Linke Solidarisierung

Hier dreht sich alles um das politische Weltgeschehen.

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Re: Linke Solidarisierung

Ungelesener Beitragvon Lillith » 13. Jul 2017, 21:47

Nicht zu vergessen Äußerungen wie jene

Manuela Schwesig (SPD) behauptete noch vor einigen Wochen, dass Linksextremismus ein "aufgebauschtes Problem“ sei.

und

Der Bundestagsabgeordnete Jan van Aken (Linke) twitterte, die Polizei habe sich einer angemeldeten Demo im Laufschritt genähert, eine "unglaubliche Provokation". Und Linke-Chefin Katja Kipping schimpfte am Freitag: "Die Polizeiführung hat alles getan, um jene Bilder zu erzeugen, mit denen sie im Vorhinein ihren martialischen Einsatz und die maßlose Einschränkung des Demonstrationsrechtes gerechtfertigt hat.“

http://www.huffingtonpost.de/2017/07/08 ... 37824.html


Soviel dann zu der eingangs gestellten sehr nachdenkenswerten Frage >>Linke Solidarisierung: Ist es Heute nun auch so das Linke auch div. Protestbewegungen Sympathie entgegen bringen, oder grenzen sich Linke Heute eher vor extremen Erscheinungen ab?<<
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Re: Linke Solidarisierung

Ungelesener Beitragvon Heinzz » 13. Jul 2017, 21:54

Lillith hat geschrieben:Zu Bosbach: na ja nun, man kanns ja mal probieren und gucken wie lange man es aushällt. [hehe]

Hast du die Ditfurth nicht so krass in ihren Ansichten empfunden, weil du ihre Ansichten nachvollziehen kannst ?

Würdest du ebenso reden, wenn die Gewalt von rechten Neonazis verübt worden wäre und Gysi beispielsweise die Sendung verlassen hätte, weil er es nicht mehr mit anhören mag, wie....hm.....sagen wir mal ein AFD-Mitglied die Straftaten in der Art kommentieren würde, wie es die Ditfurth tat ?

Solche Polit-Talk-Shows sind m.E. deswegen so interessant, weil sich kontroverse Meinungen gegenüber stehen.
Die hätten genau so einen "linken" Aktivisten einladen können.
Es wäre auch da interessant den seine Meinung zu hören.
Wenn Ditfurth (evtl.) stattgefundene Polizeigewalt kritisiert, dann ist das eine Position die in diese Talk-Show gehört.
Genau so wie man sich Höcke in einer beliebigen Talk-Show anhören kann, kann man Ditfurth das sagen lassen was sie will.

Ich will nicht das Provaganda für etwas gemacht wird,
aber ich will wissen was die Argumente, Gründe, Gedanken, ..... von Leuten sind.
Das können auch Rechtsextremisten, Linksextremisten, Anarchosyndkalisten, religiöse Fundamentalisten, ...... sein.
So was muß man aushalten können.
Bosbach ist ein Polit-Profi, und mindestens genau so ein Talk-Show-Profi.
Mit seinen Drohungen die Sendung zu verlassen sollte wohl die Moderatorin beeinflußt werden.
Das die dann auch darauf einging als sie nach dem Verlassen Bosbachs auch Ditfurth auffoderte zu gehen finde ich von ihr nicht o.k.
Zuletzt geändert von Heinzz am 13. Jul 2017, 22:09, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Linke Solidarisierung

Ungelesener Beitragvon Jacko » 13. Jul 2017, 22:01

Ich versuche etwas zu analysieren:
Der G20-Gipfel besteht aus den 20 größten Kapitalstaatenvertreter, die mit naheliegender Sicherheit versuchen werden, unter dem Deckmantel des Umweltschutzes und dem Wohl des Volkes noch mehr Reichtümer unter den Reichen anzusammeln (Überspitzt gesagt). Dagegen rotten sich friedliche Demonstranten zusammen und protestieren dagegen, weil sie Angst vor der von G20 geplanten Richtung haben.

Unter diesem Trubel sammeln sich eine Gruppe Idioten, die endlich in den Mittelpunkt rücken können und zerstören, was sie vorfinden.

Nebenbei erfährt man, dass eine Gruppe friedlicher Demonstranten eine Fläche zum Campen zugewiesen wurde und einfach mal so pro Forma von der Polizei dort vertrieben wurden. Wie es dabei zuging, weiß ich nicht, ich habe darüber weder Bilder noch Filme gesehen.

Unterschiedlichste Menschen werden zur Sachlage befragt. Zu welcher Gruppe sie direkt gehören, ist manchmal erst auf den zweiten Blick zu erkennen.

Nehmen wir mal an, ein Politiker (ausdrücklich nicht die Dittfurth!) soll Stellung beziehen und will vorsichtig sich äussern. Egal, was dieser oder diese sagt, es könnte je nach Orientierung des Fragenden gegen ihn verwendet werden.

Fazit für mich:
Es ist sicher nicht okay, wenn man sich auf die Seite der prügelnden und randalierenden Idioten stellt, unabhängig deren Gesinnung, weil ich an die Linke Gesinnung an der Stelle nicht glaube, sondern an Menschen, die einfach nicht ganz gebacken im Kopf sind! Bei DEN Bildern von brennenden Autos und steinewerfenden Deppen kann doch fast alleine eine politische Überzeugung nicht die Ursache sein... (Ich greife das Beispiel auf: Die Pegida ist, soweit ich mich erinnere, auch relativ friedlich aufgetreten.)

Rechtsradikale haben für mich wenigstens eine bestimmte Ausprägung an Gesinnung. Bei den "Linksradikalen" habe ich für mich irgendwie noch nicht DEN aussagekräftigen Punkt gefunden. Da ist für mich keine Orientierung da, außer schwachköpferisches getue und handeln ohne jegliche Zielrichtung.

Zu dem Beitrag:
Ich habe den leider nicht gesehen, aber wenn der Bosbach aufsteht und geht, muss schon ordentlich was passiert sein!
"Die Summe der Interligenz auf dem Planeten ist eine Konstante, aber die Bevölkerung wächst"
(Jean-Luc Picard)


Ich schlaf nicht gern auf weichen Daunen;
denn statt des Märchenwaldes Raunen
hör ich im Traume all die kleinen
gerupften Gänslein bitter weinen.
Sie kommen an mein Bett und stöhnen
und klappern frierend mit den Zähnen,
und dieses Klappern klingt so schaurig...
Wenn ich erwache, bin ich traurig.

Heinz Erhardt
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Re: Linke Solidarisierung

Ungelesener Beitragvon samsa » 13. Jul 2017, 22:05

Bei DEN Bildern von brennenden Autos und steinewerfenden Deppen kann doch fast alleine eine politische Überzeugung nicht die Ursache sein...

https://de.wikipedia.org/wiki/Novemberpogrome_1938
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Re: Linke Solidarisierung

Ungelesener Beitragvon Lillith » 13. Jul 2017, 22:20

Heinzz hat geschrieben:Bosbach ist ein Polit-Profi, und mindestens genau so ein Talk-Show-Profi.
Mit seinen Drohungen die Sendung zu verlassen sollte wohl die Moderatorin beeinflußt werden.
Das die dann auch darauf einging als sie nach dem Verlassen Bosbachs auch Ditfurth auffoderte zu gehen finde ich von ihr nicht o.k.


Hier gebe ich dir Recht.
Wenn Bosbach für sich entschied die Sendung zu verlassen ist das SEINE freiwillige Entscheidung.
Egal wie ich zur Ditfurth stehe, sie muss nun ihrerseits natürlich die Sendung nicht ebenfalls verlassen, warum ?
Dahingehend habe ich die Reaktion der Maischberger auch nicht nachvollziehen können.


aber ich will wissen was die Argumente, Gründe, Gedanken, ..... von Leuten sind.
Das können auch Rechtsextremisten, Linksextremisten, Anarchosyndkalisten, religiöse Fundamentalisten, ...... sein.
So was muß man aushalten können.

Hier stimmt ich dir auch zu.
Ich finde es sogar äußerst wichtig zu wissen WARUM jemand eine bestimmte Ansicht vertritt und welche natürlich.
Mich interessiert sogar sehr wie jemand zu seiner Ansicht gekommen ist. Was ist da vorgefallen....also, was geht innerlich vor sich....
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Re: Linke Solidarisierung

Ungelesener Beitragvon Lillith » 13. Jul 2017, 22:26

samsa hat geschrieben:
Bei DEN Bildern von brennenden Autos und steinewerfenden Deppen kann doch fast alleine eine politische Überzeugung nicht die Ursache sein...

https://de.wikipedia.org/wiki/Novemberpogrome_1938

Was genau möchtest du mit dem Link zum Ausdruck bringen ? [aa
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Re: Linke Solidarisierung

Ungelesener Beitragvon g_b_w » 13. Jul 2017, 22:35

@Samsa (Beitrag von Seite 1 das war bisher noch der letzte Beitrag gewesen die anderen muß ich erst noch nachlesen) oder auch @Allgemein wie auch immer:

Eigentlich nicht wirklich vielleicht kann man das ja in Ansätzen etwa so stehen lassen aber eben auch nur in Ansätzen.

Weil es im Grunde eigentlich 2 verschiedene Sachen sind dazu kommt dann noch eine dritte bis fünfte oder sogar noch mehr verschiedene Sachen/Dinge.

Was linke oder auch rechte Politiker so von sich oder auch nicht von sich geben das ist dabei erstmal eine Sache.

Der G20 Gipfel wegen dem demonstriert wird das ist wieder eine weitere Sache und die hat viel mehr mit dem G20 Gipfel selbst an dem es Dinge an ihm auszusetzen gibt etwas zu tun als mit dem was Politiker im allgemeinen wie letztendlich auch immer von sich geben.

Wie es letztendlich warum jeweils auch immer zu rechter / zu linker Gewalt kommt wieder eine weitere/andere Sache.

Die Polizei bei uns im Land bzw. auch die Polizei in weiteren anderen Ländern wieder eine weitere Sache.

Rechtsgerichteter/Linksgerichteter Terrorismus wieder eine weitere Sache.

Ängste von es eigentlich sehr gut habenden wohlgenährten Wohnzimmerbürgern man könnte ihnen vielleicht was weg nehmen (siehe Pegida usw.) oder diese Angst von ihnen vor allem vor alledem was ihnen fremd ist wieder eine andere Sache.

Wenn man da aus der Sicht von jemanden handelt bzw. Dinge erlebt den/die diese Sachen direkt betreffen ist das wiederum nochmal etwas komplett ganz anderes als die Blickwinkel der Regierung, Der Polizei, oder die von Wohnzimmerbürgern und oder Stammtischrednern.

Und ich bin sogar absolut Sicher das ich hierbei noch weitere und dazu wichtige Punkte vergessen habe.

Aber es ist auch oftmals schwierig bei all dem Ganzen überhaupt noch einen Überblick zu haben oder zu behalten...
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Re: Linke Solidarisierung

Ungelesener Beitragvon Lillith » 13. Jul 2017, 22:56

Ängste von es eigentlich sehr gut habenden wohlgenährten Wohnzimmerbürgern man könnte ihnen vielleicht was weg nehmen (siehe Pegida usw.) oder diese Angst von ihnen vor allem vor alledem was ihnen fremd ist wieder eine andere Sache.

Vor was haben dann eigentlich die wohlgenährten, es im Grunde sehr gut habenden links orientierten Linksaktivisten ( nicht jene die randalieren) Angst ?
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Re: Linke Solidarisierung

Ungelesener Beitragvon g_b_w » 13. Jul 2017, 23:54

Wieso wohlgenährt?
ich hab manchmal direkten Hunger hast du mal nen Euro für mich übrig?

Und ja stimmt wirklich auch sogar wenn ich u.a. ein Handy und ein Fahrrad habe und von den Ausländern sind viele auch nicht grade wohlgenährt meine Verlobte hätte als ich sie kennengelernt habe vielleicht noch ein oder zwei Wochen zu leben gehabt bzw. wäre dann wohl zwangsernährt worden aber darum geht es auch gerade nicht oder auch jedenfalls nicht so sehr.

ich wollte damit nur sagen so wohlgenährt sind wir garnicht immer.

Entspannt zurücklehnen können wir Aktivisten uns oftmals nicht gerade entweder es betrifft uns jeweils gerade selbst direkt oder wir halten es einfach nur für bis zu extrem Ungerecht anderen gegenüber oder auch sehen das Leben auf diesem Planeten bedroht usw.

Das als Begründung dafür warum wir jeweils aktivistisch werden.

Wir haben sicher vor sehr vielem Angst geben wir auch ganz offen zu.

Beispielsweise vor einen zerstörten Planeten, einem totalitären diktatorischem Überwachungsstaat, vor der Macht der Wohlhabenden, vor Polizei und Millitär, vor Freiheitsberaubung, Unterdrückung, Sklaverei, Atom und Kohlekraft, Massenvernichtungswaffen, vor sozialer Kälte, Ungerechtigkeit, vor Nazis, vor Hunger, vor Durst etz. pe pe...

Sorry wenn ich das jetzt mal so sage aber ich hab so das dringende Gefühl das ihr mit uns sicherlich nicht tauschen wollt.

Aber ich finde wenn man etwas möglichst zu etwas besserem verändern möchte die Punkte warum man jeweils vor etwas Angst hat auch ob diese und wenn in wie fern berechtigt sein könnte sehr viel interessanter als eine Aufzählung vor alledem wovor man Angst hat.

Ja ich weiß ich schaffe es in dem Fall auch ohne den Euro weil wir beide wissen der Aufwand damit der zu mir kommt (und den behalt ich eh nicht lang) höher liegt als der Wert von eben diesem Euro selber.

Aber ich kann mir auch sehr gut vorstellen das du mir den eh nicht geben würdest weil du für den Fall das wenn du jemanden ünterstützen solltest sicher jemand anderen unterstützen würdest als ausgerechnet solche Leute wie mich als Beispiel.
Zuletzt geändert von g_b_w am 14. Jul 2017, 00:01, insgesamt 3-mal geändert.
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Re: Linke Solidarisierung

Ungelesener Beitragvon Lillith » 13. Jul 2017, 23:55

Auch wenn viele Christdemokraten und Liberale sich gerade überschlagen mit Ideen für den Kampf gegen Links, scheint es auch in diesen Kreisen ein gewisses Verständnis für Linksradikale zu geben, auch wenn dies sicher nicht politisch sondern in der gemeinsamen Herkunft begründet liegt.


Ein sehr interessanter Artikel

https://www.salonkolumnisten.com/buerge ... sradikale/

...„Viele Linke, die in ihrer Jugend Steine auf uns geworfen haben, sind heute Lehrer, arbeiten an der Uni oder in der Stadtverwaltung. Irgendwann haben sie sich beruhigt, ihr Studium abgeschlossen und Karriere gemacht.“...

Die Nachsicht mit den linken Gewalttätern ergibt sich aus ihrer Herkunft. Sicher, es gibt Grüne, Linke und sogar vereinzelte Sozialdemokraten, die eine gewisse politische Nähe zu Autonomen und anderen Linksradikalen haben. Eine Nähe, die mit der Romantisierung der eigenen Jugend zu tun haben dürfte. Aber wichtiger noch ist das Wissen um die eigene Biografie. Viele, vor allem bei den Grünen, die Verantwortung tragen oder trugen und deren politische Laufbahn noch nicht in den Hinterzimmern von Kreisverbänden und Fraktionen begann, gehörten selbst einmal zur radikalen Linken: Joschka Fischer war als Sponti im Frankfurt der 70er Mitglied der sogenannten „Putzgruppe“ – Putz steht im Südhessischen für Schlägerei – und als Straßenkämpfer an zahlreichen Krawallen beteiligt. Winfried Kretschmann, der heute katholisch-biedere grüne Ministerpräsident Baden-Württembergs, war Mitglied des Kommunistischen Bundes Westdeutschlands (KBW), einer linksradikalen Sekte, die davon träumte, große Teile der Bevölkerung in Umerziehungslager zu stecken und die mit Mao Tse-tung einen der größten Massenmörder des 20. Jahrhunderts verehrte. Jürgen Trittin war, nach einer Odyssee durch verschiedenste marxistische Splittergruppen, wenn auch wohl nie militant, Hausbesetzer.

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