Österreichische Präsidentschaftswahl (Unregelmäßigkeiten)

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Österreichische Präsidentschaftswahl (Unregelmäßigkeiten)

Ungelesener Beitragvon Schreiberling » 17. Jun 2016, 06:21

http://www.epochtimes.de/politik/europa ... 37411.html

Man fragt sich wirklich welche Zustände mittlerweile herrschen und Österreich und Deutschland werden sich da wohl nicht viel geben. Die Freiheitlichen und ihre Kontrollore (bundesdeutsch: Kontrolleure) sind vielleicht besser organisiert, wer weiß. Praktisch überall zum Teil heftige Unregelmäßigkeiten und einen bekanntermaßen deutlichen Unterschied bei den Briefwählern (hatte aus irgendeinem Grund gerade "Brieflosen" geschrieben -;)). Zum Teil zählten wohl gar Unregistrierte mit aus...

PS:

Vor ein paar Monaten habe ich auf die Briefwahlproblematik

politik/briefwahl-bananenrepublik-vollendung-t12671.html?hilit=Briefwahl

bei uns in Deutschland hingewiesen und da schau her, in Rheinland-Pfalz liegt der Anteil der Briefwähler auch schon wieder ein "bißchen" höher:

http://www.wahlen.rlp.de/ltw/kurz/brief ... 9_2016.pdf

Von 24,3% auf 30,6%, bei der vorvorigen Wahl wählten bloß 16,7% per Briefwahl und 1959 wählten gar nur 2,6% per Briefwahl. Frage mich inzwischen wirklich, wieviele dieser Briefwähler überhaupt zweifelsfrei echt sind. Sicherheitsvorkehrungen gibt es so gut wie keine (mehr) und teilweise werden die Briefwahlzettel auch einfach vor der Auszählung mit den anderen zusammengekippt, so daß gar nicht festzustellen ist, wie die Briefwähler eigentlich gewählt haben - der Landeswahlleiter macht jedenfalls keine Angaben. Bei solchen Prozentsätzen sind solche Zustände m.E. längst unerträglich geworden.

Wobei ich glaube, bei unseren Nachbarn gibt es diese Briefwählerexplosion so noch nicht.
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Re: Österreichische Präsidentschaftswahl (Unregelmäßigkeiten)

Ungelesener Beitragvon samsa » 17. Jun 2016, 10:04

Bislang handelt es sich in Bezug auf die angeblichen Unregelmäßigkeiten bei der österreichischen Präsidentenwahl doch nur um unbelegte Vorwürfe, und nichts anderes sagt der EpochTimes-Artikel ("wenn es zutrifft" ... "sollte das stimmen"...). Ich sehe da noch keinen Grund, eine Verschwörung zu vermuten.
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Re: Österreichische Präsidentschaftswahl (Unregelmäßigkeiten)

Ungelesener Beitragvon salt » 17. Jun 2016, 13:04

Seien wir uns ehrlich bei der ersten Wahl war Van der Bellen so weit abgeschlagen und bei der zweiten gewinnt er? Also nicht nur mir kommt das komisch vor.
Trotzallen würde es mich nicht wundern wenn van der Bellen wirklich Budespräsident werden würde(weil ich ja jetzt nicht weis ob nicht doch Neuwahlen kommen), weil Spö und Övp und die Grünen würden nie zulassen das ein Blauer den Präsidenten stellt und wenn sie noch so sehr tricksnen müssten.
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Re: Österreichische Präsidentschaftswahl (Unregelmäßigkeiten)

Ungelesener Beitragvon Chefstratege » 17. Jun 2016, 13:21

Ist doch fast schon langweilig. Die Menge an Vorwürfen zur Wahlfälschung ist quasi Proportional zur Knappheit des Ausgangs der Wahl. Ob nun was dran ist oder nicht. Das Briefwähler sich anders verhalten als die Direktwähler war schon Tage vorher Gesprächsthema in den Medien und keine echte Überraschung.
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Re: Österreichische Präsidentschaftswahl (Unregelmäßigkeiten)

Ungelesener Beitragvon Jacko » 17. Jun 2016, 13:30

Und ja, es wird mit Sicherheit immer eine Möglichkeit bestehen, eine Wahl zu manipulieren. Und diese "Manipulation" wird natürlich immer stärker, je knapper es wird. Aber deswegen das ganze System in Frage stellen ist auch über das Ziel rausgeschossen.
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Re: Österreichische Präsidentschaftswahl (Unregelmäßigkeiten)

Ungelesener Beitragvon Schreiberling » 17. Jun 2016, 14:47

Nun ja Jacko, das System "Briefwahl" stelle ich als ganzes in Frage, jedenfalls für Leute nicht nachweislich verhindert sind. Es kann doch nicht sein, daß mittlerweile 30% per Briefwahl wählen und man quasi bloß einen falschen Namen und eine falsche Adresse auf den richtigen (oder gut gefälschten) Bogen anzugeben braucht und im übrigen jeder 5-Euro-Schein und jede Fahrkarte der öffentlichen Verkehrsmittel für ein paar Euro fälschungssicherer ist (Spezialpapier, Hologrammm etc.) als die Wahlunterlagen.


Allgemein: Ob die Vorwürfe stimmen, ist natürlich die Frage, aber wenn die FPÖ mit lauter unwahren Verdächtigungen in der Größenordnung aufwartet und ans österreichische Höchstgericht wendet, dann wird sie sich nicht nur einem ganzen Wust von Gegenklagen ausgesetz sehen, sondern sicher sich damit auch bei einem erheblichen Teil ihrer Wähler ins Abseits katapultieren.

Und zu guter letzt gab es ja in Bremen auch Wahlmanipulationen (die die Presse zum Teil gerne etwas herunterspelte) und bei Rupp finden sich etliche dokumentierte Fälle mehr.
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Re: Österreichische Präsidentschaftswahl (Unregelmäßigkeiten)

Ungelesener Beitragvon cherrycurry » 17. Jun 2016, 16:56

salt hat geschrieben:Seien wir uns ehrlich bei der ersten Wahl war Van der Bellen so weit abgeschlagen und bei der zweiten gewinnt er? Also nicht nur mir kommt das komisch vor.
Trotzallen würde es mich nicht wundern wenn van der Bellen wirklich Budespräsident werden würde(weil ich ja jetzt nicht weis ob nicht doch Neuwahlen kommen), weil Spö und Övp und die Grünen würden nie zulassen das ein Blauer den Präsidenten stellt und wenn sie noch so sehr tricksnen müssten.


Ich habe die selbe Meinung wie Salt.
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Re: Österreichische Präsidentschaftswahl (Unregelmäßigkeiten)

Ungelesener Beitragvon kissenschlacht » 17. Jun 2016, 17:17

Seien wir uns ehrlich bei der ersten Wahl war Van der Bellen so weit abgeschlagen und bei der zweiten gewinnt er? Also nicht nur mir kommt das komisch vor.

In meinem Freundes- und Bekanntenkreis haben einige erst bei der Stichwahl Van der Bellen gewählt. Und das nicht mal deswegen, weil sie hinter ihm als Person stehen, sondern schlicht und einfach um einen blauen Bundespräsidenten zu verhindern.
Weil Van der Bellen, auch wenn nicht alle die ihn gewählt haben zu 100% hinter ihm stehen, doch offenbar für die weniger schlechte Alternative gehalten wird.

Wenn sich die Unregelmäßigkeiten als wahr und statistisch signifikant erweisen, dann bin ich auch für Neuwahlen. Aber mir wäre ein blauer BP wirklich zutiefst zuwider.
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Re: Österreichische Präsidentschaftswahl (Unregelmäßigkeiten)

Ungelesener Beitragvon Schreiberling » 17. Jun 2016, 18:08

Im Grunde sehe ich das auch so cherrycurry, auch wenn man im Hinblick auf konkrete Personen natürlich abwarten muß, was sich jeweils beweisen bzw. bestätigen läßt. Aber gerade Wahlbetrug ist so etwas, da haben die "Progressiven" vor lauter Bessermenschentum so eine gewisse Affinität dazu. Sieht man im realexistierenden Sozialismus, wo die es nie unter 98% o.ä. gemacht haben, obwohl es niemand geglaubt hat. Die rechten Diktatoren haben wohl auch Scheinwahlen gefälscht, aber doch eher selten auf solche einigkeitstrunkenen Phantasiewerte.

Meines Erachtens ist das in diesen Tagen ein merkwürdiges bunt zusammengewürfeltes Bündnis aus linken und linksliberalen Gutmenschen, aus neoliberalen New-World-Order-Befürwortern (Wirtschaft und Hochfinanz, Bilderberger und Co.) und aus Gegnern der alteuropäischen Zivilisationen etwa nach Manier einer Franktfurter Schule oder des Multikulturalismus und anderen Formen des Kulturmarxismus am Werke, der die weißen Europäer als so eine Art "Krebsgeschwür der Menscheit" (Begriff geht auf Susan Sontag zurück) ansieht, das man dann wohl konsequenterweise durch kulturelle und genetische Umvolkung und Vermischung beseitigen muß. Darunter sind Leute, denen läuft die nationalfeindliche Soße derart aus dem Mundwerk, daß sie mit ihren Forderungen schon fast an so eine Art umgedrehten Stürmer-Verschnitt erinnern, wenn sie so richtig anfangen zu hetzen. (Für so etwas gibt es auch Blaupausen, siehe Hooton-Plan u.ä.) Dann gibt es da noch solche u.ä., die wohl meinen, in der Aufhebung der Nationalstaaten und multikulturellen Gesellschaften läge DIE Lösung für dauerhaftes friedliches Zusammenleben aus oft ähnlichen Gedanken.

Auf der anderen Seite sind Nationalliberale, Nationalkonservative, Europäer, die ein europäisches Europa wollen, die die alten europäischen Zivilisationen verteidigen wollen, und natürlich auch die extreme Rechte ohne Maß und mit Gewaltpotential. Wobei vor allem der konservative Teil in der Regel in längeren Zeiträumen denkt, während der liberale Teil m. E. eher so die eigene Lebensspanne und vielleicht die der eigenen Kinder im Blick hat.
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Re: Österreichische Präsidentschaftswahl (Unregelmäßigkeiten)

Ungelesener Beitragvon Knuddelbär-balu » 17. Jun 2016, 19:18

Schreiberling hat geschrieben: ... Es kann doch nicht sein, daß mittlerweile 30% per Briefwahl wählen und man quasi bloß einen falschen Namen und eine falsche Adresse auf den richtigen (oder gut gefälschten) Bogen anzugeben braucht und im übrigen jeder 5-Euro-Schein und jede Fahrkarte der öffentlichen Verkehrsmittel für ein paar Euro fälschungssicherer ist (Spezialpapier, Hologrammm etc.) als die Wahlunterlagen.
...


So einfach ist es nun doch nicht.
Ich weiß nicht, ob Du die genauen Briefwahl-Prozeduren kennst.
Mit dem verschlossenen Wahlbrief muss der Briefwähler auch die unterzeichnete Briefwahlerklärung abgeben. Diese wird dann mit dem Wählerverzeichnis abgeglichen, der Wähler im Wählerverzeichnis ausgetragen.
So wird kontrolliert, dass nur Wahlberechtige an der Briefwahl teilnehmen.

Sollte z.B. ein Wähler im Wahllokal auftauchen und wählen wollen, obwohl er bereits per Brief gewählt hat, dann kann ich es im vorliegenden Wählerverzeichnis feststellen. Sollte es weiterhin Unstimmigkeiten geben, ruft der Wahllokalleiter sofort die örtliche Wahlleitung an.

Wo es eher Probleme geben kann, ist bei der Auszählung. Denn mitunter melden sich als Wahlhelfer auch Menschen, die nicht bis drei zählen können. Das kann leider nicht immer kontrolliert und verhindert werden.
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