Rechtspopulismus

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Rechtspopulismus

Ungelesener Beitragvon Lillith » 3. Sep 2016, 19:44

Vorausgeschickt sei an dieser Stelle gesagt, dass es nicht darum geht hier Wahlpropaganda für die AFD zu betreiben.
Es geht mir darum zu verstehen, wie sehr sich die Leute mit den politischen Thematiken beschäftigen und sich mit ihrem Land auseinandersetzen.
Dazu dient die AFD zur Zeit wie kein anderes Beispiel als Metapher für unsere Bereitschaft uns auf unserem Halbwissen auszuruhen.
Ich nehme mich selbst da nicht aus.

Wenn ich die Leute frage was sie in Verbindung mit der AFD unter "rechtspopulistisch" verstehen, insbesondere "rechts" und "populistisch", bekomme ich regelmäßig Antworten, die mir diese Begriffe gar nicht erklären können (oder es wollen).Statt dessen wird mir erklärt, was "PROPAGANDA" ist. Mein Vorschlag sich doch einmal mit den Begriffen die benutzt werden auseinander zu setzen, wurde abgelehnt.

Ein Auszug aus Wikipedia:

>>Propaganda (von lateinisch propagare ‚weiter ausbreiten, ausbreiten, verbreiten‘) bezeichnet einen absichtlichen und systematischen Versuch, öffentliche Sichtweisen zu formen, Erkenntnisse zu manipulieren und Verhalten zum Zwecke der Erzeugung einer vom Propagandisten oder Herrscher erwünschten Reaktion zu steuern.<<


Ich sehe NICHT inwieweit sich die überzeugten Gegner der AFD (Parteien und Teile der Medien) in ihrem öffentlichen Auftreten propagandistischen Verhaltensweisen verschließen, die sie Gleichermaßen der AFD unterstellen.

Ein Auszug aus Wikipedia:

>>Dem Begriff Populismus (von lateinisch populus ‚Volk‘) werden von den Sozialwissenschaften mehrere Phänomene zugeordnet. Einerseits handelt es sich um einen spezifischen Politikstil, eine Form der politischen Rhetorik bzw. Strategie zum Machterwerb, andererseits wird Populismus in der Forschung auch als Ideologie eingestuft. Populismus ist geprägt von der Ablehnung von Eliten und Institutionen, Anti-Intellektualismus, einem scheinbar unpolitischen Auftreten, Berufung auf den „gesunden Menschenverstand“ (common sense), Polarisierung, Personalisierung und Moralisierung. Populismus betont den Gegensatz zwischen dem „Volk“ und der „Elite“ und nimmt dabei in Anspruch, auf der Seite des „einfachen Volkes“ zu stehen. Populismus hat hingegen kein bestimmtes, eigenes Wertesystem, das seinen ideologischen Kern ausmachen und ihn von anderen Ideologien abgrenzen würde. Er kann daher mit ganz unterschiedlichen politischen Richtungen und Zielsetzungen einhergehen<<

Die SPD beispielsweise hat ehemals den Anspruch für sich erhoben auf der Seite des einfachen Volkes zu stehen. Am Machterwerb bzw. am -erhalt sind ALLE Parteien interessiert.

Einer Ideologie sind alle, auch und vor allem die linken Parteien unterzogen.

Wenn Populismus der o.g. Definition entsprechend keiner speziellen Ideologie unterworfen ist, die AFD aber regelmäßig als populistisch bezeichnet wird, wie kann sie dann eine "rechte" Ideologie vertreten, zumal eine EXTREM rechte Ideologie ?

UND: WO schlägt sich diese extrem rechte antidemokratische, menschenverachtende Ideologie in ihrem Parteiprogramm nieder ?
Zuletzt geändert von Lillith am 3. Sep 2016, 22:49, insgesamt 3-mal geändert.
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Re: Rechtspopulismus

Ungelesener Beitragvon Lillith » 3. Sep 2016, 20:08

Ich sehe NICHT inwieweit sich die überzeugten Gegner der AFD (Parteien und Teile der Medien) in ihrem öffentlichen Auftreten propagandistischen Verhaltensweisen verschließen, die sie gleichermaßen der AFD unterstellen.


Meint: in ihrem öffentlichen Auftreten wurde und wird seitens der Medien ( Teile davon ) und seitens der etablierten Parteien permanent versucht die Bevölkerung dahingehend "aufzuklären", dass die AFD aufgrund ihrer rechts(extremen) Ansichten nicht wählbar sei, keine Opposition darstellt, keine Alternative und erst recht gefährlich für unsere Demokratie sei.

Die Art und Weise WIE das unternommen wird, erfüllt der Definition nach alle Aspekte einer Propaganda.
Und zwar GEGEN die AFD, der sie gleichermaßen propagandistisches ( kein populistisches der Definition nach ) Verhalten vorwerfen.


Sehe ich da irgendetwas FALSCH ? Und WENN WAS genau ?
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Re: Rechtspopulismus

Ungelesener Beitragvon Jacko » 3. Sep 2016, 20:59

Die Medien bzw. die etablierten Parteien berichten so über die AfD, weil sie hoffen, mit Verunglimpfung die Bürger auf Ihre Seite zu bringen. Ich habe heute im Radio einen Bericht von einem CDU Politiker gehört, der sowas von Abwertend von der AfD gesprochen hat. So in etwa: Bei der AfD sind nur Idioten und Dumme, und das muss man mit allen Mitteln aufdecken, damit die Bürger Angst vor dieser Partei bekommen. Irgendwie habe ich persönlich den Eindruck, die Parteien greifen zu allen legitimen und unlegitimen Mitteln, um bloß keine Stimmen zu verlieren.

Dies ist auch Propaganda. Und eigentlich eine sehr Widerliche, weil keine Sachargumente mehr auftauchen, sondern Hetze gegen die Mitglieder. Für mich strahlt das Hilflosigkeit aus!

Die Definition von Populismus kannte ich in der Form nicht, aber gefällt mir!
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Re: Rechtspopulismus

Ungelesener Beitragvon Joe12 » 3. Sep 2016, 21:31

Habs mir mal durchgelesen, und werde mit an sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht der erste sein.

Ich vermute schon das die AFD ein Ziel hat das man nicht möchte, ich habe zumindest davon gehört, kann diese hier und jetzt aber nicht wiedergeben, aber als ich sie hörte waren sie meiner subjektiven wahrnehmung nach etwas nicht oder nur zu einem geringen teil erstrebenswertes. Welche position sie an dieser stelle einnimmt kann ich derzeit mangels informationen nicht einschätzen. Was ich aber wohl weiß ist, das:

-Die etablierte Politik gerne auf alles neue, was ihr zukünftig probleme bereiten könnte, mit der Nazikeule drischt, einfach um es zu denunzieren, zum erhalt der wählerstimmen/-gunst/Macht.
-Die Medien oft nur die halbe Wahrheit sagen, wenn sie überhaupt was zu einer thematik beitragen. Bestes Bsp die überwachungsgesetze der Misere. Sie berichteten, dass das Militär ins innere eingesetzt werden soll, spielen dies aber herrunter und was in diesem zusammenhang noch so geplant war fällt unter den tisch. Das ist zwar keine lüge, aber eine Fehlende Information. Der Begriff Lügenpresse ist hier also mehr als unangebracht.

Interessant auch, wer aus der etablierten Politik an den schaltpunkten der Medien sitzt oder wie das ganze verbandelt ist.
Letztlich bekommt der Bürger bestenfalls einen groben sehr unvollständigen überblick, wenn er überhaupt von dem erfährt was ihn direkt betrifft, man siehe sich die geheimabkommen wie TTIP an, die im stillen kämmerlein getroffen werden (in dem falle: werden sollten), wo der bürger, den es letztlich betrifft möglichst rausgehalten werden soll und nur möglichst wenige informiert werden sollten um es leichter durchbringen zu können(In der vergangenheit gab es manigfaltige weitere beispiele und es wird auch noch viele geben). Wo selbst die abgeordneten am liebsten nicht wissen sollten worüber sie da eigentlich abstimmen.
Wo sogar von der EU spitze kam, das medien nur Positiv darüber berichten sollten, um so das volk dahingehend zu manipulieren das sie es auch wollen, obwohl sie gar nicht wußten was eigentlich dahinter steht.

Dazu der vorher genannte überwachungskurs der Regierung, was letztlich auch den effekt hat, das eine potentielle info nicht an die bevölkerung gehen kann und diese nie von ähnlichen dingen wie ttip erfahren und sich dagegen aussprechen könnte wenn sie feststellen würde, das es nicht in ihrem sinn ist. Noch schlimmer, das die regierung ihr tun sogar vertuschen könnte in einem gewissen maß und so das volk vor vollendete tatsachen stellen kann, es in hohem maße gängeln und ihm dinge aufzwingen kann, die es vielleicht gar nicht möchte.

Das ist zum teil eine seite der waage, die der etablierten großparteien und der Regierung mit ihren einflüßen in die medien und damit die Politische bildung bzw willensbildung und manipulation der bevölkerung.

Auf der anderen seite eine Partei die ein Potential für rechts hat (wie auch die CXU), was nicht sagen will, das sie es ist, ich möchte dazu sagen das ich hier auch von den medien beeinflußt sein kann, siehe oben, Nazikeule und so.
Jedoch muss man die ziele einer Partei betrachten, die mitglieder, ihr auftreten in der öffentlichkeit und was sie darstellen wollen.

Zu den zielen habe ich oben schon etwas geschrieben, gehen wir also zu den mitgliedern weiter:
ob und was eine Partei ist und was sie ausmacht hängt von ihren mitgliedern ab, ich sehe jetzt in den genannten medien oft eine frau Storch, eine Frau Petry und einen herrn Höcke. Und ich bin ehrlich, von dem her was ich bisher so sehen "durfte" mochte ich diese definitiv nicht. In dem was sie sagten oder schrieben schien mir eine starke rechtsausrichtung gegeben zu sein, mit nationalistischen tendenzen, doch es geht noch weiter, hierbei handelt es sich um 3 mitglieder, eine Partei hat für gewöhnlich mehr als nur 3. Allerdings handelt es sich hier mit um Menschen die in der Hierarchie der Partei weiter oben stehen, zumindest Petry. Dennoch ist es eine partei mit mitgliedern verschiedenster Colour, ihre mitglieder gehen von akademikern über unzufriedene und Protestlern (gegen die aktuelle regierung) bis zu den schon genannten rechten und nazis wobei ein teil der Partei ursprünglich bei der CDU war von wo ja auch viele mitglieder kamen. Dann gibts noch die berüchtigten V-Leute... nun ja...
In letzter instanz machen sie vermutlich einen kleinen teil der Partei aus, wie auch bei der CDU, aber ihre Chefetage macht mir da mehr sorgen und die ziele die sie formuliert haben.

Das wäre die andere seite, so wie ich sie in meiner subjektivität sehe. Wie objektiv das ist oder ebend nicht kann ich nicht beurteilen.

Für mich sind sie letztlich keine wählbare Partei und stehen damit auf gleicher stufe wie CXU, SPD und Grüne.
Was man braucht ist eine Partei die Pro Volk regiert unter ausschluss von jeglicher korruption und bei der der eid den sie bei regierungsantritt zu leisten haben im mittelpunkt steht, wie auch das ursprüngliche Grundgesetz (meint das unveränderte, von veränderungen bzgl freiheitseinschränkungen befreite (z.b. keine anlasslose massenüberwachung wie es jetzt durch inszenierungen legitimiert wird)). Es braucht keine Partei mehr die links oder rechts ist, davon gibt es genug und den großteil kann man getrost in der Pfeife rauchen.

Das ist es, was ich während und nach lesen des threads dachte.

Und um auf deine fragen am ende deines Postings zurück zu kehren:
Ich denke man übertreibt hier etwas, die Afd ist genauso viel oder wenig Populistisch wie es die anderen genannten auch sind, das ist alles nur dem wahlkampf, aber auch der angst der anderen partein im zuge diverser wahlsiege durch die afd zu schulden, mehr nicht, kurz man will den trog nicht mit noch mehr anderen teilen, das derzeitige regelmäßige abwechseln derzeit ist ihnen schon zuviel.


Ich glaube, also bin ich! Nein. Ich glaube, ich hab am Thema vorbei geschrieben...
Solange es möglich ist sich zu bereichern oder sich in sonst einer Form besser zu machen als andere und solang der Mensch das Konkurrenzverhalten innerhalb seiner Art nicht ablegt, solange wird es Gier geben und solange es Gier gibt, solange wird es die heutigen krankhaften Auswüchse in Wirtschaft und Politik, sowie Krieg und Leid geben.

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Re: Rechtspopulismus

Ungelesener Beitragvon Lillith » 3. Sep 2016, 22:05

Jacko hat geschrieben:Die Medien bzw. die etablierten Parteien berichten so über die AfD, weil sie hoffen, mit Verunglimpfung die Bürger auf Ihre Seite zu bringen. Ich habe heute im Radio einen Bericht von einem CDU Politiker gehört, der sowas von Abwertend von der AfD gesprochen hat. So in etwa: Bei der AfD sind nur Idioten und Dumme, und das muss man mit allen Mitteln aufdecken, damit die Bürger Angst vor dieser Partei bekommen. Irgendwie habe ich persönlich den Eindruck, die Parteien greifen zu allen legitimen und unlegitimen Mitteln, um bloß keine Stimmen zu verlieren.

Dies ist auch Propaganda. Und eigentlich eine sehr Widerliche, weil keine Sachargumente mehr auftauchen, sondern Hetze gegen die Mitglieder. Für mich strahlt das Hilflosigkeit aus!

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Danke dir Jacko [aa

Du sagst, die Medien (in Teilen ) und die etablierten Parteien verunglimpfen die AFD. Also sie rücken die AFD in ein schlechtes Licht, diskriminieren und diffamieren sie ( alles Synonyme für "verunglimpfen).

Im Hinblick darauf, dass sich dir der Eindruck erweckt, die Parteien bzw. Personen innerhalb der etablierten Parteien, greifen u. a. zu unlegitimen ( also unrechtmäßigen, nicht gesetzmäßigen ) Mitteln, um die AFD als demokratische und wählbare Partei in den Augen der Bürger unmöglich zu machen, sei mir die Frage gestattet, in wie weit dich diese Vorgehensweise in deinem Vertrauen den etablierten Parteien gegenüber beeinflusst bzw. inwieweit dich das Verhalten neugierig auf die wesentlichen Inhalte des Parteiprogramms der AFD macht und ob dieses von dir als unrühmlich erkannte Verhalten der etablierten Parteien dein persönliches Wahlverhalten beeinflusst.
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Re: Rechtspopulismus

Ungelesener Beitragvon Lillith » 3. Sep 2016, 22:40

Joe
Ich vermute schon das die AFD ein Ziel hat das man nicht möchte, ich habe zumindest davon gehört, kann diese hier und jetzt aber nicht wiedergeben, aber als ich sie hörte waren sie meiner subjektiven wahrnehmung nach etwas nicht oder nur zu einem geringen teil erstrebenswertes. Welche position sie an dieser stelle einnimmt kann ich derzeit mangels informationen nicht einschätzen.


Verstehe ich das richtig: du hast keine Ahnung vom Wahlprogramm, hast dir noch nie einen Parteitag der AFD reingezogen, kennst die Ziele nicht und kannst höchstens vom Hörensagen vermuten, dass dir diese Ziele, die du nicht mal kennst, nicht gefallen.

Okey

weiter zu den Mitgliedern

Du nennst drei Personen

ich sehe jetzt in den genannten medien oft eine frau Storch, eine Frau Petry und einen herrn Höcke


Okey. Wann hast du zuletzt den Höcke gesehen ? Ich gebe zu, ich hab ihn schon lange nicht mehr in den Medien optisch wahrgenommen.

In den Talkrunden sehr wohl allerdings die von Storch und natürlich die Petry.

Du sagst:
Und ich bin ehrlich, von dem her was ich bisher so sehen "durfte" mochte ich diese definitiv nicht. In dem was sie sagten oder schrieben schien mir eine starke rechtsausrichtung gegeben zu sein, mit nationalistischen tendenzen,


Sind dir denn die Personen der anderen Parteien sympatischer ? Wer ist dir denn sympatisch ?

Welche Äußerungen der Frau Petry in den Sendungen die du gesehen hast, waren deiner Meinung nach nationalistisch und/oder rechtslastig ? (Hast du konkrete Beispiele die du mir nennen kannst ? Den Klassiker mit dem Schießbefehl kenn ich schon, gibt es noch mehr ?

Sind nationalistische Tendenzen perse etwas antidemokratisches im Sinne der Definition ( Wikipedia: Nationalismus bezeichnet Weltanschauungen und damit verbundene politische Bewegungen, die die Herstellung und Konsolidierung eines souveränen Nationalstaats und eine bewusste Identifizierung und Solidarisierung aller Mitglieder mit der Nation anstreben.)

Wie viele Länder innerhalb der EU haben nationalistische Tendenzen ?


starke rechtsausrichtung, mit nationalistischen tendenzen

Denk mal bitte über diese Formulierung nach, irgendwas daran ist komisch.


Dennoch ist es eine partei mit mitgliedern verschiedenster Colour, ihre mitglieder gehen von akademikern über unzufriedene und Protestlern (gegen die aktuelle regierung) bis zu den schon genannten rechten und nazis wobei ein teil der Partei ursprünglich bei der CDU war von wo ja auch viele mitglieder kamen. Dann gibts noch die berüchtigten V-Leute... nun ja...
In letzter instanz machen sie vermutlich einen kleinen teil der Partei aus, wie auch bei der CDU, aber ihre Chefetage macht mir da mehr sorgen und die ziele die sie formuliert haben.


Okey, also du meinst die Extremen innerhalb der AFD sind prozentual vernachlässigbar, Sorge bereitet dir die Chefetage wie z. B. die Petry, wegen ihrer Ziele die sie formulierte, die du nicht mal benennen kannst.

Das wäre die andere seite, so wie ich sie in meiner subjektivität sehe. Wie objektiv das ist oder ebend nicht kann ich nicht beurteilen.

Doch, das kannst du jetzt beurteilen, denke ich.
Wenn du jetzt noch das Parteiprogramm liest und dich mit den Zielen beschäftigst, gehts sogar noch besser.


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Danke dir Joe [aa

Und nein, du hast nicht am Thema vorbeigeschrieben, ganz und gar nicht. [aa
Zuletzt geändert von Lillith am 3. Sep 2016, 22:58, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Rechtspopulismus

Ungelesener Beitragvon Joe12 » 3. Sep 2016, 22:53

Du hast nicht richtig gelesen was ich schrieb.
Noch mal, ich habe sehr wohl... egal, ist ohnehin irrelevant.
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Re: Rechtspopulismus

Ungelesener Beitragvon Lillith » 3. Sep 2016, 22:57

Hey, ich frag doch nur.

Für eure Antworten kann ich nichts.
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Re: Rechtspopulismus

Ungelesener Beitragvon Joe12 » 3. Sep 2016, 23:01

Ich hatte geschrieben das ich davon gehört habe, damit meinte ich in nachrichten und berichten etc. und nur weil ich das grade nicht herbeten kann heißt das nicht das ich keine ahnung hab.

Im übrigen ist es sch... egal welche partei man hernimmt, die sind eh alle wirtschaftsabhängig d.h. korrupt. Und deshalb nicht selbstbestimmt.
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Re: Rechtspopulismus

Ungelesener Beitragvon Jacko » 3. Sep 2016, 23:04

Lillith hat geschrieben:
Jacko hat geschrieben:Die Medien bzw. die etablierten Parteien berichten so über die AfD, weil sie hoffen, mit Verunglimpfung die Bürger auf Ihre Seite zu bringen. Ich habe heute im Radio einen Bericht von einem CDU Politiker gehört, der sowas von Abwertend von der AfD gesprochen hat. So in etwa: Bei der AfD sind nur Idioten und Dumme, und das muss man mit allen Mitteln aufdecken, damit die Bürger Angst vor dieser Partei bekommen. Irgendwie habe ich persönlich den Eindruck, die Parteien greifen zu allen legitimen und unlegitimen Mitteln, um bloß keine Stimmen zu verlieren.

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Du sagst, die Medien (in Teilen ) und die etablierten Parteien verunglimpfen die AFD. Also sie rücken die AFD in ein schlechtes Licht, diskriminieren und diffamieren sie ( alles Synonyme für "verunglimpfen).

Im Hinblick darauf, dass sich dir der Eindruck erweckt, die Parteien bzw. Personen innerhalb der etablierten Parteien, greifen u. a. zu unlegitimen ( also unrechtmäßigen, nicht gesetzmäßigen ) Mitteln, um die AFD als demokratische und wählbare Partei in den Augen der Bürger unmöglich zu machen, sei mir die Frage gestattet, in wie weit dich diese Vorgehensweise in deinem Vertrauen den etablierten Parteien gegenüber beeinflusst bzw. inwieweit dich das Verhalten neugierig auf die wesentlichen Inhalte des Parteiprogramms der AFD macht und ob dieses von dir als unrühmlich erkannte Verhalten der etablierten Parteien dein persönliches Wahlverhalten beeinflusst.


Uff.... schwere Fragen. Mal der Reihe nach:
Die etablierten Parteien, CDU/CSU, FDP, SPD und Grüne haben in den letzten Jahrzehnten nach meinem Empfinden stark abgebaut. Eine SPD war nur noch scheinbar sozial, eine CDU nicht mehr wirklich konservativ. Was bei der Wahl versprochen wurde, entpuppte sich als Wahlversprecher und die grünen Aspekte von Umweltschutz und Naturschutz waren auch nur noch ein Deckmäntelchen.

In dieser Situation, als weder die Parteien noch die Politiker ordentliche Politik machten, fand die AfD mit konkreten Zielen, die eigentlich aus den CDU-Reihen kommen sollten ordentlich Punkte. Und ja, vor den letzten Wahlen habe ich mir tatsächlich die Mühen gemacht und einige Parteiprogramme durchgelesen, was ich vorher noch nie getan hatte, zumindest nicht so gründlich. Dabei ist mir aufgefallen, dass wir eigentlich schon längst an dem Punkt angekommen sind, bei dem keine Partei mehr die Regierung bekommen sollte, sondern Programmpunkte aus den Parteiprogrammen! Denn auch die AfD hat wirklich vertretbare Punkte, die nicht so abwegig sind. Die Linke ebenso!

Wenn ich dann Politiker reden höre über die Linke oder die AfD, dann sind das Worte, die kaum von erwachsenen Menschen stammen können.

Ja, solche Äusserungen, wie sie da teils kommen, sogar von unserer Kanzlerin und ihrem Stellvertreter, da kann man nur noch eine andere Partei wählen, weil ich deren Denkrichtung nicht mehr unterstützen will! Doch die Auswahl an Parteien, die auch zum Regieren fähig sind, ist nicht groß. Da wird dann der Blick Richtung "kleineres Übel" sein.
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