Brauchen wir freilebende Wölfe und Bären in Deutschland?

Hier kannst du über Krankheiten, Pflege, Art und Haltung von Tieren diskutieren. Gerne darfst du uns hier aber auch dein eigenes Haustier vorstellen.

Brauchen wir freilebende Wölfe und Bären in Deutschland?

Ja, auf jeden Fall. Wölfe und Bären gehören wieder in unsere Wälder.
6
75%
Nein. Der Nutzen ist zu niedrig und die Gefahren sind zu groß.
2
25%
Ist mir egal, ich geh eh nicht in den Wald.
0
Keine Stimmen
Keine Ahnung, aber ich werde mich mal mit dem Thema befassen.
0
Keine Stimmen
 
Abstimmungen insgesamt : 8

AbonnentenAbonnenten: 0
LesezeichenLesezeichen: 0
Zugriffe: 10776

Brauchen wir freilebende Wölfe und Bären in Deutschland?

Ungelesener Beitragvon Moon » 9. Jan 2018, 01:25

Wölfe und Bären in Deutschland
Gefahr oder friedliches Zusammenleben?

Wölfe und Bären in Europa
Mensch und Raubtier rücken zusammen

Wildtiermanagement
Rückkehr von Luchs, Wolf und Bär nach Bayern

... nur ein paar Überschriften die aktuell in den Medien zu finden sind, aber brauchen wirklich solche freilebenden Raubtiere in unseren Wäldern?

Also ich finde nicht.
Deutschland/ Europa sind viel zu dicht besiedelt das es da zwangsläufig zu Problemen mit diesen Tieren kommen muss.
Wie oft wurden in der letzten Zeit Schafe gerissen, oder denkt an den "menschenscheuen" Wolf, der mitten auf der Straße durch eine Ortschaft lief. Tja und wer weiß was in der nächsten Zeit noch passiert.

Würde mich mal interessieren was ihr davon haltet und bitte die Abstimmung nicht vergessen. ;)
Benutzeravatar
Moon
 
Beiträge: 11
Registriert: 01.2018
Danke gegeben: 5
Danke bekommen: 1x in 1 Post
Highscores: 6
Geschlecht: männlich
Wie hast du uns gefunden?: Über andere Foren

Re: Brauchen wir freilebende Wölfe und Bären in Deutschland?

Ungelesener Beitragvon Chefstratege » 9. Jan 2018, 02:15

Das kommt ganz drauf an. Wölfe gehören nicht in den Ruhrpott und auch nicht in die Berliner Innenstadt. Hier auf dem Land sind sie kein echtes Problem. Wir haben sie schon 20 Jahre und im Dorf war noch keiner, zumindest hat er keinen Schaden gemacht. Schafe brauchen einen vernünftigen Hütehund, dann gibt es auch weniger oder keine Probleme.

Wir haben viel eher Probleme damit, dass Wildschweine ganze Felder umgraben oder Rehe im Garten die Rosen abfressen. Das ist auch nicht normal und liegt daran, dass die Tiere keine natürlichen Feinde mehr haben. Raubtiere haben einen Sinn in der Natur, und an den meisten Stellen dieser Welt schaffen es Leute (auch mit Nutztieren), mit ihnen zusammenzuleben.
Experience is directly proportional to the amount of equipment ruined.
Wer den Himmel auf Erden sucht, hat im Erdkundeunterricht geschlafen. (Stanislaw Jerzy Lec)
Und wenn der ganze Schnee verbrennt, die Asche bleibt uns doch.
У нас девять месяцев в году холодно
и три месяца замораживания холода.
Из Сибири
Benutzeravatar
Chefstratege
||
 
Beiträge: 11763
Registriert: 08.2014
Danke gegeben: 306
Danke bekommen: 1354x in 1117 Posts
Highscores: 6
Geschlecht: nicht angegeben
Wie hast du uns gefunden?: Andere

folgende User möchten sich bei Chefstratege bedanken:
Emma1951

Re: Brauchen wir freilebende Wölfe und Bären in Deutschland?

Ungelesener Beitragvon Joe12 » 9. Jan 2018, 02:41

Was die Menschen nur vor 100 - 300 Jahren durchmachen mussten, als in De, At, Ch Nord-It, BE, Fr und Nord-Es (also dem mitteleuropäischen raum) noch flächendeckend Wölfe natürlich zuhause waren...

Ist klar das es zu Problemen führt, hat es damals wird es auch wieder... es gibt schließlich nicht genug Wild was die fiecher abgrabbeln können und die Winter sind auch bitterkalt und die schneedecke meter hoch. ; )

Ich sehe das so, eigentlich gibt es kein problem, es wird nur zu einem gemacht und wenn die ersten vereinzelten unfälle passieren sollten oder es mal einen todesfall gibt bzw geben sollte und sei es nur durch unvorsichtiges verhalten, werden die Medien die Tiere an den pranger stellen, die im prinzip nur ihren natürlichen handeln und ihren instinkten nachgingen. Man hätte also im zweifelsfall genauer überlegen sollen, ob man sie wieder ansiedeln hätte sollen. Eine weitere sache ist auch, ob sie überhaupt wild jagen oder irgendwann müll in großstädten suchen, weil läuft ja nicht weg und so...
Solange es möglich ist sich zu bereichern oder sich in sonst einer Form besser zu machen als andere und solang der Mensch das Konkurrenzverhalten innerhalb seiner Art nicht ablegt, solange wird es Gier geben und solange es Gier gibt, solange wird es die heutigen krankhaften Auswüchse in Wirtschaft und Politik, sowie Krieg und Leid geben.

Wenn das Leben ein Geschenk ist, wüsste ich gern wo man es umtauschen kann.

Captain Obvious

Das Leben wäre doch langweilig, wenn alles direkt funktionieren würde, nicht wahr?

Nein wäre es nicht, mich würde es freuen!

Für Inkompetenz haben wir Zeit!
Benutzeravatar
Joe12
Technischer Support
Technischer Support
 
Beiträge: 7875
Registriert: 09.2014
Danke gegeben: 530
Danke bekommen: 618x in 570 Posts
Highscores: 2
Geschlecht: nicht angegeben
Wie hast du uns gefunden?: Andere
Aktuelle Stimmung: ice cream

Re: Brauchen wir freilebende Wölfe und Bären in Deutschland?

Ungelesener Beitragvon Jacko » 9. Jan 2018, 09:24

Mir fehlt eine Antwort, bei der ich nur "Wölfe" auswählen kann...

Bei Bären bin ich mir nicht mehr sicher, in wie weit das noch unter gut fallen würde. Denn diese Tiere haben im Gegensatz zum Wolf keine ausgeprägte Scheu. Ein Wolf zieht sich nahezu immer zuerst zurück, bevor er mit dem Menschen in Kontakt kommt, ein Bär ist oftmals neugieriger.

Wölfe passen gut in unsere Zeit. Nur die Bauern, die die Haltung ihrer Tiere noch nicht darauf abgestimmt haben, werden "Probleme" haben oder es sind in erster Linie die alten verknöcherten Gedanken aus der Zeit von 1950, als Rorkäppchen noch als halbe Wahrheit angesehen wurde.

Im Fernsehen haben sie vor einem halben Jahr oder so einen 1 1/2 Stunden-Sendung zu den Wölfen in Deutschland gezeigt. Ich war überrascht. Es waren nicht 2 oder 3 Wölfe, sondern über 10 Rudel mit mehr als 50 oder 70 Tieren. Es scheint also dem Wolf ganz gut zu gefallen.

Von mir aus gerne. Vielleicht muss dann unsere Gemeinde den von Wildschweinen umgepflügten Sportplatz nicht mehr so oft herrichten.
"Die Summe der Interligenz auf dem Planeten ist eine Konstante, aber die Bevölkerung wächst"
(Jean-Luc Picard)


Ich schlaf nicht gern auf weichen Daunen;
denn statt des Märchenwaldes Raunen
hör ich im Traume all die kleinen
gerupften Gänslein bitter weinen.
Sie kommen an mein Bett und stöhnen
und klappern frierend mit den Zähnen,
und dieses Klappern klingt so schaurig...
Wenn ich erwache, bin ich traurig.

Heinz Erhardt
Benutzeravatar
Jacko
Captain Funky
Captain Funky
 
Beiträge: 8847
Registriert: 08.2014
Wohnort: Esslingen
Danke gegeben: 823
Danke bekommen: 1510x in 1239 Posts
Geschlecht: männlich
Wie hast du uns gefunden?: Andere
Aktuelle Stimmung: immer optimistisch!

Re: Brauchen wir freilebende Wölfe und Bären in Deutschland?

Ungelesener Beitragvon samsa » 9. Jan 2018, 15:05

Eigentlich sind Wölfe keine Gefahr für den Menschen. Eigentlich. De facto kommt es aber immer wieder zu Angriffen, und zwar vor allem dann, wenn die Wölfe durch Menschen angefüttert wurden, sich bedroht fühlen oder an Tollwut erkrankt sind. Die Tollwut ist (bis auf die Fledermaustollwut) bei uns ausgerottet, aber wegen der großen Wanderungsbewegungen von Wolfsrudeln ist nicht auszuschließen, dass sie wieder eingeschleppt wird. Dass Wölfe angefüttert werden oder sich Spaziergänger falsch verhalten, lässt sich in deutschen Wäldern auch nicht ausschließen - ein "selbst Schuld" bringt dann herzlich wenig. Gefährlicher sind mitgeführte Hunde, die der Wolf für Konkurrenz halten kann, die in sein Revier eindringt.
Angriffe aus heiterem Himmel sind selten, aber wenn sie passieren, trifft es vor allem Kinder, die der Wolf für leichte Beute hält.

Zahlenmäßig sind die Fälle gegenüber anderen Gefahren zu vernachlässigen. Aber die Vorstellung, dass man im Wald neuerdings Gefahr läuft, von einem Wolfsrudel zerfleischt zu werden - und sei es auch noch so unwahrscheinlich - dürfte doch für viele Leute zu einer Beeinträchtigung der Lebensqualität führen. Da der Wolf außerdem nicht vom Aussterben bedroht ist, sehe ich eigentlich keinen Grund, seine Rückkehr nach Europa zu bejubeln. Hier ist mir zu viel Naturromantik im Spiel, die den Wolf als "edlen Wilden" sieht, der irgendwie ein "Recht" auf seinen "Lebensraum" hätte. Spätestens wenn der erste Todesfall publik wird, wird die öffentliche Meinung kippen.
Glück ist nur echt, wenn es geteilt wird (Christopher McCandless)
Benutzeravatar
samsa
Lebende Foren Legende
Lebende Foren Legende
 
Beiträge: 1881
Registriert: 08.2014
Danke gegeben: 1518
Danke bekommen: 391x in 333 Posts
Highscores: 1
Geschlecht: männlich
Wie hast du uns gefunden?: Suchmaschine

folgende User möchten sich bei samsa bedanken:
Joe12

Re: Brauchen wir freilebende Wölfe und Bären in Deutschland?

Ungelesener Beitragvon samsa » 9. Jan 2018, 15:40

Die Kulturgeschichte des Wolfes ist ein eigenes, spannendes Thema, mit dem ich mich zu Beginn meines Studiums mal beschäftigt habe. Es gibt natürlich eine Tradition der "Dämonisierung" des Wolfes, auch Rotkäppchen war wohl ursprünglich eine Dämonensage, in der der Wolf nur als Symbol für das Naturhaft-Abgründige fungierte. Bei Charles Perrault (17. Jh.) überwiegt die sexuelle Komponente, der Wolf ist hier gleichzusetzen mit einem bösen Verführer. In diesen ältesten Fassungen serviert der Wolf dem Rotkäppchen übrigens die zerstückelte Großmutter zum Essen, vergewaltigt sie und tötet sie am Ende. Seltsamerweise sind diese Versionen heute aber nicht mehr so populär...

Na, jedenfalls hatte es schon seinen Grund, warum gerade der Wolf zu einem Symbol für das Böse in der Natur wurde. Dieser Grund liegt vor allem darin, dass Wölfe im Gegensatz zu den meisten anderen Wildtieren unter dem Einfluss der Tollwut besonders aggressiv werden. Ein infizierter Wolf ist wirklich "rasend" und stellt eine ernsthafte Bedrohung dar, selbst wenn die unmittelbare Attacke überlebt wird - weil die Infektion so gut wie immer tödlich verläuft. So zu tun, als sei das arme unschuldige Kuscheltierchen von den Märchen ganz falsch dargestellt worden, wie es Naturschützer gerne machen, trifft also auch nicht so ganz die historische Wahrheit.
Glück ist nur echt, wenn es geteilt wird (Christopher McCandless)
Benutzeravatar
samsa
Lebende Foren Legende
Lebende Foren Legende
 
Beiträge: 1881
Registriert: 08.2014
Danke gegeben: 1518
Danke bekommen: 391x in 333 Posts
Highscores: 1
Geschlecht: männlich
Wie hast du uns gefunden?: Suchmaschine

folgende User möchten sich bei samsa bedanken:
Joe12

Re: Brauchen wir freilebende Wölfe und Bären in Deutschland?

Ungelesener Beitragvon Moon » 11. Jan 2018, 04:44

Erstmal vielen Dank für die rege Teilnahme. [PL]

Ja und so gehen die Meinungen auseinander und das ist auch gut so.

Aber bitte keine Vergleiche mit vor 300 Jahren, da hatten wir hier noch ganz andere Voraussetzungen.
Die Bevölkerung war viel weniger und es existierten in Mitteleuropa noch große unzerschittene Waldgebiete, wo jeder dem anderen noch aus dem Weg gehen konnte. UND der Wolf und der Bär wurden noch bejagt.

Meiner Meinung nach sind sie NOCH kein echtes Problem, aber wenn das hier so weiter geht, dann werden wir uns schon noch ein paar ernsthafte Gedanken machen müssen. Das hat jetzt nichts mit dem Rotkäppchen zu tun, aus dem Märchenalter bin ich raus. ;)

Ich geh jetzt mal von "meinem" Bundesland (Thüringen) aus, da überwiegt augenblicklich eine gewisse rot-grüne BUND Mentalität. (also, lasst sie kommen und die bösen Jäger sollen ja ihre Flinte zu hause lassen)

Der aktuelle Stand ist: Wir haben seit Mai 2014 eine standorttreue Wölfin in Region des Standorttruppenübungsplatzes "Gotha-Ohrdruf" und es wurden aber auch schon an anderen Orten einzelne eventuell "durchreisende" Wölfe nachgewiesen.
Tja und wie die Kerle nun mal sind (und bei den Hunden ist es ja noch schlimmer) hat sich ein Hund an der Guten aus Gotha vergangen und nun rennen da noch 6 Hybrid-Wölfe rumm.

Jeder kann sich bestimmt vorstellen was jetzt los ist. Die kleinen süßen Racker haben absolut keine keine Scheu mehr vor den Menschen und so werden ringsum massig Schafe gerissen und da helfen auch keine Hunde und kein hoher Weidezaun.
Ja da brach die Panik aus und sie kamen auf die Abschussliste, aber die kleinen Süssen haben was dagegen und melden sich nicht freiwillig. http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/sechs-wolf-mischlinge-in-thueringen-sollen-getoetet-werden-a-1174194.html
Und sie werden sie auch nicht bekommen, da bin ich mir sicher.

Und so werden sie sich weiter vermehren und weiter vermehren und mit Riesenglück kümmern sie sich dann vielleicht auch um die Schweineplage, aber was dann?
Was ist wenn die Schweine alle sind, also wenn das Schwarz und Rotwild auch so dezimiert sind, das es für die Wölfe nicht mehr ausreicht? Rennen sie dann anstelle der Schweine fressen suchend durch unsere Siedlungen?

Denkt mal darüber nach. ;)
Benutzeravatar
Moon
 
Beiträge: 11
Registriert: 01.2018
Danke gegeben: 5
Danke bekommen: 1x in 1 Post
Highscores: 6
Geschlecht: männlich
Wie hast du uns gefunden?: Über andere Foren

Re: Brauchen wir freilebende Wölfe und Bären in Deutschland?

Ungelesener Beitragvon Chefstratege » 11. Jan 2018, 13:19

Die Menge von Wölfen regelt sich von alleine. Haben sie an einer Stelle nicht genügend Futter, ziehen sie weiter. Das sieht man in Gegenden der Welt, wo es natürliche Wolfsvorkommen gibt. Auch dort ziehen sie nicht marodierend durch die Dörfer, weil sie irgendwo alles kahl gefresssen haben. Wir haben seit 20 Jahren Wölfe in der unmittelbaren Umgebung und die Schweine sind noch immer nicht *dezimiert*. Mal abgesehen davon, dass sich ein ausgewachsenes Wildschwein gegen einen Wolf auch wehren kann.

Vor 300 Jahren hatten wir in Deutschland auch nicht wesentlich mehr Wald. Der Großteil an Rodungen für Landgewinnungen, Ostbesiedlung usw. war längst durch. Wirklich große Waldgebiete sind nach 1700 noch z. B. in Russland und Skandinavien verschwunden. Im Gegenteil, in den letzten 50 Jahren ist Wald hinzugekommen. Zum Wald und der Entwaldung in Deutschland gibt es zum Beispiel bei der Zeit etwas zu lesen:

http://www.zeit.de/wissen/umwelt/2011-1 ... nde-europa

Mischlinge werden in aller Regel abgeschossen, wenn ihre Herkunft bestätigt ist. So geschehen letztes Jahr im Tschechisch-Deutschen-Grenzgebiet:

https://www.jagderleben.de/news/jagd-wolfs-mischling

Auch in Sachsen und Brandenburg gab es solche Fälle. Sie lassen sich aber an einer Hand abzählen. Insgesamt steckt das Rotkäpchen da doch noch sehr tief in den Köpfen der Zeitungsmacher.
Experience is directly proportional to the amount of equipment ruined.
Wer den Himmel auf Erden sucht, hat im Erdkundeunterricht geschlafen. (Stanislaw Jerzy Lec)
Und wenn der ganze Schnee verbrennt, die Asche bleibt uns doch.
У нас девять месяцев в году холодно
и три месяца замораживания холода.
Из Сибири
Benutzeravatar
Chefstratege
||
 
Beiträge: 11763
Registriert: 08.2014
Danke gegeben: 306
Danke bekommen: 1354x in 1117 Posts
Highscores: 6
Geschlecht: nicht angegeben
Wie hast du uns gefunden?: Andere

Re: Brauchen wir freilebende Wölfe und Bären in Deutschland?

Ungelesener Beitragvon Lillith » 11. Jan 2018, 18:17

Ich verstehe ja die menschliche Besorgnis, also dass sie existiert, aber im Grunde tun mir die Tiere echt leid.

Die Spezies Mensch breitet sich aus und raubt anderen Lebewesen den Lebensraum, wenn sie sich diesen nicht gegenseitig streitig macht und dann noch eiskalt sch***** rufen, wenn die anderen Lebewesen, die noch nicht ausgerottet sind, sich immer noch auf diesem Planeten befinden und nun der Spezies Mensch in den Karren pissen.
Wir können von Glück sagen, dass die Tiere nicht so ein Hirn haben, dass sie sich ernsthaft Gedanken über UNS machen können, denn dann wären WIR wohl schon längst dezimiert.

Mit ner "gewissen rot-grüne-BUND-Mentalität" braucht mir da jetzt übrigens keiner zu kommen, ich bin konservative Patriotin dieses Landes.
Benutzeravatar
Lillith
Foren Gott
Foren Gott
 
Beiträge: 19227
Registriert: 07.2014
Danke gegeben: 3188
Danke bekommen: 2030x in 1721 Posts
Geschlecht: weiblich
Wie hast du uns gefunden?: Suchmaschine

Re: Brauchen wir freilebende Wölfe und Bären in Deutschland?

Ungelesener Beitragvon Moon » 11. Jan 2018, 21:32

@Chefstratege: Mit dem Wald haste recht, aber wohin sollten die Tiere weiter ziehen wenn es hier nix mehr zu futtern gibt? Haben sie denn den Platz ungehindert von A nach B zu wandern?
Nein ich glaube eher, das sie wie die Braunbären in Südosteuropa, die Eisbären im Polargebiet und das Schwarzwild heute hier, sich eher den Menschen annähern werden. Und genau dann sehe ich die Probleme kommen.

Moon hat geschrieben:Ja und so gehen die Meinungen auseinander und das ist auch gut so.

... dem ist wie der letzte Beitrag beweist, nicht viel hinzu zufügen.

Nur 2 Dinge.
Ich finde es nicht richtig die Spezies Mensch und Wolf/Bär auf eine Stufe zustellen. Wir stehen schon etwas über den Tieren. Und somit sollten die Interessen der Menschen schon über denen der Tiere stehen.
Und außerdem, wer will denn diese Tiere ausrotten? Also ich nicht! Ich finde nur das sie besser in die sib. Taiga statt in die deut. Alpen passen.

ich bin konservative Patriotin dieses Landes.


Oh, das macht mir jetzt aber etwas Angst. Wenn ich das höre dann fällt mir sofort der "konservative Patriot" der USA ein. Ich hoffe nur Du hast nicht viel Ähnlichkeit mit ihm. ;) ;) ;)
Benutzeravatar
Moon
 
Beiträge: 11
Registriert: 01.2018
Danke gegeben: 5
Danke bekommen: 1x in 1 Post
Highscores: 6
Geschlecht: männlich
Wie hast du uns gefunden?: Über andere Foren

Nächste

Zurück zu "Tiere"


 

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 0 Gäste

cron