Redeverbot für Gauland bei Veranstaltung in Nürnberg

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Re: Redeverbot für Gauland bei Veranstaltung in Nürnberg

Ungelesener Beitragvon Lillith » 7. Sep 2017, 14:29

Jacko:
Grenzen dicht machen, eigene Währung einführen, ...


Das sind die Kritikpunkte ?

Okay, also zu den Grenzen: warum ist "Grenzen dicht" für dich falsch ? Ist "Grenzen auf" besser ? Findest du die Folgen okay ? Findest du es okay wenn ein Land seine Grenzen nicht verteidigt und jeden unkontrolliert hineinlässt ?
Findest du, dass "Grenzen auf" der inneren Sicherheit eines Landes dienlich ist ?

"Grenzen dicht" gemacht hat jemand anderes für uns, nämlich das europäische Ausland. Und die deutsche Regierung konnte den Bürgern dann beruhigt verklickern, dass ja nicht mehr soooo viele zu uns kommen, dass der Strom ja größtenteils versiegt sei. Danke also an jene, die ihre Grenzen dicht gemacht haben.
Da hatten wir dann aber schon 1,5 Millionen drin und das sind nicht nur Kriegsflüchtlinge.
Seit dem steigen die Straftaten, die körperlichen Übergriffe, die Vergewaltigungen, Attentate, die innere Sicherheit ist im Arsch, in ganz Europa übrigens.


Alte Währung wieder beleben, Austritt aus dem Euro usw.: pass auf, auch ich stehe nicht hinter jeder Idee der AFD, das geht auch gar nicht, weil die AFD nicht die Ultrapartei schlechthin ist.
Es gibt nicht DIE Partei die alles in sich vereint was hier JEDER einzelne Bürger für sich fordert.

Jede Partei macht ein Angebot und gibt sich inhaltliche Schwerpunkte.

Mir ist zum jetzigen Zeitpunkt völlig egal was die AFD in Sachen Euro oder Währung oder sonst was will, denkt und vorschlägt. Warum ist mir das egal ? Weil sie nicht die Kanzlerfrage stellt.
Sie wird in die Opposition verortet, basta.
Und da muss sie hin, damit weiterhin lebendig bleibt was sich seit 2016 langsam aber stetig abzeichnet: man darf als Deutscher auch mal sagen, dass man mit der ganzen Ausländerproblematik nicht einverstanden ist, ich darf sagen, dass ich gegen den Zuzug von muslimischen Männern bin in dem Ausmaß wie es jetzt Tatsache ist, ich darf das tun ohne als Nazi hingestellt zu werden, denn jeden der das täte( tut aber keiner) lache ich aus. Die mediale und Journalistische recherche und Präsentation ist öffentlich in berechtigte Kritik geraten. Die Zuschauer und Leser sind so kritisch wie nie zuvor und geben es laut und vernehmlich kund, es findet ein Gedankenprozess statt, einiges wurde aufgedeckt was an Manipulation versucht wurde, wir sind nun vorsichtiger, glauben nicht mehr alles ( auch wenn es immer noch zu viele gibt, die dem Mainstream hinterherrennen). Politiker müssen sich unliebsamen Themen stellen.......

Ich lebe in einer Millionenmetropole nicht in Klein-Trullersdorf hinter den sieben Bergen, da mach ich zwar gerne Urlaub, aber meinen Lebensmittelpunkt habe ich dort nicht. Die Probleme hier in Berlin sind anders dimmensioniert. Von daher sehe ich die Lage viel unentspannter.


Und dennoch wird es geduldet oder kannst du dich erinnern, dass Gabriel medial angeprangert wurde ?
Aber ich akzeptiere, wenn es dir zuviel ist.

Kann dir nicht folgen. Du reisst hier einen Satz aus dem Zusammenhang und reitets darauf rum. Ich habe klar gesagt, dass ich es nicht okay finde. Was soll ich noch machen???


Na ja, zum Beispiel könntest du sagen, dass ich Recht habe und du das nicht wusstest, weil dir das mit Gabriel und Kahrs vollkommen unbekannt war und du unter diesen Umständen auch sagen musst, dass es eine Sauerei ist, wenn mit zweierlei Maß gemessen wird.
Und du könntest dich dahingehend äußern zukünftig nicht mehr in den Mainstream über die AFD einzustimmen, wenn die anderen Parteien selbst nicht besser sind.
DAS wäre nur konsequent und würde deutlich machen, dass du zumindest solche politischen Spielchen durchschaust und sie nicht willfährig abnickst und auch noch mit ins Horn bläst.
Also das fände ich toll, da hättest du meine volle Zustimmung und es wäre konform mit deiner Aussage, dass du es auch nicht okay findest, würde das aber noch ein wenig stärker untermauern und ich hätte nichts mehr zu nörgeln.
[aa


Schwammig und ausweichend....und das kritisierst du bei der Weidel, die selbst für den Ausschluss Höckes zusammen mit Petry und von Storch unterzeichneten? Und wie ist es mit Merkel oder anderen schwammigen Äußerungen anderer Politiker die dir wählbarer erscheinen ? Siehe das Kanzlerduell im Hinbick auf den Familiennachzug und dann ihre Ambivalenz was Erdogan betrifft ?

Die Kritik am Einen heisst nicht automatisch, dass ich das Andere gut finde! Also bitte die Kirche im Dorf lassen!


Nun ja, wenn hier immer nur einseitig kritisiert wird, dann erweckt das nun mal den Eindruck, dass man das andere für okay befindet, da man doch ansonsten auch das andere mitkritisieren würde. Oder ?



Deinen grünmarkierten Antworten in meinem letzten Post gestern entnehme ich, dass auf deiner Liste der für dich nicht wählbaren Parteien ebenso die Linke und die FDP
stehen.
Das ist doch dann schon mal ne Aussage. Nun sind auch Linke und FDP "Haufen", wo ich dir auch gar nicht widersprechen will.


Und genau da bin ich mir selber noch nicht sicher! In der Tat schreie ich nicht automatisch "Ja bitte", nur weil ich mittlerweile genau weiß, wer nicht!
Und auch zum letzten Teil des Satzes hadere ich sehr, weil ich eben genau dieses nicht machen möchte, eine eigenmtlich nicht gewollte Partei nur zum trotz wählen. Wenn ich eine Stimme abgebe, dann muss ich für mich wenigstens in Konsens gehen können und notfalls zu meiner Entscheidung stehen. Wobei wir hier wieder an dem Punkt stehen, wie ich damals bei der AfD, als ich erkannte, dass ich mich falsch entschieden hatte.


Also ich war ja immer der Meinung, das man zwingend zur Wahl gehen sollte, weil die Wahrnehmung des demokratischen Grundrechts so wichtig ist.

Aber nun bin ich in diesem Fall und in diesem Jahr zu der Ansicht gekommen, auch gerade im Hinblick auf die Sendung "Panorama" gestern, dass es nicht besser ist das Kleinere Übel zu wählen, weil es das nicht gibt.
Wenn man nicht weiß welcher Partei man seine Stimme geben soll -und das wissen inzwischen 17 Millionen Bürger ( das ist ein Drittel der Wahlberechtigten ) nicht mehr, dann sollte man sich ganz bewusst dazu entscheiden NICHT zu wählen.
Im Angesicht des aktuellen Zustandes hier in Deutschland halte ich das für die konsequenteste Lösung.
Warum ?
Nun: eins ist doch klar, die CDU wird mehrheitlich vor der SPD und allen anderen Parteien in den Bundestag einziehen. Merkel wuppt das Ding, weil der Anteil der Jahrgangsälteren Bürger bei uns so hoch ist, es zu viele bequemlichkeitsverblödete Stammwähler gibt und dann noch jene, die Angst haben vor der AFD, weil sie denken wir bekommen sonst ein Drittes Reich.
Die machen sich einfach keinen Kopp und sind medienwirksam gebrainwashed.

Egal mit wem sich Merkel ihr Stühlchen sichert, sie wird ihr Ding weiterso durchziehen. Das ist das Einzige was klar und deutlich aus dem Kanzlerduell hervorging.

Also wir dürfen auf keine Änderungen hoffen.

Da dies also felsenfeststeht und sowieso so kommen wird, ist es auch egal ob man zur Wahl geht oder nicht, WEIL ! Jetzt kommts, du darfst das aber auch gern anders sehen, okay ?...weil der Anteil der Nichtwähler ebenso erfasst wird, auch wenn er sich prozentual positiv auf die CDU auswirken wird. Die Positivauswirkung ist aber dieses Mal wirklich in ihrer Bedeutung zu vernachlässigen, denn es geht um die Aussage dessen was die Nichtwählerschaft bedeutet, nämlich dass ein nicht unbeachtlicher Prozentsatz an Bürgern der CDU (und auch keiner anderen Partei) ihr Vertrauen ausspricht. Das ist eine sichtbare Katastrophe für eine parlamentarische Demokratie. Die hohe Anzahl der Nichtwähler impliziert klar, dass ein Drittel der Deutschen nicht mit der seit 12 Jahren aktuellen Politik konform geht und dass gerade die Flüchtlingsfrage und der Kurs Merkels keine offensichtliche Zustimmung findet.
Natürlich profitieren auch die kleinen Parteien, auch die AFD, NICHT vom Nichtwähler, aber was solls ? Sie verortet man doch sowieso in die hintersten Bänke, das ist so klar wie Klosbrühe.

Mit Merkel gehts weiter, aber wenn man weder Merkel will noch Schulz unterstützen möchte, wenn man beiden kein Vertrauen mehr entgegenbringt, eine anderen Parteien aber auch nicht ertragen kann.....ich bitte dich Grüne, Linke, FDP dazu noch die AFD....alles keine wirkliche Alternative.....dann bleibt noch die Tierschutzpartei und Ende im Gelände.

Die Nichtwähler bekommen in ihrer Vielzahl hohe Aufmerksamkeit und das ist für keine Partei erfreulich.

Und deswegen denke ich bei DIESER Wahl, wo im Grunde nichts auf dem Spiel steht, rein gar nichts, ausser unser schönes Deutschland..... :cry: ......dann kann mana uch durch Nichtwahl ein Zeichen setzen.

Besser als der Merkel zu signalisieren, dass sie das mit 2015 und den offenen Grenzen ganz toll gemacht hat und jetzt auch noch den Familiennachzug befördern kann, das wirkt sich ja wirklich negativ auf unsere Sozialsysteme, Sicherheit, Bildung, Kultur aus und wir haben noch über 20 Jahren mit den Folgen zu kämpfen, besser gesagt auch unsere Kinder, also zumindest meine.
Beim Kanzlerduell sagte sie einmal was Wahres, das fand ich erstaunlich, da hat sie mal was begriffen: bis heute ist es einigen Muslimen immer noch nicht gelungen sich zu integrieren ( damit meinte sie die dritten Generationen der ehemaligen Gastarbeiter ), nachdem Schulz auf Strunz Frage nach der dauer der Integration meinte es würde sicher so sein, dass sich die Lage noch in der Generation seiner Kinder erledigen würde.
Was für ein Heuchler. :angry:

Ach übrigens: der Krieg ist ja nun vorbei.......
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Re: Redeverbot für Gauland bei Veranstaltung in Nürnberg

Ungelesener Beitragvon samsa » 7. Sep 2017, 20:27

Das Problem an der Nichtwahl ist, dass das zwar ein Signal ist, aber ohne erkennbare Botschaft. Geringe Wahlbeteiligung kann man auf jede beliebige Weise deuten. Insofern hat sie auch nie ein Umdenken bei den Regierungsparteien zur Folge. Im Grunde ist Nichtwahl so ziemlich das Doofste, was man in einer Demokratie machen kann. Wenn schon Protestwahl, dann eine solche mit eindeutiger Botschaft: Ist einem das Land zu links, wählt man rechts. Ist einem das Land zu rechts, wählt man links.

Ich für meinen Teil werde zum ersten Mal mein Kreuz bei der FDP machen, weil Schwarzgelb gegenüber Schwarzrot immer noch das kleinere Übel ist. Ich verstehe aber auch jeden, der die AfD wählt. Langfristig erhoffe ich mir viel von den Konservativen in der CDU, der WerteUnion und dem Berliner Kreis.
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Re: Redeverbot für Gauland bei Veranstaltung in Nürnberg

Ungelesener Beitragvon Jacko » 7. Sep 2017, 22:13

Ich hab jetzt heute Abend nicht mehr den Kopf dazu, aber:

Zitat von Lilly:
Okay, also zu den Grenzen: warum ist "Grenzen dicht" für dich falsch ? Ist "Grenzen auf" besser ? Findest du die Folgen okay ? Findest du es okay wenn ein Land seine Grenzen nicht verteidigt und jeden unkontrolliert hineinlässt ?
Findest du, dass "Grenzen auf" der inneren Sicherheit eines Landes dienlich ist ?


Warum ist bei dir bei "Grenzen auf" gleichbedeutend "mit unkontrolliert reinlassen"? Das muss doch gar nicht sein! Ja, es war der Ansturm, der so unvorbereitet und völlig vom Aufwand unterschätzt ein riesen Problem dargestellt hat. Aber deswegen muss es doch nicht generell heissen, dass eine offene Grenze ohne jegliche Kontrolle sein muss.

Und muss die Grenze "verteidigt" werden? Die will doch niemand verschieben oder auflösen. Grenze auf bedeutet nur, dass ich jedem, der ordentlich kommt und sich ausweisen kann, eine Möglichkeit geboten wird, vorübergehend oder wenn die Voraussetzungen passen dauerhaft hierbleiben kann. Mehr nicht!


Zitat Lilly:
Na ja, zum Beispiel könntest du sagen, dass ich Recht habe und du das nicht wusstest, weil dir das mit Gabriel und Kahrs vollkommen unbekannt war und du unter diesen Umständen auch sagen musst, dass es eine Sauerei ist, wenn mit zweierlei Maß gemessen wird.
[muah] [1

Ich will nicht den Mainstream nachplappern. Versuche ich zumindest. Aber manchmal ist auch meine Meinung der Mainstream. Manchmal, nicht immer. :505:

Samsa, danke für deinen Beitrag. Ähnliches geisterte auch schon durch meinen Kopf. Nicht wählen gehen ist ein zeichen mit vielfacher bedeutung. Und ich würde es noch mehr unterstützen, wenn ich wüsste, dass bei einer Wahlbeteiligung unter 50% die Wahl für ungültig erklärt werden würde. DAS wäre dann zumindest ein deutliches Zeichen!

Ich hab ja noch ein paar Tage hin, bis ich zur Wahl gehen soll/muss/kann/darf. Und hier und da werde ich sicher auch noch etwas ausgraben, was mir hilft, mich zu entscheiden.

Ja, klar Lilly, die AfD ist keine NSDAP oder NPD. Zum Glück. Aber ich weiß nicht, ob du dich noch erinnerst, als die Republikaner auf den Schirm kamen. Hier in Esslingen war eine Veranstaltung, die war richtig gut und viele hier haben dann tatsächlich dieser Partei die Stimme gegeben. Selbst mein Vater, der eigentlich in zweiter Ehe mit der CDU verbandelt war, wählte damals diese Partei. Und kaum durften die Mitglieder in den Gemeinden und Stadträten mitreden, tauchten plötzlich altbekannte Tendenzen auf und ruckzuck waren wieder Aussagen in den Reden, die unterschwellig Antisemitismus und Rassismus präsentierten. Meine Eltern waren beide vom Nazionalsozialismus geprägt worden, konnten zum Glück überwiegend der Partei aus dem Weg gehen. Aber Spuren hat es hinterlassen. Dass dieses in mir eventuell auf Auswirkungen hat, möchte ich nicht leugnen. Sowohl als auch...
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Re: Redeverbot für Gauland bei Veranstaltung in Nürnberg

Ungelesener Beitragvon Lillith » 8. Sep 2017, 14:38

samsa hat geschrieben:Das Problem an der Nichtwahl ist, dass das zwar ein Signal ist, aber ohne erkennbare Botschaft. Geringe Wahlbeteiligung kann man auf jede beliebige Weise deuten. Insofern hat sie auch nie ein Umdenken bei den Regierungsparteien zur Folge. Im Grunde ist Nichtwahl so ziemlich das Doofste, was man in einer Demokratie machen kann. Wenn schon Protestwahl, dann eine solche mit eindeutiger Botschaft: Ist einem das Land zu links, wählt man rechts. Ist einem das Land zu rechts, wählt man links.

Ich für meinen Teil werde zum ersten Mal mein Kreuz bei der FDP machen, weil Schwarzgelb gegenüber Schwarzrot immer noch das kleinere Übel ist. Ich verstehe aber auch jeden, der die AfD wählt. Langfristig erhoffe ich mir viel von den Konservativen in der CDU, der WerteUnion und dem Berliner Kreis.


Na ja, das mit der Nichtwahl war ein Gedanke. Ich bin halt der Meinung, dass man nicht irgendwas wählen sollte, nur weil man keinen Plan hat.
Aber wenn man so gar nichts weiß....also bevor man dann unüberlegt einfach sein Kreuz bei "Weiter so" macht, obwohl man ein "weiter so" im Grunde gar nicht möchte.....nur um irgendwas gewählt zu haben was gesellschaftlich noch akzeptiert wird und man ein nicht all zu schlechtes Gewissen haben muss....

FDP wäre ne Variante. Aber hier gefällt mir die Einstellung zum Freihandel nicht.
Außerdem...Personalien: Lindner und wer noch ? Kubicki.

Hm.....es geht ja um Regierungsverantwortung, denn die FDP wäre ja durchaus als Partner vakant.....auf die Frage von Spiegel online ob die FDP sich in dieser Rolle sieht, sagt Kubicki: Einfach wird es nicht, wir müssen erst einmal 400 bis 500 Mitarbeiter für eine neue Bundestagsfraktion gewinnen. Wenn wir in die Bundesregierung könnten und müssten, würden wir wohl auch kompetente Mitarbeiter aus den drei Landesregierungen abziehen, an denen die FDP beteiligt ist. Aber das sind keine Gründe, es nicht zu tun.

Na ja......wirft die Frage auf, wenn die ihre dann ja sicher kompetentesten Leute aus den Länderparlamenten abziehen, was dann aus den Ländern wird......was hockt denn dann da noch rum ?
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Re: Redeverbot für Gauland bei Veranstaltung in Nürnberg

Ungelesener Beitragvon Heinzz » 8. Sep 2017, 14:44

Das Verwaltungsgericht Ansbach hat am Donnerstag die Kündigung des Mietvertrags aufgehoben.
Gauland darf am Samstag in der Nürnberger Meistersingerhalle sprechen.
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Re: Redeverbot für Gauland bei Veranstaltung in Nürnberg

Ungelesener Beitragvon Jacko » 11. Sep 2017, 19:35

Aufgrund der Wichtigkeit meiner letzten Aussagen muss es hier weitergehen.

Ich habe aktuell mehrere Seiten wieder beleuchtet und kann nun meine Wahl auf 2 Parteien eingrenzen. Es sind zwei übrig geblieben und die sind beide in mittlerer Größe. Sie haben deutlich unterschiedliche Ausrichtungen, aber überraschenderweise stimmen sie in den Punkten, die mir wichtig sind, recht gut überein.

Und nein, sie sind nicht " das kleinere Übel", sondern ich bin mit der Zeit zu der Überzeugung gekommen, dass die eine oder die andere Partei durchaus frischen Wind in die Regierung bringen würden, sollten sie die Regierungsgeschäfte übernehmen. Denn auch wenn die CDU tatsächlich einige Dinge so gemacht hat, dass ich sie tragen könnte, möchte ich diese Partei einfach nicht mehr am Ruder haben!
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Re: Redeverbot für Gauland bei Veranstaltung in Nürnberg

Ungelesener Beitragvon Lillith » 11. Sep 2017, 19:53

Hm......das ist mal spannend.

Also...nein sag nix, lass mich raten, hihi. [42

Du willst die CDU nicht mehr am regieren haben.

Also kann es schon mal nicht die SPD sein, die würde ja mit der CDU in Koalition gehen.
Allein, mit ihren Mickrigen 21 % kriegt die auch mit den Linken und Grünen keine regierungsfähige Mehrheit zustande.

Es kann auch nicht die FDP sein, auch die würde ja mit der CDU koalieren, natürlich zusammen mit den Grünen und die ersten "Kuscheleien" dahingehend konnte man inzwischen beobachten, als wäre die Wahl schon entschieden.

Dass du die Grünen wählst kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen.

Blieben noch die Linken. Mit denen will die CDU nicht koalieren.

Also ich rate: Linkspartei und die andere könnte nur dann SPD sein, wenn du davon ausgehst, dass die SPD in die Opposition geht, weil es die CDU mit der FDP und den Grünen macht.
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Re: Redeverbot für Gauland bei Veranstaltung in Nürnberg

Ungelesener Beitragvon Jacko » 11. Sep 2017, 20:27

Hei, Psychoanalyse auf detektivische Art.. [lach]

Nur einen Haken hat deine Überlegung: Die Partei, die ich meine, die da eventuell die Regierungsgeschäfte übernehmen würde, ist so gemeint, falls die die Mehrheit an Stimmen bekommen würde. Soll heißen, sie verlässt ihr Randdasein und wird absolute Mehrheit. Was aber recht unwahrscheinlich ist.

Aber dennoch ist es interessant, deine Analyse zu lesen. Sie liegt in machen Gedanken auf meiner Wellenlänge.

Die Grünen sind es nicht. Die haben so viel Müll hinter der grünen Fahne gemacht, die mag ich gerade auch nicht. SPD mit Ihrer Galionsfigur Schulz ist mir zu Euphorisch. Was soll denn der Schulz großes bewegen, ohne dass er vorher je ordentliche Inlandspolitik gemacht hat?

Und jetzt darfst weiter raten... [4
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Re: Redeverbot für Gauland bei Veranstaltung in Nürnberg

Ungelesener Beitragvon Lillith » 11. Sep 2017, 23:25

Also ....hm....die FDP , wenn du DIE meinst, die ist ja nun sehr neoliberal, heißt: Unternehmensliberal. Das muss man wissen, wenn man sich da eine Mehrheit vorstellen möchte.
Ich finde schon, dass Lindner Recht hat, wenn er das bedingungslose Grundeinkommen ablehnt und vollziehe auch die Begründung vollkommen nach.
Wie er meint, muss man den Leuten eben in den Arsch treten, damit sie leistungsbereit sind. [42
Aber da fehlt mir dann doch zu sehr der soziale Aspekt, das ist mir in Sachen Arbeitsrecht zu riskant.
Der Arbeitgeberschutz darf nicht aufgeweicht werden, nur zur Förderung der Unternehmer.
Und die FDP steht nun mal für diese.
Ist auch nicht verkehrt, da die Unternehmen schließlich Arbeitsplätze schaffen.
Aber der Arbeitnehmerschutz kommt mir da zu kurz.

Deswegen wähle ich nicht FDP.

Na und natürlich, weil sie als Zünglein an der Waage mit der CDU koalieren würde, so realistisch muss man schon sein. Wunschkonzert is ja leider nich.
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Re: Redeverbot für Gauland bei Veranstaltung in Nürnberg

Ungelesener Beitragvon Jacko » 12. Sep 2017, 07:46

Ich sehe, wir hängen irgendwie an den selben Punkten fest, die uns noch Kopfzerbrechen machen. Und da trifft es dann zu, von einem kleineren Übel zu sprechen, wenn das Prinzip eigentlich passt, es aber hier oder da nicht ganz so hinhaut.

Weil mir aber der soziale Aspekt wichtig ist, auch wenn mir der Kapitalismus das Geld beschert, ist die FDP nicht die Nummer 1 auf meiner Liste.
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