuernden Einkommen abgezogen.
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Re: Flüchtlingskrise könnte fast eine Billion Euro kosten

Ungelesener Beitragvon Schreiberling » 16. Dez 2015, 16:46

17 Milliarden pro Jahr sind pro Kopf eine Belastung von über 200 Euro und nicht 10. Ich sehe Deutschland und Österreich allerdings schon als failed state. (Österreich könnte vielleicht Glück haben, wenn es gelingt, im Bund auf FPÖ/ÖVP umzuschwenken, für Deutschland ist so etwas kaum in Sicht.) In ein paar Jahrzehnten ist die Wirtschaft wahrscheinlich kaputt und man muß Angst haben, wenn man auf die Straße geht und von unserer Kultur kaum noch etwas übrig.
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Re: Flüchtlingskrise könnte fast eine Billion Euro kosten

Ungelesener Beitragvon Knuddelbär-balu » 17. Dez 2015, 23:29

Was für ein Schwachsinn ...

Wer weltweite gesellschaftliche Entwicklungen wie die derzeitige Flüchtlingsbewegung nur als Kostenfaktor betrachtet, hat volkswirtschaftlich nichts gelernt.

Denn jeder Euro, den wir im Inland für Flüchtlinge ausgeben, sind eine legale und anerkannte Wirtschaftsförderung der eigenen Volkswirtschaft.
Wenn wir jährlich 17 Milliarden für Flüchtlinge in Deutschland ausgeben, werden damit zum einen dringend notwendige Infrastrukturprojekte wie der Wohnungsbau angestoßen, zudem werden diese 17 Milliarden zu 100 % in unserem Land auch umgesetzt; vom entsprechenden Kickback über die Verbrauchssteuern wollen wir mal ganz beflissentlich schweigen.

Es ist eher zu befürchten, dass diese Wirtschaftsförderung europäischer Industrieländer zu Lasten ärmer Staaten in Afrika, Südamerika oder Asien geht.

Und es ändert nichts an den Ursachen der Flucht.
Spannend wird eher die Frage, was geschieht nach einem hoffentlich baldigen Ende der Konflikte im Nahen und Mittleren Osten?
Es muss dann einen umfassenden Wiederaufbau, insbesondere der staatlichen, rechtlichen und wirtschaftlichen Infrastrukturen, geben - und wer zahlt den ???
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Re: Flüchtlingskrise könnte fast eine Billion Euro kosten

Ungelesener Beitragvon Jacko » 18. Dez 2015, 08:22

Den zahlt garantiert nict der, der die Millionen für die Waffen einkassiert hat! Leider.

Ich sehe in jedem einzelnen Flüchtling den Menschen, nie die "Kosten" oder "das Problem"... und freue mich jedes Mal, wenn ich die beiden Kinder der Mutter sehe, die hier nach langer Unruhe ganz laangsam wieder Lebensmut schöpft!
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Re: Flüchtlingskrise könnte fast eine Billion Euro kosten

Ungelesener Beitragvon cordula » 18. Dez 2015, 18:30

Wie wäre es, eine kleine Erhöhung der Mehrwertsteuer auf Waffen , Panzer, Raketen, Kriegsschiffe usw. zu erheben.
Eine kleine Sondersteuer für die Knallerei zum Jahresende wäre auch eine sinnvolle Einnahmequelle.
Dann wäre enorm viel Geld für die Flüchtlinge da.

Die Geschichte wird sicher die Weitsicht von Frau Merkel anerkennen, die die Aufnahme der Flüchtlinge im Hinblick auf die Probleme mit der Überalterung der deutschen Bevölkerung
als richtige Strategie für die Erhaltung der deutschen Wirtschaftskraft durchgesetzt hat.
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Re: Flüchtlingskrise könnte fast eine Billion Euro kosten

Ungelesener Beitragvon Knuddelbär-balu » 18. Dez 2015, 22:41

cordula hat geschrieben:Wie wäre es, eine kleine Erhöhung der Mehrwertsteuer auf Waffen , Panzer, Raketen, Kriegsschiffe usw. zu erheben.
Eine kleine Sondersteuer für die Knallerei zum Jahresende wäre auch eine sinnvolle Einnahmequelle.
Dann wäre enorm viel Geld für die Flüchtlinge da.

Die Geschichte wird sicher die Weitsicht von Frau Merkel anerkennen, die die Aufnahme der Flüchtlinge im Hinblick auf die Probleme mit der Überalterung der deutschen Bevölkerung
als richtige Strategie für die Erhaltung der deutschen Wirtschaftskraft durchgesetzt hat.


Waffen sind in der Regel Exportgüter und unterliegen damit gerade nicht der Umsatzsteuer.
Und auch eine besondere Verbrauchssteuer auf Dinge, die vorrangig dem Töten und Verletzen von Menschen/Wesen dienen ist ethisch etwas fragwürdig, denn dann könnte mancher sagen, wir wollen uns am Leid Anderer noch besonders bereichern.

Sylvester-Knallerei ist eher eine Frage von Tradition (in Spanien wird zu Sylvester so gut wie nicht - oder wenn, dann von Touristen geknallt), aber auch eine Frage von Bildung und Wohlstand. Während hier an der Alster in den Villen eher beim Fondue um den Tisch gesessen wird, könnte man bei mir in Wilhelmsburg auf dem Stübenplatz meinen, er soll in die Luft gesprengt, zumindest aber mit Raketen zum Mond geschossen werden.
Aber es lässt Jahr für Jahr nach - zumindest dauert die Knallerei nicht mehr so lange. Dafür kaufen Viele die großen, euren Batteriefeuerwerke, so dass man nach einiger Zeit vor Schießpulverqualm nichts mehr sieht.
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Re: Flüchtlingskrise könnte fast eine Billion Euro kosten

Ungelesener Beitragvon Lillith » 18. Dez 2015, 22:46

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Und richtig gut sind die Super-Batterien aus Polen. [1
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Re: Flüchtlingskrise könnte fast eine Billion Euro kosten

Ungelesener Beitragvon Knuddelbär-balu » 18. Dez 2015, 23:00

by the way - eben wurde gerade bei NDR-aktuell berichtet, dass die Abwicklung und Schuldenübernahme der HSH-Nordbank den Steuerzahlern aus Hamburg und Schleswig-Holstein ca. 16,5 Milliarden EUR kosten wird.

Für diese Beteiligungssünden der Politiker, der Finanz- und Wirtschaftssenatoren/-Minister, zahlen wir ohne noch zucken zu können das, was ich lieber Flüchtlingen und anderen Bedürftigen geben würde.
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Re: Flüchtlingskrise könnte fast eine Billion Euro kosten

Ungelesener Beitragvon Schreiberling » 19. Dez 2015, 15:50

Eine Studie der Vereinten Nationen legt für Schweden jedenfalls etwas anderes nahe. Wer die Dritte Welt importiert, bekommt auch Verhältnisse wie in der Dritten Welt. Sozial und ökonomisch. Dass in den Heimatländern dieser Leute nicht oder nicht genug investiert wurde, hat ja wohl seine Gründe.

Wenn man jetzt für die Asylbegehrenden Wohnraum und Infrastruktur baut, so ist das alles Wohnraum und Infrastruktur, die man ohne sie gar nicht gebraucht hätte. Sofern man sie nicht in produktive und auskömmliche Arbeit bringt, kosten sie die Solidargemeinschaft mehr als sie nutzen. Und dass irgendwelche vollverschleierten Frauen einer produktiven Arbeit nachgehen, erscheint doch irreal.

Eine Steuer auf Feuerwerkskörper lohnt nicht, deren Umsatz beträgt gerade mal gut 100 Millionen Euro, private Waffenkäufe machen bei unserem Waffenrecht wohl auch noch nicht die Welt aus, bei Exporten wird sowieso keine Umsatzsteuer fällig und die restlichen Waffen werden vom Staat gekauft, wenn der sich selbst Steuer bezahlt, ist das linke Tasche/rechte Tasche.
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