Islamisierung Europas (diepresse.com)

Hier dreht sich alles um das politische Weltgeschehen.

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Re: Islamisierung Europas (diepresse.com)

Ungelesener Beitragvon samsa » 24. Jul 2016, 17:56

So ganz abstrus scheint mir der Vergleich unserer "Refugees-Welcome-Aktivisten" mit den Indianern, die den Spaniern zur Begrüßung Glasperlen und andere Gaben brachten jedenfalls nicht

Der Vergleich hinkt insofern, als dass die Gaben der Indianer an die Weißen oft diplomatische Ursachen hatten - sie dienten der Beschwichtigung eines schnell als übermächtig erkannten Gegners. Im Fall der Refugee-Welcome-Aktivisten herrscht dagegen tatsächlich Naivität und Gutgläubigkeit vor. Auch kann man den "Flüchtlingen" natürlich nicht geschlossen Eroberungsabsichten unterstellen. Überhaupt dürfte der größte Teil der Muslime in Europa kein Interesse an einer Islamisierung haben, weil sie viel zu unpolitisch sind. Darauf weist der geringe Organisationsgrad hin.
Nicht die Muslime sind die Feinde des Westens. Es ist der politische Islam.
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Re: Islamisierung Europas (diepresse.com)

Ungelesener Beitragvon Joe12 » 24. Jul 2016, 18:18

samsa hat geschrieben:
So ganz abstrus scheint mir der Vergleich unserer "Refugees-Welcome-Aktivisten" mit den Indianern, die den Spaniern zur Begrüßung Glasperlen und andere Gaben brachten jedenfalls nicht

Der Vergleich hinkt insofern, als dass die Gaben der Indianer an die Weißen oft diplomatische Ursachen hatten - sie dienten der Beschwichtigung eines schnell als übermächtig erkannten Gegners. Im Fall der Refugee-Welcome-Aktivisten herrscht dagegen tatsächlich Naivität und Gutgläubigkeit vor. Auch kann man den "Flüchtlingen" natürlich nicht geschlossen Eroberungsabsichten unterstellen. Überhaupt dürfte der größte Teil der Muslime in Europa kein Interesse an einer Islamisierung haben, weil sie viel zu unpolitisch sind. Darauf weist der geringe Organisationsgrad hin.
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Also ehr die Vereinigungen, die sich in unsere Politik einmischen? (Womit wir wieder beim Lobbyismus wären.)
Solange es möglich ist sich zu bereichern oder sich in sonst einer Form besser zu machen als andere und solang der Mensch das Konkurrenzverhalten innerhalb seiner Art nicht ablegt, solange wird es Gier geben und solange es Gier gibt, solange wird es die heutigen krankhaften Auswüchse in Wirtschaft und Politik, sowie Krieg und Leid geben.

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Re: Islamisierung Europas (diepresse.com)

Ungelesener Beitragvon samsa » 24. Jul 2016, 19:12

Ja, genau. Der einzige islamische Verein, der meiner Kenntnis und Einschätzung nach in allen Punkten westlich-liberalen Werten entspricht, ist der Liberal-Islamische Bund, der klägliche 250 Mitglieder hat. Organisierter Islam dürfte sehr schwer mit unseren Vorstellungen von Freiheit und Demokratie in Einklang zu bringen sein. Sehr bezeichnend kürzlich bei Maischberger: Renate Künast faselt was vom "modernen, liberalen Islam", den sie in Deutschland etablieren will - Ahmad Mansour fragt sie wiederholt, welcher Islam dies sein solle und wo es ihn gäbe. Sie weiß keine Antwort.
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Re: Islamisierung Europas (diepresse.com)

Ungelesener Beitragvon Knuddelbär-balu » 24. Jul 2016, 21:22

Ich finde, diese jungen Männer unterscheiden sich in der Form ihres Protests und ihrer Darstellung in keiner Weise von PEGIDA-Demos mit den frenetischen "Lügenpresse"-Rufen, den Bepöbelungen und Angriffen gegen ankommende Flüchtlinge durch Neonazis in Clausnitz - oder dem schwarzen Block der linken Autonomen in Berlin und Hamburg bei den nächtlichen 1.Mai-Demos.

Die Inhalte sind teils gleich, teils gegensätzlich, das Auftreten und die Form ist aber immer gleich und vergleichbar; und interessanter Weise meist Gruppen junger Männer zw. 15 und 30. Die dort teilnehmenden Frauen kann man wohl mit einer Hand zählen ...

Kann es vielleicht sogar sein, dass früher viel dieser dummen und dumpfen Macho-Energie durch die allgem. Wehrpflicht kanalisiert und aufgefangen wurde ?
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Re: Islamisierung Europas (diepresse.com)

Ungelesener Beitragvon Joe12 » 24. Jul 2016, 21:49

Kann durchaus sein, dass die Wehrpflicht es eingegrenzt hat (oder auch das genaue Gegenteil getan hat, bei dem einen oder anderen Individuum(als gegenteilige Option)).



@ Samsa

Ich hab die Frage gestellt weil ich nicht wußte, was du mit dem politischen Islam in deinem letzten Satz meinst.
Ob halt igrgendwelcche organisationen hier oder Islamistische Regierungen, wie Erdogan es vermutlich in der Türkei etablieren möchte...
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Re: Islamisierung Europas (diepresse.com)

Ungelesener Beitragvon Schreiberling » 24. Jul 2016, 21:55

Kann es vielleicht sogar sein, dass früher viel dieser dummen und dumpfen Macho-Energie durch die allgem. Wehrpflicht kanalisiert und aufgefangen wurde ?


Dann hätte die Randale 1968 und andere Krawalle vermutlich nicht stattgefunden.
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Re: Islamisierung Europas (diepresse.com)

Ungelesener Beitragvon Schreiberling » 24. Jul 2016, 22:04

samsa hat geschrieben:
So ganz abstrus scheint mir der Vergleich unserer "Refugees-Welcome-Aktivisten" mit den Indianern, die den Spaniern zur Begrüßung Glasperlen und andere Gaben brachten jedenfalls nicht

Der Vergleich hinkt insofern, als dass die Gaben der Indianer an die Weißen oft diplomatische Ursachen hatten - sie dienten der Beschwichtigung eines schnell als übermächtig erkannten Gegners. Im Fall der Refugee-Welcome-Aktivisten herrscht dagegen tatsächlich Naivität und Gutgläubigkeit vor. Auch kann man den "Flüchtlingen" natürlich nicht geschlossen Eroberungsabsichten unterstellen. Überhaupt dürfte der größte Teil der Muslime in Europa kein Interesse an einer Islamisierung haben, weil sie viel zu unpolitisch sind. Darauf weist der geringe Organisationsgrad hin.
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Nun, mit den Indianern mag es zutreffen, aber ich habe da zum Teil auch schon von mythologischen Phrophezeiungen einerseits und echter Gastfreundschaft andererseits gelesen, wo das nicht zutrifft, magst Du Recht haben.

Ich unterstelle den Migranten auch gar nichts Böses, aber im Falle eines großen Konfliktes stellt sich wohl die Frage, wie sich dann ein Mohammedaner verhalten wird, wenn es dann mit dem Kampf der Kulturen losgeht und die nötige Aufhetzung durch den politischen Islam hineinspielt. In gar nicht so ferner Zeit wird es ja bei der gegenwärtigen Entwicklung mal so weit sein, daß die Mohammedaner in der Mehrheit sind.
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Re: Islamisierung Europas (diepresse.com)

Ungelesener Beitragvon Nahema » 24. Jul 2016, 22:24

Schön langsam mache ich mir Sorgen um unsere Heimat.
Wenns so weitergeht, sehe ich schwarz und der Islam gewinnt die Oberhand und unsere Kultur geht den Bach runter.

Ein Bekannter meinte letztens, bevor nicht jemand ins Parlament stürmt als Selbstmordattentäter und schlimmes anrichtet...ja, vorher wird nix vernünftiges passieren in der Regierung bzgl. Asylanten.

Es ist in meiner Heimat schon ziemlich arg mit Übergriffen von den Asylanten, wenn ich könnte, ich würde anders mit denen agieren....man bekommt nur mehr Frust.
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Re: Islamisierung Europas (diepresse.com)

Ungelesener Beitragvon samsa » 24. Jul 2016, 23:13

Nun, mit den Indianern mag es zutreffen, aber ich habe da zum Teil auch schon von mythologischen Phrophezeiungen einerseits und echter Gastfreundschaft andererseits gelesen, wo das nicht zutrifft, magst Du Recht haben.

Das mit den "Prophezeiungen" ist so eine Sache. Es gibt wenig belastbare Belege dafür, dass die altamerikanischen oder die Südsee-Kulturen die Europäer tatsächlich für Götter hielten. Hier und da mag das zugetroffen haben, aber gerade bei der Eroberung Amerikas - so etwa in Mexiko (Azteken) oder in Peru (Inka) - wurde auf beiden Seiten sehr viel pragmatischer gehandelt. Man weiß zum Beispiel, dass die Europäer von Anfang an sehr misstrauisch beobachtet wurden, dass man sich für den Kriegsfall bereit hielt und Bündnisse schloss. Cortes etwa hätte Mexiko nicht ohne die militärische Unterstützung der Totonaken und Tlaxcalteken erobern können. Von Gottesehrfurcht keine Spur, da herrschte ganz nüchterne Kriegslogik.
In der Südsee musste Cook am eigenen Leib erleben, dass es mit der Verehrung nicht so weit her ist, als er in Hawaii von den Eingeborenen umgebracht wurde.

Der Götter-Mythos war vor allem im 19. und frühen 20. Jahrhundert populär (einflussreich war hier Z.B. Eduard Stucken), die moderne Forschung ist davon etwas abgerückt.

In gar nicht so ferner Zeit wird es ja bei der gegenwärtigen Entwicklung mal so weit sein, daß die Mohammedaner in der Mehrheit sind.

Mehrheiten wird es "nur" in einzelnen Städten und Stadtbezirken geben. Eine deutschlandweite Mehrheit von Muslimen ist mathematisch so gut wie ausgeschlossen. Dass aber selbst ein Moslemanteil von 20 oder 30% bereits unkalkulierbare Risiken (Balkanisierung?) birgt, da stimme ich dir zu.
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Re: Islamisierung Europas (diepresse.com)

Ungelesener Beitragvon Schreiberling » 25. Jul 2016, 08:05

Danke für die Zusammenschau des Forschungsstandes.

Nun ja, ich meine mit gar nicht so ferner Zeit 50 Jahre oder dergleichen (angesichts der rund tausendjährigen Existenz Deutschlands ist das gar nicht viel), man darf ja auch die hohen Geburtenraten nicht außer Acht lassen. In Syrien hat sich beispielsweise in den letzten 50 Jahren die Bevölkerung rund verfünffacht.

Ich hoffe, wenigstens die Osteuropäer werden das Abendland gegen eine Übernahme verteidigen, aber auch Rußland ist da durch eine rasch wachsende mohammedanische Minderheit gefährdet. Vielleicht sollten sich die ostmitteleuropäischen Staaten mittelfristig Atomwaffen zulegen, um sich dauerhaft gegen islamische Eroberung schützen zu können.

Auf Europa kommen meines Erachtens jedenfalls schlimme Zeiten zu.

Ehrlich gesagt geht es mir wie Nahema, was diesen Ansturm angeht. Ich war eigentlich noch nie fremdenfeindlich, aber mittlerweile sehe ich in diesem Ansturm nur noch eine Bedrohung und würde dagegen entsprechend regide Abwehrmaßnahmen einleiten. Mir wird das Wie auch zunehmend egaler, um ehrlich zu sein, auch wenn eine rechtsstaatliche Lösung natürlich vorzuziehen ist.
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