Linkes und rechtes Gedankengut in diesen Tagen

Hier dreht sich alles um das politische Weltgeschehen.

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Re: Linkes und rechtes Gedankengut in diesen Tagen

Ungelesener Beitragvon cordula » 11. Jan 2016, 14:54

Ich kann die Einteilung nicht nachvollziehen. [nee]
Traditionell und konservativ als Merkmal für " rechts " empfinde ich als total falsch.

" links " hat daher nicht mit " rechts " zu tun, denn für Linke ist jeder Mensch gleich viel Wert, nämlich nichts.
Die Volksmasse, möglichst die arme Arbeitermasse , die alle ohne Ansicht von Talent und Fleiß gleichgeschaltet werden soll, ist das Ideal. Der einzelne Mensch gilt nichts.

" rechts " hat immer etwas mit Rassismus zu tun. Also der Glaube, es gäbe wertvolle und wertlose Menschen.
Wenn der Wert eines Menschen an Hautfarbe, Religion, Geschlecht, Geburtsort, Gesundheit, Sexualität, Reichtum usw. festgemacht wird, dann ist das rechtes Gedankengut.
Wenn jemand Traditionen oder kulturelle Werte erhalten möchte hat dies nichts mit rechtem Gedankengut zu tun es sei denn diese Werte beinhalten Rassismus.

Daher ist es sicher nicht so falsch, Muslime, die Frauen oder Andersgläubige als nicht gleichwertig anerkennen, als " rechts " zu bezeichnen.
Wie sich aber jetzt zeigt, ist das bei den Christen auch nicht viel anders, denn von den christlichen Werten, alle Menschen gleich zu behandeln und jedem , der in Not ist zu helfen,
ist ja bei den meisten " Muslime raus " Schreiern nichts mehr zu erkennen.

Dieses " wir wollen unsere christliche Kultur bewahren " ist nichts als pure Heuchelei, denn der allerwichtigste Grundsatz im Christentum ist
Liebe ( hilf ) deinem Nächsten , wie dich ( dir ) selbst. und
" Was du aber dem geringsten getan hast, hast du mir getan " ( Jesus Christus )
Von " mit Ausnahme von Andersgläubigen ( Muslimen ) " ist dabei keine Rede.
mühsam ernährt sich das Eichhorn...

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Re: Linkes und rechtes Gedankengut in diesen Tagen

Ungelesener Beitragvon Schreiberling » 11. Jan 2016, 23:04

"Rassismus" ist (entgegen meiner früheren Annahme) jedenfalls kein neutraler Begriff, wenn ich das richtig herausgefunden habe, ist er zuerst v.a. von marxistischen, jüdischen und katholischen Kreisen zu Anfang des vorigen Jahrhunderts verwendet worden und sollte den damaligen Rassentheorien ihre wissenschaftliche Legitimation absprechen. Weil es entweder nicht ins Weltbild paßte oder man schon absehen konnte, daß die damalige Stoßrichtung in die Barbarei führen könnte.

Ich persönlich denke, diese Frage sollte (kann sie aber natürlich gar nicht) entideologisiert werden. Worin (sofern sie existieren) die Unterschiede verschiedener Populatioen (Rassen) liegen, kann nur wissenschaftlich geklärt werden. Das Problem ist allerdings, daß man die Populationen leicht vermischen, aber schlecht wieder trennen kann. Persönlich habe ich übrigens zuweilen so das Gefühl, daß "Antirassismus" ein gegen die weißen Rassen gerichteter Rassismus ist. Samsas Zitat vom Krebsgeschwür der Menschheit unterstreicht das ganz gut. (Diese "Antirassisten" sind vom Phänotyp übrigens erstaunlich oft nordisch und hellblond oder rothaarig. Selbsthaß?)

Der Konservative hat naturgemäß so seine Schwierigkeiten mit dieser Vermischung (wer das ganz weit von sich weist, dürfte nicht konservativ sein oder es wurde einfach aberzogen bzw. abgelegt, denn ein echter Konservativer will grundsätzlich zunächst einmal schlicht ALLES bewahren, da macht auch die völkische Zusammensetzung keine Ausnahme, sobald dergleichen erst mal erkannt ist), wie mit alllem, was irreversibel ist. Das hat noch nicht einmal etwas mit einer angenommen "Ungleichwertigkeit" zu tun. Daß das in einem Spannungsfeld stehen kann, liegt auf der Hand, das Christentum ist nun mal grundsätzlich nicht konservativ, (auch wenn es durch seine Überkommenheit aus längst entschwundenen Zeiten so scheinen mag), aber dennoch gehört es zur europäischen Tradition. Wie natürlich auch Aufklärung und bürgerliche Freiheiten. (In der Sowjetunion gab es ja auch "konservative" Kräfte, die dann eben das Sowjetsystem bewahren wollten.)

Konservatismus ist keine Weltanschauung, sondern das Bedürfnis, möglichst wenig zu verändern oder gar die Verhältnisse eines (vermeintlich) besseren zurückliegenden Zeitalters zu restaurieren. Deshalb sind die Linken (Progressiven) im Durchschnitt wohl auch intelligenter als die Konservativen (das sagen jedenfalls Untersuchungen). Allerdings hat dieser Intellekt für mich immer etwas Destruktives. Stützte sich der Konservatismus früher oft auf Eliten wie Adel, Beamten und Bauern, muß er sich in neuerer Zeit oft neue Unterstützer suchen, oft (man sieht es bei der AfD) sind das dann kleine Leute, die (begründeterweise) Angst haben, abgehängt zu werden.

" links " hat daher nicht mit " rechts " zu tun, denn für Linke ist jeder Mensch gleich viel Wert, nämlich nichts.
Die Volksmasse, möglichst die arme Arbeitermasse , die alle ohne Ansicht von Talent und Fleiß gleichgeschaltet werden soll, ist das Ideal. Der einzelne Mensch gilt nichts.


Darauf lief es bisher immer mehr oder weniger hinaus. Meines Erachtens deshalb, weil die Revolution immer stecken bleibt, weil das angestrebte Ideal nicht dem menschlichen Naturell entspricht, wenigstens nicht in der breiten Masse. Das Ziel ist es aber nicht.

Ich bewege mich gerade verstärkt auf Seiten der Kulturmarxisten und rechter Verschwörungstheoretiker, um Erkenntnisse zu gewinnen, auch wie die Grünen (erste Gruppe) ticken interessiert mich. Das sind interessante Einblicke in mir zum Teil bisher eher fremdes Denken, obschon ich immer ein wenig Kontakt zu linken Kreisen hatte. Möglicherweise, weil ich diese Leute immer schon ernst genommen habe und den Umgang mit Menschen, die anders als ich ticken, doch recht anregend finde. Den Schlamassel, den wir jetzt haben, haben wir meines Erachtens aus jener besitzbürgerlichen Arroganz, die sich in Worten wie "Laberfächer" und "Taugenichtse" für Menschen, die es wirtschaftlich zu wenig gebracht haben, überdeutlich niederschlägt. Man hat der Linken durch die Entgeistigung und Profitorientiertheit unserer Gesellschaft nämlich eine Flanke offengelassen, die Kulturelle, weil man den Gegner auf Grund seiner ökonomischen Untüchtigkeit nicht ernst nahm.

Ansonsten würde ich generell sagen, daß die meisten Menschen nicht stramm dieses oder jenes sind, auch so mancher Marxist ist in dieser oder jener Frage eine kleiner Reaktionär, wie es Konservative gibt, die in manchen Fragen überhaupt nicht konservativ sind. Liberale mit autroritären Zügen, Autoritäre mit liberalen Anwandlungen usw. Jeder Mensch für sich ist und bleibt halt doch ein Individuum.
Zuletzt geändert von Schreiberling am 11. Jan 2016, 23:23, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Linkes und rechtes Gedankengut in diesen Tagen

Ungelesener Beitragvon Schreiberling » 11. Jan 2016, 23:18

Ach ja, wer eigentlich eher liberal oder links eingestellt ist (aber den derzeitigen Holzweg erkennt), sollte sich meines Erachtens bei den Konservativen (Rechten) mit einhängen aber sich dafür stark machen, daß es die freiheitliche Richtung behält. Denn es stimmt wohl schon, daß echte Konservative zum Teil die Lösung in einem autoritären Staat sehen und so manche Veränderung der Moderne und Postmoderne als Ursache allen Übels. Aber gemäßigter als ein islamischer Staat wird das in jedem Fall noch sein, gerade, was die Rechte von Frauen u.ä. angeht.
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Re: Linkes und rechtes Gedankengut in diesen Tagen

Ungelesener Beitragvon Chefstratege » 12. Jan 2016, 00:30

Schreiberling hat geschrieben:"Rassismus" ist (entgegen meiner früheren Annahme) jedenfalls kein neutraler Begriff, wenn ich das richtig herausgefunden habe, ist er zuerst v.a. von marxistischen, jüdischen und katholischen Kreisen zu Anfang des vorigen Jahrhunderts verwendet worden und sollte den damaligen Rassentheorien ihre wissenschaftliche Legitimation absprechen. Weil es entweder nicht ins Weltbild paßte oder man schon absehen konnte, daß die damalige Stoßrichtung in die Barbarei führen könnte.


Wichtiger Punkt ist doch ein anderer. Die Frage ist nicht unbedingt, welche Bevölkerungsgruppe oder welche Ideologie einen Begriff vor 100 Jahren eingeführt hat. Die für die heutige Diskussion wichtige Frage ist, wie er heute verstanden und angewandt wird. Gleiches gilt für den Begriff Rasse. Da gibt es den biologischen Begriff, der rein Wissenschaftlich erst einmal überhaupt keine Wertung vornimmt. Und dann gibt es die Abwandlung, unter Rasse etwas Wertendes zu verstehen. Mit der Überlegenheit der weißen Rasse hat man von 400 Jahren Sklaverei bis hin zum zweiten Weltkrieg viel begründet. Das hat aber mit der Biologie nichts zu tun. Gleiches gilt für den Begriff Rassismus.

Schreiberling hat geschrieben:Persönlich habe ich übrigens zuweilen so das Gefühl, daß "Antirassismus" ein gegen die weißen Rassen gerichteter Rassismus ist. Samsas Zitat vom Krebsgeschwür der Menschheit unterstreicht das ganz gut. (Diese "Antirassisten" sind vom Phänotyp übrigens erstaunlich oft nordisch und hellblond oder rothaarig. Selbsthaß?)


Dieser Fall würde wiederrum nur eintreten, wenn man den Begriff der Rasse wertend verwendet. "Antirassismus" in seiner nicht wertenden Form richtet sich gegen die Idee, dass die "weiße Rasse" etwas Besseres ist als der Rest der Welt. Das hat mit Selbsthass sehr wenig zu tun. Das hat etwas mit Realität zu tun.

Schreiberling hat geschrieben:Der Konservative hat naturgemäß so seine Schwierigkeiten mit dieser Vermischung (wer das ganz weit von sich weist, dürfte nicht konservativ sein oder es wurde einfach aberzogen bzw. abgelegt, denn ein echter Konservativer will grundsätzlich zunächst einmal schlicht ALLES bewahren, da macht auch die völkische Zusammensetzung keine Ausnahme, sobald dergleichen erst mal erkannt ist), wie mit alllem, was irreversibel ist.


Das ist etwas lückenhaft. Zum einen betrifft es eher streng konservative Leute, die wirklich alles bewahren wollen. Zum anderen gibt es mit ziemlicher Sicherheit auch für konservative Menschen Dinge, bei denen sie Neuerungen aufgeschlossen sind. Die Lohnerhöhung zum Jahresende z.B. Meist endet Ideologie beim persönlichen Vorteil.

Schreiberling hat geschrieben:Das hat noch nicht einmal etwas mit einer angenommen "Ungleichwertigkeit" zu tun. Daß das in einem Spannungsfeld stehen kann, liegt auf der Hand, das Christentum ist nun mal grundsätzlich nicht konservativ, (auch wenn es durch seine Überkommenheit aus längst entschwundenen Zeiten so scheinen mag), aber dennoch gehört es zur europäischen Tradition. Wie natürlich auch Aufklärung und bürgerliche Freiheiten. (In der Sowjetunion gab es ja auch "konservative" Kräfte, die dann eben das Sowjetsystem bewahren wollten.)


Das ist eine interessante Sache. Denn alle Beispiele die du nennst sind nicht aus konservativen Bewegungen heraus entstanden. Die ersten Christen wurden von Konservativen verfolgt. Die humanistischen Ideen stammen nun wirklich nicht aus der konservativen Ecke und der Kommunismus wohl als allerletztes. Kann es sein - das scheint hier durch, dass wir die konservativen Anschauungen aufteilen müssen? In "Ich will alles so behalten wie es ist" und "Ich habe ein festes Weltbild und möchte das bewahren"?

Schreiberling hat geschrieben:Allerdings hat dieser Intellekt für mich immer etwas Destruktives. Stützte sich der Konservatismus früher oft auf Eliten wie Adel, Beamten und Bauern, muß er sich in neuerer Zeit oft neue Unterstützer suchen, oft (man sieht es bei der AfD) sind das dann kleine Leute, die (begründeterweise) Angst haben, abgehängt zu werden.


Gerade die Historie deutet an, dass es um die Bewahung des eigenen Vorteils geht. Die nicht besitzenden Stände hatten nichts und deswegen auch keine Angst vor Neuem. Für sie konnte es nur besser werden. Dieses Prinzip ersteckt sich bis ins 20. Jh.

Schreiberling hat geschrieben:
Darauf lief es bisher immer mehr oder weniger hinaus. Meines Erachtens deshalb, weil die Revolution immer stecken bleibt, weil das angestrebte Ideal nicht dem menschlichen Naturell entspricht, wenigstens nicht in der breiten Masse. Das Ziel ist es aber nicht.


Ich halte die Annahme, dass der Mensch in eher links gerichteten Anschauungen "nichts wert" ist für falsch. Wäre der Mensch nichts wert, so bräuchte er gar keine Anschauung. Eher kann man es wohl mit folgendem Ausspruch halten: Das Laster des Kapitalismus ist die ungleiche Verteilung des Reichtums, die Tugend des Kommunismus die gleichmäßige Verteilung der Armut.

Schreiberling hat geschrieben:Ich bewege mich gerade verstärkt auf Seiten der Kulturmarxisten und rechter Verschwörungstheoretiker, um Erkenntnisse zu gewinnen, auch wie die Grünen (erste Gruppe) ticken interessiert mich. Das sind interessante Einblicke in mir zum Teil bisher eher fremdes Denken, obschon ich immer ein wenig Kontakt zu linken Kreisen hatte.


Bleibt zu hoffen, dass du hinterher nicht auf die weiteren 99% der Bevölkerung veralgemeinerst. Das wäre keine gute Idee.

Schreiberling hat geschrieben:Ansonsten würde ich generell sagen, daß die meisten Menschen nicht stramm dieses oder jenes sind, auch so mancher Marxist ist in dieser oder jener Frage eine kleiner Reaktionär, wie es Konservative gibt, die in manchen Fragen überhaupt nicht konservativ sind. Liberale mit autroritären Zügen, Autoritäre mit liberalen Anwandlungen usw. Jeder Mensch für sich ist und bleibt halt doch ein Individuum.


Wichtige Erkenntnis. Und das Grundproblem, warum keine Ideologie in Reinkultur bisher funktioniert hat.
Experience is directly proportional to the amount of equipment ruined.
Wer den Himmel auf Erden sucht, hat im Erdkundeunterricht geschlafen. (Stanislaw Jerzy Lec)
Und wenn der ganze Schnee verbrennt, die Asche bleibt uns doch.
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Re: Linkes und rechtes Gedankengut in diesen Tagen

Ungelesener Beitragvon Schreiberling » 12. Jan 2016, 04:04

Die für die heutige Diskussion wichtige Frage ist, wie er heute verstanden und angewandt wird.


Von den genannten Gruppen ziemlich genau so, wie schon in den 20er und 30er Jahren, nur noch etwas erweitert und verfeinert. Von Durchschnittsmenschen wird oft nur explizite Diskriminierung darunter verstanden, was dann zu Mißverständnissen führen kann. Aber es ist diesen Gruppen ja doch gelungen, den Begriff überhaupt zum Allgemeingut zu machen und das reflexartige Zurückweisen jedes Rassismus-Vorwurfs beim Normalbürger zu konditionieren. Wenn man den Textkorpus von googlebooks untersucht, scheint das so ab Mitte der 1960er passiert zu sein.

Die maßgeblichen gesellschaftlichen Gruppen, die diese Keule aber ständig verwenden, gebrauchen jedenfalls den ursprünglichen und erweiterten Begriff, damit wollen sie verhindern, daß rassentheoretische Erwägungen oder überhaupt nur die Wahrnehmung offensichtlicher Unterschiede tabuisiert und als unwissenschaftlich gebrandmarkt wird. Anzunehmen, daß es aber nur darum ginge, Diskriminierung zu vermeiden, scheint mir zweifelhaft, die Ambitionen sind viel umfassender.

Dieser Fall würde wiederrum nur eintreten, wenn man den Begriff der Rasse wertend verwendet. "Antirassismus" in seiner nicht wertenden Form richtet sich gegen die Idee, dass die "weiße Rasse" etwas Besseres ist als der Rest der Welt. Das hat mit Selbsthass sehr wenig zu tun. Das hat etwas mit Realität zu tun.


Nur sind große Teile dieser Antirassisten meines Erachtens selbst (heimliche) Rassisten, die bloß die Lösung einer unerwünschten Inhomogenität in der Rassenmischung sehen, indem man durch Homogenisierung einen neuen Menschen schafft, der keine Rassenkonflikte mehr haben kann, weil es keine Rassen mehr gibt.

Die Frage, ob die Rassen unterschiedlich "wertvoll" sind, läßt sich doch zumindest im Hinblick auf Einzelfragen wohl ohne Ideologie beantworten: Die Schwarzen sind allem Anschein nach die besseren Läufer. In Afrika findet man also eher Lauftalente als in Korea. Auch in anderen Bereichen gibt es zum Teil mehr oder weniger deutlich feststellbare Abweichungen in bezug auf die Populationen. Nur Ideologen wollen das nicht wahrnehmen, auch wenn es natürlich das Pendant dazu gibt, daß Unterschiede künstlich aufgebauscht werden.

Und ich bin mir relativ sicher, daß solche Unterschiede von Vielen dieser Linken absichtlich negiert werden und zwar wider Besseres Wissen. In der Regel wissen die nämlich in "reaktionärem Gedankengut" sehr vorzüglich Bescheid, wer es schafft mit einem richtigen Linken (nicht Mitläufer) ins Gespräch zu kommen oder kritisch entsprechendes Schrifttum sich zu Gemüte führt, der stellt das schnell fest. (Erinnere mich an ein Plakat einer linken Hochschulgruppe, wo sich die Herrschaften mit Frakturschrift über etwas lustig machen wollten, da stimmten sogar die Ligaturen.)

Das ist etwas lückenhaft. Zum einen betrifft es eher streng konservative Leute, die wirklich alles bewahren wollen. Zum anderen gibt es mit ziemlicher Sicherheit auch für konservative Menschen Dinge, bei denen sie Neuerungen aufgeschlossen sind. Die Lohnerhöhung zum Jahresende z.B. Meist endet Ideologie beim persönlichen Vorteil.


Ja, das ist natürlich korrekt - eine Abwägung wird in der Regel vorgenommen. Aber ein Verändern des Veränderns willen lehnt der Konservative regelmäßig ab und steht jeder nicht offensichtlich positiven Neuerung erst mal kritisch bis ablehnend gegenüber. Aber selbst wirtschaftliche Verbesserung sieht nicht jeder Konservative als positiv an, António de Oliveira Salazar hatte immer Gefallen an der Rückständigkeit seines Portugals und bremste eher den Fortschritt als ihn zu fördern, weil er glaubte, das würde den Linken (hier nach überkommener Lesart einschließlich Liberalen zu verstehen) Auftrieb geben, womit er wohl Recht hatte. Erst als offensichtlich wurde, daß das zunehmend Probleme bereitete, weil es die Jugend ins Ausland zog, oder weil man die Kolonialkriege finanzieren mußte, begann der Herr Wirtschaftsprofessor, das Wachstum anzukurbeln. Salazar stammte übrigens selbst aus ganz kleinen Verhältnissen (Landarbeitersohn).


Das ist eine interessante Sache. Denn alle Beispiele die du nennst sind nicht aus konservativen Bewegungen heraus entstanden. Die ersten Christen wurden von Konservativen verfolgt. Die humanistischen Ideen stammen nun wirklich nicht aus der konservativen Ecke und der Kommunismus wohl als allerletztes. Kann es sein - das scheint hier durch, dass wir die konservativen Anschauungen aufteilen müssen? In "Ich will alles so behalten wie es ist" und "Ich habe ein festes Weltbild und möchte das bewahren"?


Zynisch gesprochen stammt vermutlich überhaupt nichts von konservativer Seite, da reagiert man erst, wenn Veränderungen drohen. Ich denke, das läßt sich jedenfalls nicht so einfach trennen, das konservative Weltbild wächst doch schließlich aus den Lebensumständen des Konservativen und seiner Bildung, in der Regel schöpft er aus seiner Gegenwart und der Vergangenheit. Daß es dann oft ein gewisses konsensualisiertes Weltbild gibt, das hängt vermutlich wieder mit den jeweiligen Umständen zusammen. (Das klang jetzt schon fast nach Marx, ich weiß... Aber der ist ja nun auch einmal in der Welt.) Generell, würde ich sagen, ist das konservative Weltbild pessimistisch, der Konservative glaubt, daß stets die Katastrophe droht. Volkstümlich gesprochen: Es kommt selten etwas besseres nach. Nehmen wir nur mal die Sowjetunion, nach dem Zusammenbruch waren es harte Jahre in Rußland: Hätte man anstattdessen einfach mal so weiter gemacht wie bisher und das System langsam gewandelt, wären die Russen wohl besser gefahren. Wie ist in diesem Kontext wohl Lukaschenko einzuschätzen, in seinem Weißrußland herrscht Planwirtschaft, aber gesellschaftlich ist er eher konservativ.

Der Konservative neigt auch dazu, Dinge danach zu beurteilen, ob sie sich in der Vergangenheit bewährt haben - etwas gänzlich Neues entzieht sich dieser Bewertung. Es ist daher nicht verwunderlich, daß die konservative Antwort auf kapitalistischen Liberalismus und marxistischen Sozialismus der korporative Ständestaat war. Dazu Engelbert Dollfuß (ebenfalls aus kleinen Verhältnissen) in seiner Trabrennplatzrede und ein Propagandafilmchen der Vaterländischen Front:

https://www.youtube.com/watch?v=uqdC6ahS3O4

https://www.youtube.com/watch?v=38pvzQoQjLE

Heute wird der durchschnittliche Konservative vielleicht weniger dezidiert antiliberal sein, weil ja jetzt gewisse Erfahrungen gemacht wurden. Bismarcks Ausspruch, daß man nicht aus eigenen Fehlern, sondern denen der anderen lernen mag, dürfte aber nach wie vor gelten. Wie gesagt, Konservatismus läßt sich kaum so ganz genau fassen, der Konservative reizt mit der entsprechenden Bildung notfalls die ganze Menschheitsgeschichte heraus, um seine Vorstellung von richtig oder falsch zu legitimieren.

Wenn man ein bestimmtes Weltbild damit meint, dann ist das vermutlich von Land zu Land und von Zeit zu Zeit unterschiedlich und eher das Ergebnis eines gesellschaftlichen Konsensus und der Lebenserfahrung der Zeitgenossen. In Japan tritt der Konservative für andere Religionen ein als der Ägypter und 100 Jahre nach der Monarchie sind die Monarchisten unter den Konservativen schon etwas rar geworden.

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Ja, aber heute ist es wohl nicht mehr so, es gibt also Besitzstände zu bewahren. Außerdem sei hier auch auf solche Konzepte wie den des "feudalen Sozialismus" verwiesen. Dollfuß sprach auch mal vom Bauern, der mit seinem Knecht den Rosenkranz betete und aus der gleichen Schüssel aß. Die These war da eben, daß die Konservativen sozialer seien als die Liberalen und der Marxismus letztlich alle herunterholt und man so doch besser heraufhebt als herabzuholen.

Ich halte die Annahme, dass der Mensch in eher links gerichteten Anschauungen "nichts wert" ist für falsch. Wäre der Mensch nichts wert, so bräuchte er gar keine Anschauung. Eher kann man es wohl mit folgendem Ausspruch halten: Das Laster des Kapitalismus ist die ungleiche Verteilung des Reichtums, die Tugend des Kommunismus die gleichmäßige Verteilung der Armut.


War ja auch nicht meine These, aber in praxii steht oft die Ideologie oder die Klasse usw. im Mittelpunkt und nicht der Mensch mit seinen Bedürfnissen. Daß die Bedürfnisse im Mittelpunkt stehen, ist ja nach Marx erst für den Kommunismus vorgesehen.

Bleibt zu hoffen, dass du hinterher nicht auf die weiteren 99% der Bevölkerung veralgemeinerst. Das wäre keine gute Idee.


Nein, ich finde es aber trotzdem zum Teil hochinteressant und oft erhält man dort auch Informationen, die andere unter den Teppich kehren oder zumindest nicht darauf fokussieren. So etwas erweitert doch den Horizont, Scheuklappen sollte man weder nach Links noch nach Rechts haben.
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Re: Linkes und rechtes Gedankengut in diesen Tagen

Ungelesener Beitragvon cordula » 12. Jan 2016, 12:09

wissenschaftlich gesehen gibt es keine " menschlichen Rassen ".
Die Rasse ist " Mensch " und Unterarten gibt es rein wissenschaftlich nicht.
Jeder Mensch hat massenweise verschiedene Gene in seinem Genpool. Einen " reinrassigen " Menschen gibt es nicht.
Ich habe vor einiger Zeit mal eine Genanalyse machen lassen.

Ich habe 35,4 % skandinavische , 29,8 % britisch/irisch, 23,1 % germanisch / französisch
und der Rest teilt sich auf nordafrikanisch und italienische Vorfahren auf.

Wir alle stammen aber auf jeden Fall von der Urmutter aus Afrika ab.Weltweit.
Nur wir Europäer haben fast alle auch einige Neandertaler- Gene im Pool.
Bei mir sind es 1,3 %
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Re: Linkes und rechtes Gedankengut in diesen Tagen

Ungelesener Beitragvon samsa » 12. Jan 2016, 14:14

Die moderne Rassismusforschung krankt zunächst einmal an der völligen Loslösung von (mutmaßlichen) biologischen Kategorien, aus Gründen der, wie es ein Professor mir gegenüber einmal formulierte, "analytischen Schärfe". Es geht ja kaum noch um den Rassismus alter Prägung, sondern zunehmend um einen postulierten "Rassismus ohne Rassen" - weil man hier aber kein gemeinsames Merkmal mehr hat (den biologischen Bezug), herrscht eine ungeheure Willkür darüber, was als rassistisches Verhalten gilt und was nicht. Verschiedenste Phänomene werden unter demselben Begriff subsumiert, von "hautfarbenen Pflastern" (die sich nur auf "weiße" Haut beziehen) bis zur Islamkritik (als Ausdruck "essentialistischer Kulturhegemonie"). Die Analysekategorien der Rassismusforschung lassen sich mit etwas gutem Willen immer anwenden, solange man diese Phänomene als Ausdruck gesellschaftlicher Dominanz der einen Gruppe über die andere interpretiert.
"Antirassismus" kämpft daher heute auch weniger gegen die Idee der "Vorherrschaft der weißen Rasse" (weil diese Idee kaum noch jemand in Europa vertritt) als gegen jede Form der Differenzierung anhand von Herkunftskategorien. Schön zu beobachten ist das doch jetzt wieder bei der Debatte um die sexuellen Belästigungen: Teilen der Linken fällt nichts Besseres ein, als zu beklagen, dass das "rassistische Narrativ" "afrikanischer Mann vergewaltigt weiße Frau" wiederaufgegriffen werde - dass es weder um "den Afrikaner" noch um "die weiße Frau" geht, und dass es sich um mehr als ein "Narrativ" handeln könnte (weil unterschiedliche Kulturen nunmal ein unterschiedliches Verhältnis zur Sexualität haben), spielt dabei keine Rolle.

Der Bezug zum klassischen Rassismus wird oft durch ein vermeintlich "essentialisiertes" Kulturverständnis hergestellt. Die Kritik richtet sich de facto aber nicht auf einen solchen, im Diskurs kaum vertretenen Kulturessentialismus. Als Meta-Phänomen muss Kultur nicht essentialisiert werden, um über sie sprechen zu können; anders als der "Rasse-"Begriff des frühen 20. Jh. lässt eine Kulturanalyse keine unmittelbaren Rückschlüsse auf das Individuum zu. Wer die Verwendung des Kulturbegriffs als Metaebene dennoch als "rassistisch" brandmarkt, leugnet somit im Grunde die Existenz von Kultur an sich - was offenkundig ziemlich absurd ist. Darüber hinaus stellt Kultur als soziales Phänomen selbstredend etwas völlig anderes dar als das naturwissenschaftliche Konstrukt von Rasse (Kultur lässt sich nicht falsifizieren!). Einteilungen in Höher- und Minderwertigkeit unter Bezugnahme auf vorher definierte Merkmale können dann durchaus sinnvoll sein - das sollten vor allem diejenigen wissen, die schnell mit dem Begriff des "Ewiggestrigen" zur Hand sind (ist Fortschritt diesem Verständnis nach nicht die Entwicklung hin zum Besseren?).

Was den Sinn und Unsinn des "Rasse"-Begriffs beim Menschen betrifft, so stimmt es zwar, dass dieser von den meisten Wissenschaftlern heute abgelehnt wird. Nichtsdestotrotz möchte ich auf die Forschungen von A. F. Edwards hinweisen ("Lewontin's Fallacy"), der nachwies, dass sich gängige soziale "Rasse"-Einteilungen mit bestimmten Allelmustern decken, also durchaus eine biologische Grundlage aufweisen. Zu seinen Unterstützern gehört u.a. der große britische Evolutionsbiologe Richard Dawkins. In der sozialgeschichtlich orientierten Rassismusforschung wird Edwards hingegen nur in geringem Umfang rezipiert. Passt wohl nicht ins Konzept.
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Re: Linkes und rechtes Gedankengut in diesen Tagen

Ungelesener Beitragvon Schreiberling » 12. Jan 2016, 18:37

cordula hat geschrieben:wissenschaftlich gesehen gibt es keine " menschlichen Rassen ".
Die Rasse ist " Mensch " und Unterarten gibt es rein wissenschaftlich nicht.
Jeder Mensch hat massenweise verschiedene Gene in seinem Genpool. Einen " reinrassigen " Menschen gibt es nicht.
Ich habe vor einiger Zeit mal eine Genanalyse machen lassen.

Ich habe 35,4 % skandinavische , 29,8 % britisch/irisch, 23,1 % germanisch / französisch
und der Rest teilt sich auf nordafrikanisch und italienische Vorfahren auf.

Wir alle stammen aber auf jeden Fall von der Urmutter aus Afrika ab.Weltweit.
Nur wir Europäer haben fast alle auch einige Neandertaler- Gene im Pool.
Bei mir sind es 1,3 %


Das stimmt nur bedingt, daß es wissenschaftlich keine Rassen gibt, denn das hängt doch im Wesentlichen nur davon ab, wie man "Rasse" definiert: Earnest Hooton (das war der, der im Zweiten Weltkrieg für Deutschland gefordert hat, was gerade passiert) definiert sie folgendermaßen: "Eine Rasse ist eine große Abteilung der Menschheit, deren Angehörige als Gruppe gekennzeichnet sind, durch eine bestimmte Kombination von morphologischen und metrischen Merkmalen"; Vallois als "natürliche Gruppierungen von Menschen, die ein Ensemble körperlicher erblicher Merkmale gemeinsam haben".

Ob die Menscheit aus Afrika stammt, wird inzwischen teilweise in Frage gestellt, aber das spielt auch keine große Rolle, denn der Urmensch sah anders aus, als die heutige Bevölkerung Afrikas.

Daß es nicht so holzschnittartig ist, wie man zu Beginn des vorigen Jahrhunderts wohl teilweise glaubte, steht auf einem anderen Blatt. Aber schon damals betrachtete man den Phänotyp nur als Indiz, mehr hatte man ja noch nicht in der Hand als äußere Vermessung.

Jedenfalls fiele die Genanalyse, die Du hast machen lassen, bei einem Nigerianer anders aus, desgleichen bei einem Chinesen. Die Mischung bzw. die Mischungsbreite unterscheidet sich eben nach Populationen.
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Re: Linkes und rechtes Gedankengut in diesen Tagen

Ungelesener Beitragvon Schreiberling » 12. Jan 2016, 19:11

Übrigens paßt Deine vorwiegend nordeuropäische Abstammung eigentlich recht gut in meine (persönlichen und natürlich nicht wissenschaftlichen) Beobachtungen, daß der nordische Typ eher offen, sozial und migrationsfreundlich ist. Die Schweden haben es mit der planmäßigen Umwandlung in ein multikulturelles Land wohl auf die Spitze getrieben. Das gerne bemühte "blauäugig" für etwas naive Menschen (ich meine damit nicht Dich) hat ja eigentlich auch einen genetischen Ursprung, die vorwiegend blauen Augen der Deutschen gegenüber den meist braunen Augen der Südländer.

Dieses Verhalten mag aber auch einen nicht genetischen Ursprung haben, wer optisch dem Ideal des "Herrenmenschen" entspricht, wird sich vielleicht in der heutigen Zeit schwerer mit Nationalismus tun. Ebenso mögen die (nach meiner Beobachtung) vielen Rothaarigen in den linken Parteien daher rühren, daß sie als Kinder gehänselt wurden und jetzt gegen jede Diskriminierung aus äußerlichen Gründen eintreten wollen.

Man weiß es halt nie so genau, ich zumindest nicht und der Mensch kann irren.
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Re: Linkes und rechtes Gedankengut in diesen Tagen

Ungelesener Beitragvon Lillith » 13. Jan 2016, 15:14

Dieses Verhalten mag aber auch einen nicht genetischen Ursprung haben, wer optisch dem Ideal des "Herrenmenschen" entspricht, wird sich vielleicht in der heutigen Zeit schwerer mit Nationalismus tun.


Du mit deinen Späßen. [hehe]
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