Verelendung (Marx)

Hier dreht sich alles um das politische Weltgeschehen.

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Re: Verelendung (Marx)

Ungelesener Beitragvon Jacko » 9. Mai 2018, 07:23

Der Link zur Sendung Hart aber fair.

https://www1.wdr.de/daserste/hartaberfa ... --102.html


Dokumentation "Ungleichland Deutschland"

https://www.ardmediathek.de/tv/Reportag ... d=52230614
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(Jean-Luc Picard)


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Re: Verelendung (Marx)

Ungelesener Beitragvon g_b_w » 10. Mai 2018, 00:05

Jacko hatte geschrieben:

... Man könnte sich aber in meiner Überlegung durchaus dahinter klemmen und folgendes probieren:

Geschäfte solcher Art regulieren, sei es, sie auf gewisse Werte zu begrenzen.
Für solche Geschäfte eine Abgabe einführen
Wetten auf Negativgeschäfte völlig verbieten

Wobei wir jetzt lediglich die Einnahmequelle des Staates geschaffen haben. Eine Lösung zu finden, das Geld verhältnismäßig gut zu verteilen ist der zweite Schritt.

Also ich möchte nicht zu vorschnell etwas schreiben aber ich denke da könnte ich mich sehr Wohl sehr damit anfreunden.

Es sind eben vor allem solche reiche deren gigantisches Vermögen sowie Macht und Einfluss schon fast ohne auch nur einen Fingerdruck exponentiell steigt wärend alles das bei ohnehin armen gleichzeitig nicht minder exponentiell singt welche mich am aller meißten stören.

Mit sozial geht bei denen irgendwo leider rein garnichts also braucht es Regelungen und Regeln welche solche Megamogule endlich mal gehörig zurechtstutzen.

Eine entsprechend vernünftig umgesetzte Durchführung von Schritt 2 ist dann dabei natürlich auch nicht zu vergessen und daher ebenfalls entscheidend Wichtig.
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Re: Verelendung (Marx)

Ungelesener Beitragvon Jacko » 10. Mai 2018, 07:04

Okay, dann sind wir schon mal bei einer Konsens angekommen. Dazu möchte ich noch folgendes sagen:

Sehr viele der Millionäre und Milliardäre auf der Welt setzen sich sehr umfangreich für die Hilfe sozial benachteiligter ein. Frank Zander, Peter Maffei, Birgit Schrowange, nahezu alle Formel 1 Fahrer, George Cloony, Sandra Bullog, Jennifer Lopez, um nur mal ein paar Namen zu nennen, geben jedes Jahr sehr viel Geld an Institutionen, die wirklich an der Stelle helfen, wo es dringend notwendig ist.

Hier könnte man den Spieß erst mal umdrehen und sagen: Hei, lieber Staat, was du nicht auf die Reihe bekommst müssen die Reichen ausbügeln. Jetzt stell dir vor, man würde den Menschen, die wirklich viel Gutes tun mit einer unüberlegten Steuer die Freude am Helfen vermiesen? Das wäre sehr ungeschickt...

Solange aber dieses System diesen Superspekulanten alle Freiräume lässt, werden wir kaum dazwischen kommen. Auch hier heisst es wieder: Regulieren ja, aber ja nicht überregulieren, denn sonst stockt das komplette System (Das schon recht wackelig ist) und kommt aus dem Gleichgewicht. Wehe, es würde umkippen, dann wäre von heute auf Morgen die Wirtschaft am Straucheln und rate mal, wer das dann ausbaden darf?
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Re: Verelendung (Marx)

Ungelesener Beitragvon g_b_w » 10. Mai 2018, 20:49

So wie immer sonnst auch vor allem der Steuerzahler in erster Linie die einfachen hart arbeitenden Menschen hier im Land und das bringt uns wieder zu dem Punkt das man den regierenden leider ebenfalls auch nicht so wirklich mehr Vertrauen als wie eben solchen besagten Mogulen entgegen bringen kann.

Im Gegenteil man muß wohl sogar bald befürchten das man als sogenannter “Gefährder“ eingestuft wird wenn man solches auch nur beispielsweise hier im Forum von sich gibt.

Im schlimmsten Fall könnte es dann wohl vielleicht sogar passieren das man dann einem mit Sprengstoff um den Bauch geschnallten und Selbstauslöser in der Hand bewaffneten Polizisten begegnet der sich dann zusammen mit diesem bösen Gefährder in selbstmordattentäter Manier zusammen in die Luft sprengt um noch höhere Gefahr die vom Gefährder ausgehen könnte von vorn herein zu vereiteln.

O.k. ist bisher noch alles Zukunftsmusik sind ja noch ein paar Tage bis zum Juni aber trotzdem die spinnen ja wohl schön langsam und allmählich mal entgültig die Römer...
(12)

Nur gut das ich noch nicht mal Blei zum Bleigießen zu hause habe da hab ich wirklich noch mal Glück gehabt sonnst wäre ich jetzt als potentieller “Gefährder“ eingestuft UND ich hätte Blei!

Mittlerweile gehe ja sogar selbst ich davon aus das wir wirklich alle samt der Staat sind so wie es uns schon immer gesagt oder auch immer schon herunter diktiert wurde nur hat sich die Regierung und leider ebenfalls seit immer schon weit über eben diesen Staat erhoben.

Tja und da haben die Regierungen bzw. regierende leider auch sehr vieles mit eben solchen besagten Mogulen gemeinsam.
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Re: Verelendung (Marx)

Ungelesener Beitragvon Jacko » 11. Mai 2018, 10:36

Heinzz, willst du nicht mehr mit diskutieren? Das Thema wurde ja von dir eröffnet, von daher gehe ich mal davon aus, dass es dir schon etwas bedeuten sollte, was wir hier alles "absondern"... [hehe]
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Re: Verelendung (Marx)

Ungelesener Beitragvon Heinzz » 11. Mai 2018, 14:36

Jacko hat geschrieben:Heinzz, willst du nicht mehr mit diskutieren? Das Thema wurde ja von dir eröffnet, von daher gehe ich mal davon aus, dass es dir schon etwas bedeuten sollte, was wir hier alles "absondern"... [hehe]

Meine Betrachtung lag nicht so sehr auf den dt. Arbeiter was Verelendung betrifft,
sondern auf die Arbeiter in Ländern aus denen wir unsere Massenprodukte beziehen.
Irgendwie ist das hier eine Diskussion über Steuerzahler, .....

Mich hat eher interessiert wie sich das mit der Verelendung verhält die Marx beschreibt.
Nach dieser Analyse schafft sich der Kapitalismus selber ab,
weil ja Arbeiter immer weniger Geld in die Hand bekommen, also nicht oder zu wenig konsumieren.
Da wir aber stark auf andere Produkte zurückgreifen, die im Ausland von anderen Arbeitskräften gefertigt werden,
die viel eher von Ausbeutung und Elend betroffen sind,
so würde mich interessieren ob Marxens Theorie in einer globalisierten Welt auch noch funktioniert.
Würde sich alles auf nationaler Ebene abspielen könnte ich diese Verelendungs-Theorie nachvollziehen.
Die Arbeiterbewegung sorgt aber hier dafür das höhere Löhne erzielt werden, Konsum also stattfinden kann.
Ohne diese Arbeiterbewegung wäre wahrscheinlich die Verelendung Realität.

Unterliegen jetzt die Arbeiter im Ausland, die uns mit billigen Massenprodukten versorgen auch dieser Theorie,
oder ist es auch hier so das der Export dafür sorgt, das diese Leute selber gar nicht so viel konsumieren müssen,
um den Kapitalismus am Leben zu erhalten?
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Re: Verelendung (Marx)

Ungelesener Beitragvon Jacko » 12. Mai 2018, 09:37

Ups, jetzt ist es doch wieder ein halber Roman geworden. Entschuldigung. Aber es geht nicht mit weniger Worte...

Danke für deine Antwort. Das ist gleich nochmal ein neues Licht auf das Thema. Diese "Verelendung" würde ich so pro Forma mal bejahen. Mit folgender Begründung bzw. Beispiel:

Ich weiß leider nicht mehr die Nationalität, aber es war ein Land in Afrika, das sich in den Jahren zwischen 1950 und 1970 eine wirklich gut funktionierende Kleiderindustrie aufgebaut hat. Die Arbeiter dort konnten vom Gehalt ordentlich leben, die Waren wurden gut in die Welt und vor allem im eigenen Land verkauft. Dann kam das Rote Kreuz und vernichtete die ganze Industrie, ohne es zu bemerken! Wie das?

Das Rote Kreuz sammelte in den Wohlstandsländern in großen Mengen Altkleider und verschiffte diese in das Land, damit auch dort die Ärmsten sich bessere Kleider leisten können. Dieses Konzept wurde sofort von einem Mann erkannt und er begann das Management dieser Sache in die Hand zu nehmen. Er war ein für dortige Verhältnisse sehr reicher Mann, der anfing, Klamotten in großem Stil in sein Land zu importieren, die diverse Sammelunternehmen in Europa einsammelten. Dadurch wurde der Markt an Billigklamotten derart überflutet, dass binnen weniger Jahre die komplette Kleiderindustrie den Bach runter ging. Dieser Mann jedoch wurde zum Millionär, vielleicht sogar zum Milliardär.

Heute leben in der damals florierenden Stadt mehr Hungerleidende Menschen als normal verdienende.

Hier trifft der Gedanke von Marx definitiv zu! Das lag so gesehen schon am Kapitalismus, weil ja dieser eine Mensch vor lauter Profitgier immer reicher wurde und die Wirtschaft vor die Hunde ging. Es war aber auch ein politisches Versagen der Regierung dort dabei, die (da muss ich sie in Schutz nehmen) mit so einer rasenden Veränderung gar nicht gerechnet hat, weil die ja auch das Positive für die Ärmsten darin zuerst gesehen hat.

Tatsache aber ist, dass die Armut in manchen Ländern uns den Reichtum überhaupt erst ermöglichen. Die Anderen müssen arm sein, damit wir reich sein können. Und wir haben es in der Hand, wenn wir bei Kik Kleider zu Preisen kaufen, bei denen der normale Menschenverstand erkennen kann, dass sowas nur mit Ausbeute funktioniert.

Warum wurde IKEA so groß, wie es heute ist? Das liegt nicht an den Namen, die sie ihren Möbelstücken geben, sondern daran, dass dieses Unternehmen eine Vielzahl von Möbel in der ehemaligen DDR fertigen ließ, zu Preisen einkaufte, die kaum den Materialwert deckten, aber nach DDR-Ideologie es möglich machte. Nachdem dann die DDR nicht mehr existent war, zog das Unternehmen weiter und lässt im nächsten Billigland fertigen.

Wie ist es mit der Bekleidung? Die Zeiten, in denen Bangladesh das Land der vielen Nähfabriken war, ist fast schon wieder vorbei, weil es mittlerweile Länder in Afrika gibt, die noch billiger fertigen. Und viele machen die Augen zu und regen sich über die Menschen auf, die dort im Elend nicht mehr leben wollen und zu uns nach Europa drücken. Ich kann diese Menschen verstehen.

Dieses lässt sich noch vielfach weiter ausführen. Nur eines will ich noch loswerden: Deutschland ist mit das reichste Land der Erde und gleichzeitig die billigsten Lebensmittelpreise! Schweinefleisch für 33 cent die 100g ist rekordverdächtig. Dass wird damit den Qualhaltungen Vorschub leisten, interessiert die meisten nicht. Dass ein Stück Hühnerfleisch heute die Jahresration Penicilin für einen Menschen enthält, schmeckt man ja nicht... Die Bauern sind dazu verdammt, denn die Wirtschhaft macht sie zu dem, was wir wollen.

Wir essen vom Huhn nur noch das Beste, die Reste gehen nach Marokko und ernähhrt die Ärmsten, im gleichen Atemzug vernichten diese Fleischreste die dortige Hühnerzucht, weil es sich keiner mehr leisten kann und die "Reste aus Germany" billiger sind.
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Re: Verelendung (Marx)

Ungelesener Beitragvon Schreiberling » 12. Mai 2018, 14:26

Meines Erachtens verfolgt die politische Linke den falschen sozialen Ansatz. Als konservativer aber sozial denkender Mensch interessiert mich nicht, ob die Reichen zu reich sind, sondern ob die Armen zu wenig haben, um würdevoll zu leben. Soweit ich das bejahe, dann muß ich sehen, woher ich die Mittel nehme, sei es, daß ich die Armen nun besser qualifiziere oder es eben dort, wo unabänderliche Bedürftigkeit vorliegt, dann eben doch von den besser gestelletn Abzwacke. Eine materielle Gleichheit aller Menschen halte ich nicht für wünschenswert, das entspricht auch gar nicht den individuellen Bedürfnissen. Wobei man natürlich abwägen muß wieviel überhaupt "verteilt" (im neutralen Sinne verstanden als Zuordnungsfunktion) werden kann. So viel, daß die menschlichen Grundbedürfnisse erfüllt werden können, sollte im Zweifel dann verteilt werden, wo der Wohlstand einer Gesellschaft größer ist, kann auch mehr verteilt werden. Problematisch erweist sich natürlich, daß in einer sehr armen Gesellschaft, wo kaum für alle genug da ist, eine Anerkennung individueller Leistungen nur schwierig zu realisieren ist, ohne, daß die ärmste Schicht unter das Existenzminimum gerät.

Etwas anderes ist allerdings die sogenannte "Geldmacht", also wenn "Kapitaleliten" versuchen, das angehäufte Kapital so einzusetzen, daß es ihre individuellen interessen, die aber sonst niemandem nützen, durchzusetzen. Das ist ein Problem, das dem liberal-kapitalistischen System immanent eigen ist. Hier würde vermutlich nur über eine Beschränkung entgegenzutreten sein. Damit bekäme man aber das Problem, daß man dann gewisse Schlüsselindustrien unter Umständen anders organisieren müßte, weil sie zu kapitalintensiv sind, daß sie ein industrieller Mittelstand schultern könnte - entweder eben doch sozialistisch oder eben korporatistisch. Beide Lösungen scheinen aber gegenüber der kapitalistischen Effizienznachteile zu haben. Diese Effizienznachteile müßten akzeptiert werden, oder das System ist nur mit großem Zwang aufrecht zu erhalten. Sowohl die rechten (Korporatismus) als auch die linken (Sozialismus) konnten sich dauerhaft nicht behaupten - nach einer radikalen Frühphase gingen sie dann einfach irgendwann unter - der "Faschismus" ging ja auch nicht mit einem Knall kaputt, sondern weiche Formen bestanden in Portugal und Spanien bis in die 1970er und erledigten sich ähnlich friedlich wie der Ostblock 1989. Ob das die CIA in Wahrheit vollbracht hat, um die NWO zu erreichten, lasse ich mal offen. :505:
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Re: Verelendung (Marx)

Ungelesener Beitragvon g_b_w » 13. Mai 2018, 06:02

Also wir müssen diesen 2 Schritte Plan den wir uns da ausgearbeitet haben auf einen 3 Schritte Plan erweitern.

Schritt 1 war wo nehmen wir dieses Geld am besten her.

Über diesen Schritt sind sagen wir zumindest Jacko und ich uns mittlerweile schon recht einig.

Nun käme der neue Schritt 2 in die Sache wie schöpfen wir dieses Geld am besten ab oder wie können wir es am besten schaffen dieses Geld von eben diesen besagten Quellen abgeschöpft zu kriegen wie erreichen wir eben dieses Ziel.

Dann erst der Schritt 3 wohin jeweils verteilen wir dieses Geld am besten oder auch bekommen wir es am besten verteilt da kämen beispielsweise auch wieder die Anliegen von Heinzz bzw. beispielsweise vielleicht u.a. auch weitere Anliegen von mir mit zum tragen.

ich bin ebenfalls auch nicht dafür das dieses Geld dann einfach nur an den Steuerzahler gerät dafür gäbe es einfach schlicht und ergreifend zu fiele andere Stellen an denen dieses Geld ebenfalls sehr dringend oder eben auch noch viel dringender gebraucht werden würde.
Auch müsste eben dieses Geld natürlich nicht zwingender Weise grundlegend oder grundsätzlich immer nur hier in Deutschland bleiben.

Aber darüber bräuchten wir uns im Grunde genommen eigentlich und so Leid es mir auch tut und das tut es mir aber was hilft es? - erst wieder Gedanken darüber zu machen wenn wir eine gute oder auch nur halbwegs gangbare Lösung für eben diesen neuen Schritt 2 gefunden haben sollten.
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