Politisch korrekt oder wie?

Hier dreht sich alles um das politische Weltgeschehen.

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Politisch korrekt oder wie?

Ungelesener Beitragvon Schreiberling » 18. Jan 2018, 00:32

Apropos Neger (Lilliths Blondinenwitz ist der Anstoß zu diesm Thread): Darf man das nun noch sagen oder nicht?

Ich denke ja, Begründung: Artikel 27 der aus dem jahr 1986 stammenden Verfassung des Staates Liberia (1847 von freigelassenen Negersklaven aus den USA gegründet) besagt, daß nur Neger oder deren Abkömmlinge Staatsbürger dieses folgrichtig Negerstaates sein dürfen, Andersrassigen ist die Staatsbürgerschaft vorenthalten. Somit ist es also auch rassenbewußt freigewählte Eigenbezeichnung.

Article27

(a) All persons who, on the coming into force of this Constitution were lawfully citizens of Liberia shall continue to be Liberian citizens.

(b) In order to preserve, foster and maintain the positive Liberian culture, values and character, only persons who are Negroes or of Negro descent shall qualify by birth or by naturalization to be citizens of Liberia.

(c) The Legislature shall, adhering to the above standard, pre scribe such other qualification criteria for and the procedures by which naturalization may be obtained.


Wer kommt mit vor die Botschaft dieses "Rassistenstaates" (so nannte die "DDR" stets das "Apartheidsregime" in Südafrika), um für die Rechte unserer Rassengenossen in Liberia zu demonstrieren? Liberia muß weißer und gelber werden, bunter eben! Ich will dort Land erwerben und Bananen anbauen.

PS: Es liegt mir freilich fern, eine Nation zu kritisieren, die von ihrem völkerrechtlich verbrieften Selbstbestimmungsrecht Gebrauch macht. Dieser Thread soll bewußt überspitzt gewisse Weltbilder auf die Schippe nehmen. ("Durch den Kakao ziehen", würde man gewiß auch wieder als "rassistisch" deuten...)
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Re: Politisch korrekt oder wie?

Ungelesener Beitragvon Joe12 » 18. Jan 2018, 01:04

Politisch korrekt.
Das heißt: etwas ist nicht korrekt.
Etwas ist richtig.
Etwas ist Politisch Richtig.
Also heißt politisch Richtig im prinzip, das es falsch ist oder nicht ganz richtig, denn richtiger kann es nicht sein, weil es keine steigerungsform gibt. Der Begriff richtiger ist aber möglich unter der vorraussetzung das etwas korrigiert wird und bei diesem etwas handelt es sich demnach um nen fehler.


Was ne logik...
Solange es möglich ist sich zu bereichern oder sich in sonst einer Form besser zu machen als andere und solang der Mensch das Konkurrenzverhalten innerhalb seiner Art nicht ablegt, solange wird es Gier geben und solange es Gier gibt, solange wird es die heutigen krankhaften Auswüchse in Wirtschaft und Politik, sowie Krieg und Leid geben.

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Re: Politisch korrekt oder wie?

Ungelesener Beitragvon Heinzz » 18. Jan 2018, 14:06

"Politische Korrektheit" bedeutet für mich persönlich, daß ich darauf achte, andere Menschen/Gruppen fair zu behandeln.
So wähle ich Begriffe von denen ich glaube das sie allgemein akzeptabel sind.

Wenn dunkle Menschen das Wort "Neger" nicht mögen, dann verwende ich das auch nicht, wenn ich mich mit denen unterhalte.

Für mich ist es eher eine Frage der Interessenlage.
Der Gutmensch nutzt bestimmte Begriffe oder Ansichten um sich selbst in den Vordergrund zu drängen.
Er will verbieten und belehren.
Rechte/Rechtsradikale kommen mit Sätzen "Das wird man doch mal sagen dürfen"
und stellen sich als Opfer "Politischer Korrektheit" dar.

Man wird bei uns fast alles sagen können, wenn man aufrichtig dazu bereit ist darüber zu reden.
"Politische Korrektheit" als Werkzeug von Gutmenschen, finde ich destruktiv.
Wenn rechts denkende Menschen "Politische Korrektheit" als Unterdrückungsmittel darstellen,
dann wollen die meist eigenen Ideologien Vorschub geben,
wobei sie sich oft auf Aussagen von Gutmenschen berufen, die sehr weit her geholt sind.
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Re: Politisch korrekt oder wie?

Ungelesener Beitragvon Schreiberling » 19. Jan 2018, 01:13

Wie das Beispiel Liberias und seiner durch und durch völkischen Staatsbürgerschaftspolitik aber zeigt, sind es gar nicht die Neger, die nicht Neger genannt werden wollen. Vielmehr waren es Vetreter eines linken politischen Spektrums, die die These aufstellten, daß der Begriff "Neger" abzulehnen sei. Dazu brachten sie unter anderem die These, daß das deshalb so sein müsse, weil der Begriff kolonialistisch geprägt sei. Weiter brachten sie dann die These, daß man ja überhaupt nicht nach Rassen einteilen dürfe.

Da es nun in Deutschland mangels Kolonialismus lange keine (oder quasi keine) Neger gab, übernahm man die bereits eingeführte Begrifflichkeit. Eine Absicht der Diskriminierung durch diesen Begriff hat nie bestanden. Überhaupt entspricht der Begriff den Sprachen der in der Seefahrt und im Kolonismus seinzeit besonders relevanten Völker wie Spanien und Portugal.

Im Deutschen ist mit Fremdwörtern in der Regel keine Geringschätzung verbunden, fürs Grobe bleiben wir dagegen gerne beim Deutschen.

Vielmehr ist es so, daß man so lange behauptet hat, der Begriff sei eine Diskriminierung, bis er es dann tatsächlich wurde. Damit ist es letztlich gelungen Macht über die Sprache und das Denken auszuüben. Daß vorher alle Begriffe (Neger, Schwarzer, Mohr) mehr oder weniger austauschbar waren, war diesen Ideologen ein Dorn im Auge. Nein, man soll am verwendeten Begriff den Standpunkt ablesen können. Einen neutralen Begriff gibt es aber nun nicht mehr. Man könnte das sicher noch fundierter aufzeigen, wenn man ein besserer Kenner des (kultur-)marxistischen Schrifttumes wäre als ich das bin.
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Re: Politisch korrekt oder wie?

Ungelesener Beitragvon Joe12 » 19. Jan 2018, 01:35

Schreiberling hat geschrieben:Wie das Beispiel Liberias und seiner durch und durch völkischen Staatsbürgerschaftspolitik aber zeigt, sind es gar nicht die Neger, die nicht Neger genannt werden wollen. Vielmehr waren es Vetreter eines linken politischen Spektrums, die die These aufstellten, daß der Begriff "Neger" abzulehnen sei. Dazu brachten sie unter anderem die These, daß das deshalb so sein müsse, weil der Begriff kolonialistisch geprägt sei. Weiter brachten sie dann die These, daß man ja überhaupt nicht nach Rassen einteilen dürfe.

Da es nun in Deutschland mangels Kolonialismus lange keine (oder quasi keine) Neger gab, übernahm man die bereits eingeführte Begrifflichkeit. Eine Absicht der Diskriminierung durch diesen Begriff hat nie bestanden. Überhaupt entspricht der Begriff den Sprachen der in der Seefahrt und im Kolonismus seinzeit besonders relevanten Völker wie Spanien und Portugal.

Im Deutschen ist mit Fremdwörtern in der Regel keine Geringschätzung verbunden, fürs Grobe bleiben wir dagegen gerne beim Deutschen.

Vielmehr ist es so, daß man so lange behauptet hat, der Begriff sei eine Diskriminierung, bis er es dann tatsächlich wurde. Damit ist es letztlich gelungen Macht über die Sprache und das Denken auszuüben. Daß vorher alle Begriffe (Neger, Schwarzer, Mohr) mehr oder weniger austauschbar waren, war diesen Ideologen ein Dorn im Auge. Nein, man soll am verwendeten Begriff den Standpunkt ablesen können. Einen neutralen Begriff gibt es aber nun nicht mehr. Man könnte das sicher noch fundierter aufzeigen, wenn man ein besserer Kenner des (kultur-)marxistischen Schrifttumes wäre als ich das bin.



Hat der Begriff Neger nicht eigentlich latainische Wurzeln?
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Re: Politisch korrekt oder wie?

Ungelesener Beitragvon Lillith » 19. Jan 2018, 17:45

So gut wie, Joe

Wiki weiß dazu: von französisch nègre, spanisch negro, lateinisch niger für „schwarz“

Im "Struwelpeter" von Heinrich Hoffmann wird von einem kleinen Mohren gesprochen, der sich mit Hilfe des großen Nikolaus gegen drei böse weiße Buben zur Wehrsetzt, die ihn mobben.
Kennt wohl jeder die Story.

Eine Absicht der Diskriminierung durch diesen Begriff hat nie bestanden.


Da sagt Wikipedia aber was anderes:
Bereits mit der Verwendung im Portugiesischen und Spanischen im 16. Jahrhundert wurde die Bezeichnung „negro“ mit dem Wort Sklave konnotiert und im Weiteren mit anatomisch-ästhetischen (hässlich), sozialen (wild, ohne Kultur), sexuellen (abnorm) und psychologischen (kindlich) Vorstellungen verknüpft.

Ich finde das schon ziemlich diskriminierend.

Interessant auch die Bedeutungsgeschichte.

So nahm sowohl die Anthropologie, unter anderem durch Johann Friedrich Blumenbach, wie die Philosophie des 18. und 19. Jahrhunderts eine Weiterung zur Rassentheorie vor. In einem Konglomerat aus biologistischen und ästhetischen Wertungen wurde das rassistische Stereotyp des „Negers“ geschaffen, der beispielsweise nach Immanuel Kant als „stark, fleischig, gelenk, … faul, weichlich und tändelnd“[13] oder nach dem Popularphilosophen Christoph Meiners lediglich als „Halbmensch“ anzusehen sei.[14]

„Neger ist der gemeinsame Name der durch schwarze Färbung der sammtartig weichen, fettig anzufühlenden Haut, schwarzes, wolliges Haar, platten Schädel, vorstehende Backenknochen und aufgeworfene Lippen ausgezeichneten Bevölkerung des mittlern und nordwestl. Afrika, welche den wesentlichsten Theil der äthiopischen Menschenrace (s. Mensch) ausmacht.“


Somit bezieht sich der Begriff "Neger" nicht lediglich auf die Hautfarbe sondern schließt weitere körperliche Merkmale -Rassemerkmale-, mit ein, die als wenig attraktiv beschrieben werden, nach wohlgemerkt Europäischen Vorstellungen.

Man könnte das sicher noch fundierter aufzeigen, wenn man ein besserer Kenner des (kultur-)marxistischen Schrifttumes wäre als ich das bin.


Oder einfach mal Wikipedia bemühen.
Zuletzt geändert von Lillith am 19. Jan 2018, 20:37, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Politisch korrekt oder wie?

Ungelesener Beitragvon Joe12 » 19. Jan 2018, 18:23

Naja Latain ist doch etwas älter als die anderen genannten sprachen.
Solange es möglich ist sich zu bereichern oder sich in sonst einer Form besser zu machen als andere und solang der Mensch das Konkurrenzverhalten innerhalb seiner Art nicht ablegt, solange wird es Gier geben und solange es Gier gibt, solange wird es die heutigen krankhaften Auswüchse in Wirtschaft und Politik, sowie Krieg und Leid geben.

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Re: Politisch korrekt oder wie?

Ungelesener Beitragvon Schreiberling » 20. Jan 2018, 07:05

Solche Artikel in der Wikipedia sind in vielfach von linksradikalen Kulturmarxisten und Scharfmachern zusammengeschrieben. Die Haupseite wird zwar scheinbar sachlich gestaltet, aber schon in den diskussionen kann man sich nicht mehr zurückhalten. Man sehe mal auf die Diskussionsseiten, insbesondere auch bei der AfD, wie sie da offen geifern und teilweise regelrecht üble Machenschaften betreiben, etwa einen "Genossen" an einer Hochschule damit beauftragen, ihre Propaganda mit auf Grund dessen akademischer Würden zitierfähigen Artikeln zu untersetzen. Ich habe dort mal eine Diskussion verfolgt, die ungefähr so ablief: "A: Wir müssen den X und seine faschistische Gesinnung unbedingt "entlarven", hat da einer von Euch was Zitierfähiges? B: Nee, aber ich kann da was publizieren." Wenn das akademische Redlichkeit ist, dann weiß ich auch nicht mehr...

Eine Absicht der Diskriminierung ist historisch durch das Wort Neger war aber trotzdem nicht gegeben. Absicht würde ja voraussetzen, daß es den Verwendern durch den Begriff "Neger" gerade darauf ankam, Angehörige dieser Rasse herabzusetzen. Das war aber nicht der Fall. Vielmehr ist ein Neger der Angehörige der negriden Rasse, der sich durch bestimmte äußere Merkmale, Pigmentierung und Körperformen, bestimmen läßt. Daß das Wert- oder Unwerturteil der Zeitgenossen schwankt, ändert daran nichts. Mit dem Begriff "Neger" ist historisch weder ein Wert- noch ein Unwerturteil verbunden, mit Begriffen wie "Halbmensch" oder "Untermensch" dagegen freilich schon. Daß es Zeiten gab in denen Neger anders beurteilt wurden als heute, kann daran überhaupt nichts ändern, ansonsten müßten auch Begriffe wie Frau, Homosexueller, Chinese, Franzose etc. pp. "diskriminierend" sein.

Diese ganze Argumentation ist absurd, das wäre ja so, als würde man mit der These aufwarten, der Begriff "Jude" sei durch die Geschichte und die historisch schwankedne aber doch verbreitete Ablehnung der Juden diskreditiert und jetzt dürfe man die Juden nicht mehr Juden nennen und jeder, der es dennoch tut, sei ein Antisemit.

Heutzutage mag der Begriff "Neger" in der Tat ein Tendenzbegriff sein, da es gelungen ist, viele, die Negern neutral oder positiv gegenüberstehen, von der Verwendung des Begriffes abzubringen. Historisch gilt das aber überhaupt nicht, denn der Begriff wurde allgemein gebraucht.

Wikipedia lesen reicht meines Erachtens nicht aus, um die Kulturmarxisten mit ihrer dekonstruktivistisch-zersetzenden Wirkung zu entlarven (ich habe jetzt mal bewußt deren Jargon imitiert), dort bekommt man nicht selten ihre raffinierte und mitunter sogar subtile Propaganda eingetrichtert. ;-) Diese Leute wollen geistige Mauern errichten, dadurch, daß sie Begriffe ersetzen und umbenenen, schaffen sie Distanz und schaffen es das Denken zu kanalisieren. (Genau diese Strategie hat auch einer ihrer geistigen Väter beschrieben, muß mal nachdenken, wer das war.)

Wenn man jemandem die angestammte Sprache nimmt, erlischt auch seine Kultur bald, das sieht man schön bei den Lothringern und Elsässern, die so langsam aber sicher in den jüngeren Generationen das Deutsche nicht mehr beherrschen und sich jetzt als Franzosen empfinden. Genauso wie Frankreich die deutschen Wurzeln der Lothringer und Elsäser kappen wollte (und im Grunde noch will bzw. schon hat), wollen diese Kulturmarxisten einen Bruch in der abendländischen Kultur herbeiführen und es ist ihnen fast schon gelungen. Darum versuchen sie natürlich alles mundtot zu machen, was sich ihren Hegemonialplänen widersetzt. Sie wollen bestimmen, was wir sagen dürfen und wie wir zu denken haben. Es geht ihnen im Kern vermutlich überhaupt gar nicht um Diskriminierung oder nicht, das ist nur der Ansatzpunkt.

Es ist doch im übrigen schon erstaunlich, warum ständig von "Rassismus" geredet wird, aber kaum bekannt ist, was Liberia da in seiner Verfassung stehen hat, obschon das Blut und Boden in Reinform ist.

"Um die positive liberianische Kultur, die Werte und den Charakter zu erhalten, zu pflegen und zu erhalten, werden nur Personen, die Neger oder Neger Abstammung sind, durch Geburt oder durch Einbürgerung als Bürger von Liberia qualifiziert."

Klingt das nicht ein bißchen wie "Deutscher kann nur sein, wer deutschen oder artverwandten Blutes" ist? Es ist kaum zu überseheh, daß fast nur weißer oder bestenfalls noch gelber "Rassismus" (Aber schon sehr selten oder wann ist Japan schon mal in der Kritik?) angeprangert wird.
Zuletzt geändert von Schreiberling am 20. Jan 2018, 07:35, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Politisch korrekt oder wie?

Ungelesener Beitragvon Schreiberling » 20. Jan 2018, 07:24

Was das Lateinische angeht, so wurzeln die romanischen Sprachen darin, daher weist der Wortschatz große Parallelen auf, somit ist der Ursprung in der Tat lateinisch.

Um noch mal meine Argumentationslinie breitzutreten, wäre auch festzuhalten, daß der schwarze Sklavenhandel von den Völkern Nordafrikas schon jahrhundertelang betrieben wurde (daher auch die gegenwärtig hochkommenden Feindschaften zwischen Arabern und Schwarzafrikanern ind en Aufnahmezentren), auch wurde er teilweise von den eigenen Herrschern der Schwarzafrikaner mitgetragen. Wobei man ja auch sagen muß, daß unsere absolutistischen Fürsten das mit ihren weißen Untertanen genauso gemacht haben. Soldaten für Kriegseinsätze zu verkaufen, etwa die hessischen Soldaten im amerikanischen Unabhängigkeitskrieg war doch gang und gäbe.
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Re: Politisch korrekt oder wie?

Ungelesener Beitragvon Schreiberling » 20. Jan 2018, 07:48

Nehmen wir mal an, ein Jugendlicher von heute liest einen Artikel aus den 1950er oder 1960er Jahren über die Rassenunruhen in den USA und die Kolonialkriege, unterstellen wir weiter, der Autor dieses Artikels hat sich redlich um Objektivität (statt "Parteilichkeit") bemüht, so würde er wohl doch immer latenten "Rassismus" hineinlesen, weil der Autor "Neger" schreibt.

Würde dann so ein schafiger Linker unerkannt einen von einem Farbigen verfaßten Artikel lesen, der sich auf die Seite der Aufständischen schlägt, so würde er womöglich sogar dort noch irgendetwas hineinlesen, weil er glaubt, daß das ein "jovialer alter weißer Mann" geschrieben hat.

Meines Erachtens bräuchte es da mehr Aufklärung über die Zusammenhänge, wie linke Ideologen ihren Blick auf die Welt uns aufgedrückt haben, sich das dezidiert selbst zu erarbeiten, ist schon aus Zeitgründen für einen berufstätigen Normalmenschen kaum möglich. Mal davon agesehen, daß man sich als eher konservativ eingestellter Mensch wohl vielfach dazu zwingen muß, solche Ergüsse überhaupt zu lesen. (Das Gesülze ist ja schlimmer als Verwaltungsrecht AT ;-).)Diese Leute haben ihre Gedankegänge dann natürlich in populistischerer und dosierterer Form unter das Volk gebracht.
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