Können Hunde einen Treu bleiben? (Hachiko)


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Können Hunde einen Treu bleiben? (Hachiko)

Ungelesener Beitragvon jasmin » 16. Nov 2009, 21:49

hi,

Es gibt doch momentan diesen Kinofilm Hachiko

Und es soll sich um eine wahre Geschichte handeln.

hier mal eine Kopie davon

Hachiko
Wenn heute über Akitas gesprochen wird fällt irgendwann zwangsläufig der Name Hachiko.

Wer diesen Namen noch nie gehört hat fragt automatisch nach der Geschichte die hinter diesem Namen steht. Wer die Geschichte kennt erzählt sie gerne immer wieder da es sich um eine wahre Begebenheit über Treue und Loyalität eines Hundes gegenüber seinem Herrn handelt. Doch beginnen wir am Anfang:

Akita, Japan – November 1923 Hachiko wurde geboren.

Im Alter von 2 Monaten kam er nach Tokio in die Familie von Herrn Ueno Hidesaburõ. Dieser war Professor für Agrarwissenschaften an der dortigen Universität. Wenn der Professor morgens zur Arbeit fuhr verabschiedete Hachiko seinen Herrn und am Nachmittag gegen 16 Uhr lief er zum Bahnhof Shibuya um den Professor dort abzuholen.

Dies wiederholte sich täglich bis eines Abends am 21. Mai 1925 Hachiko vergeblich wartete. Professor Ueno hatte während der Arbeit einen Schlaganfall und verstarb im Alter von 54 Jahren. Hachiko, knapp zwei Jahre alt, konnte es nicht begreifen, dass sein geliebter Freund tot war und nie wieder am Bahnhof ankommen würde.

Hachiko wartete weiterhin jeden Nachmittag zur der Zeit zu der er den Professor sonst abgeholt hatte vor dem Bahnhof auf seinen geliebten Herrn.

Da Hachiko täglich am Bahnhof erschien um dort zu warten wurden die Pendler und Passanten auf ihn aufmerksam, unter ihnen ein ehemaliger Student des Professors. Dieser Student war mittlerweile ein Experte für Akitas, recherchierte und fand heraus das es einschließlich Hachiko nur noch rund 30 reinrassige Akitas in ganz Japan gab. Er schrieb mehrfach über Hachiko's Loyalität und Hingabe. 1932 erschien ein Artikel über Hachiko in der größten Tageszeitung Tokios und Hachiko war auf einmal zum Mittelpunkt der öffentlichen Interesse geworden. Es wurde über die Landesgrenzen hinaus von ihm berichtet und die Menschen waren bewegt von seiner Treue und Loyalität gegenüber seinem ehemaligen Herrn.

Zu Ehren dieses treuen Akita wurde eine Bronzestatue angefertigt und im April 1934 am Bahnhof Shibuya aufgestellt. Hachiko war dabei anwesend.

Knapp ein Jahr später im März 1935 verstarb Hachiko. Er war bis zu seinem Tod wie immer jeden Tag zum Bahnhof gekommen und hatte seinem Freund die Treue gehalten bis das der Tod sie wieder vereinte. Menschen die ihn kannten sagten der Bahnhof war nicht mehr das was er mal war nach seinem Tod. Hachiko gehörte dazu.

Hachiko wurde nach seinem Tod präpariert und kann noch heute im National Science Museum bewundert werden. Sein Leben wurde in Büchern beschrieben und seine Lebensgeschichte wurde sogar verfilmt!

Heute gibt es kaum ein Kind in Japan das die Geschichte des treuen Akita Hachiko nicht kennt bzw. durch Hachiko die Bedeutung von Treue und Loyalität erfährt.

Seine Bronzeplastik, es ist nicht die Original-Statue denn diese wurde während des zweiten Weltkrieges eingeschmolzen. Die jetzige Broncefigur wurde von Tekeshi Ando hergestellt, dem Sohn Künstlers Ando Teru der das Original schuf.

Der Platz an dem Hachiko auch heute noch zu finden ist wurde zu einem beliebten Treffpunkt von Jung und Alt inmitten der hektischen, Neon-Welt Tokios.


Denkt ihr das war nur ne Ausnahme oder der Hund war schlau und verliebt in sein herrchen??
Liebe Grüße............Jasmin Bild

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Re: Können Hunde einen Treu bleiben? (Hachiko)

Ungelesener Beitragvon Yanga » 16. Nov 2009, 23:01

ähm... ne, ne Ausnahme war das nicht, denke ich. Wenn man selbst einen Hund hat, also schon über längere Jahre, dann spürt man, wie der Hund an einem hängt und was der für einen tun würde... der Lady haben wir auch schon vieles zu verdanken...
Seitdem die Kinder da sind, ist ihr Beschützerinstinkt zum Beispiel auch gestiegen, sie hat nie vorher gebellt, wenn es geklingelt hat oder wenn sonst was war... aber seitdem die Kinder da sind, bellt sie wenn es klingelt, knurrt, wenn sie jemanden im Hausgang hört, sie bellt sogar, wenn jemand in Richtung vom Kinderwagen geht, schnüffelt denjenigen erst ab und wenn sie ihn für in Ordnung hält dann lässt sie ihn in Ruhe und stellt sich wieder zwischen meinen Mann und mir, weißt ja selbst wie sie immer zwischen uns läuft hihi wenn sie aber unruhig ist und nicht zwischen uns kommt und knurrt, dann findet sie denjenigen auch nicht in Ordnung und will uns das damit sagen... Sie merkt auch sofort, wenn jemand weint, ohne dass sie es hören oder sehen muss. Sie steht dann von ihrem Platz auf und läuft zu denjenigen von uns hin, ob es wir oder die Kinder sind, wedelt mit dem Schwanz und will trösten... aber wie gesagt, man muss einen Hund länger haben, weil sich das Vertrauen im Laufe der Zeit aufbaut und wenn man ihn länger hat, dann hat man nicht nur einen Hund sondern einen Beschützer... ohne die Lady könnt ich hier, früh, wenn es noch dunkel ist nicht alleine vorm PC sitzen, weil ich schon gewohnt bin, dass wenn was ist, dass sich die Lady dann rührt und das war ja bis jetzt auch immer so... ich weiß auch genau, wann jemand heim kommt. Wenn mein Mann schon auf dem Weg nach Hause ist, dann spürt das die Lady und dann weiß ich an ihren Reaktionen schon fünf Minuten vorher, dass er jetzt gleich heim kommt... diese Reaktionen lernt man zum Beispiel auch erst im Laufe der Zeit kennen, jeder Hund reagiert ja anders...

aber eines verdank ich ihr am meisten:

Als ich mit dem Josua schwanger war, war die Ronja ca. 3 Jahre alt und ich war mit ihr auf dem Spielplatz und sie hatte ihren Ball dabei. Der Zaun war offen und ich wollte ihn zu machen, damit kein Kind rausrennen kann, weil gegenüber vom Spielplatz gleich ne große Straße ist. In dem Moment haut sie aber noch durch den Zaun ab, wirft ihren Ball, ich schrei noch verzweifelt, sie soll sofort herkommen, aber sie ist einfach drauflosgerannt und wollte ihren Ball holen, der gerade dabei war auf die Straße zu rollen... Kurz bevor ich mit dem dicken Bauch losrennen wollte um sie zurückzuholen, ist die Lady sofort bellend losgerannt zu ihr, hat sie mit ihrem Maul am T-Shirt gepackt und hat sie aufgehalten, bis ich da war
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Re: Können Hunde einen Treu bleiben? (Hachiko)

Ungelesener Beitragvon jasmin » 17. Nov 2009, 17:20

Also gibt es sowas in der Art wirklich.

Man sollte auch genau darauf achten, dass man Hunde nicht als sein Baby oder als Mensch ansieht.


Aber ich fand die Geschichte so rührend, dass ich mir den Film auf jedenfall ankucken werde :-(
Liebe Grüße............Jasmin Bild

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Re: Können Hunde einen Treu bleiben? (Hachiko)

Ungelesener Beitragvon Yanga » 17. Nov 2009, 18:52

ja, also den hund sollte man allgemein immer an zweite stelle stellen und auch so behandeln, nicht erst wenn kinder da sind, denn dann muss sich der hund auch nicht groß umstellen, weil er es ja schon gewohnt ist an zweiter stelle zu stehen...
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