Vom richtigen Verhalten fremden Hunden gegenüber


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Vom richtigen Verhalten fremden Hunden gegenüber

Ungelesener Beitragvon cherrycurry » 2. Jun 2010, 06:03

Da es hier auch Hundebesitzer und Hundeliebhaber gibt, möchte ich mal fragen, wie man sich denn einem fremden Hund gegenüber richtig verhalten soll? Bild

Ich kenn mich leider mit Hunden nicht aus. Wir hatten nie einen Hund und ich hatte noch nie näheren Kontakt mit Hunden. In der engeren Nachbarschaft und Verwandschaft gibt es auch keine Hunde.

Heute, als ich auf den Berg hinauf gehen wollte, da ging ich so einen ganz engen Pfad. Plötzlich seh ich, ca. 20 m von mir entfernt in der Gegenrichtung einen großen Hund stehen, der mich eigenartig anstarrt! [45 Von einem Herrchen war nichts zu sehen.

Ich habe sofort meine Aura ausgeweitet und ganz viele Herzerln hineingegeben, damit ich sympathisch auf den Hund wirke und er nicht etwa auf die Idee kommt, mich zu beißen. :hilfe An dem Hund vorbei wollte ich natürlich nicht und so habe ich sofort umgedreht und bin wieder zurück und habe einen kleinen Umweg gemacht. Ich war sehr froh, dass der Hund mir nicht nachgelaufen ist. Beim Heimweg war der Hund, Gott sei Dank, nicht mehr da.

Aber, als ich auf die Dorfstraße trat, um die Ecke, da kamen plötzlich zwei so ganz kleine, süße Hündchen auf mich zugelaufen und bellten, wedelten mit dem Schwanz und wollten an mir hochspringen. Es war nicht wirklich bedrohlich. Es sah mehr danach aus, als wenn sie mich begrüßen wollten. Ich sprach ganz lieb auf sie ein und hoffte, meine sanfte Stimme würde sie beruhigen. Als gleich darauf Herrchen u. Frauchen erschienen und sich ihrer Lieblinge annahmen, war ich doch sehr erleichtert, so dass ich weiter ziehen konnte.

Habe ich mich so richtig verhalten oder was macht man, wenn ein fremder Hund mit oder ohne Herrl auftaucht? Bild
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Re: Vom richtigen Verhalten fremden Hunden gegenüber

Ungelesener Beitragvon jasmin » 2. Jun 2010, 09:10

Also Angst darf man auf keinen Fall zeigen in die Augen sollte man einen Hund auch nicht schauen, da er sich dann bedroht fühlt.
Ich habe das mal mit Luna ausprobiert und sogar wenn ich z.b. weglaufe von ihr und sag ohh ein böser Hund (16) Rennt sie mir gleich nach und flippt aus. Sie dreht sich, sie rennt hin und her u.s.w.
Oder wenn ich ihr in die Augen sehe wird sie nervös. Augen schauen mein ich ein langen Blick nur ins Auge. (18) Das mache ich aber nur, wenn sie was angestellt hat, sie hat dann Angst und geht auf ihren Platz. Du hast schon richtig gehandelt nur Hunde spüren das auch wenn ein Mensch unsicher ist und Ängstlich. Also immer cool bleiben.
Liebe Grüße............Jasmin Bild

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Re: Vom richtigen Verhalten fremden Hunden gegenüber

Ungelesener Beitragvon Knuddelbär-balu » 2. Jun 2010, 11:27

Hunde stammen vom Wolf ab und sind Rudeltiere.

In einem Rudel herrschen ganz einfache Regeln; der stärkste ist der Chef - und man muss es nicht immer beweisen; so tun als ob reicht in der Regel.

Das bedeutet im Einzelfall: Man sollte sicherlich Respekt vor (großen) Hunden haben - aber keine Angst.
Man sollte aber auch vermeiden, dem Hund Angst zu machen; denn dann will er sich verteidigen ...

Also - den Hund im Blick behalten aber nicht anstarren, keine Angst zeigen, und den geplanten Weg fortsetzen; dabei aber dem Hund nicht zu nahe kommen bzw. ihm immer die Möglichkeit des Ausweichens zu geben. Gegebenfalls muss man seine Geschwindigkeit verringern ...

Ich schaue immer, ob der Hund agressiv oder verängstigt ist (erkennt man an seiner ganzen Körperhaltung), oder ob sich der Hund sicher fühlt, einen vielleicht sogar begrüßen will ...

Wenn ich auf einen freundlichen Hund treffe, der mich begrüßt, dann rede ich mit ihm ... Er versteht natürlich nicht, was ich sage .. aber er erkennt an meiner Stimme und meiner Körperhaltung, dass ich mich über ihn freue und ihm nix tun will ...
Wenn er mich aber anspringen will, dann zeige ich ganz klar, dass ich das nicht will ... Hunden muss man auch klare Grenzen setzen (halt ein Rudeltier) - denn ich bin der Chef ! Und danach das belohnen bzw. loben nicht vergessen, wenn er sich so verhält, wie wir/ich wollen ...

Ich bin seit meiner Kindheit nie wieder von einem Hund gebissen worden !
Und ich habe schon wirklich große und kräftige Hunde getroffen. Wenn Dir z.B. ein irischer Wolfshund auf den (aus Versehen) Fuß tritt, der wiegt ...

Wuff - Wuff ...
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Re: Vom richtigen Verhalten fremden Hunden gegenüber

Ungelesener Beitragvon cherrycurry » 2. Jun 2010, 14:25

Danke für eure guten Tips!

Keine Angst zu haben - ist nicht immer so leicht.

Ich habe mir angewöhnt, wenn ein Hund auf mich aufmerksam wird und mir zu nahe kommt, immer ganz freundlich und lieb auf ihn einzureden, z.B. "Du bist ja ganz ein Süßer! Du bist aber lieb! ...." Ich denke an der sanften Stimme erkennen sie auch, dass man sie mag.

Zu tief in die Augen werde ich aber keinem Hund schauen. Bild
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Re: Vom richtigen Verhalten fremden Hunden gegenüber

Ungelesener Beitragvon Knuddelbär-balu » 2. Jun 2010, 16:11

hmmm ... - cherrycurry - wie machst Du das eigentlich beim gefährlichsten Tier auf unserer Erde, dem Menschen ?

Wenn Dich da einer nervt und Dir auf den Keks geht - versuchst Du ihn auch durch freundliche und liebe Worte dazu zu bewegen, Dich in Ruhe zu lassen ???

Wenn ich mir Hund oder Mensch vom Leibe halten will, werde ich eher unangenehm. Wie oben gesagt, man sollte zeigen wer der Boss ist ... (15) {36
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Re: Vom richtigen Verhalten fremden Hunden gegenüber

Ungelesener Beitragvon cherrycurry » 2. Jun 2010, 18:49

Knuddelbär-balu hat geschrieben:hmmm ... - cherrycurry - wie machst Du das eigentlich beim gefährlichsten Tier auf unserer Erde, dem Menschen ?

Wenn Dich da einer nervt und Dir auf den Keks geht - versuchst Du ihn auch durch freundliche und liebe Worte dazu zu bewegen, Dich in Ruhe zu lassen ???


Ja, eigentlich sollte ich es so machen! Immer freundlich und lieb sein - egal was passiert.

Dass ich es noch immer nicht schaffe, musste ich vor einigen Tagen einsehen - als ich mich in einem anderen Forum ganz schrecklich mit anderen gestritten habe, {36 wegen Astrologie, Alchemie, der Selbsterkenntnis und meinem Schweigegebot, das von einer Dame nicht akzeptiert wurde. [23 Ich dachte, ich kann schon über so etwas drüber stehen, aber es war bitter, als ich merkte, dass ich es noch immer nicht kann. (17)

Du meinst, ein Hund sollte merken, dass ich der Boß bin! Ich will ihn ja nicht erziehen, ich möchte bloß nicht gebissen werden.
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Re: Vom richtigen Verhalten fremden Hunden gegenüber

Ungelesener Beitragvon Knuddelbär-balu » 2. Jun 2010, 20:56

Es geht nicht um Erziehung - es geht (bei Menschen) um Abgrenzung, bzw. darum die Rangordnung gegenüber dem Hund klarzustellen.

Als Jesus die Händler und Wucherer aus dem Tempel getrieben hat, war er auch nicht lieb und nett - sondern hat klare Kannte gezeigt und den Rang Gottes ( - und seines Hauses ) klar gemacht - und Jesus ist die Liebe ...

Cherrycurry - sei bitte nicht immer freundlich und lieb - sei einfach nur cherrycurry - ein Mensch. Und wenn Du sauer oder wütend oder enttäuscht bist - zeige es. Nur so werden andere Deine Grenzen respektieren; Dich respektieren. {38
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Re: Vom richtigen Verhalten fremden Hunden gegenüber

Ungelesener Beitragvon jasmin » 2. Jun 2010, 21:13

Ja das sehe ich genauso wie Balu.
Es ist gut wenn man jemand die Meinung sagt ob positiv oder negativ.
Vor allem kriegt man Respekt.
Lol ich war genauso aber ich denke mir jetzt.
Wenn den anderen meine Meinung nicht gefällt dann ist das sein Problem.
Vor allem muss man dazu stehen was man sagt.

Luna z.b. hat mein Mann als Rudel ausgewählt, ich weiss nicht wieso weshalb warum aber luna hört auf mein Mann sofort kriegt auch streicheleinheiten manchmal von ihm, aber das wars auch schon.
Ich glaube es liegt an der Stimme oder so. Aber Hunde brauchen sowas.
Nur manche zeigen auch dem Hund ganz klar, dass der Hund der Boss ist und das ist überhaupt nicht gut. Solche Hunde würde ich auch aus dem Weg gehen und würde die Hunde gar nicht erst an diese Menschen vermitteln.
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Re: Vom richtigen Verhalten fremden Hunden gegenüber

Ungelesener Beitragvon cherrycurry » 3. Jun 2010, 03:41

Danke Jasmin und Balu für eure guten Ratschläge. {31

Ja, bei Hunden ist es sicher wichtig ihnen zu zeigen, wer der Boß ist.

alc0000 hat geschrieben:Nur manche zeigen auch dem Hund ganz klar, dass der Hund der Boss ist und das ist überhaupt nicht gut.


In unserer Nachbarschaft lebt eine ältere Dame allein, nur mit ihrem Schäferhund, den sie sehr verwöhnt.
Aber jedesmal wenn sie mit ihm Gassi geht, merkt man deutlich, dass der Hund der Boss ist. [42
Der Hund bestimmt, wo's lang geht. Er macht was er will mit ihr. Manchmal will er laufen und die alte Dame mit der Leine keucht hinter ihm her,... oder er biegt am Weg dort ab, wo er hingehen will und wenn er nicht mehr will, dann dreht er einfach um und geht heim, sein Frauchen im Schlepptau,... Da sie oft bei uns vorbeigehen, ist das lustig zu beobachten. Der Hund hätte als er klein war, in eine Hundeschule gehört. Die gibt es hier ganz in der Nähe.

Mein Mann will, wenn er mal in Pension gehen wird, unbedingt einen oder zwei Huskies haben. Das kann ja heiter werden.
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Re: Vom richtigen Verhalten fremden Hunden gegenüber

Ungelesener Beitragvon Knuddelbär-balu » 3. Jun 2010, 23:05

cherrycurry - sag Deinem Mann schöne Grüße von mir - aber Huskies sind ausdauernde Arbeitshunde; und leben nicht ohne Grund im Norden Kanadas und Alaskas. Dort haben sie ihren Sinn und ihre Aufgabe ...

Huskies sind eigentlich keine Haustiere ...

Ich empfehle immer Haustiere / Hunde, die in die jeweilige Landschaft, die jeweilige Umgebung und die jeweiligen Lebensumstände passen ..

So habe ich gerade gelesen, dass der Irische Wolfshund - die größte Hunderasse (Schulterhöhe ca. 80 cm, Gewicht zwischen 50 und 60 kg) - auch mit die kürzeste Lebenserwartung hat; er wird nur so zw. 5 und 8 Jahre alt. Das sollte man z.B. wissen ...

Was hällst Du z. B. von einem Sennenhund ??
http://de.wikipedia.org/wiki/Appenzeller_Sennenhund
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