Mißtrauen gegen politische Veränderungen

Hier dreht sich alles um das politische Weltgeschehen.

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Re: Mißtrauen gegen politische Veränderungen

Ungelesener Beitragvon Joe12 » 29. Apr 2017, 15:36

Ja, aber denen könnte man evt auch über andere wege helfen, in dem man ihnen dafür an anderer stelle etwas freiheit in welcher art auch immer einräumt.

Nur ein spontaner gedanke, der vermutlich nur bedingt umsetzbar ist.
Solange es möglich ist sich zu bereichern oder sich in sonst einer Form besser zu machen als andere und solang der Mensch das Konkurrenzverhalten innerhalb seiner Art nicht ablegt, solange wird es Gier geben und solange es Gier gibt, solange wird es die heutigen krankhaften Auswüchse in Wirtschaft und Politik, sowie Krieg und Leid geben.

Wenn das Leben ein Geschenk ist, wüsste ich gern wo man es umtauschen kann.

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Re: Mißtrauen gegen politische Veränderungen

Ungelesener Beitragvon Jacko » 29. Apr 2017, 15:50

Ich bin in Gedanken schon einen Schritt weiter, ich bin bei denen, die eben diese Option nicht mehr haben.
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Ich schlaf nicht gern auf weichen Daunen;
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Re: Mißtrauen gegen politische Veränderungen

Ungelesener Beitragvon Joe12 » 29. Apr 2017, 16:22

Und wer sollte das dann sein?
Solange es möglich ist sich zu bereichern oder sich in sonst einer Form besser zu machen als andere und solang der Mensch das Konkurrenzverhalten innerhalb seiner Art nicht ablegt, solange wird es Gier geben und solange es Gier gibt, solange wird es die heutigen krankhaften Auswüchse in Wirtschaft und Politik, sowie Krieg und Leid geben.

Wenn das Leben ein Geschenk ist, wüsste ich gern wo man es umtauschen kann.

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Re: Mißtrauen gegen politische Veränderungen

Ungelesener Beitragvon Heinzz » 29. Apr 2017, 16:23

Lillith hat geschrieben:
Heinzz hat geschrieben:Ist mein Mißtrauen überzogen, oder gehören auch radikale Veränderungen zur politischen Entwicklung eines Landes dazu?

Radikale Veränderungen bedingen immer Misstrauen.
Die Frage ist: was genau ist die radikale Veränderung ?

Bild
Manche Leute wählen radikale Lösungen.
Die wollen keine kleinen Schritte, die wollen eine Änderung durch einen Bruch.

So sieht sich der eine als Revolutionär der das kapitalistische System zerstört sehen will,
der andere als Patriot, der Volk über die Rasse definiert.

Wenn solche Leute erfolgreich sind so hat das seinen Preis.
Über Jahre wird Mangel und auch Elend herrschen.
Man ändert ein Wirtschaftssystem nicht einfach so,
man kann auch nach Ausweisung von Leuten mit ausländischen Wurzeln den Lebensstandard nicht halten.
Solche politischen Positionen sind radikal, ich glaube da hat fast ein jeder davor Angst.

Ich fürchte z.B. neoliberale Wirtschaftspolitik.
Der Ruf nach dem schlanken Staat, so wie man es von Liberalen kennt, kann m.E. von der Masse nicht gewollt sein.
Ich halte den Sozialstaat für eine Errungenschaft, die sich das Volk nicht wegnehmen lassen sollte.

Schröders Politik war für mich enttäuschend.
Noch mehr enttäuscht war ich von den Grünen.
Erklärungen des Kanzlers vor Medien, Deutsche sollten sich Aktien kaufen um im Alter besser versorgt zu sein, fand ich radikal.
Da war m.E. nichts mehr Sozialdemokratisch.
Das so was die Grünen mitgemacht haben fand ich (Grünen-Wähler) sehr schlimm.
Finanzminister Lafontaine fand auch die Zulassung von Hedge-Fonds schlimm, auch hat ihm dieser Casino-Kapitalismus nicht gepaßt.
Das war für dem eine zu radikale Veränderung die er nicht mitmachen konnte.

Man muß mit so Sachen leben wie die Einführung von Praxisgebühren, Medikamenten-Selbstbeteiligung, ......
Wenn jemand aber an die Rentenversicherung ran geht, an der ausgesetzten Wehrpflicht was ändern will, ....
dann führt er nach meinem Empfinden radikale Veränderungen herbei.
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Re: Mißtrauen gegen politische Veränderungen

Ungelesener Beitragvon Jacko » 29. Apr 2017, 17:38

Man darf auch nie vergessen: Diese radikalen Veränderungen, egal wie, werden immer aus der aktuellen Situation heraus angestrebt. Und jeder denkt: Hei, mir geht es ja soooooo schlecht, es kann nur besser werden. Wenn aber diese Leute dann feststellen, dass sie es vorher besser hatten als danach, sind es diejenigen, die nach Revolution schreien. Ich habe keine Angst vor dieser Minderheit, die nicht in der Lage sein wird in der jetzigen Situation was gravierend anderes in die Welt zu setzen.
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Re: Mißtrauen gegen politische Veränderungen

Ungelesener Beitragvon Schreiberling » 29. Apr 2017, 20:33

Aber was macht unsere Kanzlerin eigentlich?


Sie läßt es zu, daß durch Massenmigration die Konflikte der Welt in unser schönes friedliches Deutschland getragen werden, statt unser Vaterland davor zu bewahren. Damit nimmt sie mindestens billigend in Kauf, die deutschen Interessen zu verletzen, während es ihre Aufgabe nach dem Amtseid wäre, Schaden vom deutschen Volke abzuwenden.
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Re: Mißtrauen gegen politische Veränderungen

Ungelesener Beitragvon Jacko » 29. Apr 2017, 21:03

Sie zeigt damit weit aus mehr Menschlichkeit und Weitblick als alle anderen zusammen, die es anscheinend noch nicht geschafft haben, aus der Eierschale zu schlüpfen! Wir sind nicht mehr so ein Deutschland wie vor 60 oder 70 Jahren. Eine Abkapselung wäre ein Knieschuß!
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Re: Mißtrauen gegen politische Veränderungen

Ungelesener Beitragvon Schreiberling » 29. Apr 2017, 21:29

Warum ein Knieschuß? Bis jetzt scheint sich der Nutzen für unser Land auf sich abzeichnende Islamisierung, höhere Sozialausgaben und gestiegene Kriminalität zu beschränken.

Daß wir nicht mehr vor 60 Jahren sind, ist wirklich jammerschade, wüßten die Altvorderen, was aus ihrem Deutschland geworden ist, hätten sie wahrscheinlich alles daran gesetzt, es zu verhindern.
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Re: Mißtrauen gegen politische Veränderungen

Ungelesener Beitragvon samsa » 29. Apr 2017, 21:31

Sie zeigt damit weit aus mehr Menschlichkeit und Weitblick als alle anderen zusammen

Wäre es also deiner Meinung nach auch "menschlich" und "weitblickend", die 3 Milliarden hungernden Menschen nach Europa zu lassen, die es auf der Welt gibt? Wenn nein, warum nicht?
Und erzähl mir nichts von syrischen Kriegsflüchtlingen. Kein Mensch weiß, wer von den sogenannten "Flüchtlingen" wirklich vor Krieg geflohen ist.

wüßten die Altvorderen, was aus ihrem Deutschland geworden ist, hätten sie wahrscheinlich alles daran gesetzt, es zu verhindern.

Der gute Helmut Schmidt hat die Auswirkungen der Migration noch miterlebt, auch wenn ihm die "Flüchtlingskrise" erspart geblieben ist. Rückblickend bezeichnete er das Anwerbeabkommen mit der Türkei als einen der größten politischen Fehler der BRD. Man beachte auch das Zitat von Willy Brandt: "Wir müssen zuerst an unsere eigenen Landsleute denken". Und das waren SPDler!!!!


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Re: Mißtrauen gegen politische Veränderungen

Ungelesener Beitragvon Schreiberling » 29. Apr 2017, 21:42

Heinzz hat geschrieben:
Lillith hat geschrieben:Bild
Manche Leute wählen radikale Lösungen.
Die wollen keine kleinen Schritte, die wollen eine Änderung durch einen Bruch.


Was die wollen, sagen sie überdeutlich, interessanterweise nutzen sie das auffällige Plakat aber nicht, um dafür zu werben. Das Plakat ist im Grunde völlig ungeeignet, neue Anhänger zu rekrutieren. Dieses Phänomen ist aber häufiger bei der politischen Propaganda in Deutschland zu beobachten. In der Weimarer Republik und Nachkriegszeit wurde das viel besser beherrscht.

www.youtube.com Video From : www.youtube.com
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