Die letzten Wilden - Bisons

Hier kannst du über Krankheiten, Pflege, Art und Haltung von Tieren diskutieren. Gerne darfst du uns hier aber auch dein eigenes Haustier vorstellen.

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Die letzten Wilden - Bisons

Ungelesener Beitragvon cherrycurry » 4. Jan 2015, 09:05

900 Bisons aus dem Yellowstone-Nationalpark droht der Tod, weil sie den Park vermehrt verlassen und in besiedelte Täler ziehen.

Bleiben kann der Bison nicht. Nicht nur wegen der Gäste, sagt Gardner, der zerzauste Betreiber des Motels Grizzly Lodge. «So ein Bison macht zu viel Mist.» Zur Beseitigung des Bisondrecks aber brauche es «Schaufel, Schubkarre, Gartenschlauch». Deshalb wird vertrieben, was sich auf sein Land verirrt; Gardner benutzt dazu das Luftgewehr. Du musst auf die Hoden zielen, anders geht es nicht. Knallst du ihm in den Hintern, dann gähnt er nur. In die Hoden, dann rennt er etwa 100 Meter.


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Schade, dass man diese Tiere umbringen und ausrotten will. [so}
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Re: Die letzten Wilden - Bisons

Ungelesener Beitragvon Jacko » 4. Jan 2015, 09:39

Tja, solange man damit Profit machen kann, ist doch alles egal.... Vor allem die schießwütigen Amis können ja dann wieder jubeln. Mehr brauchts dazu nicht...
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Re: Die letzten Wilden - Bisons

Ungelesener Beitragvon cherrycurry » 4. Jan 2015, 09:42

Warum macht man sie nicht zu einer Touristen-Attraktion, so wie sie leben, auch mit dem Dreck?
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Re: Die letzten Wilden - Bisons

Ungelesener Beitragvon Jacko » 4. Jan 2015, 10:07

Schau dir doch mal die Dimensionen an. Die 4000 Bisons sind nicht in einem Gatter mit 100 mal 100 m, das Gebiet wäre so groß, dass du da keinen Zaun drum herum machen kannst. Und das Problem ist ja, dass die Tiere nicht in ihrem Nationalpark bleiben, sondern weiter wandern und dann meckern die Farmer, weil die Tiere ihren Zuchtrindern das wenige Gras wegfressen....
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Re: Die letzten Wilden - Bisons

Ungelesener Beitragvon Andreas » 4. Jan 2015, 11:36

Der Titel suggeriert das hier die letzten lebenden Bisons ausgerottet werden sollen. Wenn man sich den Artikel dann aber aufmerksam durchliest stellt man aber fest das es eigentlich eine ganz "normale" Sache ist. Auch hier in Deutschland achten Jäger und Förster darauf das die Populationen der Wildiere eine bestimmte Grösse nicht überschreiten.

Vor einiger Zeit habe ich übrigens gelesen dass es in Afrika ein ähnliches Problem mit den Elefanten gibt. Sie stehen unter Naturschutz, dürfen also nicht abgeschossen werden und können sich daher ungestört vermehren. In der freien Wildbahn finden sie nicht genug Futter, also bedienen sie sich auf den Farmen. Und so ein Elefant hat einen gesunden Appetit. Hier wird (wurde jedenfalls damals) nicht darauf geachtet das die Population der Elefanten eine Größe die sich in der freien Wildbahn ernähren kann nicht überschreitet.

Auch bei den Bisons ist es, wie ich gelesen habe der Hunger der sie dazu veranlasst den Park zu verlassen. Im Winter ist ihre Nahrung im Park zugeschneit, also ziehen sie in tiefer gelegene Gebiete, wo der Schnee nicht so hoch liegt.

Es ist eine eigentlich traurige, aber doch vorhandene Tatsache, das man die Anzahl der wild lebenden Tiere so anpassen muß, dass sie sich in der noch vorhandenen Wildnis ernähren können, dabei aber diese Wildnis nicht allzu sehr schädigen, so dass sie sich immer wieder regenerieren kann.

Darüber hinaus gibt es sicher noch einiges was man tun könnte, aber einiges kostet. Da aber die Regierungen alle leere Taschen haben.....

In dem Artikel liest man auch dass finanzstarke Gönner sich zusammengefunden haben um eine Reservat für die Bisons zu schaffen. Einerseits eine gute Sache, aber andererseits fragt man sich: Was könnten finanzstarke Gönner gegen das Elend in der Welt tun wenn sie nur wollten.
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