Islamisierung Europas (diepresse.com)

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Re: Islamisierung Europas (diepresse.com)

Ungelesener Beitragvon Schreiberling » 4. Sep 2015, 17:47

Ein Blick in das Gesetz, hier in das Grundgesetz(GG) erleichtert die Rechtsfindung.


Dann sehen wir uns doch einmal an, was Art. 79 III GG schützt:


Artikel 1

(1) Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.

(2) Das Deutsche Volk bekennt sich darum zu unverletzlichen und unveräußerlichen Menschenrechten als Grundlage jeder menschlichen Gemeinschaft, des Friedens und der Gerechtigkeit in der Welt.

(3) Die nachfolgenden Grundrechte binden Gesetzgebung, vollziehende Gewalt [bis 1956 stand da "Verwaltung" statt "vollziehende Gewalt"] Rechtsprechung als unmittelbar geltendes Recht.



Artikel 20


(1) Die Bundesrepublik Deutschland ist ein demokratischer und sozialer Bundesstaat.

(2) Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus. Sie wird vom Volke in Wahlen und Abstimmungen und durch besondere Organe der Gesetzgebung, der vollziehenden Gewalt und der Rechtsprechung ausgeübt.

(3) Die Gesetzgebung ist an die verfassungsmäßige Ordnung, die vollziehende Gewalt und die Rechtsprechung sind an Gesetz und Recht gebunden.

(4) Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist.


Das Widerstandsrecht ist nicht von Art. 79 III GG erfaßt, da es erst 1968 im Rahmen der Notstandsgesetze dort eingefügt wurde, das ist jedenfalls so weit ich weiß ganz herrschende Meinung.

Im Übrigen sind die Grundsätze geschützt, jeder Jurist also auch der, der das formuliert hat, weiß, daß es bei Grundsätzen immer Ausnahmen gibt und bei allen Grundrechten auch wiederum Schranken, die sie beschränken, abgesehen von der Menschenwürde, die ist unbeschränkt. Was dann übrig bleibt ist relativ dünn. Eine islamische Republik mit Wahlen muß als zulässig angesehen werden, der Iran wird sich sicher als sozial ansehen und es gibt dort auch Wahlen und Abstimmungen.

Die Menschenwürde selbst ist sehr schwer zu bestimmen, sie ist ein relativ unbestimmter Rechtsbegriff der auslegungsbedürftig und entwicklungsfähig ist. Vielleicht mag ja der eine oder andere aus seiner Sicht mit guten Argumenten vorbringen, daß die Menschenwürde darin besteht, Allah zu dienen und ein ihm gefälliges Leben zu führen. Da das Grundgesetz etwa auch die Todesstrafe gesondert untersagt, ist damit schon mal kein absolutes Verbot staatlichen Tötens gemeint, sondern wohl vor allem, daß der Mensch nicht zum bloßen Objekt staatlichen Handelns werden darf. Er muß grundsätzlich in gewisser Weise selbst bestimmt sein, aber wie weit diese Selbstbestimmung geht und wann sie eingeschränkt werden darf, wird nicht geregelt. Ein islamisch geprägter Richter könnte da durchaus andere Vorstellungen entwickeln.


Das ist genau die Aussage, die die Grundlage für Ausländerfeindlichkeit und Rassenhass bildet.


Die Frage ist letztlich, was wir davon haben, in Massen kulturfremde Ausländer ins Land zu lassen, die möglicherweise unsere Lebensweise umformen. Mit Haß oder Feindlichkeit hat das nichts zu tun. Das ist meines Erachtens eine Frage des Selbstschutzes. Wir sollten diese Menschen natürlich nicht hassen, aber durchaus uns und ihnen diese Konfrontation ersparen. Es gibt sicher auch Möglichkeiten, ihnen zu helfen, ohne unsere eigenen zivilisatorischen Grundlagen zur Disposition zu stellen.

Festzustellen ist, wir sind alles Menschen. Punkt ! Wir sind alle Ausländer, fast überall. Punkt ! Wir sind alle (theologisch) Geschöpfe Gottes / eines Gottes.


Die Völker und Kulturen sind aber über Jahrtausende friedlich und unfriedlich gewachsen, das sollte man durchaus bewahren und jetzt nicht alles leichtfertig auf der Schlachtbank einer Globalisierung opfern. Diese Veränderungen sind nämlich nie wieder rückgängig zu machen.

Und was sollte es da ein mehr an Verbindung geben ??
Das sind die Grundsätze und Kernaussagen der christlich abendländischen Kultur.


Menschen, die über Tausende Kilometer nach Deutschland gekommen sind, um hier zu siedeln, werden niemals von heute auf Morgen mit den "Eingeborenen" eine Gemeinschaft bilden, sondern sie sind gekommen, um hier Vorteile zu erlangen. Sie sind gekommen, weil ein Leben hier bessere Perspektiven bietet. Das ist ähnlich wie wir seinerzeit aufbrachen, um uns Kolonien in aller Welt zu nehmen. Das bekannte Phänomen ist das Bilden von Gegengesellschaften in ganzen Stadtteilen.

Ich finde es immer überaus schwierig, wenn nicht gar grenzwertig, wie hier über den Moslem an sich gesprochen wird, so als ob es keine Individuen gibt. Ich empfehle da, mal mit den Muslimen in der Nachbarschaft über ihren Glauben (sofern sie ihn überhaupt leben) und ihre politisch demokratische Einstellung zu sprechen. Dann kann man(n) sich noch inhaltlich theologisch mit der Religion Islam auseinander setzen.


Ich kenne durchaus welche, da sind fraglos anständige und honorige Menschen drunter, keine Frage. Das Problem ist aber, daß man in dieser Frage eine Gesamtschau machen muß. Die Frage ist nicht, ob es gute oder schlechte Menschen in allen Völkern, Rassen, Schichten, Glaubensgemeinschaften usw. gibt, sondern, was die islamische Einwanderung aus Arabien und Schwarzafrika in der Summe für unsere Gesellschaft bedeutet und welche Gefahren damit verbunden sind. Grundsätzlich sollte man natürlich jeden Menschen individuell betrachten, aber das stellt sich bei den Hunderttausenden, die jährlich zu uns drängen doch mehr oder weniger schwierig dar. Deshalb müssen die Zahlen eingedämmt werden, auf ein Maß daß es verkraftbar ist. Es empfiehlt sich wohl auch, den Anteil der Fremden zu begrenzen, damit unsere gewachsene Kultur und Zivilisation nicht durch die normative Kraft des Faktischen zerstört werden kann.
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Re: Islamisierung Europas (diepresse.com)

Ungelesener Beitragvon Knuddelbär-balu » 4. Sep 2015, 23:25

Ganz ehrlich, ich finde diese Diskussion sehr grenzwertig.
Und ich bin mir im klaren, dass überzeugte Verschwörungstheoretiker nur schwer von anderen Argumenten zu überzeugen sind.

Ich stelle trotzdem fest, ohne jetzt hier Eure Argumente im Detail anzugehen, dass Deutschland heute eine offene, rechtstaatliche, demokratische und pluralistische Gesellschaft ist.
So dass es durchaus möglich ist, dass Salafisten hier leben, dass sie von einem islamistisch fundamentalistischen, mittelalterlichen Staat träumen und sich wünschen dürfen; wohl wissend, dass es hier nie dazu kommen wird; solange sie hier nicht gegen geltende Gesetze verstoßen.
Genau so wie deutschtümelnde, nationalistische, landläufig als rechtsextrem und faschistisch bezeichnete Menschen von ihrer gewachsenen deutschen und abendländisch-mitteleuropäischen Kultur und Zivilisation träumen und reden dürfen.
Ich bin jedoch froh und glücklich darüber in einem Land, in einem Staat zu leben, der so vielfältig und pluralistisch ist; ich bin glücklich in solch einer vielfältigen Stadt, in solch einem bunten Stadtteil leben zu können.

Ich kenne natürlich auch "echte Hamburger"; Menschen, die schon seit vielen Generationen Hamburger Bürger sind. Aber dennoch ist Deutschland, auch Hamburg, ein Gebiet, in dem - bzw. über das in den letzten Jahrzehnten, Jahrhunderten und Jahrtausenden diverse Völker, Gruppen und Siedler hinweg gezogen sind.
Nur mal als Beispiel - Hamburg-Wilhelmsburg wäre heute, ohne die tausende polnischer Textilarbeiter, die hier um 1900 angesiedelt wurden, so nicht denkbar. Und nachdem das Werftensterben und die stetige Umwandlung des Hamburger Hafens (Heute Containertransport statt Stückgut) seit den 80er Jahren hier zu hoher Arbeitslosigkeit und Verarmung führten, sind heute gerade die vielen türkischstämmigen und schwarzafrikanischen Mitmenschen der Kern und Motor der stetigen wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung und Verbesserung.

Und wenn wir mal die Statistik bemühen; bei einer Bevölkerung von 81,1 Mio. Menschen (und ich dachte immer, wir hätten mehr als 82 Mio.) sind 2014 868.373 Menschen gestorben - und es wurden nur 714.966 Menschen geboren; also im Saldo eine Verringerung von 153.407 Menschen. Erst ein Wanderungssaldo von +550.483 konnte das ausgleichen.
Und zur Religion: 2014 lebten in Deutschland 61% Christen, 5,5% Muslime (höchste Schätzung) und rd. 1% andere Religionen.
Wenn wir mal davon ausgehen, dass wir jedes Jahr rd. 800.000 muslimische Flüchtlinge aufnehmen, und das die nächsten 20 Jahre, also rd. 40 Mio. Muslime, dann hätte vielleicht, mit Glück, die Hälfte unserer Bevölkerung im Jahr 2035 den muslimischen Glauben. Dann könnten wir unsere Diskussion fortsetzen.

Wer jedoch heute, angesichts dieser klaren Zahlen, von Überfremdung und der muslimischen Gefahr spricht, den würde ich eher als Hetzer und geistigen Brandstifter bezeichnen.

Allerdings gibt es eine klar steigende Terrorismusgefahr; eine starke Gefahr des rechtsradikalen Terrorismus, des linksradikalen Terrorismus und des religiös-muslimischen Terrorismus. Aber alles sind es, nicht mehr - aber auch nicht weniger- Verbrechen. Und nichts, wovor man Angst haben muss.

Was ich jedoch so schrecklich und erschreckend finde, und ein absolutes Armutszeugnis, dass wir als eines der leistungsfähigsten und wohlhabendsten Länder der Welt, nicht einmal 800.000 Flüchtlinge (= ein Prozent unserer Bevölkerung) mit Unterkunft, öffentlicher Dienstleistung usw. innerhalb eines Jahres versorgen können.
In Bangladesch, einem der ärmsten Länder der Welt, mit doppelt so vielen Menschen auf weniger als der Hälfte der Fläche Deutschlands, kommt es regelmäßig im Monsun zu Überschwemmungen. So wurden 2010 ein Drittel der Fläche des Landes überschwemmt und 6 Mio. Menschen haben ihr Obdach verloren. Und die Menschen dort schaffen es trotzdem, diese Katastrophen (vermutlich mehr schlecht als recht) zu meistern.
Das würden wir nach den jetzigen Erfahrungen niemals schaffen, wenn z.B. einmal die norddeutsche Tiefebene bei der Erhöhung des Meeresspiegels überschwemmt werden würde.
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Re: Islamisierung Europas (diepresse.com)

Ungelesener Beitragvon Joe12 » 5. Sep 2015, 00:38

Wenn du das schon armselig findest wie muss dann erst der umstand sein das DE lange vor dieser Flüchtlingsgeschichte nicht in der lage war und nachwievor ist (logischer weise) die eigene arme und obdachlose bevölkerung entsprechend zu versorgen?
Ich finde das genauso schlimm und es ist nicht nur in DE so sondern in ganz europa.
Ich will damit nicht andeuten das dass mit den flüchtlingen weniger schlimm ist, aber hat sich mal abgesehen von den tafeln und anderen sozialen Privateinrichtungen irgendwer um unsere obdachlosen gekümmert? Vor dem flüchtlingsansturm und danach? Nicht soweit ich weiß...

Und habt ihr euch mal überlegt warum die überhaupt kommen? Weil sie n besseres leben wollen? Ist zwar richtig aber vorher hat die EU ihnen ihre gründe genommen dort zu bleiben, sie hat ihre fischgründe abgefischt und tut es noch und nimmt den dortigen fischern so die grundlagen
gleiches beim geflügel, aus der eu werden reste von hünchen zu schleuderpreisen an die afrikanischen märkte verkauft was den einheimischen Farmern usw ebenfalls die grundlagen entzieht.
Die eu, statt diese probleme zu beheben unterstützt sie Regierungen welche die bevölkerungen unterdrücken damit sie dafür sorgen das ihnen die leute nicht abhaun.
Solange es möglich ist sich zu bereichern oder sich in sonst einer Form besser zu machen als andere und solang der Mensch das Konkurrenzverhalten innerhalb seiner Art nicht ablegt, solange wird es Gier geben und solange es Gier gibt, solange wird es die heutigen krankhaften Auswüchse in Wirtschaft und Politik, sowie Krieg und Leid geben.

Wenn das Leben ein Geschenk ist, wüsste ich gern wo man es umtauschen kann.

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Re: Islamisierung Europas (diepresse.com)

Ungelesener Beitragvon Fantale » 5. Sep 2015, 10:50

Was soll ich sagen: Wenn die Leute von Pegida was anpacken, dann wird das auch was. Zumindest bis jetzt war das Abendland jedenfalls nicht mal ansatzweise islamisiert und das ist ein toller Erfolg. Glückwunsch und Dank an Pegida und unsere besorgten Bürger! [1
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Re: Islamisierung Europas (diepresse.com)

Ungelesener Beitragvon Knuddelbär-balu » 5. Sep 2015, 16:03

Fantale hat geschrieben:Was soll ich sagen: Wenn die Leute von Pegida was anpacken, dann wird das auch was. Zumindest bis jetzt war das Abendland jedenfalls nicht mal ansatzweise islamisiert und das ist ein toller Erfolg. Glückwunsch und Dank an Pegida und unsere besorgten Bürger! [1


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Re: Islamisierung Europas (diepresse.com)

Ungelesener Beitragvon salt » 7. Sep 2015, 11:13

Genau, Glaube muss freiwillig sein, ist es aber nicht, bei vielen halt nicht.
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Re: Islamisierung Europas (diepresse.com)

Ungelesener Beitragvon Knuddelbär-balu » 7. Sep 2015, 20:04

salt hat geschrieben:Genau, Glaube muss freiwillig sein, ist es aber nicht, bei vielen halt nicht.


Stimmt ... Wenn die Eltern nicht bereits aus der Kirche ausgetreten sind, werden Kinder automatisch einer Konfession zugeschlagen.
Bis zum ersten Job ist das ja "fast" egal, viele gehen eh nicht in die Kirche, aber mit dem ersten Gehalt wird dann mal gleich - ungefragt - Kirchensteuer einbehalten. Und das ist meines Wissens neben Deutschland nur noch in Italien, Schweden und Finnland so.
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Re: Islamisierung Europas (diepresse.com)

Ungelesener Beitragvon Emma1951 » 7. Sep 2015, 20:59

Knuddelbär-balu hat geschrieben:
salt hat geschrieben:Genau, Glaube muss freiwillig sein, ist es aber nicht, bei vielen halt nicht.


Stimmt ... Wenn die Eltern nicht bereits aus der Kirche ausgetreten sind, werden Kinder automatisch einer Konfession zugeschlagen.
Bis zum ersten Job ist das ja "fast" egal, viele gehen eh nicht in die Kirche, aber mit dem ersten Gehalt wird dann mal gleich - ungefragt - Kirchensteuer einbehalten. Und das ist meines Wissens neben Deutschland nur noch in Italien, Schweden und Finnland so.


Mein Exmann und ich sind beide aus der Kirche ausgetreten,haben unseren Kindern aber offen gelassen ob sie getauft und konfirmiert werden wollten.
Wir hatten uns vorher bei der Kirche darüber informiert und es war(ist) tatsächlich möglich.
Sie haben am Religionsunterricht(da hieß es noch so) teilgenommen und sie waren dabei,wenn ihre Freundinen konfirmiert wurden.

Letztendlich haben sie es nicht gemacht und leben religionsfrei!
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Re: Islamisierung Europas (diepresse.com)

Ungelesener Beitragvon Schreiberling » 7. Sep 2015, 23:15

Knuddelbär-balu hat geschrieben:
salt hat geschrieben:Genau, Glaube muss freiwillig sein, ist es aber nicht, bei vielen halt nicht.


Stimmt ... Wenn die Eltern nicht bereits aus der Kirche ausgetreten sind, werden Kinder automatisch einer Konfession zugeschlagen.
Bis zum ersten Job ist das ja "fast" egal, viele gehen eh nicht in die Kirche, aber mit dem ersten Gehalt wird dann mal gleich - ungefragt - Kirchensteuer einbehalten. Und das ist meines Wissens neben Deutschland nur noch in Italien, Schweden und Finnland so.


Ungefragt nun nicht so ganz, mit dem 14. Lebensjahr setzt die Religionsmündigkeit ein, da hat man also lange genug Zeit, seinen Austritt aus der Kirche zu erklären und ich denke, es ist allgemein bekannt, daß Kirchensteuer fällig wird. Ob sich die Kirchen einen Gefallen mit der Kirchensteuer tun, ist aber eine andere Frage. Wenn man sich mal so die neuen Bundesländer ansieht und sie mit anderen ehemals kommunistischen Ländern vergleicht, dann wohl eher nicht. Wobei ich allerdings der Meinung bin, daß der Beitrag für einen Gläubigen dann objektiv auch nicht zu viel sein sollte.

Aber der Glaube ist ja ohnehin immer freiwillig. Niemand kann einen zum Glauben als Solches zwingen, allenfalls zu religiösen Handlungen.
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Re: Islamisierung Europas (diepresse.com)

Ungelesener Beitragvon Schreiberling » 26. Sep 2015, 20:56

Wenn man sowas sieht, kann uns ja noch was bevorstehen: "Saudische Männer beschimpfen verhüllte Frauen, weil sie sich zu aufreizend kleiden"

http://www.focus.de/panorama/videos/ers ... 66446.html
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