Merkels "Wir schaffen das" löst die Flüchtlingskrise nicht

Hier dreht sich alles um das politische Weltgeschehen.

AbonnentenAbonnenten: 2
LesezeichenLesezeichen: 0
Zugriffe: 24183

Re: Merkels "Wir schaffen das" löst die Flüchtlingskrise nicht

Ungelesener Beitragvon free socrates » 7. Nov 2015, 22:07

Selten so viel Unfug gelesen wie in diesem Thema. Keine großartige Zeit zu antworten oder auch Lust, weil das meist eh auf Ignoranz trifft bei diesem Thema, aber wir brauchen Zuwanderung und gelungene Integration. Deutschland wird sonst früher oder später wirtschaftliche Probleme bekommen wird und der Staatshaushalt noch weiter ins Minus driften (demographischer Wandel, Geburtenrate gen 0, etc.). Unser BIP wird nicht (bzw. aktuell schon nicht mehr) in den Verhältnissen wachsen wie das aktuell bei den BRICS Staaten und anderen Schwellenländern der Fall ist, sollte Deutschland also diesen Wandel verschlafen und Integration scheitern, sind wir spätestens 2050 keine Weltwirtschaftsmacht mehr und Indien, Brasilien und co. haben uns überholt.
Leider fehlt es vielen Menschen wohl an Interesse sich mit dem Thema ausgiebig und objektiv zu beschäftigen, vielleicht wissen viele auch nicht, dass wir nach dem 2. Weltkrieg in der gleichen Situation waren wie viele Flüchtlinge, traurig, aber gut, leidiges Thema.

Alle die jetzt meinen Kommentar zerpflücken, anbei meine Antwort darauf:


"Isn't it funny how day by day nothing changes,
but when you look back, everything is different."
– C. S. Lewis
Benutzeravatar
free socrates
Grünschnabel
Grünschnabel||
 
Beiträge: 211
Registriert: 08.2014
Danke gegeben: 24
Danke bekommen: 79x in 54 Posts
Geschlecht: männlich
Wie hast du uns gefunden?: Andere

Re: Merkels "Wir schaffen das" löst die Flüchtlingskrise nicht

Ungelesener Beitragvon Joe12 » 7. Nov 2015, 22:33

Ist dir eig bekannt warum überhaupt die flüchtlinge nach Europa kommen? Also was oft die Gründe dafür sind?


btw, ich fänds gut wenn sich DE den Bricsstaaten anschließen würde...(nein, ich glaub nicht das es je passiert dafür sind unsere politiker zu amilandfreundlich)
Solange es möglich ist sich zu bereichern oder sich in sonst einer Form besser zu machen als andere und solang der Mensch das Konkurrenzverhalten innerhalb seiner Art nicht ablegt, solange wird es Gier geben und solange es Gier gibt, solange wird es die heutigen krankhaften Auswüchse in Wirtschaft und Politik, sowie Krieg und Leid geben.

Wenn das Leben ein Geschenk ist, wüsste ich gern wo man es umtauschen kann.

Captain Obvious

Das Leben wäre doch langweilig, wenn alles direkt funktionieren würde, nicht wahr?

Nein wäre es nicht, mich würde es freuen!

Für Inkompetenz haben wir Zeit!
Benutzeravatar
Joe12
Technischer Support
Technischer Support
 
Beiträge: 7860
Registriert: 09.2014
Danke gegeben: 529
Danke bekommen: 618x in 570 Posts
Highscores: 2
Geschlecht: nicht angegeben
Wie hast du uns gefunden?: Andere
Aktuelle Stimmung: ice cream

Re: Merkels "Wir schaffen das" löst die Flüchtlingskrise nicht

Ungelesener Beitragvon Schreiberling » 8. Nov 2015, 19:42

free socrates hat geschrieben:Selten so viel Unfug gelesen wie in diesem Thema. Keine großartige Zeit zu antworten oder auch Lust, weil das meist eh auf Ignoranz trifft bei diesem Thema, aber wir brauchen Zuwanderung und gelungene Integration. Deutschland wird sonst früher oder später wirtschaftliche Probleme bekommen wird und der Staatshaushalt noch weiter ins Minus driften (demographischer Wandel, Geburtenrate gen 0, etc.). Unser BIP wird nicht (bzw. aktuell schon nicht mehr) in den Verhältnissen wachsen wie das aktuell bei den BRICS Staaten und anderen Schwellenländern der Fall ist, sollte Deutschland also diesen Wandel verschlafen und Integration scheitern, sind wir spätestens 2050 keine Weltwirtschaftsmacht mehr und Indien, Brasilien und co. haben uns überholt.
Leider fehlt es vielen Menschen wohl an Interesse sich mit dem Thema ausgiebig und objektiv zu beschäftigen, vielleicht wissen viele auch nicht, dass wir nach dem 2. Weltkrieg in der gleichen Situation waren wie viele Flüchtlinge, traurig, aber gut, leidiges Thema.

Alle die jetzt meinen Kommentar zerpflücken, anbei meine Antwort darauf:




Stimmt, Ignoranz und mangelnde Reflektion könnten ein großes Problem sein... Vor allem, wenn man die Antwort schon weiß, bevor man sich mit den Ansichten der anderen beschäftigt hat. Das vergiftet natürlich jede Gesprächsatmosphäre. Keine Zeit und Lust sich mit dem Thema zu beschäftigen und anstattdessen irgendwelche Phrasen von Politik und Wirtschafsvertretern nachzureden, mag auch hineinspielen.

Wir brauchen Zuwanderung keinesfalls unbedingt, man könnte auch eine aktive Bevölkerungspolitik betreiben, um die Geburtenrate zu erhöhen. Dazu gehört es zuallererst die Gründe für die niedrige Geburtenrate zu beseitigen. Das muß Priorität haben. Also zu ergründen, warum so wenig Kinder geboren werden und wie man das ändern könnte. Island verfügt beispielsweise über eine ausreichende Geburtenrate.

Daß unser BIP schwächer wächst als das von Schwellenländern liegt auf der Hand, in einem unterentwickelten Land ist die Kapitalproduktivität viel höher als in einem Land in dem schon alles mit moderner Technik ausgestattetet ist. Nehmen wir mal den Bergbau: Spitzhacke durch Preßluftbohrer zu ersetzen bringt viel, ein Ersatz gegen große Abbaumaschinen noch mehr. In Deutschland sind die aber schon im Einsatz, folglich ist es schwieriger Wirtschaftswachstum zu erzielen. Durch die Globalisierung werden sich die Länder mehr oder weniger angleichen - vorausgesetzt, die Bedingungen von einer leistungsfähigen, arbeitswilligen und gut ausgebildeten Bevölkerung sind erfüllt.

Davon abgesehen ist die Frage, ob wir unbedingt in der ersten Reihe mitmarschieren müssen, wenn das nur auf Kosten eines völligen auseinanderfalles der Gesellschaft mit Gefahr von Bürgerkrieg, Not und fehlendem sozialen Frieden erreichen werden. Wenn Deutschland dann allerdings auf Grund großer sozialer und ethnischer Spannungen in den Bürgerkrieg abzurutschen droht, sind wir ganz bestimmt kein attraktiver Standort mehr. Selbt so ein Land wie Jugoslawien konnte in den Bürgerkrieg abdriften.

Nach dem zweiten Weltkrieg hatten wir nicht im Ansatz die gleiche Situation, die die da kamen waren allesamt (bis auf die relativ wenigen Ausländer, die infolge der Kriegswirren hierblieben) Deutsche mit gleicher bzw. ähnlicher,wenn man lokale und konfessionelle Besonderheiten berücksichtigt, Sprache, Kultur, Religion, Volkszugehörigkeit usw. Aber selbst das ging nicht überall so ganz problemlos. Es war aber trotz allem ein hohes Maß an Zusammengehörigkeit vorhanden - davon abgesehen blieb gar nichts anderes übrig, da das echte Flüchtlinge waren, die man aus ihrer Heimat vertrieben hat und die nirgends anders hingehen konnten konnten als nach Restdeutschland oder Österreich.

Das mit national und kulturell völlig anders geprägten Ausländern aus dem nahen Osten zu vergleichen, ist völlig irreal, die werden sich womöglich nie richtig integrieren, ihnen fehlt schlicht die Anknüpfung zu unserer Kultur und zu unseren Menschen. Ihre Lebensweise ist auch ganz anders als die unsere. Eine Integration wäre überhaupt nur unter quasi gewaltsamer Zertrümmerung ihrer und unserer Kultur möglich und einer vollständigen Vermischung der Völker und Kulturen. Aber der Islam wird das nicht zulassen. Die Juden, die ja bekanntlich derselben Weltgegend entstammen, haben sich seit Beginn der Diaspora im 7. Jahrhundert nach Christus auch nie vollständig in Europa integriert, sondern sind immer ihrer Religion und Volkstum treu geblieben. Dabei hat die Kirche und die Obrigkeit alles daran gesetzt sie zu missionieren und man hat mitunter sogar Gewalt angewendet,um sie zu zwingen - ohne Erfolg.

Nun ist das Judentum allerdings sehr friedlich, niemand wird zum jüdischen Glauben gezwungen, sie sind auch recht tolerant, dazu kommt, daß die Juden eine kleine Minderheit darstellten, die nicht ständig zunahm, sondern sich ähnlich wie die Gesamtbevölkerung entwickelte - am Ende ging durch starken Assimilationsdruck im Nationalismus des 19. und 20. Jahrhunderts ihr Anteil sogar zurück. (Anmerkung: Es geht hier um die mehr oder weniger freiwilligen Übertritte zum Christentum, nicht die Vertreibung oder gar die Naziverbrechen.)

Der Islam ist aber noch viel radikaler als das Christentum, was den Missionseifer angeht, wie man an seiner Ausbreitung in neuerer Zeit sieht. Wird er erstmal in der Mehrheit sein (bei jährlich 3 Mill. einströmenden jungen Mohammedanern nur eine Frage der Zeit), wird er schnell nach der Macht greifen. Man sieht es schon jetzt an Forderungen wie dem Muezzinruf vom Minarett, Forderungen nach eigenständigen Schwimmzeiten für Mohammedaner, Forderungen nach der richtigen Bekleidung auch gegenüber Nichtmohammedanern, Ausgrenzung deutscher Jugendlicher in mehrheitlich mohammedanisch geprägten Schulklassen, Kopftuchzwang für Frauen usw. Daß Vieles zu unserem Christentum ähnlich ist, verwundert nicht, denn das ist ja ebenfalls der gleichen Weltgegend entsprossen. Nur ist der Islam im Ggs. zu Judentum und Christentum eben die radikalste -die Anhänger werden freilich vollkommenste - Variante sagen. Vor allem die Schariah, die für Mohammedaner verbindlich ist, ist ein großes Problem, wie sich etwa an mohammedanischen "Friedensrichtern" zeigt, die sich anmaßen, unsere freiheitliche und demokratisch legitimierte Rechtsordnung durch die Ihre zu ersetzen.

Integration müßte in diesem Falle eine Art Unterjochung des Islam bedeuten, geradezu seine Verdrängung. Dazu wird eine freiheitliche Rechtsordnung mit Religionsfreiheit und Allgemeiner Handlungsfreiheit niemals in der Lage sein.

Die schlimmsten Brandstifter für unsere Zuklunft sind meines Erachtens solche Multikultijünger, die unreflektiert einfach nur aus wirtschaftlichen Gründen oder aus Prinzip nach Zuwanderung rufen.

"Fremdenfeindlich" ist schon ein Wort, das einfach nur dumm ist, denn ein Fremder ist uns nunmal fremd und gehört folglich erstmal nicht hier her. Wenn er hier leben will, dann muß er uns nahe werden also nicht mehr fremd sein, sich also unsere Lebensweise und Überzeugungen zu eigen machen - keinesfalls nur respektieren. Da aber der Großteil der Fremden bestenfalls unsere Ordnung achtet oder respektiert, sie sich aber nicht zu eigen macht, kann vernünftigerweise von der Ursprungsbevölkerung nur in einem sehr begrenzten Maße die Anwesenheit Fremder geduldet werden. Ansonsten entstehen Parallelgesellschaften.

Was die Sache mit dem "Rassismus" angeht, so ist der Kern des Problems, daß einige meinen alle Menschen seien gleich, oder Unterschiede, so sie denn doch bestehen, seien unbeachtlich, andere denken eben, daß da mehr oder minder bedeutende genetische Unterschiede bestehen. Von Rassismus wird man jedenfalls nur reden können, wenn jemand ohne sachlichen Grund Unterschiede machen will. Also wenn er etwa im Bus einem Asiaten, Araber oder Schwarzen, nur weil der Araber oder Schwarzer ist, keinen Sitzplatz anbietet, einem Europäer aber schon. Gibt es einen sachlichen Grund, sieht das aber anders aus: Habe ich nur noch etwas Sonnencreme am Strand, gebe ich sie natürlich dem blassen Rothaarigen zuerst und nicht dem Schwarzafrikaner. Umgekehrt werde ich, wenn ich zum Frühstück einlade, natürlich die laktosefreie Milch bevorzugt den Asiaten und Afrikanern geben und nicht "waschechten" Germanen. Hier ist die Ungleichbehandlung nämlich gerechtfertigt, aber im Falle der Milch ist es natürlich nur ein Indiz, weiß ich, daß ich einen der wenigen Nordeuropäer vor mir habe, der keine Milch verträgt und einen der wenigen Asiaten, der sie doch verträgt, muß natürlich das "Vorurteil" korrigiert werden.

Generell finde ich es aber schön, daß es so viele verschiedene Menschenschläge gibt, die sich über hundertausende von Jahren entwickelt haben und die doch wirklich Vielfalt bedeuten. Diese Vielfalt sollte man in meinen Augen grundsätzlich schützen, statt vollständig zu vermischen. Dieser Standpunkt ist aber freilich nicht extremistisch, wie einige Scharfmacher nun "hetzen" werden (Hetze war übrigens so ein Lieblingswort der DDR-Propaganda). Ob jemand gemäßigt, radikal oder extremistisch ist, hängt nicht zuerst von dem Was, sondern dem Wie ab - es gibt natürlich Ausnahmen, wenn eine Forderung als solches extrem ist.

Es gibt übrigens durchaus (neuere) Untersuchungen, die zum Ergebnis kommen, daß es zwischen den verschiedenen "Rassen" (wobei der Begriff "Rasse" freilich veraltet ist, da er mit der in der Biologie üblichen Verwendung wohl nicht konform geht) oder Populationen gewisse Unterschiede gibt. Andere Wissenschaftler bestreiten das freilich - ich weiß offen gesagt nicht, wie sich da momentan verteilt, vor allem, wenn man den Blick über die deutsche Forschung hinaus erweitert. Generell heißt das - um Mißverständnissen vorzubeugen - aber noch lange nicht, daß es auf den einzelnen zutrifft, sondern wenn, dann immer nur auf den Durchschnitt. Beim einzelnen ist dann ggf. nur die Wahrscheinlichkeit höher, etwa beim Schwarzen, daß er musikalisch und frohsinnig ist oder beim Südländer das Temperament, beim Nordeuropäer sein ruhiges Wesen, beim Ostasiaten die zurückhaltende Besonnenheit, usw - der einzelne Mensch kann, wie gesagt, nur individuell beurteilt weren.

Es muß jedenfalls kritisch geprüft werden, ob die kulturelle und nationale Zerstreuung und Vermischung der Völker tatsächlich ein Segen ist oder nicht doch eher ein Experiment, dessen Ausgang eher eine Gefahr für Vielfalt und Frieden und Wohlstand auf der Welt darstellt. In Amerika zeigt sich jedenfalls das Bild, daß die verschiedenen "Rassen" mehr oder weniger nebeneinander leben und in unterschiedlichen wirtschaftlichen Verhältnissen, von Solidarität und Gemeinschaft ist da angesichts fortbestehender "Rassenunruhen" wenig zu spüren.

Aber vielleicht machen wir Deutschen ja mal wieder alles besser als alle anderen Völker auf der Welt...
Zuletzt geändert von Schreiberling am 8. Nov 2015, 20:24, insgesamt 2-mal geändert.
Bild

Avatarbild: Gaby Stein ("steinchen"), Pixabay, frei verwendbar.
Benutzeravatar
Schreiberling
König
König
 
Beiträge: 1346
Registriert: 03.2015
Danke gegeben: 62
Danke bekommen: 126x in 111 Posts
Geschlecht: männlich
Wie hast du uns gefunden?: Suchmaschine

Re: Merkels "Wir schaffen das" löst die Flüchtlingskrise nicht

Ungelesener Beitragvon Schreiberling » 8. Nov 2015, 19:59

Was die Demographie angeht, so habe ich in einer Fachpublikation von 2009 gelesen, daß jährlich etwa 300.000 Zuwanderer erforderlich wären, um den Status Quo zu erhalten, der Autor bestreitet alelrdings die Möglichkeit jährlich 300.000 Menschen integrieren zu können. Aber 300.000 sind keine 3 Mill. und mit Nachzug 10 Millionen. Selbst wenn diese 10. Millionen, die es wohl in den nächsten Jahren werden, wenn keiner "stopp" sagt, würden uns, wenn man pro Kopf und Jahr nur mal bescheidene 5.000 Euro pro Kopf der Asylbewerber für den Bundeshaushalt veranschlagt - Erfahrungen anderer Länder sagen da ganz anders - 50 Mrd. für jenen Bundeshaushalt bedeuten, der heute 300 Mrd. groß ist.

Aber da müssen ja Häuser gebaut und Arbeitsplätze geschaffen werden. Was kostet heute ein Arbeitsplatz - einige hunderttausend bestimmt, zumindest, wenn er produktiv sein soll, also volkswirtschaftlichen Nutzen bringen.
Bild

Avatarbild: Gaby Stein ("steinchen"), Pixabay, frei verwendbar.
Benutzeravatar
Schreiberling
König
König
 
Beiträge: 1346
Registriert: 03.2015
Danke gegeben: 62
Danke bekommen: 126x in 111 Posts
Geschlecht: männlich
Wie hast du uns gefunden?: Suchmaschine

Re: Merkels "Wir schaffen das" löst die Flüchtlingskrise nicht

Ungelesener Beitragvon Schreiberling » 8. Nov 2015, 20:04

Joe12 hat geschrieben:der einzelne ist bestenfalls noch irgend ne nummer auf irgendwelchen listen oder exceltabellen o.ä.



Ebend, man muss nur schaun wer profitiert, idr tut das die wirtschaft.
und die bevölkerung wird immer schön abgelenkt damit sie sich nicht mit den wichtigen dingen befast oder gar anfängt darüber nachzudenken, wobei ich in bezug auf letzteres so meine zweifel an der befähigung habe und nächstes jahr wird es sich wohl wieder bestätigen das meine zweifel begründet werden, zu 100%.


Daß die Wirtschaft (oder sagen wir: maßgebliche Vertreter davon) gerne Zuwanderung will, ist klar, aber sicher nicht in unbegrenztem Ausmaß, denn das ist eine Gefahr für die Investitionen. Täglich 10.000 Fremde - im Jahr 3-4 Mill., das hält kein 80 Millionenvolk lange aus, ohne in Gewalt, Elend und Chaos zu versinken. Wer das will, ist entweder grenzenlos naiv, oder will unserm Land schaden.
Bild

Avatarbild: Gaby Stein ("steinchen"), Pixabay, frei verwendbar.
Benutzeravatar
Schreiberling
König
König
 
Beiträge: 1346
Registriert: 03.2015
Danke gegeben: 62
Danke bekommen: 126x in 111 Posts
Geschlecht: männlich
Wie hast du uns gefunden?: Suchmaschine

Re: Merkels "Wir schaffen das" löst die Flüchtlingskrise nicht

Ungelesener Beitragvon Schreiberling » 11. Nov 2015, 01:49

Da kann es einen schütteln, wie "wandlungsfähig" die Frau Bundeskanzler doch ist, vor 15 Jahren:

"Das multikulturelle Gesellschaft keine lebensfähige Form des Zusammenlebens ist, und das glaube ich auch."

https://www.netzplanet.net/merkels-wort ... 15-jahren/

Auch das ist interessant anzusehen, wie sich die Gäste benehmen, etwa gegen ungarische Polizisten, die ihnen Wasser bringen:

https://www.youtube.com/watch?v=ZV315xqbRK8

Und hier in einer Klinik:

https://www.facebook.com/video.php?v=16 ... cation=ufi

Welche Dankbarkeit...

Bei solchen Zuwanderern freut man sich doch schon auf die Zukunft... Etwa die Absenkung der Ausbildungs- und Schulstandards oder den Pflichtdienst für unsere Jugendlichen, wie sie schon in den Raum geworfen wurden.

PS: Ich will hier wirklich nicht hetzen, es gibt natürlich auch positive Seiten und darunter sind auch viele Anständige, aber da die Medien ja schon mehr als genügend über diese Seite berichten, kann ich mir die Darstellung der positiven Beispiele ersparen.
Bild

Avatarbild: Gaby Stein ("steinchen"), Pixabay, frei verwendbar.
Benutzeravatar
Schreiberling
König
König
 
Beiträge: 1346
Registriert: 03.2015
Danke gegeben: 62
Danke bekommen: 126x in 111 Posts
Geschlecht: männlich
Wie hast du uns gefunden?: Suchmaschine

Re: Merkels "Wir schaffen das" löst die Flüchtlingskrise nicht

Ungelesener Beitragvon cherrycurry » 27. Dez 2015, 08:32

Zeman forderte junge Männer aus Syrien auf, in ihrer Heimat gegen die Islamisten zu kämpfen, anstatt nach Europa zu fliehen.

Die Willkommenskultur Europas nannte er naiv: „Manchmal komme ich mir vor wie Kassandra, die davor warnt, das Trojanische Pferd in die Stadt zu holen. Aber ich bin zutiefst überzeugt, dass das, womit wir es hier zu tun haben, keine spontane Fluchtbewegung ist, sondern eine organisierte Invasion.“

Tschechischer Präsident über Flüchtlinge

Ich gebe ihm recht! [PL]
Geduld ist der halbe Weg. Bild
Benutzeravatar
cherrycurry
Foren Gott
Foren Gott
 
Beiträge: 7366
Registriert: 04.2010
Danke gegeben: 84
Danke bekommen: 281x in 261 Posts
Geschlecht: weiblich

Re: Merkels "Wir schaffen das" löst die Flüchtlingskrise nicht

Ungelesener Beitragvon Jacko » 27. Dez 2015, 09:26

Geht mal raus und sprecht mit den Flüchtlingen. Beschäftigt euch persönlich mit ihnen und de3ren Geschichte der letzten 24 Monaten und ihr werdet eine ganz große Erkenntnis haben, die in den Medien nicht genannt wird, weil es keine Schlagzeilen produziert.

Ich habe schon hier einiges dazu geschrieben und heftigen Gegenwind erhalten, dazu habe ich keine keine Lust mehr, weil ich das Gefühl hatte, der einzige zu sein, der sich mit diesen Menschen überhaupt direkt beschäftigt und nicht nur auf die Scheißhausparolen achtet...
"Die Summe der Interligenz auf dem Planeten ist eine Konstante, aber die Bevölkerung wächst"
(Jean-Luc Picard)


Ich schlaf nicht gern auf weichen Daunen;
denn statt des Märchenwaldes Raunen
hör ich im Traume all die kleinen
gerupften Gänslein bitter weinen.
Sie kommen an mein Bett und stöhnen
und klappern frierend mit den Zähnen,
und dieses Klappern klingt so schaurig...
Wenn ich erwache, bin ich traurig.

Heinz Erhardt
Benutzeravatar
Jacko
Captain Funky
Captain Funky
 
Beiträge: 8843
Registriert: 08.2014
Wohnort: Esslingen
Danke gegeben: 822
Danke bekommen: 1510x in 1239 Posts
Geschlecht: männlich
Wie hast du uns gefunden?: Andere
Aktuelle Stimmung: immer optimistisch!

Re: Merkels "Wir schaffen das" löst die Flüchtlingskrise nicht

Ungelesener Beitragvon cherrycurry » 27. Dez 2015, 09:58

Bei den Flüchtlingen gibt es halt solche und solche.

In unserem winzigen Nachbarsdörfchen wohnt nun auch eine Flüchtlingsfamilie. Das sind wirklich arme, nette Menschen.

Aber ca. 80 % der Flüchtlinge die hereinströmen sind junge, gewaltbereite Männer im Alter von 18 bis 40 ungefähr. Und ein Teil von denen verschwindet ständig mysteriös.

Die kommen in irgendwelche geheimen Lager wo sie ausgebildet werden im Kämpfen, Morden, Städte einnehmen, .....

Meine Meinung dazu ist:

Die sollen daheim bleiben und dort kämpfen.
Und nicht in Deutschland am Tag X Deutsche umbringen.
Geduld ist der halbe Weg. Bild
Benutzeravatar
cherrycurry
Foren Gott
Foren Gott
 
Beiträge: 7366
Registriert: 04.2010
Danke gegeben: 84
Danke bekommen: 281x in 261 Posts
Geschlecht: weiblich

Re: Merkels "Wir schaffen das" löst die Flüchtlingskrise nicht

Ungelesener Beitragvon Jacko » 27. Dez 2015, 10:34

Aha. Also du als Mutter würdest deine Kinder in den Krieg schicken mit der Aussicht, dass sie vom IS auch zu Tode gequält werden?

Ich wäre genauso und würde zusehen, meine beiden Jungs ganz weit weg zu bekommen vom Kriegsgebieten! Denn als Kriegskrüppl mit entstelltem Gesicht oder Körper und psychischen Schäden lebt es sich nicht wirklich gut! Und so daherreden kann man gut, wenn es einen nicht selbst trifft.

Ich verstehe jeden Einzelnen, der sich nicht von Idioten umbringen lassen will.
"Die Summe der Interligenz auf dem Planeten ist eine Konstante, aber die Bevölkerung wächst"
(Jean-Luc Picard)


Ich schlaf nicht gern auf weichen Daunen;
denn statt des Märchenwaldes Raunen
hör ich im Traume all die kleinen
gerupften Gänslein bitter weinen.
Sie kommen an mein Bett und stöhnen
und klappern frierend mit den Zähnen,
und dieses Klappern klingt so schaurig...
Wenn ich erwache, bin ich traurig.

Heinz Erhardt
Benutzeravatar
Jacko
Captain Funky
Captain Funky
 
Beiträge: 8843
Registriert: 08.2014
Wohnort: Esslingen
Danke gegeben: 822
Danke bekommen: 1510x in 1239 Posts
Geschlecht: männlich
Wie hast du uns gefunden?: Andere
Aktuelle Stimmung: immer optimistisch!

VorherigeNächste

Zurück zu "Politik und Nachrichten"


 

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 2 Gäste

Besucher kamen durch folgende Suchbegriffe auf diese Seite:

content
cron