Ob XXL-Spinne, Monsterfisch oder Ungeheuer aus der Urzeit - einigen dieser Riesen möchte man lieber nicht begegnen. Zum Beispiel diesem hier: Der Tigersalmler ist ganze 1,5 Meter lang und wiegt 45 Kilogramm. Laut Angler Jeremy Wade (Bild), der das stolze Exemplar aus dem afrikanischen Kongo-Fluss zog, hat der Horror-Fisch Zähne so groß wie die eines Weißen Hais. Daher verwundert es kaum, dass er sogar Krokodile angreift.
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Der Pliosaurier, von dem Forscher bei Spitzbergen ein komplett erhaltenes Skelett entdeckt haben, wird auch "Tyrannosaurus der Meere" genannt. Er gehört zu einer Gruppe von Meeresreptilien, die gleichzeitig mit den Dinosauriern ausgestorben sind. Ernährt hat sich der Jäger mit dem riesigen Kiefer von Fischen, Meeresreptilien, Tintenfischen und anderen Dinosauriern. Mit seinen vier kräftigen Flossen muss er sehr schnell gewesen sein. Pliosaurier konnten bis zu 15 Meter lang und 45 Tonnen schwer werden.
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Während diese Japanische Riesenkrabbe ein Exponat des Stralsunder Meeresmuseums ist, tummeln sich seine lebenden Artgenossen in einer Tiefe von 300 bis 400 Metern an der Küste Japans. Das wahrscheinlich größte zu besichtigende Exemplar befindet sich im Sea Life Centre bei Blankenberge in Belgien: "Crabzillas" Spannweite misst dreieinhalb Meter und ihr Körper ist so groß wie ein Basketball. Da das kleine Krabbelmonster sich noch in der Wachstumsphase befindet, kann es sogar noch bis zu viereinhalb Meter groß werden. Menschen müssen sich allerdings keine Sorgen machen: "Crabzilla" ist Vegetarier.
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Die Überreste einer rund vier Millionen Jahre alten "Monster-Maus" haben Paläontologen in Südamerika entdeckt. Der urzeitliche Nager muss größer als ein Stier und ungefähr 1.000 Kilo schwer gewesen sein. Zum Größenvergleich: Ein heute lebendes, mittelgroßes Nagetier (rechts im Bild).
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Das ist die Mikroskop-Aufnahme vom Kiefer eines T-Rex-Blutegels. Dieses "Monster" mit den großen Zähnen wurde erst kürzlich in Peru entdeckt. Der Blutsauger beißt sich gerne in den Nasen- und Mundschleimhäuten von Säugetieren fest. Auch Menschen werden offenbar nicht verschont: Einem neunjährigen Mädchen entfernten Ärzte einen sieben Zentimeter langen Egel aus der Nase, wo er sich etwa zwei Wochen zuvor eingenistet hatte. Ein Blutegel kann bis zum Fünffachen seines Körpergewichts an Blut aufsaugen.
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"Seemonster" sind Riesenkraken zwar nicht - aber wie Wesen aus einer anderen Welt können einem die Tiere schon vorkommen. Der wohl größte Fund dieser Spezies wurde im Jahr 2002 in Australien gemacht. Der tote Meeresgigant wog 200 Kilo und seine Tentakel waren bis zu 15 Metern lang. Für Menschen sind die Weichtiere mit den Saugnäpfen normalerweise nicht gefährlich.
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Diese Riesenspinne wurde auf der Insel Rodriguez im Indischen Ozean entdeckt. Ihren Namen "Goldene Nephila" ("Nephila inaurata") hat sie von ihren gold-leuchtenden Netzen, die einen Durchmesser von bis zu einem Meter haben. Bei dieser Spezies erreichen nur die Weibchen eine XXL-Monstergröße: Ihr Körper kann knapp vier Zentimeter lang werden und die Beine eine Spannweite von bis zu zwölf Zentimetern erreichen. Dagegen erscheinen die Männchen (rechts im Bild) winzig.
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An der peruanischen Küste wurde ein Walskelett mit Zähnen von der Größe eines Männerunterarms gefunden. Der nach dem Autor von "Moby Dick" benannte Pottwal "Leviathan melvillei" lebte vor rund 12 bis 13 Millionen Jahren. Der 14 Meter lange "Monsterwal" ähnelt den heutigen Killer- oder Orcawalen, ist allerdings drei- bis viermal so groß. Ernährt hat er sich vermutlich von anderen Walen, die ihrerseits immerhin sieben bis acht Meter lang waren.
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