Und weg sind sie!

Hier dreht sich alles um das politische Weltgeschehen.

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Re: Und weg sind sie!

Ungelesener Beitragvon Nahema » 2. Aug 2016, 23:15

Es wäre interessant, wie unser Land heute dastehen würde, wenn wir nicht den EU-Beitritt gewagt hätten.
Wirtschaftlich stehen wir heute nicht sonderlich gut da, soll heißen sehr bescheiden... und nebenher auch noch die höchste Arbeitslosigkeit seit dem zweiten Weltkrieg - wie soll das erst mit den vielen Asylanten weiter gehen?--ein Trauerspiel das Ganze.
Rückwirkend gesehen würde ich auch nicht mehr eintreten wollen, allerdings hätte ich jetzt schon Bedenken bei einem Öxit - vielleicht haben es die Briten richtig gemacht, so nach dem Motto: wenn sich eine Tür schließt, öffnen sich zwei andere...wer weiß.
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Re: Und weg sind sie!

Ungelesener Beitragvon Jacko » 2. Aug 2016, 23:56

Hätte, hätte, Fahrradkette.... das sind Gedanken, die uns so nie weiterbringen. Und du bist also der Meinung, dass wir schlecht dastehen? Mag ja sein, dass wir aktuell eine hohe Arbeitslosenzahl haben, aber im Vergleich mit vielen anderen Ländern stehen wir sehr gut da! Ohne die EU vielleicht schlechter, vielleicht besser. Darüber eine Aussage zu treffen ist reine Spekulation und würde überdies zu keinen Ergebnis führen. Auf dem System herumhacken bringt auch nichts. Doch wenn es dir zu sehr gegen den Strich geht, wieso wanderst du dann nicht aus? Es gibt viele Orte, die würden dich bestimmt aufnehmen.

Es ist nur die Frage, unter welchen Umständen du dann dort leben würdest. Dann wärst du übrigens dort der Ausländer. Ach ja, wenn die dich dann so behandeln, wie es einige hier fordern, wie wir mit den Asylanten umgehen sollen, weißt du ja, bei wem du dich beschweren kannst.
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Re: Und weg sind sie!

Ungelesener Beitragvon Nahema » 3. Aug 2016, 00:18

Warum sollte ich auswandern? Ö ist meine Heimat, was soll diese blöde Aussage?
Nur weil du ein missionierter Gutmensch bist, der alle Wirtschaftsflüchtlinge willkommen heißt und hingegen die eigenen Bürger in die Wüste schickt, muss nicht jeder so denken wie du oder?
---also

Und außerdem meinte ich meine Heimat damit, dass Ö wirtschaftlich nicht gut da steht, D hingegen schon...also bitte nicht was unterstellen!
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Re: Und weg sind sie!

Ungelesener Beitragvon Nahema » 3. Aug 2016, 01:31

So, hab grad Pause in meiner Nachtschicht...Patienten sind ruhig
bezüglich auswandern, also wenn schon, dann in die Schweiz hehe..ist nicht bei der EU, und auch sonst frei vom Massenansturm von Flü-lingen..gscheites Land sowieso oder
Und wohin wanderst du aus, wenn dir die Moslems zuviel sind ? mit den Buggys kann man gut in Syrien fahren...hahaha
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Re: Und weg sind sie!

Ungelesener Beitragvon Jacko » 3. Aug 2016, 08:23

Danke für deine Antwort. Allein die Aussage, mich als "missionierter Gutmensch" zu bezeichnen, obwohl du sonst nichts von mir kennst, zeigt mir deine Oberflächlichkeit und unterstreicht deine Denkweise. (Was ist überhaupt ein missionierter Gutmensch? Übrigens ist die Bezeichnung Gutmensch schon sowas von abgedroschen und eh meist voll daneben...)

Warum ich dich "in die Wüste" schicken will? Weil mir auffällt, dass die, die sich so sehr über die Situation aufregen, in zweiter Instanz immer Länder finden, "die alles richtig machen" und ja so viel besser sind. Aber in einem Punkt seid Ihr jungen Menschen immer etwas entschuldigt, ihr habt keine Vorstellung von Krieg, Leid und Zerstörung und ich wünsche euch, es nie am eigenen Leib erfahren zu müssen.

Hast du schon mal in die Augen von Frauen und Kinder geschaut, die aus Aleppo geflohen sind und nach 5-monatiger Reise und vielen Hindernissen endlich in Deutschland oder Österreich angekommen sind? Kannst du dir vorstellen, wie es ist, wenn du mit deinen Kindern an der Hand zusehen musst, wie deine Schwiegereltern vor deiner Haustüre hingerichtet werden? Weißt du, was es bedeutet, wenn man vor lauter Hunger anfängt, jedes beliebige Blatt von Pflanzen zu kauen, in der Hoffnung, nicht zu verhungern?

Wenn ich etwas gegen die Menschen habe, die so unkontrolliert zu uns strömen, dann die, die sich nicht anpassen wollen! Die Wirtschaftsflüchtlinge aus Ländern, denen es soweit halbwegs gut geht.

Aber stell dir mal vor, du hast jeden Tag nur einer Hand voll Nahrung, lebst im Dreck und Elend, fühlst dich krank und 1500 km weiter hast du die Möglichkeit auf ein Dach über dem Kopf, ein Bett und jeden Tag ordentliches Essen. Würdest du da nicht auch hin wollen? Wolltest du nicht auch der Gefahr, jeden Tag erschossen zu werden oder gar nur zum Krüppel geschossen werden ausweichen, wenn es da ein Land gibt, in dem Frieden ist? Würdest du dich mit dem trockenen Brötchen zufrieden geben, wenn die gute Chance besteht, die Bratwurst dazu zu bekommen?

Tue mir einmal den Gefallen und versetze dich gedanklich in die Situation, die die Menschen in Kriegsgebieten erleiden. Und stell dir vor, all die Schwarzen, die jeden Tag in klapprigen Schlauchbooten übers Mittelmeer kommen, riskieren lieber Kopf und Kragen und den Tod, als in der Heimat zu bleiben. Wie schlimm muss das Leben dann dort sein, um dieses Risiko einzugehen?

Wenn du dich einmal intensiv mit diesen Situationen beschäftigt hast, dann wirst du verstehen können, warum ein schlechtes Leben in Deutschland und Österreich immer noch besser ist, als in der Heimat zu bleiben. Und so, wie du selber gesagt hast, Ö ist deine Heimat, warum sollst du auswandern, genauso wenig wollen diese Menschen dort weg, wenn sie einen Hauch von Aussicht hätten, friedlich überleben zu können.

Ich verstehe jeden einzelnen von Ihnen, wenn er dort weg will. Ich habe aber auch nie gesagt, dass ich die völlig unüberlegte Öffnung der Grenzen in jeder Form und dann auch noch die komplette Nichtregistrierung der Leute gut gefunden habe.

Allerdings geht es jetzt komplett am Thema vorbei, das der Thread ursprünglich hatte...
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Re: Und weg sind sie!

Ungelesener Beitragvon samsa » 3. Aug 2016, 10:18

Tue mir einmal den Gefallen und versetze dich gedanklich in die Situation, die die Menschen in Kriegsgebieten erleiden. Und stell dir vor, all die Schwarzen, die jeden Tag in klapprigen Schlauchbooten übers Mittelmeer kommen, riskieren lieber Kopf und Kragen und den Tod, als in der Heimat zu bleiben. Wie schlimm muss das Leben dann dort sein, um dieses Risiko einzugehen?

Das ist aber typisch westliches Denken. Viele Menschen in der islamischen Welt (und anderswo) sind durchaus bereit, ihr Leben und das ihrer Familie für - aus ihrer Sicht - wirtschaftlichen Wohlstand zu riskieren. Die Familie des toten Flüchtlingsjungen Alan Kurdi kam zum Beispiel aus der sicheren Türkei, wo der Vater einer regelmäßigen Arbeit nachging. Natürlich sagt das nichts über die vermutlich prekären Lebensbedingungen der Familie aus, aber es war nunmal keine Flucht vor Krieg und Folter, sondern ein in jeder Hinsicht illegaler Migrationsversuch ohne akute Bedrohungslage - und das dürfte für einen nicht geringen Teil der sogenannten "Flüchtlinge" gelten. Wie im anderen Thread bereits gesagt, wir können nicht aus lauter Mitleid 800 Millionen Hungernde in die westliche Welt einwandern lassen.

Dann wärst du übrigens dort der Ausländer.

Nichts für ungut, aber das ist eine Floskel aus der linken Mottenkiste, die schon immer völlig am Thema vorbeiging. Nahezu niemand außer völlig grenzdebilen Nationalisten hat pauschal etwas "gegen Ausländer". Man hat etwas gegen Masseneinwanderung in die Sozialsysteme, gegen die Erosion der kulturellen Identität, gegen Kriminalität, Terrorismus usw (unabhängig davon, ob diese Vorwürfe zutreffend sind). Da ist es völlig unerheblich, ob "wir alle irgendwo Ausländer sind" oder was passieren würde, wenn "alle Ausländer plötzlich verschwänden" (ein weiteres beliebtes Pseudoargument).

Jacko ist übrigens sicher kein "missionierter Gutmensch". Auch so ein blödes Wort. Nicht jeder mit einer anderen Meinung ist gleich ein "Gutmensch". Wie man behaupten kann, dass Deutschland mit dem weltweit viertgrößten Bruttoinlandsprodukt und einem im Vergleich zum Vorjahr drei mal so großen Wachstum wie im europäischen Durchschnitt wirtschaftlich schlecht dastünde, ist mir auch schleierhaft.
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Re: Und weg sind sie!

Ungelesener Beitragvon Jacko » 3. Aug 2016, 12:25

Nicht zu vergessen, Samsa, dass eine Flucht aus Syrien, Irak oder sonst woher auch, letztendlich eine sehr kostenintensive Sache ist, das sich die Fluchthelfer gut bezahlen lassen. Und ohne Fluchthelfer, wenn auch nur teilweise, ist bei den Ländern, aus denen hauptsächlich die Menschen kommen, kaum möglich.

Zu den 800 Millionen: Natürlich können wir diese nicht aufnehmen, aber deren Wunsch nach einem besseren Leben, das sie ja über die Medien mitbekommen, ist doch verständlich. Und da werden viele auch egoistisch denken und sagen: Nur mich müssen sie aufnehmen, die anderen sind mir egal.

Und wegen meiner Floskel: Ja, die ist auch abgedroschen, nur merke ich immer wieder, dass das viele vergessen. Mein Neffe war mehrere Jahre in Spanien, Schweiz und lebt aktuell in Österreich. Er hat es vor Allem in der Schweiz erlebt, wie er definitiv von oben herab angesehen wurde und sein Sohn in der Gruppe nicht mitspielen durfte, weil "Herr Doktor" das nicht wollte, dass sein Sohn sich mit Ausländer umgibt! (Soviel zur Diskriminierung in Deutschland!)
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Re: Und weg sind sie!

Ungelesener Beitragvon Schreiberling » 3. Aug 2016, 20:13

Nahema ist Österreicherin, ihre Aussagen bezogen sich also auf Österreich, nicht auf Deutschland. Ich persönlich kann das nicht einschätzen, wie es wirtschaftlich um Österreich steht, da die statitstische Basis der Arbeitslosenzahlen zuweilen voneinander abweicht. Die Deutsche Statistik wird jedenfalls nach Aussagen vo Fachleuten seit den 1980ern immer mehr schöngerechnet.

Wirtschaftswachstum und BIP sagen dann auch nur bedingt etwas darüber aus, wie die Einkommen verteilt sind, wie sich das Preisniveau gestaltet usw. Zumal das Deutsche "Wirtschaftswachstum" zum Teil jettzt auch durch die Migrationskrise angekurbelt wurde. Aber eher so in der Weise, wie, daß ich mit meinem Nachbarn ausmache, daß er mir für 100 Euro die Blumen gießt und ich dahingegen ihm für 100 Euro. Wenn wir das beide beim Finanzamt als Ausgaben und Einnahmen geltdend machen, dann ist das BIP auch dementsprechend gestiegen.

Was man aber sagen kann, ist, daß die EU nicht unbedingt gebraucht wird. Daß sie der Spender schlechthin von Wohlsstand ist, ist schlicht ein Ammenmärchen. Sonst hätte nicht Österreich sich dem deutschen Niveau bis Ende der 80er angleichen können. Diese Propaganda, daß es - jetzt freilich etwas übertrieben - praktisch nur Globalisierung oder ein Absacken auf das Niveau Nordkoreas gibt, ist doch hanebüchen.

------------------

Zu der restlichen Debatte, daß man Empathie für Migranten aufbringen müsse, wäre meines Erachtens zu sagen, daß ein zu viel an Empathie dazu führt, daß man die eigenen Interessen vergißt. Aus Sicht des Einbrechers, der mein Haus ausrauben will, ist es ja auch verständlich und logisch, daß er die wertvollsten Stücke nimmt und möglichst nicht geschnappt werden will. Folglich alarmiere ich die Polizie also nicht und ersetze den Schaden aus eigener Tasche!? Wobei ich da jetzt keine Gleichsetzung konstruieren will, das ist eine allgemeine Feststellung. Dem Bettler in der Fußgängerzone stecke ich ja auch nicht 10.000 Euro in den Hut, sondern einen kleineren Betrag, auch wenn ich mir vorstellen kann, daß der für 10.000 Euro sicher Verwendung hätte.

Was Die Erlebnisse Deines Sohnes angeht, so hat ihn ja letztlich keiner gezwungen in die Schweiz oder sonstwohin zu gehen.
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Re: Und weg sind sie!

Ungelesener Beitragvon Schreiberling » 3. Aug 2016, 21:11

Nur mal so: Deutschland hatte bis in die 70er eine sehr niedrige Arbeitslosigkeit, Österreich bis etwa 1980 und die Schweiz bis 1990 (unvorstellbare 0,5%).

Bin ja leider kein Volkswirt, wäre aber interessant, mal zu vergleichen, wie es bei den betreffenden Ländern um die Außenzölle und andere Handelshemmnisse (technische Normen, Kontingente etc.) bestellt war (tarifäre und nichttarifäre Handelshemmnisse, wie es fachsprachlich heißt) und die Weltmarkteinbindung usw. bestellt war. Vielleicht kommen wir dann auf die merkwürdige Erscheinung, daß der deutsche Markt zuerst, der österreichische etwas später und zulezt der schweizerische Markt geöffet wurde und daß seit der daraus folgenden Überschwemmung mit Billigware etwa aus Fernost die Arbeitslosigkeit nicht mehr unter 2 % liegt, sondern deutlich höher.
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Re: Und weg sind sie!

Ungelesener Beitragvon Jacko » 3. Aug 2016, 21:30

Schreiberling hat geschrieben:Nahema ist Österreicherin, ihre Aussagen bezogen sich also auf Österreich, nicht auf Deutschland. Ich persönlich kann das nicht einschätzen, wie es wirtschaftlich um Österreich steht, da die statitstische Basis der Arbeitslosenzahlen zuweilen voneinander abweicht. Die Deutsche Statistik wird jedenfalls nach Aussagen vo Fachleuten seit den 1980ern immer mehr schöngerechnet.


Das bestreite ich nicht, dass die heutigen Zahlen geschönt sind. Seit wann in welchem Grade weiß ich nicht.

Schreiberling hat geschrieben:Was man aber sagen kann, ist, daß die EU nicht unbedingt gebraucht wird. Daß sie der Spender schlechthin von Wohlsstand ist, ist schlicht ein Ammenmärchen. Sonst hätte nicht Österreich sich dem deutschen Niveau bis Ende der 80er angleichen können. Diese Propaganda, daß es - jetzt freilich etwas übertrieben - praktisch nur Globalisierung oder ein Absacken auf das Niveau Nordkoreas gibt, ist doch hanebüchen.


Ich sage auch nicht, dass die EU der alleinige Segen für Wohlstand und Fortschritt ist. Es ist aber nach so vielen Jahren einfach nicht mehr möglich, zuverlässig festzustellen, wie es ohne EU gelaufen wäre. Worin die EU auf alle Fälle Vorteile gebracht hat, ist der Handel zwischen den Ländern und für Bürger, die in einem anderen Land arbeiten wollten.

Schreiberling hat geschrieben:Zu der restlichen Debatte, daß man Empathie für Migranten aufbringen müsse, wäre meines Erachtens zu sagen, daß ein zu viel an Empathie dazu führt, daß man die eigenen Interessen vergißt. Aus Sicht des Einbrechers, der mein Haus ausrauben will, ist es ja auch verständlich und logisch, daß er die wertvollsten Stücke nimmt und möglichst nicht geschnappt werden will. Folglich alarmiere ich die Polizie also nicht und ersetze den Schaden aus eigener Tasche!? Wobei ich da jetzt keine Gleichsetzung konstruieren will, das ist eine allgemeine Feststellung. Dem Bettler in der Fußgängerzone stecke ich ja auch nicht 10.000 Euro in den Hut, sondern einen kleineren Betrag, auch wenn ich mir vorstellen kann, daß der für 10.000 Euro sicher Verwendung hätte.

Was Die Erlebnisse Deines Sohnes angeht, so hat ihn ja letztlich keiner gezwungen in die Schweiz oder sonstwohin zu gehen.


Naja, der Vergleich mit dem Einbrecher hinkt dann schon ein wenig heftig! Zudem werden die eigenen Interessen nicht vergessen, weil sich an dem, was uns Bundesbürgern zusteht und wir an Rechten haben, nichts verändert wurde!

Es war nicht mein Sohn, es war / ist mein Neffe. Nein, gezwungen hat ihn niemand, nur der Job bot entsprechende Chancen, die er nutzen wollte. In Spanien fühlte er sich wohl, merkte aber dennoch, dass eben in gewissen Fällen zuerst der Spanier / Mallorkise dran kam, bevor er an der Reihe war. In der Schweiz schlug ihm richtig die Ablehnung entgegen samt rassistischen Äusserungen. In der Ecke am Pfänder lebt er nun in Österreich und dort wird er so akzeptiert, wie er ist!

Aber um noch mal darauf hin zu weisen, das Ursprungsthema lautet Brexit von GB.
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