Naja, damals das war schon eine ganz andere Zeit, da tickten die Leute wohl aus verschiedenen Gründen etwas anders.
Da musste man seinen Eltern, irgendwelchen Vorgesetzten oder mächtigen Leuten noch unkritisch gehorchen, ansonsten gabs Haue oder schlimmere Konsequenzen.
Da waren die Mittel der Manipulation und des aufhetzens noch anders als heute, das ist heute durch Fernsehen und Internet schwieriger, gelogen wird heute zwar auch noch aber Lügen werden schneller entlarvt, man kann sich verschiedene Meinungen ansehen und so kritisch an ein Thema herangehen.
Eine einseitige Indoktrinierung sehe ich eigentlich nur noch bei religiösen und politischen Extremisten, wenn sie sich abschotten und dann für sich und ihrer Gruppe nur eine Meinung oder Ansicht akzeptieren und auf sich einwirken lassen.
Also ich würde schon sagen dass die Offenheit, die Verfügbarkeit von Wissen oder die Einsicht auf verschiedene Meinungen die Menschen verändert hat.
Dass es noch Kriege gibt und weiter geben wird liegt halt noch daran dass es große Unterschiede in vielen Teilen der Welt gibt, nicht überall gibt es Demokratie, nicht überall geht es immer gerecht oder zivilisiert zu.
Wenn Menschen glauben dass es ungerecht oder unsozial zugeht, nicht wissen wie man das verändern kann und anderen die Schuld dafür geben, dann können sie anfällig werden für Leute die mit allen Mitteln an die Macht wollen und auch keine Skrupel haben Gewalt einzusetzen.
Und solange Waffen hergestellt und überall hin verkauft werden, solange es Armeen gibt, solange wird es auch Kriege geben.
Mit dem ganzen Geld was Waffen und Armeen kosten könnte man wohl alle Probleme auf der Welt friedlich lösen, wenn man wollte, wenn man wollte...
Würde halt nur etwas länger dauern aber die Mächtigen aus Politik und Wirtschaft wollen halt doch gerne in erster Linie für sich den schnellen kurzfristigen Erfolg auf Kosten anderer anstatt langfristig an das Wohl aller zu denken.
