Hamburg - von Wölfen umzingelt

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Re: Hamburg - von Wölfen umzingelt

Ungelesener Beitragvon g_b_w » 12. Mär 2015, 14:26

Die Gefahr das einem ein Stein auf den Kopf fällt oder das man im Lotto gewinnt ist auch nicht allzu groß, dennoch ist sie vorhanden.

Der Wolf wiegt es positiv auf er kümmert sich nicht nur um Wildschweine die derzeit zu viele sind, auch beispielsweise um verschiedenes Rotwild welches derzeit weil ebenfalls in zu großer Anzahl den bisher noch übrig gebliebenen Wald schädigt.
Was wiederum sehr Viel auch daran liegt das der Wolf vor einigen Zeiten mal ausgerottet wurde und er hält ausserdem den einen oder anderen Menschen und sei es auch nur dadurch da sie sich schon in die Hosen machen noch bevor sie jemals einem Wolf begegnen vom Wald fern.

Was ich damit meine merkt man dann, wenn einem beispielsweise eines Tages die Luft zum Atmen ausgehen sollte weil dann nicht mehr noch genügend Luft dazu vorhanden ist oder sie auch zum Atmen zu Schädlich geworden sein sollte.

Die Stadt mag ja der Platz des Menschen sein aber dann ist der Wald der Platz des Wolfes.
Kann es gedacht werden dann kann es auch gemacht werden. Wenn alle einer Meinung sind, dann können alle Unrecht haben. Wir haben diese Welt von unseren Wölfen nur geliehn. Das Leben ist kein Wunschzuckerponyschleckenhofkonzert.
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Re: Hamburg - von Wölfen umzingelt

Ungelesener Beitragvon Chefstratege » 12. Mär 2015, 16:33

Schreiberling hat geschrieben:Die Gefahr des Wolfs ist wohl nicht allzu groß, dennoch ist sie vorhanden. Was spricht aus Sicht der Wolfsfreunde dafür, die Wölfe in Deutschland wieder heimisch werden zu lassen? Haben wir sie denn seit ihrer Ausrottung wirklich vermißt?

Unterstellen wir mal nur einen Toten alle 5 Jahre und das ein oder andere gerissene Schaf, wiegt das der Wolf positiv auf?

Für Wildschweinfleisch (überbestand) hätten wir ja auch so Verwendung wenn sie geschossen würden. Gibt es nicht genug Jagdinteressierte?

Ich persönlich stehe dieser Wiederinbesitznahme Deutschlands durch Wölfe - wie man wohl merkt - jedenfals ein wenig skeptisch gegenüber. Risiko ohne für den einzelnen konkret benennbaren Nutzen, außer vielleicht ab und zu mal einen Wolf in freier Natur beobachten zu können.


Die Chance in Deutschland einen Wolf in freier Wildbahn zu sehen geht für den Normalbürger gegen Null. Die Chance von einem Wolf in freier Wildbahn in Deutschland angegriffen zu werden liegt noch deutlich darunter. Ich lebe seit 15 Jahren in dem Gebiet Deutschlands wo die Wölfe als erstes heimisch wurden und wo es auch am meisten gibt. Mir ist es noch nicht gelungen mal einen zu Gesicht zu bekommen, obwohl es Jahre gab in denen ich deutlich mehr Freizeit im Forst verbracht habe als irgendwo anders. Ich habe alle Sorten hier vorkommenden Großwilds in freier Natur gesehen und auch die meisten großen afrikanischen Wildtiere zu Fuß bis auf wenige Meter besucht (auch einige mit den spitzen großen Zähnen und die verschrienen Flusspferde). Was ich eigentlich sagen will: Wildtiere sind, auch wenn sie bei falscher Verhaltensweise sicher gefährlich sind, normalerweise nicht scharf darauf Menschen anzugreifen. Das einzige mal, dass ich erlebt habe dass soetwas passiert ist war ein Scheinangriff eines Affens auf eine Touristin, die sich in einer roten Regenjacke zu dicht rangewagt hatte. War das die Schuld des Affens oder die Verhaltensweise der Touristin?
Das ist nämlich das nächste: Wildtiere geben dir sehr deutlich zu verstehen, wenn sie dich wirklich loswerden wollen. Und das ein Wolf in Deutschland einen Menschen aus Hunger heraus frisst halte ich für sehr sehr unwahrscheinlich. Die Schafe frisst er auch nur, weil sie eine viel leichtere Beute als Wild sind. Ein vernünftiger Hütehund tut Wunder (und die Bauern werden meines Wissens nach nicht so schlecht für gerissene Tiere entschädigt).

Der Nutzen ist relativ einfach: Zu einem intakten Ökosystem gehören auch Raubtiere. Natürlich kannst du Horden von grüngekleideten Leuten in den Wald schicken um die überzähligen Tiere abzuschießen. Aber wieso? Völlig unnütz. Es gibt weltweit viel mehr (nein, viiiiiel mehr) Jagdunfälle als Tote durch Wölfe. Jäger sind statistisch gesehen viel gefährlicher als Raubtiere. Warum sich diesem zusätzlichen Risiko aussetzen?

Übrigens würde zu einem intakten Ökosystem hier auch noch ein Braunbär gehören. Den gab es bis ins 19. Jahrhundert auch in Deutschland.

Und zum Schluss - Ich hab auch ein Jahr im ländlichen Russland gelebt, an einer Stelle wo es wesentlich mehr Wölfe gibt als wahrscheinlich in ganz Deutschland zusammen. Und ich habe keinen einzigen getroffen, obwohl ich nahezu jede Nacht und auch sehr viel in der Dämmerung unterwegs war. Und auch keine Schauergeschichten, Bedenken, Vorsichtsmaßnahmen oder nur von Sichtungen gehört. Einziger Kommentar war stets: "Ja sicher gibt es hier Wölfe. Aber sehen tun wir sie auch nicht".
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Re: Hamburg - von Wölfen umzingelt

Ungelesener Beitragvon g_b_w » 12. Mär 2015, 17:01

Es gibt auch bereits inzwischen Wölfe die nicht mehr ganz so Scheu sind aber sie zu vertreiben wird auf Dauer auch nicht die richtige Lösung sein.
Ein Tier das weiß das es sich früher oder später zu verteidigen Fähig ist wird irgendwann mal Aggresiev man kennt das schon von Hunden ein Hund der sehr viel aggresiev behandelt wird oder der sehr viel Aggresievität beigebracht bekommt beisst auf Dauer gesehen auch meißtens irgendwann früher oder später wen oder was auch immer und Menschen verhalten sich auch so ein Mensch der oft viel mit Aggresievem vollgepumpt wird, wird irgendwann auch aggresiever.

Die Lösung ist soweit auch eine ganz gute Lösung aber auch nur vorübergehend.

Der Wald will das auf Dauer gesehen auch genau so haben aber der Wald will es auch nur deswegen so haben weil der Mensch es auch genau so haben möchte.

Der Mensch schickt die Stadt los um gegen den Wald zu kämpfen also schickt der Wald als Antwort darauf den Wolf los um gegen den Menschen zu kämpfen.

Bisher sind sie meißtens eher ziemlich Friedlich wenn sie einem mal begegnen sollten das kann sich aber eines Tages auch noch ändern aber das liegt nicht an den Wölfen das liegt an den Menschen.

Wenn wir uns richtig verhalten wird es diese Probleme auch nicht geben früher oder später werden wir uns zwangsweise Falsch verhalten weil wir nicht sehr viel gelernt haben es wird irgendwann der letzte Kampf der Natur gegen den Meschen werden und die Natur wird diesen Kampf verlieren und damit auch die Menschen weil sie wenn sie so weiter machen früher oder später mit der Natur zusammen untergehen werden.

Unter Umständen zumindest könnte die Natur am Ende vielleicht sogar auch siegen da sie es vielleicht schaffen könnte sich wieder zu erholen aber jedoch nicht der Mensch der stirbt dann aus und kommt wie die Dinosaurier nicht wieder.

@ Chefstratege ja ich kann dir auch nur zustimmen und es gibt auch zu wenig Bären aber es gibt z.B. auch zu wenig Bienen...
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