Tut der Trump indirekt der deutschen Politik gut?

Hier dreht sich alles um das politische Weltgeschehen.

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Tut der Trump indirekt der deutschen Politik gut?

Ungelesener Beitragvon Jacko » 21. Feb 2017, 16:42

Ich habe gestern mal wieder "Hart aber fair" angesehen und dort sprach eine junge Frau, die jetzt aufgrund dem Auftritt von Martin Schulz in die SPD eingetreten ist.

Ich stelle auch vermehrt fest, dass so manche jungen Menschen mehr über Politik nachdenken als vor einem halben Jahr. Im Speziellen meine beiden Jungs, die vorher so eigentlich gar keine Ahnung hatten und jetzt sich doch mehr oder weniger mit der deutschen Politik auseinander setzen. Hier kam deutlich die Aussage: Wenn ich sehe, was der Hampelmann in den USA anrichtet, müsen wir doch darauf achten, dass wir nicht vor lauter AfD- und Linke-Spinner nicht auch noch so jemanden an die Regierung bekommen. Erdogan reicht uns in Europa...

Diese Worte kamen von meinem 25-jährigen Großen!

Was denkt Ihr, wie groß ist der Einfluß der "schlechten Beispiele" auf die jungen Wähler bzw. die ehemaligen Nicht-Wähler?
"Die Summe der Interligenz auf dem Planeten ist eine Konstante, aber die Bevölkerung wächst"
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Re: Tut der Trump indirekt der deutschen Politik gut?

Ungelesener Beitragvon Joe12 » 21. Feb 2017, 17:24

Ziemlich groß, denn es gibt ja eigentlich nur schlechte. Oder kennst du ein Land wo die leute glücklich sind und zufrieden mit ihrer Regierung wenigstens 85%?

Bezogen auf DE:

CDU - Merkel - die spricht ohne was zu sagen und bei ihren handlungen schadet sie dem Land aktiv.

SPD - eh für die tonne, hat dem Volk geschadet.

Grüne - Kriegspartei, geht gar nicht.

FDP/AFD - es ist halt da.

Linke - War nie in einer Regierungsposition, darum keine meinung möglich zur qualität ihrer arbeit. Haben aber viele Vorschläge gemacht, die sehr langsam von der regierung mit viel wiederwillen umgesetzt wurden siehe Mindestlohn, den dann aber auch möglichst niedrig, da es der Wirtschaft extrem schadet wenn die Leute mehr geld haben das sie für konsum usw einsetzen können.
Solange es möglich ist sich zu bereichern oder sich in sonst einer Form besser zu machen als andere und solang der Mensch das Konkurrenzverhalten innerhalb seiner Art nicht ablegt, solange wird es Gier geben und solange es Gier gibt, solange wird es die heutigen krankhaften Auswüchse in Wirtschaft und Politik, sowie Krieg und Leid geben.

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Re: Tut der Trump indirekt der deutschen Politik gut?

Ungelesener Beitragvon Jacko » 21. Feb 2017, 19:18

Gut, aber deine Beispiele haben den einen Unterschied, dass mein Sohn die Lage in Deutschland nicht wirklich so schlecht und schwarz sieht. Dagegen erkennt er sehr genau, wie die Regierung in den USA einen Patzer nach dem anderen macht...
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Re: Tut der Trump indirekt der deutschen Politik gut?

Ungelesener Beitragvon Joe12 » 21. Feb 2017, 19:31

Ja, weil man das schlimmste noch abwenden könnte. Das ist ja auch richtig. Aber wer soll es machen? Von den genannten keine... der Karren wird also weitere 4 jahre, mit hoher wahrscheinlichkeit von Merkel, tiefer in den Dreck gezogen.

Ja gut, das in Amiland einiges schief läuft sieht auch ein Blinder. Da hat sich aber auch nicht so viel getan, es wird ebend nur noch schlimmer dort.

(Also nicht erst positiv darüber denken, dass das Problem behebbar ist, sondern auch noch überlegen wer es machen soll. Dann ist es nämlich nicht mehr ganz so heiter.)
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Re: Tut der Trump indirekt der deutschen Politik gut?

Ungelesener Beitragvon Heinzz » 21. Feb 2017, 19:59

Die EU muß ja sowieso darauf achten das sie eine bessere durchsetzungsfähige Gemeinschaft gegenüber anderen Kontinenten wird.
Ich habe zwar eher gedacht das es in der Zukunft darum geht, ob in der Welt Länder wie China die Standards setzen oder die EU/USA,
aber jetzt wird es noch wichtiger auf eine wirkungsvolle Einheit hin zu arbeiten wenn sich die USA separiert.

Es könnte sein das sich jetzt die EU-Staaten eher auf Strategien einigen wie Früher, weil sie in der USA nicht mehr den Partner sehen den sie gewohnt sind.
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Re: Tut der Trump indirekt der deutschen Politik gut?

Ungelesener Beitragvon Schreiberling » 25. Feb 2017, 16:29

Wenn Trump einen Einfluß haben solte, dann wäre das ein Ergebnis der tendenziösen Anti-Trump-Presse, da es unzählige Staatschefs gibt, die Trump in negativer Hinsicht weit in den Schatten stellen. Merkel sollte jedem denkenden Menschen mehr Angst einjagen als Trump. Trump ist halt ein Geschäftsmann, der probiert, was er kriegen kann.
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Re: Tut der Trump indirekt der deutschen Politik gut?

Ungelesener Beitragvon samsa » 25. Feb 2017, 16:33

Ich bin auch kein Trump-Freund, ich halte ihn für inkompetent und in diesem Sinne (aufgrund seiner Inkompetenz) auch für "gefährlich". Aber Schreiberling hat schon Recht. Wo bleibt der große Aufstand gegen Erdogans Türkei? Hier und da mal ein bisschen Gemurre, ab und zu ein erhobener Zeigefinger, aber das war's auch schon. Man stelle sich vor, der in der Türkei verhaftete deutsche Journalist Denis Yüzel wäre in den USA festgenommen worden - was das für ein Theater gegeben hätte! Und dass DITIB für Erdogan in Deutschland spioniert hat, ist auch nicht weiter tragisch, aber wehe die NSA belauscht das Telefon der Kanzlerin, dann fühlt sich jeder Illiterat an George Orwell erinnert. Die Amerikafeindlichkeit der Deutschen ist schon so ein Phänomen. Unter dem Mantel des transatlantischen Schutzbündnisses ist die Besserwisserei ja auch bequem.
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Re: Tut der Trump indirekt der deutschen Politik gut?

Ungelesener Beitragvon Heinzz » 25. Feb 2017, 17:45

samsa hat geschrieben:Man stelle sich vor, der in der Türkei verhaftete deutsche Journalist Denis Yüzel wäre in den USA festgenommen worden - was das für ein Theater gegeben hätte!

Ein deutsch-türkischer Doppelstaatler hat natürlich den Nachteil das der in der Türkei wie ein türkischer Bürger behandelt wird.
Da bekommt er keine konsularische Betreuung, im Gegensatz zur USA, dort würde sich mehr um den gekümmert.
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