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Author: jasmin » 10. Mar 2011, 10:00
Die Behörden stehen vor einem Rätsel: Am Morgen waren die Wasserwege im King Harbor Yachthafen durch einen silbrigen "Teppich" aus Fischkadavern verstopft: Dicht an dicht stapelten sich unzählige Anchovis, Makrelen und Sardinen, die bis zu 30 Zentimeter unter die Wasseroberfläche ragten. Einigen Schiffen war es kaum möglich, sich auch nur zentimeterweise von Ort und Stelle zu manövrieren. Gestank hing über der Küste Kaliforniens.Was hat das massenhafte Ableben der Tiere verursacht? Diese Frage ist bislang noch ungeklärt. Staci Gabrielli, eine Mitarbeiterin der Küstenwache von Los Angeles, äußerte gegenüber der britischen Tageszeitung „Daily Mail“ allerding einen Verdacht. Möglicherweise hätten die Tiere versucht, einem so genannten „Roten Strom“ zu entkommen. Dieses natürliche Phänomen, bei dem Algen innerhalb kürzester Zeit das Wasser anreichern und dadurch eine Verwirbelung verursachen, ist für die silbrigen Meeresbewohner nämlich ausgesprochen gefährlich. Denn die sich ausbreitenden Algen sind nicht nur giftig, sondern entziehen dem Wasser darüber hinaus lebenswichtigen Sauerstoff. Wissenschaftler stützen nach ersten Obduktionen diese These. Andrew Hughan, ein Sprecher der kalifornischen Fischereibehörde: „Alle Beweise deuten in Richtung eines Sauerstoff-Mangels als Todesursache. Weder gibt es einen Öl-, noch irgendeinen anderen Chemikalien-Schimmer auf dem Wasser.“Ob sich Hughans Vermutungen bestätigen, werden die Ergebnisse gründlicher Untersuchungen zeigen. Bis dahin reiht sich das millionenfache Fischsterben in die Folge jener geheimnisvollen Tier-Tode ein, die seit dem Jahreswechsel Furore machen: Im US-Bundesstaat Arkansas fielen am vergangenen Silvesterabend circa 3000 Vögel, vorwiegend Rotschulterstärlinge, aus heiterem Himmel tot auf die Straßen der Kleinstadt Beebe. Die Frage, ob Neujahrsraketen dafür verantwortlich waren, ist noch immer nicht abschließend beantwortet. Ähnlich erging es nur wenige Tage später etwa 500 Amseln in Pointe Coupee, Louisiana. Auch in Schweden regnete es Vogel-Leichen: In der Nähe der Ortschaft Falköping bedeckten um die 100 Dohlen Straßen und Grünflächen.Doch das unheimliche Naturereignis beschränkte sich nicht auf Vögel: An den Ufern des Arkansas River, unweit der Stadt Ozark, wurden Schätzungen zufolge 80.000 bis 100.000 Fische tot aufgefunden.
Author: Knuddelbär-balu » 10. Mar 2011, 20:09
Author: Google » 10. Mar 2011, 20:09
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