WHO stuft Wurst und Schinken als krebserregend ein

Hier dreht sich alles um das politische Weltgeschehen.

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Re: WHO stuft Wurst und Schinken als krebserregend ein

Ungelesener Beitragvon Jacko » 7. Nov 2015, 08:49

Machen wir dazu uns mal folgenden Gedanken:
Wenn der Bauer mehr Vieh auf der Weide hat, als die Weide Futter liefern kann, dann braucht er entweder eine größere Weide oder er muss den Bestand des Viehs reduzieren. Natürlich sagt man, es gäbe auf der Welt genug Nahrung, alle Menschen satt zu machen, nur ist die eben falsch verteilt. Gleichzeitig lassen wir es aber zu, dass die Weltbevölkerung weiter steigt. Wir machen im Fernsehen sogar dramatische Werbung über Velosie und ihre Freunde, die schwer krank durch Hunger mit Tränen in den Augen in die Kamera schauen, weil man damit Geld erhofft zu bekommen, um die Kinder zu ernähren. Die Folge, dass es dann immer mehr Menschen werden, die ernährt werden wollen, wird einfach unter den Tisch gekehrt.

Dieser Planet hier kann nur für eine bestimmte Menge an Menschen vernünftige Nahrung produzieren. Und um hier das Gleichgewicht zwischen Bevölkerung und Nahrung zu erhalten, ist es weitaus wichtiger, das Wachstum zu begrenzen! Cjina hat es eine ganze Zeit mit der Ein-Kind-Politik probiert, was vom Ansatz her schon richtig gewesen wäre, aber so hat nie umgesetzt werden können, weil die Tradition dahinter vergessen wurde.

Geburtenkontrolle ist in meinen Augen die einzige Möglichkeit, dass hier die Nahrung nicht knapp werden wird!
"Die Summe der Interligenz auf dem Planeten ist eine Konstante, aber die Bevölkerung wächst"
(Jean-Luc Picard)


Ich schlaf nicht gern auf weichen Daunen;
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Re: WHO stuft Wurst und Schinken als krebserregend ein

Ungelesener Beitragvon Emma1951 » 7. Nov 2015, 20:12

Jacko,ich finde Deine Gedanken sehr interessant und möchte folgendes dazu sagen:

Ich denke,die Frage lautet nicht wie viele Menschen auf der Erde leben können,sondern eher:wie sie leben(unter welchen Bedingungen).
Es ist ja kein Zufall,dass gerade in den armen Ländern die Geburtenrate besonders hoch ist.Wirtschaftliche und gesellschaftliche Zwänge veranlassen die Frauen dazu Kinder zu bekommen.
Hier bei uns,wo die Chancen auf Bildung und Wohlstand immer mehr steigt,sinkt die Geburtenrate.
Hörst Du was knistern?

Zwang ist ein schlechtes Mittel,man schaue da mal nach China und deren Familienpolitik.Sie ist gescheitert.Man hat Mädchen abgetrieben und heute einen Männerüberschuss!

Man diskutiert auf der einen Seite über einen Überschuss von Menschen und will Geburtenkontrolle und auf der anderen Seite werden Kinder geimpft und es werden Organtransplatationen an Menschen für wichtig empfunden.

Man stirbt nicht nicht mehr so einfach sondern jeder Mensch wird am Leben gehalten!
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Re: WHO stuft Wurst und Schinken als krebserregend ein

Ungelesener Beitragvon Jacko » 7. Nov 2015, 20:44

Hi Emma,
dieses "Knistern", das höre ich auch. Aber warum ist die Familienpolitik gescheitert? Es gibt weitaus mehr Männer als Frauen. Also letztendlich weniger Folgegeburten. Ich finde das durchaus eine noch als gut zu findendes Ergebnis. Anders herum fände ich schlimm, wenn weniger Männer mehr Frauen schwängern würden... [42

Und genau diese Aspekte, die du zitierts, sind es, die man in einer gewissen Form überdenken sollte.
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Re: WHO stuft Wurst und Schinken als krebserregend ein

Ungelesener Beitragvon Emma1951 » 7. Nov 2015, 20:52

dann erwarte ich mal deine Überlegungen und bin gespannt!
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Re: WHO stuft Wurst und Schinken als krebserregend ein

Ungelesener Beitragvon Joe12 » 7. Nov 2015, 21:33

Das hier weniger kinder sind hat glaube ich weniger mit chancen auf bildung und wohlstand zu tun...
um das zu verstehen must du dir anschaun wo der wohlstand ist, denn ich denke nicht das du zuhause zw 35000 und 45000 euro rumliegen hast... (ich übrigens auch nicht und jacko vermutlich auch nicht) und doch soll der durchschnit über 40k euro auf tasche haben. Deutschland ist nicht so reich wie es dargestellt wird, denn den wenn man zurück rechnet müste irgendwo n einzelbetrag von ca 3,2×10¹² euro sein (ja habs mitm taschenrechner ausgerechnet 40k mal 80 mio einwohner (und ja ich weis selber das die zahl super ungenau ist, aber auf genauigkeit kommt es nicht an in dem fall) tatsächlich ist das meiste geld aber bei 10 - 20 % der bevölkerung, im ausland gebunkert, oder oder...
DE ist hoch verschuldet, kann man da noch von einem reichen land im herkömmlichen sinne sprechen?(quelle: http://www.n-tv.de/wirtschaft/Deutschla ... 36951.html )
Und was bildung angeht, einige der letzten und viele der kommenden hab durch fehltage seitens der lehrer 1 ganzes schuljahr ausfall, hab ich mal gehört(müste dazu aber mal google nach quellen befragen (hab aber selber auch schon mehrere tage (nach stunden) ausfall)), mal abgesehen davon das unser bildungssys eh für den sondermüll ist wird auch nur ein minimum gelehrt (halt das was mindestens benötigt wird, alles andere lernt man dann im beruf...)
Solange es möglich ist sich zu bereichern oder sich in sonst einer Form besser zu machen als andere und solang der Mensch das Konkurrenzverhalten innerhalb seiner Art nicht ablegt, solange wird es Gier geben und solange es Gier gibt, solange wird es die heutigen krankhaften Auswüchse in Wirtschaft und Politik, sowie Krieg und Leid geben.

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Re: WHO stuft Wurst und Schinken als krebserregend ein

Ungelesener Beitragvon Jacko » 7. Nov 2015, 21:46

Ja, was hab ich da noch für Gedanken?

Ich bin ja froh darüber, dass in vielen Ländern die Bildung einen stetigen, wenn auch langsamen Fortschritt macht. Hier hätte man noch viele Reserven, die man ausschöpfen könnte. Wenn ich aber dann die islamischen Staaten sehe, bei denen die Frauen verschleiert in den Stuben sitzen müssen, mit 12 verheiratet werden und wenns nicht mehr passt, ermordet werden, dann ist die Frage, wie man dort Bildung etablieren will? Und leider haben diese Gesellschaftsstrukturen in den besagten Ländern keinen Rücklauf, eher Zulauf!

Organspende/Krankheit. Ja, hier wird es schwer. Schwer deshalb, weil ich natürlich verstehen kann, dass der Kranke sein Leben nicht einfach wegwerfen will, wenn er weiß, dass es Hilfe gibt. Ich denke auch, dass das nicht das alleinige Problem ist. Hier dürften wahrscheinlich sogar die Rettungsquoten kleiner sein als die Sterblichkeit. Mit der Penicilinresistenz der Bakterien graben wir ja eh schon ein wenig an unserer Selbstregelung. Schau doch mal allein die Sterblichkeit der prinzipiell gesunden Patienten im Krankenhaus an, die durch eine Infektion im Krankenhaus sterben. Man spricht von 50.000 bis 60.000 Menschen jährlich! Darüber hört und liest man nichts in den Medien. aber über die 3000 Tote im Strassenverkehr, das wird aufgebauscht.

Ich weiß auch nicht so aus dem Stehgreif eine wirklich gute Lösung. Ich denke, wir hier in Deutschland brauchen die auch nicht wirklich.
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Re: WHO stuft Wurst und Schinken als krebserregend ein

Ungelesener Beitragvon Joe12 » 7. Nov 2015, 22:21

Naja kürzlich haben sie ja über sterbehilfe diskutiert und n gesetz verabschiedet...
Wer sterbehilfe leistet und das auch noch mehrfach (geschäftsmäßig) soll 3 jahre ins gefängnis...

Ich könnte dazu jetzt ne menge text verfassen der sehr sehr bösartig ist... aber ich werd es nicht tun, weil es nichts bringt.
Mir tun die menschen leid, die davon betroffen sind.

Die schweiz u.ä. länder werden demnächst ordentlich zulauf bekommen schätz ich.
Kurz die Politik hat wie üblich absolut vollständig, umfassend und Komplett versagt. Also das was sie sowiso ständig tut, zumindest aus Volkssicht und in bezug auf Menschlichkeit. Die Wirtschaft darf sich wie üblich freun.

TT:

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Re: WHO stuft Wurst und Schinken als krebserregend ein

Ungelesener Beitragvon Schreiberling » 8. Nov 2015, 21:14

Der Grund für die niedrigere Geburtenrate in fortgeschrittenen Ländern dürfte sein, daß

a) Renten- und Sozialversicherungssysteme Nachwuchs aus der Erwägung der sozialen Absicherung entbehrlich machen
b) daß Kinder gerade bei Frauen beruflich einen Nachteil darstellen (in Ländern in denen das nur abgeschwächt zutrifft, etwa den Zentralverwaltungswirtschaften des Ostblocks lag die Geburtenrate zum Teil deutlich höher)
c) Kosten der Kindererziehung (sozialer Status)
c) oft soziale Stigmatisierung kinderreicher Familien
d) Verfügbarkeit und gesellschaftliche Akzeptanz von Verhütungsmitteln

für eine hohe insbesondere in Entwicklungsländern spricht dahingegen

a) fehlen von Sozialversicherungen oder allgemeine Krisenhaftigkeit der staatlichen Strukturen
b) Kinder als Arbeitskräfte (Landwirtschaft, Kleingewerbe)
c) sozialer Status (Wertschätzung kinderreicher Familien)
d) Nichtverfügbarkeit/Nichtbenutzung von Verhütungsmitteln


Grund der regelrechten Bevölkerungsexplosion in Drittwäldländern ist vornehmlich die Verfügbarkeit von Arzneimitteln und Nahrungsmittelhilfe, die vergleichsweise entwickelten Ländern früher nicht zur Verfügung standen. Es ist quasi der partielle Import von Errungenschaften der Industrieländer ohne deren Gesellschaftsstrukturen mit zu übernehmen.

Will man die Geburtenrate dort senken, so müßten die entsprechenden sozialen Absicherungen geschaffen werden und die Gesellschaft sich wandeln.

Hier im Westen müßte man wohl die Bedingungen schaffen, daß Kinder wieder mehr geschätzt werden und daß Frauen aus ihrer Mutterschaft keinen finanziellen oder beruflichen Nachteil erfahren - alternativ könnte man gesellschaftlich etwas zurückgehen, die Sozialversicherungen abschaffen/begrenzen, Verhütungsmittel verbieten und die Frauen an den Herd zurückbringen. Daß man auch als westliches Land - ohne Zwangsmaßnahmen - eine ausreichende Geburtenrate haben kann, zeigt etwa Island.
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Re: WHO stuft Wurst und Schinken als krebserregend ein

Ungelesener Beitragvon Joe12 » 9. Nov 2015, 00:24

Kannst du das Thema Island in dem von dir aufgeführten zusammenhang etwas näher erklären?
(oder zumindest infoquellen einstellen?)
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Re: WHO stuft Wurst und Schinken als krebserregend ein

Ungelesener Beitragvon Schreiberling » 9. Nov 2015, 01:01

Auf die Schnelle habe ich erst mal nur das als Quelle - um etwas Wissenschaftliches zu suchen, ist es mir zu spät:

http://blog.snaefell.de/2011/08/10/bevo ... in-island/

https://de.wikipedia.org/wiki/Island#Be ... ntwicklung

Der größte Teil der Isländer lebt übrigens in der Hauptstadt Reykjavik, es handelt sich bei den Isländern längst nicht mehr um ein Volk lauter Bauern und Fischer.
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