Mißtrauen gegen politische Veränderungen

Hier dreht sich alles um das politische Weltgeschehen.

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Re: Mißtrauen gegen politische Veränderungen

Ungelesener Beitragvon samsa » 6. Mai 2017, 21:10

Die Arbeitslosenstatistik interessiert mich nicht, daher kann ich sie nicht beurteilen. Aber wenn du weißt, was herausgerechnet wird, dann versetzt dich das doch in die Lage sie richtig einzuordnen. Relevant ist nicht die Deutung der Zahlen, relevant sind die Zahlen selbst - wenn diese seriös und nach nachvollziehbaren Kriterien erhoben wurden, dann kann sie jeder selbst interpretieren und braucht sich nicht auf die Deutungen Dritter zu verlassen. Statistiken, die mich interessieren, versuche ich anhand der Rohdaten selbst zu überprüfen. Im Fall der Kriminalstatistik wurde ja von politischer Seite auch viel versucht, um sie schönzureden ("junge Männer sind grundsätzlich krimineller" usw.). Darauf kommt's aber nicht an.
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Re: Mißtrauen gegen politische Veränderungen

Ungelesener Beitragvon Joe12 » 6. Mai 2017, 21:37

Wie schon angemerkt, mit statistiken kannst du kein gesamtbild sehen nure inen groben bis sehr groben durchschnitt. Abhängig ebend von gegebenen bewertungskriterien.

Ein Kind das einen apfel klaut mag zwar ein dieb sein, aber es kommt auch auf das warum an, bekommt es zuhause nichts oder nicht genug? Wird es selbst beklaut und hat deshalb nicht ausreichend? Tut es das aus böswilligkeit? Ist es eine Mutprobe? Etwa eine mischung verschiedener Punkte? Will es jemandem Helfen? Oder auf der Demo eine straße weiter einen abwerfen? usw usf.
Kommt auf den Kontext an und den sehen statistiken nicht oder nur in sehr geringem Ausmaß.
Klar muss das kind bestraft werden, aber ggf muss ihm auch geholfen werden.
Solange es möglich ist sich zu bereichern oder sich in sonst einer Form besser zu machen als andere und solang der Mensch das Konkurrenzverhalten innerhalb seiner Art nicht ablegt, solange wird es Gier geben und solange es Gier gibt, solange wird es die heutigen krankhaften Auswüchse in Wirtschaft und Politik, sowie Krieg und Leid geben.

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Re: Mißtrauen gegen politische Veränderungen

Ungelesener Beitragvon samsa » 7. Mai 2017, 17:12

Wie schon angemerkt, mit statistiken kannst du kein gesamtbild sehen nure inen groben bis sehr groben durchschnitt

Im Gegenteil, ein Gesamtbild kannst du nur mit Statistiken sehen. Große Mengen sind ja anders als statistisch gar nicht zu erfassen.

Ein Kind das einen apfel klaut mag zwar ein dieb sein, aber es kommt auch auf das warum an, bekommt es zuhause nichts oder nicht genug?

Das sind zwei verschiedene Fragen: Hat das Kind geklaut? und: Warum hat das KInd geklaut? Beide sind getrennt voneinander zu beantworten.

Kommt auf den Kontext an und den sehen statistiken nicht oder nur in sehr geringem Ausmaß.

Richtig, das ist dann Aufgabe der Kriminalätiologie. Die Basis sind trotzdem die erhobenen Zahlen.
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Re: Mißtrauen gegen politische Veränderungen

Ungelesener Beitragvon Joe12 » 7. Mai 2017, 18:12

Die ebend auch nur einen Teil der realität wiedergeben.

Gleiches Prinzip: Der Teich ist im Durchschnitt 50 cm tief, aber die Kuh ist trotzdem ertrunken.

Ist Statistik und gibt genau den Fehler wieder dem sie unterliegt.
Statistik ist das Sammeln von Puzzelstücken, nur mit Statistik wird das Puzzle aber nie vollständig werden weil sie schlicht und einfach nicht alles wieder gibt, da es Dinge gibt die Statistik nunmal nicht beachtet. Die Welt besteht zwar aus viel Mathematik, was dein Ansatz ist, aber ebend nicht nur.
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Re: Mißtrauen gegen politische Veränderungen

Ungelesener Beitragvon samsa » 7. Mai 2017, 20:14

Gleiches Prinzip: Der Teich ist im Durchschnitt 50 cm tief, aber die Kuh ist trotzdem ertrunken.

Die Frage ist ja, was man wissen will. Wenn mich die durchschnittliche Delinquenz interessiert, um Gruppen miteinander zu vergleichen, dann ist der Einzelfall irrelevant.
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