Steckdosen und EU-Stecker

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Steckdosen und EU-Stecker

Ungelesener Beitragvon Schreiberling » 1. Jan 2018, 22:23

Die Steckdosen sind doch überhaupt nicht harmonisiert, ursprünglich verwendete man wohl auch ohnehin in fast ganz Europa im wesentlichen die gleichen Steckdosen. Das Wirrwarr begann dann mit den Schutzleitern, als die nationalen Behörden abweichende Regelungen erließen.
Zuletzt geändert von Joe12 am 5. Jan 2018, 17:23, insgesamt 2-mal geändert.
Grund: Keine Bearbeitung dieses Beitrags: Hinweis: Thema ist mit Folgendem Thema verknüpft: http://www.allroundtalk.com/politik/bleigieszen-verboten-t13572.html (Bleigießen verboten) Anm. des Tech. Supports weil 1 Beitrag im neuen Thema.
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Re: Bleigießen verboten...

Ungelesener Beitragvon Joe12 » 1. Jan 2018, 22:33

Schreiberling hat geschrieben:Ich meine gelesen zu haben, daß Autoreifen auch nicht mehr mit Blei ausgewuchtet werden dürfen, aber das ahabe ich nicht nachgeprüft. Ansonsten habe ich dazu zwei Theorien gelesen:

Theorie 1 ist die Theorie von den Beamtenmassen, die irgendwie beschäftigt sein wollen. Theorie 2 ist die, daß die Hersteller dahinterstecken, weil mit Wachs eine höhere Gewinnmarge zu realisieren sei.

Objektiv hätte sicher ein Warnhinweis genügt, auch wenn freilich angesichts Massen von Warnhinweisen die Warnhinweise nicht mehr gelesen werden.

Umgekehrt ist es für mich als paharmazeutischen Laien beispielsweise kaum zu fassen, daß auf Paracetamol kein dicker Warnhinweis angebracht werden muß, diese Tabletten ja nicht zusammen mit größeren Mengen Alkohol zu konsumieren, obschon dann wohl Gefahr eines qualvollen Todes durch Leberversagen besteht. Ob das wohl eine signifikante Einsparung bei den Sozialkassen mit sich bringt, ich meine Alkoholiker sind ja oftmals nicht mehr arbeitsfähig...



Ich würde meinen, es ist grundsätzlich immer das geld.


Ich bin zwar auch kein gelernter phamazeut, was ich dir aber dazu mitgeben kann ist folgendes:

Wenn du ne Paracetamol einschmeißt und alk dazu trinkst beisst du nicht direkt langsam und qualvoll ins gras, das passiert nur wenn du viele paras mit viel alk dazu einschmeißt, denn nach deiner theorie dürft ich dann nicht mehr leben weil ich das auch schon mal gemacht habe, hab zu dem zeitpunkt vonner flasche bier mal ab nichts anderes gehabt. Die menge macht das gift, in geringeren dosen kann es sogar wirkungsverstärkend sein, wobei ich eine solche nutzung aber grundsätzlich nicht empfehlen würde, unzwer nicht nur bei para sondern bei jedweden tabletten und sei es auch nur traubenzucker(gesteigerte aufnahme von alk ins blut)! Außer, es ist irgendein zeug das in der lage ist ohne schädigungen auszulösen im körper alk zu binden, so das es nicht aufgenommen und im körper verarbeitet wird, da wäre es sogar begrüßenswert ; )



es gab aber unterschiedliche usb's und gibt es auch noch.
Solange es möglich ist sich zu bereichern oder sich in sonst einer Form besser zu machen als andere und solang der Mensch das Konkurrenzverhalten innerhalb seiner Art nicht ablegt, solange wird es Gier geben und solange es Gier gibt, solange wird es die heutigen krankhaften Auswüchse in Wirtschaft und Politik, sowie Krieg und Leid geben.

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Re: Bleigießen verboten...

Ungelesener Beitragvon Jacko » 1. Jan 2018, 23:17

Schreiberling hat geschrieben:Die Steckdosen sind doch überhaupt nicht harmonisiert, ursprünglich verwendete man wohl auch ohnehin in fast ganz Europa im wesentlichen die gleichen Steckdosen. Das Wirrwarr begann dann mit den Schutzleitern, als die nationalen Behörden abweichende Regelungen erließen.


Genau das ist ja das Problem, dass die Steckdosen bis heute noch nicht harmonisiert sind. Und es gab schon immer unterschiedliche Steckdosen, dass die durch den Schutzleiter noch variantenreicher wurden, liegt ja fast auf der Hand.
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Re: Bleigießen verboten...

Ungelesener Beitragvon Schreiberling » 1. Jan 2018, 23:43

Der Europastecker paßt doch in ganz Europa bis auf Großbritannien, aber er paßt auch in die alte britische Norm, die bis in die 1960er galt. Abgesehen von ein paar Steckdosen nach amerikanischem Muster war die Standardsteckdose mit nominell 5 (Großbritannien) bzw. 6 Ampere (sonstiges Europa) vor Einführung der Schutzkontakte meines Wissens in ganz Europa identisch. Nützte einem aber angesichts einem Mischmasch von Gleich- und Wechselstrom und verschiedenen Netzfrequenzen nicht allzuviel. Das Wirrwarr kam erst als der Markt immer größer wurde und man die nationalen Hersteller schützen bzw. den Aufbau einer eigenen Industrie dadurch stärken wollte.

Ich hoffe, daß das nie harmonisiert wird, einen Reiseadapter mitzuschleppen ist keine große Sache, aber alle Steckdosen im Haus auszutauschen, muß ja wirklich nicht sein.

Danke Joe, auf den Selbstversuch hatte ich bisher verzichtet, aber wenn alles halb so wild ist, dann lagen die Interessen vielleicht ganz anders und ich bin der Pharma-Propaganda auf den Leim gegangen, Paracetamol ist ja spottbillig, ein Verbot würde die Kassen womöglich sprudeln lassen. :505:
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Re: Bleigießen verboten...

Ungelesener Beitragvon Joe12 » 2. Jan 2018, 00:37

Das war kein selbstversuch, ich hab halt das genommen was da war (bibop) wie ich schon anmerkte, ich empfehle es nicht, schon gar nicht grundsätzlich, wenn du das lange und häufig genug machst haste da auch entsprechende negativwirkungen zu erwarten bis zum abrauchen der leber.
Nicht das du auf die dumme idee kommst hochprozentiges bei sowas zu nehmen, das könnte wirklich schädlich werden (wirds vermutlich auch).
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Re: Bleigießen verboten...

Ungelesener Beitragvon Chefstratege » 3. Jan 2018, 23:48

Schreiberling hat geschrieben:Der Europastecker paßt doch in ganz Europa bis auf Großbritannien, aber er paßt auch in die alte britische Norm, die bis in die 1960er galt. Abgesehen von ein paar Steckdosen nach amerikanischem Muster war die Standardsteckdose mit nominell 5 (Großbritannien) bzw. 6 Ampere (sonstiges Europa) vor Einführung der Schutzkontakte meines Wissens in ganz Europa identisch. Nützte einem aber angesichts einem Mischmasch von Gleich- und Wechselstrom und verschiedenen Netzfrequenzen nicht allzuviel. Das Wirrwarr kam erst als der Markt immer größer wurde und man die nationalen Hersteller schützen bzw. den Aufbau einer eigenen Industrie dadurch stärken wollte.

Ich hoffe, daß das nie harmonisiert wird, einen Reiseadapter mitzuschleppen ist keine große Sache, aber alle Steckdosen im Haus auszutauschen, muß ja wirklich nicht sein.


Nö. Eurostecker sind bei weitem nicht für alle elektrischen Geräte das Mittel der Wahl. Weder sicherheitstechnisch noch leistungstechnisch. Mehr als knapp 600W dürfen darüber nicht fließen - beim Fön scheitert der Eurostecker schon. Daneben gibt es in Europa auch heute noch diverse Steckverbindertypen, alleine im "Lichtstrom"bereich:

Frankreich hat Typ E, der nur bedingt mit unseren Schukosteckern kompatibel ist. Den gibt es auch in Polen, Tschechien, Belgien und der Slowakei in größeren Mengen. Sieht so aus:

https://commons.wikimedia.org/wiki/File ... socket.jpg

Die Inselbewohner haben als einzige (abgesehen von Gibraltar) in Europa Steckertyp G, der so aussieht:

https://de.wikipedia.org/wiki/Stecker_BS_1363

Dänemark hat Typ K, der nur bedingt zu unseren Steckern passt (passt in eine Richtung, ist aber sicherheitstechnisch eine Katastrophe).

https://commons.wikimedia.org/wiki/File:K_plug.jpg

Die Schweizer haben Steckverbinder Typ J, die überhaupt nirgens dazu passen:

https://de.wikipedia.org/wiki/SEV_1011

Italien (Südtirol), Albanien und Teile Griechenlands verwenden Typ L. Der schaut zwar ähnlich aus wie das schweizer Konstrukt, passt aber trotzdem nicht. Den gibt es auch noch in zwei Größen.

https://commons.wikimedia.org/wiki/File:L_plug.jpg

Der Rest Europas verwendet weitestgehend Eurostecker oder die Stecker Typ F (SchuKo-Stecker), so wie in Deutschland üblich.

Und nein - weder die Steckerformen noch die Frage nach Wechselstrom, Gleichstrom oder Frequenzen ist aus wirtschaftlich-protektionistischen Bestrebungen heraus entstanden. Es wäre auch völlig unsinnig - jede Art von Stecker lässt sich sehr schnell tauschen und an beliebigen Orten herstellen. Auch allstromfähige Geräte waren schon vor 60, 70 Jahren kein Problem, wie viele Röhrenradios beweisen. Der heutigen Elektronik ist es eh völlig egal. Diese Dinge sind historisch aus der elektrotechnischen Entwicklung heraus gewachsen und lassen sich, wenn man nur will, über die Zeit sehr wohl vereinheitlichen. Wie man an Spannung und Frequenz gesehen hat. Klappt heute europaweit wunderbar.
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Re: Bleigießen verboten...

Ungelesener Beitragvon Schreiberling » 4. Jan 2018, 21:24

Danke für die Zusammenschau, aber mir sind die unterschiedlichen europäischen Steckertypen im Grundsatz bekannt. Ich besitze auch einen universellen Reiseadapter, der sogar den Schutzkontakt durchleitet.

Ich habe auch gar nicht behauptet, daß Europastecker immer das Mittel der Wahl seien, mir nicht ganz klar, woraus Du das ableitest. Ich habe lediglich gesagt, daß Europastecker abgesehen von GB überall passen und daß vor Einführung der Schutzkontakte die Standardsteckdose, die mit 5-6 Ampere belastet werden durfte, weitgehend identisch war. So ab den 1920ern fielen dann die Normen der neu eingeführten Schutzkontakstecker auseinander. Protektionismus liegt nahe, es werden aber auch die damaligen politischen Verhältnisse reingespielt haben, denn Protektionismus war damals ja auch noch über simple Einfuhrverbote und Kontingente zu realisieren.

Auch GB hatte aber früher runde Stifte und die alte 5 Ampere-Steckdose hat den gleichen Stiftbstand wie bei uns.

https://de.wikipedia.org/wiki/Stecker-Typ_D

Die 2-Ampere-Dose mit schmalerem Stiftabstand gibt es noch heute für Rasierapparate auf der Insel. Die abgebildete zweipolige 5-Ampere-Dose dürfte man damals von der Algarve bis nach Rußland angetroffen haben (teilweise auch mit anderen Werten als 5-6 Ampere), wobei wohl hin und wieder auch der amerikanische Steckertyp vorkam.
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Re: Bleigießen verboten...

Ungelesener Beitragvon Joe12 » 4. Jan 2018, 21:48

Wie sieht das eigentlich aus, Schukostecker in DE, sind die pflicht oder ehr nicht so? Kenne da ältere leutchen, die haben keinen und so, deshalb und wegen der diskusion hier frag ich grad mal...
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Re: Bleigießen verboten...

Ungelesener Beitragvon Schreiberling » 4. Jan 2018, 22:16

So pauschal kann man das nicht sagen, in Altbauten gilt grundsätzlich "Bestandsschutz" soweit keine wesentlichen Änderungen oder Erweiterungen an der Anlage vorgenommen werden. Früher war man wohl der Auffassung es sein ein hinreichender Schutz gewährleistet, wenn sich keine geerdeten Metallteile im Raum befinden also eine Isolierung durch nichtleitendes Material. Sind aber (nachträglich installierte) Wasserleitungen oder Heizungsrohre bzw. Heizkörper vorhanden oder wurden nachträglich Schutzkontaksteckdosen gesetzt soll das unter Umständen nicht mehr gelten. Richtig problematisch, kann es aber in jedem Fall werden, wenn jemand durch die fehlenden bzw. uneinheitlich vorhandenen Schutzkontakte zu Schaden kommt. Riskant soll wohl sein, wenn manche Steckdosen Schuko sind und andere nicht, weil dann nämlich die Metallgehäuse des einen Gerätes geerdet sind, die des anderen aber nicht, so kann das eine Gehäuse unter Strom sethen und das andere ist geerdet, faßt man nun mit dem einen Arm das geerdete an, mit dem anderen das wegen eines Isolationsfehlers unter Spannung stehende, so kann das leicht mit dem Tod enden. Ein anderes Problem ist wohl die klassische Nullung, wo Nulleiter und Schutzleiter in einem gemeinsamen Leiter ausgeführt sind und wo unsachgemäße Arbeiten an Klemmen in den Verteilerdosen dafür sorgen können, daß Geräte unter Strom stehen. Auch das kann böse ausgehen und in all diesen Fällen muß dann gefragt werden, ob der Betreiber die erforderliche Sorgfalt hat walten lassen bei offensichtlichem Pfusch kann selbst schon bedingter Vorsatz gegeben sein. Hier könnten dann erhebliche straf- und zivilrechtliche Forderungen auf den Betreiber der Anlage zukommen. Also wenn man so eine unzeitgemäße Installation im Haus hat (und keine Möglichkeit zu modernisieren oder das nicht will), sollte man sich das gut überlegen, andere als schutzisolierte Geräte daran zu betreiben, zumindest, wenn Dritte ins Spiel kommen. Andereseits sind tödliche oder schwerwiegende Elektrounfälle wohl selten. Muß halt jeder wissen, ob er das riskieren mag.

PS: Ach so, das ist keine Rechtsberatung, sondern nur aus dem Gedächtnis runtergeschrieben, was mir so dazu einfällt.
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Re: Bleigießen verboten...

Ungelesener Beitragvon Jacko » 4. Jan 2018, 22:33

Es gibt Geräte mit Metallgehäuse, die brauchen einen Schutzleiteranschluß und somit den Schukostecker (Schutzkontaktstecker)

Geräte mit einen schutzisolierten Gehäuse ohne Metallflächen, die berührt werden können, brauchen keinen Schukostecker. Das sind z. B. Rasierapparate oder solche Geräte, die den Flachen Stecker haben.

Hat jetzt aber nichts mehr mit Bleigießen zu tun... [pfeif]
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