Linke Solidarisierung

Hier dreht sich alles um das politische Weltgeschehen.

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Re: Linke Solidarisierung

Ungelesener Beitragvon g_b_w » 30. Jul 2017, 21:05

Ich denke das dies früher soweit gesehen relativ egal war weiß es natürlich auch nicht sicher die Farbwahl fiel wohl damals jedenfalls auf schwarz.

Später andere die das für von dir Samsa beschriebene Zwecke verwendet haben.

Aber was will man auch dagegen machen schwarze Kleidung zu tragen ist nunmal alles andere als verboten und wird es wohl auch niemals sein selbst wenn dann tragen sie eben dunkelgrau oder oliv oder was auch immer...

ich denke des weiteren man man könnte sich heutzutage zu den ursprünglichen Zwecken auch sehr einfach auf irgend eine andere Farbe einigen eigentlich fast egal welche.
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Re: Linke Solidarisierung

Ungelesener Beitragvon g_b_w » 30. Jul 2017, 21:31

Und genau der Satz ist es! Wer soll denn die "Bienen" angreifen? Die Polizisten? Wieder die Mär von den bösen Polizisten, die sich trauen, den wilden Chaoten in den Weg zu stellen?

Wir drehen uns im Kreis und kommen nicht vom Fleck.

Du scheinst überall nur noch wilde Chaoten unter den Demonstranten zu sehen.

lm übrigen davon mal abgesehen ich persönlich kann mich nicht erinnern das ich schon mal in schwarz oder auch überhaupt in gemeinsamer Farbe mit den anderen demonstriert hätte selbst wenn dann wäre das einfach nur ein Zufall gewesen.

Aber ich habe Verständnis dafür wenn das jemand machen möchte ist wie gesagt davon abgesehen ja auch nichts verbotenes oder unerlaubtes auch keine Straftat im Grunde genommen nicht mal was verwerfliches nichts der Gleichen.

Es kann Polizisten geben Gegendemonstranten andere weitere politische Gegner oder auch aggressive Bürger letzteres ist aber eher ziemlich selten.

ich kann dir auch nur aus meinen Erfahrungen schildern ob du es dann gerne liest oder nicht oder auch der selben oder anderer Meinung bist darauf hab ich weiter im Grunde keinen Einfluss.

Jeans und alte Turnschuhe trage ich eigentlich auf Demos am liebsten vielleicht auch mal Stiefel wenn es kalt sein sollte.

ich weiß selber garnicht warum aber vielleicht will ich damit auch irgendetwas bestimmtes sagen nur das ich da bisher noch nie darüber nachgedacht habe vielleicht als Beispiel deswegen weil ich damit ausdrücken möchte das ich das in meiner Freizeit mache.

Na ja und ein Protest Schild das trage ich dabei nicht immer aber oft schon auch.
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Re: Linke Solidarisierung

Ungelesener Beitragvon Schreiberling » 31. Jul 2017, 00:46

Ach sein wir doch mal ehrlich, würde die Polizei bei Randale so richtig reinhauen wie sie das bis in die 70er gemacht hätte, dann bräuchte es kein Vermummungsverbot usw. Dazu braucht man nur die Gesetze etwas zu ändern und beim Bundesverfassungsgericht einen Typ Richter zu installieren, der die Grundrechte für überbewertet hält und die Aufgabe des Bundesverfassungsgerichts darin sieht, den gewachsenen Urwald etwas zurechtzustutzen [lach] .
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Re: Linke Solidarisierung

Ungelesener Beitragvon Chefstratege » 31. Jul 2017, 01:24

Genau - das ist der ideale Konfliktlöser. Eine mal so richtig draufprügelnde Polizei. Mit Verlaub, das ist ein Armutszeugnis, selbst wenn es nur ein Scherz gewesen sein sollte. [aa Hat auch in der Historie immer richtig toll funktioniert. Die Maikrawalle zum Beispiel haben sie auf diese Art hervorragend jedes Jahr wieder eingedämmt, über Jahrzehnte. Von prügelnden Polizisten kennt man überhaupt viele Erfolgsgeschichten. Mir fallen so gewisse Bilder aus Südafrika (198x bis 199x) ein, danach Linke vs. Rechte im Berlin der 1920er-Jahre und anschließend Stuttgart 21. Jedes Mal mit grandiosen Ausgängen verbunden.
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Re: Linke Solidarisierung

Ungelesener Beitragvon g_b_w » 31. Jul 2017, 07:44

[Ironie on]

Ja genau Schreiberling und überhaupt warum nicht gleich das Demonstrationsrecht abschaffen.

Das wird zwar sehr viele nicht vom demonstrieren abhalten aber das sind ja dann alles Schwerverbrecher also Knüppel frei und Gummigeschosse und Pfeffergas und Blendgranaten los und noch den Einsatz von Schusswaffen und weiterer Artillerie schnell genehmigt und Wasser marsch kann ich dann nur dazu sagen.

Das wäre wohl the Purge in Polizeistaatversion.

Das selbe dann auch gleich wenn man schon dabei ist auch nur alleine schon bei Falschparkern oder auch bei Leuten die mit Integralhelm Motorrad fahren oder die im Winter Schal und Mütze tragen.

Am besten noch den Haushalt eines jeden Bürgers verwanzen es könnten ja Leute mit dabei sein die sich Gedanken machen ob sie vielleicht an einer Demonstration teilnehmen sollten.

[Ironie off]

Danke Chefstratege.
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Re: Linke Solidarisierung

Ungelesener Beitragvon g_b_w » 31. Jul 2017, 09:48

Oder wie hatte auch beispielsweise der Herr der da nur nichts anderes als gesessen hatte als ihn 2 Polizisten weggetragen und recht unsanft auf den Boden haben plumpsen lassen gleich wieder so schön gesagt

FÜR die reichen steht ihr da - Marionetten - Ha ha ha
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genau.

Ich hoffe das war einigermaßen unter eueren gepanzerten und irgendwo auch vermummenden Helmen angekommen.
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Re: Linke Solidarisierung

Ungelesener Beitragvon g_b_w » 31. Jul 2017, 11:54

Ohne Mampf kein Kampf.

Darauf trink ich heut mal einen.

Ein Prost auf unsere liebe Polizei.

Muß ja auch mal sein.
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Re: Linke Solidarisierung

Ungelesener Beitragvon Schreiberling » 1. Aug 2017, 18:04

Also als fundiertes Gutachten und rechtspolitische Empfehlung war es wohl nicht zu verstehen. -;)

Aber vom Grundsatz vertrete ich durchaus den Standpunkt, daß nichtfriedliche Demonstrationen auch eine ebensolche Antwort verdienen. Die Leute werden ja nicht gehindert ihre Meinung zum Ausdruck bringen, aber Sachbeschädigung und körperliche Gewalt gegen Passanten und Vetreter der Staatsmacht ist kein Weg. Weder für Links, noch Rechts noch eine vermeintliche oder tatsächliche Mitte.

Wo kämen wir denn da hin, wenn jeder einfach zur Sachbeschädigung und Körperverletzung, zur Nötigung usw. greift, wenn ihm etwas nicht paßt. Die diesbezügliche Rechtsprechung der Obergerichte und des Bundesverfassungsgerichts, die etwa das Versperren von Straßen nicht als Nötigung ansieht usw. lehne ich deutlich ab. Die Grundrechte können nicht als Legitimation für anarchistische Tendenzen mißbraucht werden.

Die Maikrawalle finden seit 1987 statt, offenbar, weil man die Randalierer dort weitgehend gewähren läßt, statt gegen die Unfriedlichen mal scharf durchzugreifen. Es kann und darf kein Recht auf Randale geben, so lange eine adäquate und öffentlichkeitswirksame Meinungsäußerung möglich ist.
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Re: Linke Solidarisierung

Ungelesener Beitragvon Chefstratege » 1. Aug 2017, 19:00

Nein, es gibt kein Recht auf Randale. Und Randalierer gehören auch bestraft. Aber keiner kann mir erzählen, dass er zum Beispiel in Hamburg oder auch zum 1. Mai in Berlin eine scharfe Trennlinie zwischen friedlichen (die in der Mehrzahl waren) und unfriedlichen Demonstranten ziehen kann. Entsprechend gibt es auch keine scharfe Trennlinie für die von dir angedachte polizeiliche Gewaltanwendung. Es kann aber nicht sein, dass sich staatliche Gewalt gegen friedliche Demonstanten richtet. Davor werden sie zurecht durch die Grundrechte in der Verfassung geschützt. Entsprechend verbietet sich blindes Draufknüppeln von der Polizei von alleine.
Wenn sie das so wie aktuell nicht gebacken bekommen, dann muss man sich eben andere Maßnahmen einfallen lassen, die derartige Ausschreitungen verhindern. Aber mal draufdreschen und hoffen, dass es schon die richtigen treffen wird, das ist nicht der richtige Weg. Ich lasse lieber drei Randalierer ungestraft laufen, als dass jemand verletzt wird, der nur friedlich seinen Protest zum Ausdruck gebracht hat.
Tut man das zudem nicht, schafft man sich von alleine mehr Gegner. Das nutzt erfahrungsgemäß wenig und verschärft Konflikte mit der Polizei eher noch.
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Re: Linke Solidarisierung

Ungelesener Beitragvon Lillith » 1. Aug 2017, 19:25

Also, da ich selbst kein Polizist bin, halte ich mich da lieber zurück mit Mutmaßungen darüber wie man bei einem Einsatz vorgehen soll.
Ich glaub der Job ist schon schwierig genug und ich weiß nicht ob man, wenn man den Einsatzbefehl bekommt und sich einer Horde gewaltbereiter Demonstranten gegenüber sieht, noch Zeit hat zu unterscheiden wer einem was Böses will und wer nur so dazwischen geraten ist.
Ich glaube man stellt sich das mit den Einsätzen innerhalb der Hundertschaften bei einer Demo zu leicht vor.
Die verletzten Polizisten sprechen ja auch eine eindeutige Sprache, im Zweifel heißt es dann "die ( die Randalierer) oder ich".

Beispiel: das Video, welches das ZDF ausstrahlte, jenes mit der herausgeschnittenen Sequenz.
Wo ein Block grüne Demonstranten mit aufblasbaren Tieren in Richtung einer Polizeiabsperrung lief.

ZDF zeigte wie sich der Block auf die Absperrung zubewegt. Schnitt. Dann drängen die Plizisten die Horde scheinbar brutal zurück.

ARTE zeigt die ganze Show, ohne Schnitt. Da sah man dann, wie die Horde sich auf die Polizisten stürzt, sie überrennen, die Absperrung durchbrechen will. Die Polizisten werden mit irgendeinem Gas oder Rauchzeugs beworfen, niemand weiß was das für ein Zeug ist.

Das in dem Moment keiner der Polizisten anfängt die Teilnehmer zu befragen ist wohl klar.
Und wer sich darunter befindet und keine üblen Absichten hatte, der hat dann wirklich Pech.

Alles in Allem ist die deutsche Polizei wirklich schon recht milde. Es wird kein Block seitens der Polizei gesprengt, der sich friedlich durch die Straßen bewegt.
Polizeiliche Willkür ist natürlich inakzeptabel, kommt bei uns doch aber eher selten vor. Sind dann Einzelfälle.

Auch wäre die Polizei nicht gegen die o. g. Demonstranten vorgegangen, wenn diese in einem gewissen Abstand stehen geblieben wären.
Was sollten sie tun ? Sich niederrennen lassen ?

Aber keiner kann mir erzählen, dass er zum Beispiel in Hamburg oder auch zum 1. Mai in Berlin eine scharfe Trennlinie zwischen friedlichen (die in der Mehrzahl waren) und unfriedlichen Demonstranten ziehen kann. Entsprechend gibt es auch keine scharfe Trennlinie für die von dir angedachte polizeiliche Gewaltanwendung.

Genau so ist es. Man kann es einfach nicht. Das Gewühl ist einfach zu groß, der ganze Zirkus um einen rum und man muss sich als Polizist ja auch schützen.
Da kann man nicht mehr unterscheiden, es ist schlicht unmöglich.
Noch dazu, wenn man 48 Stunden ohne Schlaf im Einsatz sein muss.

ICH möchte diesen Job nicht machen, ihr etwa ?
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