Wahl 2017

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Wahl 2017

Ungelesener Beitragvon g.schulz » 22. Jul 2017, 12:35

Mitteilung an die interessierten Bürger, besonders an alle Parteien zum Wahlprogramm 2017.
Warum sind unsere Politiker bei logischen und praktischen Lösungen nicht erreichbar?
Da gibt es eine Menge Fachleute, doch auch da hört man nicht die Gedankenansätze die die Bürger beschäftigen.
Da wird bei Allen von Gerechtigkeit gesprochen – doch Lösungen liegen nicht auf dem Tisch, die auch die Masse der Gesellschaft erkennen kann.
Ich stelle Thesen zur Gerechtigkeit in unserem Land auf, die debattiert werden sollten und in das Wahlprogramm einfließen sollten. Ansonsten werden sich neue Bewegungen finden, die sich wiederrum in eine neue Partei gründen.
Es kann nicht sein, das der Eta für Sozialausgaben bisher über 180 Milliarden weiter anwächst und zur Wahl wieder mit der Gießkanne Geschenke verteilt werden.
Gerechtigkeit ist:
Das Kindergeld generell abzuschaffen und die umzuwandeln als Beihilfe, wie es auch schon beim Bezug von Wohngeld der Fall ist. Somit ginge diese Verfahrensweise auch durch das Bundesverfassungsgericht. Das Kindergeld als Beihilfe steht jedem Klein-Mittelverdiener zu.
Über die Einkommensgrenzen, die großzügig ausgelegt sein sollten muss diskutiert werden. Wie schon der Altkanzler Schröder gesagt hat: „Warum brauche ich Kindergeld“
Wir sparen dadurch hohe Kosten, die wiederrum gestaffelt nach Einkommen den Bürgern wiedergegeben werden kann, durch freie Kindergarten-Hortplätze.
Gerechtigkeit ist:
EU-Bürger die hier nicht im Arbeitsverhältnis stehen und keine Einkünfte nachweisen können, nicht am sozialen System beteiligt sind, keine Sozialleistungen erhalten.
Gerechtigkeit ist:
Die Bürger in die Lage zu versetzen, dass diese mit verstärkten Steuermitteln Wohneigentum erwerben können. Das wäre eine weitere Säule, um der Altersarmut entgegen zu treten.
Wir als reiches Land haben im Europäischen Vergleich das geringste Wohneigentum.
Gerechtigkeit ist:
Kindergeld wird für Kinder nur gezahlt, wenn diese auch in Deutschland gemeldet und beheimatet sind. Noch befremdlicher ist es, das Kindergeld auch für Kinder gezahlt wird, die außerhalb der EU leben. Missbrauch nicht ausgeschlossen!
Gerechtigkeit ist:
Wenn das Rentensystem auf feste Füße gestellt wird und alle Erwerbtätigen, Selbstständige, Beamte und Mandatsträger in das Rentensystem eingegliedert werden. Somit wird auch hier ein Beitrag gegen Altersarmut geleistet. Die Renten könnten dann entsprechend angehoben werden. Siehe Rentenhöhe und System in Österreich.
Gerechtigkeit ist:
Die Sozialleistung Hartz IV zu streichen, dafür diesen Menschen eine Perspektive und Lebensinhalt zu geben. Wir haben Millionen von Freiwilligen (Feuerwehr, soziale Dienste, in der öffentlichen Ordnung)diese Menschen könnten in diese Einrichtungen zu einem z.Zt. gültigen Mindestlohn eingesetzt werden. Diese Hunderte Tausend Jobs verwaltet dann die Bundesanstalt für Arbeit. Diese Menschen bekämen dann evtl. auch noch Wohngeld und den freien Kindertagesplatz. Diese Menschen würden sich bestätigt fühlen und wären nicht mehr an den Rand der Gesellschaft gedrängt. Außerdem käme noch Geld in die sozialen Systeme.
Gerechtigkeit ist:
Das Mandatsträger in unserer Gesellschaft, die für ihre zeitliche Tätigkeit eine Rentenanwartschaft erwerben, bemessen an die Wirtschaft und die Jahre die Höhe der Rente erwerben, wie es die Rentenversicherung vorsieht.
[daa]
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Re: Wahl 2017

Ungelesener Beitragvon Jacko » 22. Jul 2017, 13:34

Und bei welcher Partei finde ich das?
"Die Summe der Interligenz auf dem Planeten ist eine Konstante, aber die Bevölkerung wächst"
(Jean-Luc Picard)


Ich schlaf nicht gern auf weichen Daunen;
denn statt des Märchenwaldes Raunen
hör ich im Traume all die kleinen
gerupften Gänslein bitter weinen.
Sie kommen an mein Bett und stöhnen
und klappern frierend mit den Zähnen,
und dieses Klappern klingt so schaurig...
Wenn ich erwache, bin ich traurig.

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Re: Wahl 2017

Ungelesener Beitragvon Lillith » 22. Jul 2017, 19:25

Ist doch egal welcher Partei er angehört oder sich zugehörig fühlt, welche er wählen wird oder auch nicht. Er hat ein paar Vorschläge und stellt sie vor. Find ich gut und diskussionswürdig, falls er sich hier noch mal blicken lässt und gewillt ist drauf einzugehen, falls hier wer anderer Meinung sein sollte und dies äußert.

Was als "gerecht" bewertet wird ist ja bekanntlich relativ. Deswegen stimme ich nicht ein in den "Gerechtigkeitsmodus", akzeptiere jedoch, dass es Thesen sind. [aa

Wo ich zustimme :

EU-Bürger ( ich ergänze: und Nicht-EU-Bürger ) die hier nicht im Arbeitsverhältnis stehen und keine Einkünfte nachweisen können, nicht am sozialen System beteiligt sind, keine Sozialleistungen erhalten.


Das ist in vielen anderen Ländern nicht anders. Entweder man bringt zunächst Eigenkapital mit , um sich so lang über Wasser zu halten bis man einen Job gefunden hat oder hat sich im Vorfeld um einen Job gekümmert.
Das bedingt gleichzeitig, dass man der deutschen Sprache mächtig sein sollte bzw. sich darum bemüht
( Sprachkurse) . [daa]


Kindergeld wird für Kinder nur gezahlt, wenn diese auch in Deutschland gemeldet und beheimatet sind. Noch befremdlicher ist es, das Kindergeld auch für Kinder gezahlt wird, die außerhalb der EU leben. Missbrauch nicht ausgeschlossen!


Wenn das Rentensystem auf feste Füße gestellt wird und alle Erwerbtätigen, Selbstständige, Beamte und Mandatsträger in das Rentensystem eingegliedert werden. Somit wird auch hier ein Beitrag gegen Altersarmut geleistet. Die Renten könnten dann entsprechend angehoben werden. Siehe Rentenhöhe und System in Österreich.

Kein Einspruch.
Müsste man nur über die entsprechende Anhebung der Beamtenbesoldung sprechen, die ja in Teilen für die Pensionen ( die nach diesem Gedankenmodell nicht mehr existieren) zurückgelegt wird, weswegen das Brutto gleich vorweg geringer ist, als bei den vergleichbaren Angestellten.


Das Mandatsträger in unserer Gesellschaft, die für ihre zeitliche Tätigkeit eine Rentenanwartschaft erwerben, bemessen an die Wirtschaft und die Jahre die Höhe der Rente erwerben, wie es die Rentenversicherung vorsieht.




Gedanken hierzu:

Die Sozialleistung Hartz IV zu streichen, dafür diesen Menschen eine Perspektive und Lebensinhalt zu geben.....


Was ist mit den älteren kranken ( arbeitsunfähigen), nicht ins Arbeitsleben einzugliedernden Menschen, die noch nicht im Rentenalter sind ?

Gibt es da Alternativen ?

Oder meint das Gedankenmodell Hartz IV nur für jene zu streichen, die noch eingliederungsfähig sind ?
Was ist mit dem Rest ?
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Re: Wahl 2017

Ungelesener Beitragvon Jacko » 22. Jul 2017, 20:04

Okay, es sind Thesen und um die geht es. Ich war haklt bei dem Wort "Wahl" hängen geblieben.

g.schulz hat geschrieben:Gerechtigkeit ist:
Das Kindergeld generell abzuschaffen und die umzuwandeln als Beihilfe, wie es auch schon beim Bezug von Wohngeld der Fall ist. Somit ginge diese Verfahrensweise auch durch das Bundesverfassungsgericht. Das Kindergeld als Beihilfe steht jedem Klein-Mittelverdiener zu.
Über die Einkommensgrenzen, die großzügig ausgelegt sein sollten muss diskutiert werden. Wie schon der Altkanzler Schröder gesagt hat: „Warum brauche ich Kindergeld“
Wir sparen dadurch hohe Kosten, die wiederrum gestaffelt nach Einkommen den Bürgern wiedergegeben werden kann, durch freie Kindergarten-Hortplätze.


Ja.... wäre ein Ansatz. Allerdings birgt das schon wieder viel Verwaltungsaufwand und oftmals regelmäßiges Gegenprüfen.

g.schulz hat geschrieben:Gerechtigkeit ist:
EU-Bürger die hier nicht im Arbeitsverhältnis stehen und keine Einkünfte nachweisen können, nicht am sozialen System beteiligt sind, keine Sozialleistungen erhalten.

Sollte eigentlich so sein. Nur widerspricht das auch der Vorstellung, dass wir Menschen helfen wollen, die eben nicht in der Lage sind, Ihren Unterhalt selber zu erwirtschaften.

g.schulz hat geschrieben:Gerechtigkeit ist:
Die Bürger in die Lage zu versetzen, dass diese mit verstärkten Steuermitteln Wohneigentum erwerben können. Das wäre eine weitere Säule, um der Altersarmut entgegen zu treten.
Wir als reiches Land haben im Europäischen Vergleich das geringste Wohneigentum.

Es muss kein Wohneigentum sein. Eine vernünftige Mietwohnung zu einem akzeptablen Preis würde schon reichen.

g.schulz hat geschrieben:Gerechtigkeit ist:
Kindergeld wird für Kinder nur gezahlt, wenn diese auch in Deutschland gemeldet und beheimatet sind. Noch befremdlicher ist es, das Kindergeld auch für Kinder gezahlt wird, die außerhalb der EU leben. Missbrauch nicht ausgeschlossen!

Da bin ich dabei!

g.schulz hat geschrieben: Gerechtigkeit ist:
Wenn das Rentensystem auf feste Füße gestellt wird und alle Erwerbtätigen, Selbstständige, Beamte und Mandatsträger in das Rentensystem eingegliedert werden. Somit wird auch hier ein Beitrag gegen Altersarmut geleistet. Die Renten könnten dann entsprechend angehoben werden. Siehe Rentenhöhe und System in Österreich.

Hier sehe ich das größte Potential der Altersarmut entgegen zu wirken. Vor allem auch alle Selbstständigen dazu verdonnern im Verhältnis Ihres Gewinnes einzahlen zu müssen. Gleichbedeutend der Abschaffung der Beitragsbemessungegrenze, und zwar in allen sozialen Leistungen!

g.schulz hat geschrieben:Gerechtigkeit ist:
Die Sozialleistung Hartz IV zu streichen, dafür diesen Menschen eine Perspektive und Lebensinhalt zu geben. Wir haben Millionen von Freiwilligen (Feuerwehr, soziale Dienste, in der öffentlichen Ordnung)diese Menschen könnten in diese Einrichtungen zu einem z.Zt. gültigen Mindestlohn eingesetzt werden. Diese Hunderte Tausend Jobs verwaltet dann die Bundesanstalt für Arbeit. Diese Menschen bekämen dann evtl. auch noch Wohngeld und den freien Kindertagesplatz. Diese Menschen würden sich bestätigt fühlen und wären nicht mehr an den Rand der Gesellschaft gedrängt. Außerdem käme noch Geld in die sozialen Systeme.

Das wird ein Wunschgedanke bleiben, denn wer ist denn in Hartz IV? Sehr oft Menschen, die liebend gerne eine arbeit hätten, aber eben nur sehr schlecht und stark eingeschränkte Arbeit finden. Wenn ich Zahl noch richtig im Kopf habe, sind es 20% aller Arbeitsrelevanten Menschen, die als Aufstocker unterwegs sind. Vielleicht eine Abwandlung vopn Hartz IV, aber Abschaffen wäre falsch.

g.schulz hat geschrieben:Gerechtigkeit ist:
Das Mandatsträger in unserer Gesellschaft, die für ihre zeitliche Tätigkeit eine Rentenanwartschaft erwerben, bemessen an die Wirtschaft und die Jahre die Höhe der Rente erwerben, wie es die Rentenversicherung vorsieht.
[daa]

Den Satz verstehe ich jetzt nicht so genau...
"Die Summe der Interligenz auf dem Planeten ist eine Konstante, aber die Bevölkerung wächst"
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Ich schlaf nicht gern auf weichen Daunen;
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Re: Wahl 2017

Ungelesener Beitragvon Lillith » 22. Jul 2017, 21:50

Jacko hat geschrieben:Okay, es sind Thesen und um die geht es. Ich war haklt bei dem Wort "Wahl" hängen geblieben.


Ah, okay [hehe]

g.schulz hat geschrieben:Gerechtigkeit ist:
Das Kindergeld generell abzuschaffen und die umzuwandeln als Beihilfe, wie es auch schon beim Bezug von Wohngeld der Fall ist. Somit ginge diese Verfahrensweise auch durch das Bundesverfassungsgericht. Das Kindergeld als Beihilfe steht jedem Klein-Mittelverdiener zu.
Über die Einkommensgrenzen, die großzügig ausgelegt sein sollten muss diskutiert werden. Wie schon der Altkanzler Schröder gesagt hat: „Warum brauche ich Kindergeld“
Wir sparen dadurch hohe Kosten, die wiederrum gestaffelt nach Einkommen den Bürgern wiedergegeben werden kann, durch freie Kindergarten-Hortplätze.


Jacko hat geschrieben:Ja.... wäre ein Ansatz. Allerdings birgt das schon wieder viel Verwaltungsaufwand und oftmals regelmäßiges Gegenprüfen.


Hm.....zuerst sicherlich. Und vor allem: wer ist Klein- und bis wohin ist man Mittelverdiener ?

g.schulz hat geschrieben:Gerechtigkeit ist:
EU-Bürger die hier nicht im Arbeitsverhältnis stehen und keine Einkünfte nachweisen können, nicht am sozialen System beteiligt sind, keine Sozialleistungen erhalten.

Jacko hat geschrieben:Sollte eigentlich so sein. Nur widerspricht das auch der Vorstellung, dass wir Menschen helfen wollen, die eben nicht in der Lage sind, Ihren Unterhalt selber zu erwirtschaften.


Ja. Sehe ich auch so, stimmt schon.
Zum Beispiel alleinerziehende Mütter/Väter.
Und wie ich schrieb: Was ist mit den älteren kranken ( arbeitsunfähigen), nicht ins Arbeitsleben einzugliedernden Menschen, die noch nicht im Rentenalter sind ?

Gibt es da Alternativen ?

Oder meint das Gedankenmodell Hartz IV nur für jene zu streichen, die noch eingliederungsfähig sind ?
Was ist mit dem Rest ?


g.schulz hat geschrieben:Gerechtigkeit ist:
Die Bürger in die Lage zu versetzen, dass diese mit verstärkten Steuermitteln Wohneigentum erwerben können. Das wäre eine weitere Säule, um der Altersarmut entgegen zu treten.
Wir als reiches Land haben im Europäischen Vergleich das geringste Wohneigentum.

Jacko hat geschrieben:Es muss kein Wohneigentum sein. Eine vernünftige Mietwohnung zu einem akzeptablen Preis würde schon reichen.

Stimmt.

g.schulz hat geschrieben: Gerechtigkeit ist:
Wenn das Rentensystem auf feste Füße gestellt wird und alle Erwerbtätigen, Selbstständige, Beamte und Mandatsträger in das Rentensystem eingegliedert werden. Somit wird auch hier ein Beitrag gegen Altersarmut geleistet. Die Renten könnten dann entsprechend angehoben werden. Siehe Rentenhöhe und System in Österreich.

Jacko hat geschrieben:Hier sehe ich das größte Potential der Altersarmut entgegen zu wirken. Vor allem auch alle Selbstständigen dazu verdonnern im Verhältnis Ihres Gewinnes einzahlen zu müssen. Gleichbedeutend der Abschaffung der Beitragsbemessungegrenze, und zwar in allen sozialen Leistungen!


Ja, ich verstehe auch nicht, wieso es diese BBGs geben muss.


g.schulz hat geschrieben:Gerechtigkeit ist:
Das Mandatsträger in unserer Gesellschaft, die für ihre zeitliche Tätigkeit eine Rentenanwartschaft erwerben, bemessen an die Wirtschaft und die Jahre die Höhe der Rente erwerben, wie es die Rentenversicherung vorsieht.
[daa]

Jacko hat geschrieben:Den Satz verstehe ich jetzt nicht so genau...


Ich denke er spielt darauf an : (Wikipedia) ....Bundestagsabgeordnete zahlen aus ihrer Abgeordnetenentschädigung keine Beiträge zur Arbeitslosen- und Rentenversicherung und erhalten im Gegenzug auch keine Leistungen aus den gesetzlichen Sozialversicherungen, erwerben allerdings pensionsähnliche Ansprüche. Sie sind diesbezüglich wie Beamte gestellt.

Nach dem Ende des Mandats erhalten die ehemaligen Abgeordneten ein zu versteuerndes Übergangsgeld, welches der Wiedereingliederung in ihrem früheren Beruf dienen soll. Für jedes Jahr der Mandatsausübung wird das Übergangsgeld einen Monat lang ausgezahlt, höchstens jedoch für 18 Monate. Ein ehemaliger Abgeordneter erhält momentan für ein Jahr im Bundestag ein Übergangsgeld von 9.082 €, für 18 Jahre und mehr stehen ihm insgesamt 163.476 € zu (zu zahlen in 18 Monatsraten à 9.082 €).
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Re: Wahl 2017

Ungelesener Beitragvon Jacko » 22. Jul 2017, 22:13

Ah, okay, dann stimme ich zu, dass die Abgeordneten keine Pension mehr bekommen, sondern anteilig aus der Rentenkasse.

[42 was glaubst, wie schnell die angehoben wäre... [42
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Re: Wahl 2017

Ungelesener Beitragvon g.schulz » 23. Jul 2017, 16:54

Lillith hat geschrieben:Ist doch egal welcher Partei er angehört oder sich zugehörig fühlt, welche er wählen wird oder auch nicht. Er hat ein paar Vorschläge und stellt sie vor. Find ich gut und diskussionswürdig, falls er sich hier noch mal blicken lässt und gewillt ist drauf einzugehen, falls hier wer anderer Meinung sein sollte und dies äußert.

Was als "gerecht" bewertet wird ist ja bekanntlich relativ. Deswegen stimme ich nicht ein in den "Gerechtigkeitsmodus", akzeptiere jedoch, dass es Thesen sind. [aa

Wo ich zustimme :

EU-Bürger ( ich ergänze: und Nicht-EU-Bürger ) die hier nicht im Arbeitsverhältnis stehen und keine Einkünfte nachweisen können, nicht am sozialen System beteiligt sind, keine Sozialleistungen erhalten.


Das ist in vielen anderen Ländern nicht anders. Entweder man bringt zunächst Eigenkapital mit , um sich so lang über Wasser zu halten bis man einen Job gefunden hat oder hat sich im Vorfeld um einen Job gekümmert.
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Müsste man nur über die entsprechende Anhebung der Beamtenbesoldung sprechen, die ja in Teilen für die Pensionen ( die nach diesem Gedankenmodell nicht mehr existieren) zurückgelegt wird, weswegen das Brutto gleich vorweg geringer ist, als bei den vergleichbaren Angestellten.


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Die Sozialleistung Hartz IV zu streichen, dafür diesen Menschen eine Perspektive und Lebensinhalt zu geben.....


Was ist mit den älteren kranken ( arbeitsunfähigen), nicht ins Arbeitsleben einzugliedernden Menschen, die noch nicht im Rentenalter sind ?

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Was ist mit dem Rest ?


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Re: Wahl 2017

Ungelesener Beitragvon g.schulz » 25. Jul 2017, 12:23

# Vielen Dank für die positiven Antworten - um diese Gedankengänge und noch
sicher vielen weiterführende Ansätze politisch umzusetzen, kann die Gesellschaft nicht untätig und erstarrt vor den jetzigen Parteien verharren, sondern sollte neue parteiliche Wege gehen - also aktiv eine neue Mehrheit in der
Mitte der Gesellschaft suchen. Die AfD hat das in Deutschland vorgemacht, natürlich vielfach in der falschen
Richtung und überzogenen Themen , sowie mit einem z.T. braunen, gestrigen Parteimitgliedern , die aussortiert
werden müssten - das wird jedoch nicht klappen - aber hier wurde uns vorgeführt, das wir eine neue Bewegung
starten können , jedoch mit diesen und weiteren sogenannten " Gerechtigkeitsthemen" aus der Mitte der Gesellschaft.
Die Gesellschaft muss aktiv werden , früher sind die Studenten wegen Studiengebühren auf die Strasse gegangen,
nun werden diese wieder belastet , doch wo ist der Protest - keiner geht mehr wegen Preissteigerungen der öffentlichen Verkehrsmittel , Studiengebühren, kaum staatlich geförderter Wohnraum, Grün-Phasen auf innerstädtischen Hauptstrassen und vielen weiteren Themen auf die Strasse !http://www.allroundtalk.com/#
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Re: Wahl 2017

Ungelesener Beitragvon Jacko » 25. Jul 2017, 12:50

Da hast du Recht. Die Leidensschwelle ist deutlich höher. Die Bequemlichkeit ist deutlich größer. Und jetzt zum Thema Partei:

Ja, eine neue Partei hat ihren Charm, wenn es um solche Punkte geht. Nur diese wenigen Punkte alleine können nicht die Lösung sein. Es hängen noch zig andere Bereiche an einer Partei. Und deshalb ist es wieder so schwer, einheitlich "das Richtige" zu machen.

Beispiel:
Mitarbeiter wollen freiwillig am Samstag arbeiten. Klar, gibt ja auch 50% Zuschlag und das Geld wird mit dem kommenden Zahltag ausbezahlt.

Betriebsrat will keine Samstagsarbeit, das Unternehmen soll gefälligst fehlende Mitarbeiter einstellen.

Wissen wir, ob nicht der MA, der Samstags arbeiten will, nicht dringend das Geld braucht? Vergraulen wir nur einen MA oder mehrere, wenn wir das Unternehmen auf Sozial bürsten wollen und neuen Mitarbeitern den Weg ebnen?

Und genau so ist es in den Parteien auch. Es ist in den seltensten Fällen eine dabei, die umfangreich genug aufgestellt ist, überhaupt flächendeckende Änderungen anzudenken. Zudem ist die Finanzierung, die wir hier im Forum für uns als eigentlich ganz einfach definieren alles andere als einfach! Viel zu verworren sind die Strukturen. Beispiel Steuerbescheid auf dem Bierdeckel. Jeder Bürger muss hellauf begeistert sein und dennoch hat sich das nicht durchgesetzt. Und wer sagt dem Finanzbeamten, dass er ab sofort auf der Strasse steht, weil sein Arbeitsplatz nicht mehr da ist? (Nur als ein Beispiel zus sehen)

Ich habe mir bei manchen Dingen schon den Kopf zerbrochen, aber die Verwicklungen in alle Richtungen ist so groß, dass man das auf die Schnelle nicht machen kann und so ausgerichtet oft gar nicht.
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Re: Wahl 2017

Ungelesener Beitragvon Lillith » 25. Jul 2017, 21:37

Ich habe mir bei manchen Dingen schon den Kopf zerbrochen, aber die Verwicklungen in alle Richtungen ist so groß, dass man das auf die Schnelle nicht machen kann und so ausgerichtet oft gar nicht.

Sehe ich auch als schwierig an.

Ich weiß nicht genau, ob es dir, @g. schulz, um die Gründung einer neuen Partei geht, wenn du davon sprichst eine neue Mehrheit in der Mitte zu suchen.
Wenn es so ist, dann fällt mir gleich die LKR ein, die beschlossen hat, aufgrund der minimalen Wählerschaft, nicht bei der BTW anzutreten.
Und ich kann ihr das nicht mal verdenken, die haben etxreme Probleme mit dem Aufbau und vor allem der Bekanntmachung, einige kennen sie vielleicht noch unter dem namen Alfa, aber die Namensgebung war ja auch schon so ein Reinfall. Jetzt kennt sie unter der gemeinen Wählerschaft niemand mehr und sie verliert schon saftig Mitglieder.
Bei allem guten Willen.

Das ist alles verdammt schwer. Und so wird sich erst mal wenig bis gar nichts ändern. Die nächste Flüchtlingswelle steht schon am Start. Es hat sich ein riesiger Kontinent auf den Weg nach Europa gemacht und die Politik macht erst mal einen auf großes Sommerurlaubsschweigen.
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