Radikalisierung

Hier dreht sich alles um das politische Weltgeschehen.

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Re: Radikalisierung

Unread postby g_b_w » 3. May 2019, 20:51

ich hab jetzt nachdem mir das mit meinem Beitrag passiert war wieder eine menge geschrieben und noch nicht veröffentlicht.

Es wird auch noch etwas dauern ich muß es noch nach bearbeiten.

ich werde wahrscheinlich auch einiges wieder raus nehmen müssen das eigentlich sehr wichtige Informationen sind diese sind einfach zumindest wahrscheinlich zu prekär auch selbst über Pn noch zu prekär.

Aber nun möchte ich vorher noch auf 2 Sachen eingehen.

Das sich so manche Einwanderer schnell vermehren ist eine Tatsache das stimmt.

ich versuche mich u.a. gegen Überbevölkerung einzusetzen das stimmt ebenfalls.

ich mache dabei aber keinen Unterschied wenn Völker dabei, dadurch in Zukunft durch friedliche Lösungen nicht mehr existieren sollten ist mir das dabei Jacke wie Hose.

Egal was für Völker das jeweils auch immer sind genauso auch das deutsche Volk.

ich hab da einfach jedes Volk in meinem Fokus jedes Volk das es so gibt.

Notwendig wird das durch eine globale Sichtweise in der absehbar ist, das die Überbevölkerung einer der tragenden Hauptgründe dafür ist, das die Menschheit sich damit früher oder später komplett selbst abschafft.

Das passiert also um die Menschheit damit nach Möglichkeit zu retten nicht das Fortbestehen einzelner Völker innerhalb vom Rahmen der Menschheit.

Später könnte sich das alles dann auch wieder lockern und Geburtenraten wieder steigen aber derzeit leider keine Chance zumindest wenn die Menschheit überleben möchte.

Womit ich dabei auch gleich noch auf die Dringlichkeit meines Engagements hinweise.

Klar irgend ein kommunal patriotistischer Gedanke hakt sich damit schon bereits rein automatisch ab.

ich bin patriotistisch der Welt und der Natur gegenüber.

Das ist so im großen und ganzen der Patriotismus dem ich nach Möglichkeit zu folgen versuche.

Was die Gespräche zwischen mir und Lillith dabei an mir oder auch an ihr oder eben auch an anderen verändern könnten steht dabei wiederum auf einem anderen Blatt aus Pixeln und wird sich dabei wohl auch noch in jeweiligem einzelnen oder auch gesamten weisen.

Du sagst es ist bei mir von ihr vergebene Liebesmüh.

Und das ist Ok es ist deine Meinung darüber und ich respektiere sie.

ich wiederum sage dazu ich weiß es noch nicht.

Ja das ist noch kein schöner abschließender Satz aber Realitäten benötigen auch nicht immer schöne abschließende Sätze.
Kann es gedacht werden dann kann es auch gemacht werden. Wenn alle einer Meinung sind, dann können alle Unrecht haben. Wir haben diese Welt von unseren Wölfen nur geliehn. Das Leben ist kein Wunschzuckerponyschleckenhofkonzert. ich sag's ja immer wieder: Fahrradfahren.
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Re: Radikalisierung

Unread postby Lillith » 3. May 2019, 23:16

Schreiberling wrote:@Lillith
Großes Kompliment. Ich bewundere wirklich wie Du mit starken rationalen Argumenten diesen ideologischen Ausführungen sachlich entgegentrittst und das mit Zahlen unterfütterst.


Danke dir Schreiberling, weil mir das zumindest bestätigt, dass ich erstens wohl korrekte Zahlen liefere (die variieren nämlich teilweise ) und ich damit scheinbar nicht so sehr daneben liege was meine Argumente betrifft. Da bin ich zumindest beruhigt, dass ich nicht vollkommenen Blödsinn schreibe. [hehe]

Zu g_b_w muss ich sagen, das ist mir jetzt auch mal wichtig, dass das auch mal ausgesprochen wird: ich finde, auch wenn ich offensichtlich gewisse Dinge im Einzelnen anders anpacke als er, was meine Weltanschauung betrifft, ich sein Engagement, was die Flüchtlinge angeht, sehr bewundere. Weil, ich finde ihn in diesem Wirken konsequent. Und so weit es ihm möglich ist versucht er sich umweltbewusst zu verhalten, was perse nicht falsch ist. "So weit es ihm möglich ist" deshalb, weil z. B. auch er seine Wäsche in einer Waschmaschine waschen wird, die nicht ausschließlich durch Windenergie stromgespeist wird, seine Klospühlung Trinkwasser verschwendet und auch er sich nicht allen umweltschädlichen Errungenschaften verschließen kann, nur weil er auf ein Auto verzichtet und konsequent Fahrrad fährt.


Als vergebene Liebesmüh empfinde ich es nicht, ich halte g_b_w für einen sehr nachdenklichen Menschen, der sich viele Gedanken um das alles macht und wer bin ich, dass ich ihn von MEINER Weltanschauung zu 100% überzeugen müsste ?
Er darf schließlich auch seine Sicht auf die Dinge haben, wie jeder von uns. Und eigentlich...hihi.. [42 ..nimmt er es recht ritterlich, wie er sich mit all dem herumschlägt was ihn so an Widerworten entgegen geschleudert wird.


Ich denke über bestimmte Dinge sehr pragmatisch, was vielleicht den Eindruck von mangelnder Empathie erweckt, doch auch mich berühren Einzelschicksale, wenn auch ich nicht alles auf eben solche herunterbreche, wie ich es ja in meinem vorherigen Post zum Thema Mitgefühl bereits erläuterte.

Aber wenn g_b_w so etwas sagt:

Notwendig wird das durch eine globale Sichtweise in der absehbar ist, das die Überbevölkerung einer der tragenden Hauptgründe dafür ist, das die Menschheit sich damit früher oder später komplett selbst abschafft.

Das passiert also um die Menschheit damit nach Möglichkeit zu retten nicht das Fortbestehen einzelner Völker innerhalb vom Rahmen der Menschheit.


...und dabei vorwegnimmt, dass er den Menschen als Homosapiens wahnimmt, bar jeder...ich sag mal...völkischen Zugehörigkeit, denkt er dann nicht eigentlich doch viel pragmatischer, als es auf den ersten Blick anmutet ? Man könnte sagen, er denkt metaethisch.

Ich selbst denke auch nicht zwingend in dem Stil, in dem DU denkst, Schreiberling, also was den Gedanken an die Völker betrifft, insbesondere den Erhalt von bestimmten Kulturstämmen, auch wenn ich gleichfalls deine Aussage für richtig halte, dass das Schicksal einer ganzen Nation, eines gesamten Kulturkreises, letztlich wichtig ist, so hart das für den einzelnen auch sein mag, wichtiger als Einzelschicksale von Zuwanderungswilligen. Ich halte es auch für wichtig die Grenzen zu schützen, natürlich. Denn auch DAS ist unsere Natur, das liegt in der Natur eines jeden Säugetiers sein Refugium abzustecken, Tiere machen es ja nicht anders.

In dieser Hinsicht gibt es in mir eine Ambivalenz, wie vielleicht ersichtlich wird, schließlich bin ich kein Misanthrop.

Letzten Endes, den Planeten interessiert natürlich nicht welcher menschliche Kulturstamm des Homosapiens am Ende überlebt, falls das alles hier einmal den großen Knall erfährt. Da hast du schon recht g_b_w. Und vielleicht wäre es den Überlebenden auch egal, zumindest im ersten Moment.
Aber sollte der Mensch als Gattung einen Weg finden zu überleben, und nenn mich pessimistisch, dann wird sich abermals eine Kultur entwickeln und jene werden sich zusammen finden, die sich einander zugehörig fühlen. Es werden sich abermals Gesellschaften bilden und in ihnen Hierarchien entwickeln, ich gehe davon aus, dass dies ziemlich sofort passieren würde.
Der Faktor Mensch ist da sehr zuverlässig, was das betrifft, das muss man ganz nüchtern so sehen.
Und diese Gesellschaften würden abermals aufeinanderprallen und jede Gruppe würde versuchen sich nicht von einer anderen überrennen zu lassen.

Der Gedanke, alle Menschen sind gleich, ist eine schöne Idee, weil wir ja alle Homosapiens sind, aber wir haben eben nicht alle dieselbe Denkweise über dieses Thema und Akzeptanz des Andersartigen ist ein hohes Gut, das wir übrigens nicht automatisch in uns tragen sondern, das uns anerzogen ist, vor allem in einer Gesellschaft, in der man sein Futter nicht mehr selbst jagen muss sondern wo man den Kühlschrank öffnet und wenn der leer ist, dann geht man halt zum Kaufmann um die Ecke und voll issa wieder.

Müssten wir unser Futter jagen, würden wir, um unser Überleben zu sichern, sehr aufpassen, dass uns niemand die Jagdgründe streitig macht.
Und eine weite Ebene und tiefe Wälder beinhalten vielleicht viel Beute, aber selbst diese ist begrenzt und sollte die ausgebeutet werden, weil zu viele auf die Jagd gehen müssen, um zu essen, gehen wir alle drauf, wenn es nichts mehr zu jagen gibt.
Im übertragenen Sinn hat sich daran nie etwas geändert, wir folgen unseren Instinkten, die unser Überleben sichern.
Und diese Existenz der Verschiedenheiten, die sich in den unterschiedlichen Kulturen ausdrückt, ist die nicht ebenso normal ? Ist Schreiberlings Wunsch z. B. nicht absolut klassisch, dass er sehr dafür ist diese erhalten zu wollen, denn das ist auch unsere Natur ?

Schwache Kulturen ( Ureinwohner Amerikas oder Australiens) wurden schon immer von stärkeren überrollt, ihnen wurde die Lebensgrundlage entzogen, weil die Eindringlinge ihnen überlegen waren, das waren sie nicht, weil ihnen ausschließlich der humanitäre Gedanke zu eigen war, aber die schwachen Völker haben sich so lange zur Wehr gesetzt, wie sie konnten, sie haben gekämpft (und verloren).

Schade eigentlich, wer von euch war außer mir in einem Western auch immer für die Indianer ? [PL]

Ganz ehrlich ? Ich halte uns für kein all zu starkes Volk. Mag es daran liegen, dass es uns seit Generationen zu gut geht und wir zu satt sind.
Wir haben einen eigenartig unterentwickelten Überlebenswillen evolutioniert, im Sinne von Erhaltungstrieb, da sind uns andere Nationen um Längen voraus.
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Re: Radikalisierung

Unread postby g_b_w » 4. May 2019, 05:59

ich war heut Nacht nicht fertig geworden muß gleich wieder los.

Ganz kurz nur Stimmt auch meine Existenz ist nicht gänzlich nur Naturfreundlich ich bedauere dieses aber auch das ist ein Fakt.

Völker können sich gerne bilden dagegen mache ich auch keine Unterehmungen allerdings mache ich auch keine Unternehmungen dagegen wenn Völker sich vermischen.

Das meine Frau aus Afrika kommt beispielsweise ist letztendlich reiner Zufall genauso hätte sie auch aus Deutschland und mit einer langen Ahnenliste von deutschen Vorfahren stammen können.

Eine eben solche Ahnenliste (gäbe ja beispielsweise auch afrikanische Ahnenlisten) ist mir einfach schnuppe weil es kommt nunmal nicht auf eine Ahnenliste sondern auf einen jeweiligen Menschen selbst an.

ich versuche meine Ziele möglichst auf friedlichen Wegen zu erreichen deswegen hoffe ich auch das es nach Möglichkeit nicht knallt also nach Möglichkeit weder das es unter Menschen knallt noch das die Natur einen riesen Knall macht beides ist aber leider irgendwo auch abzusehen...

Eines stimmt auch noch in Western war ich auch für die Indianer außer vielleicht noch bei Winnetou und old Shatterhand da war ich einfach nur für beide es könnte unter Umständen auch andere Gründe dafür haben als Gründe die Lillith dabei hatte kann ich gerade auch nicht beurteilen muß eben wie gesagt los...
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Re: Radikalisierung

Unread postby Lillith » 4. May 2019, 11:22

Völker können sich gerne bilden dagegen mache ich auch keine Unterehmungen allerdings mache ich auch keine Unternehmungen dagegen wenn Völker sich vermischen.


Pauschal kann ich das nicht so stehen lassen.

Wenn sie sich langsam vermischen, nach und nach, tröpfchenweise, generationenweise. Wenn Völker miteinander in Kontakt treten, sich in ihren Werten ähneln, sozusagen zusammenwachsen können, weil die Zeit ihnen den Raum lässt, dann mag es sein, ja.
Wenn sich ein weißer Mensch in einen schwarzen Menschen verliebt bin ich sowieso die letzte die sich da aufregen würde.
Ich war nämlich auch immer für die schwarzen Sklaven, die sich gegen den weißen Mann zur Wehr gesetzt haben.

Wenn aber ein Volk sich dem anderen aufdrängt, es überrennt, es sich aneignet, es unterwirft, wenn es zu viele grundsätzliche kulturelle und wertige Unterschiede gibt, dann bin ich absolut nicht dafür, dann geht nämlich das schwächere Volk unter und mit ihm alle Errungenschaften, Philosophien, Gedanken und Ideen, Traditionen, die in Jahrhunderten gewachsen waren.

"Der mit dem Wolf tanzt" war EINER, der sich mit dem Volk der Sioux vermischte und bereit war deren uralte stolze Traditionen anzunehmen und so wurde eine Symbiose daraus.
Doch das Ende kennt jeder und das ist nicht mal ein fiktives Ende, das ist historisch.

Der Indiander lebte von den Büffeln, sie waren seine Lebensgrundlage und uralt in diesem Land, der europäische Einwanderer schoss sie ab, rottete sie in viel kürzerer Zeit aus.
Dafür baute er seine Eisenbahn durchs Land und nahm dieses in Besitz. Die Kulturen der Indianderstämme wurden ausgerottet wie ihre Büffel. Das Vermischen dieser Kulturen brachte Leid, Blut und Tod zu Ungunsten der einen.

Also Vermischung von Völkern ist nicht perse was Schlechtes, aber es muss unter bestimmten Voraussetzungen passieren, damit es nicht in Krieg mündet.
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Re: Radikalisierung

Unread postby Jacko » 4. May 2019, 13:36

Ohne hier tiefer in das Thema mit einzusteigen, was haben wir, also wir zivilisierten Europäer denn in den letzten 500 Jahren erhaltenswertes erschaffen, das es wirklich wert ist, FÜR die Natur zu erhalten? Welche Erungenschaften nutzen denn wirklich der Natur? Wie wichtig ist uns denn unsere Umwelt wirklich?

Damit Politiker aktuell endlich kapieren, dass ihr Geschwafel über CO2-Ausstoß und Umweltschutz eigentlich nur Kacke ist muss erst ein 16-jähriges Mädel mit einem Schild auf die Strasse sitzen. Die Millionen, die vorher schon sagten, wir rasen mit dem Schnellzug auf den Abgrund zu, wurden doch nicht ernst genommen.

Also nochmal die Frage, etwas anders formuliert: Warum sollen denn gerade wir, die Ausbeuter und Naturschänder die Gesellschaft sein, die erhalten werden soll, die das Recht bekommen soll, nicht zu verhungern?

Wir nehmen uns alle viel zu wichtig. Ob sich nun die europäischen Kulturen und Menschen durchmischen, ob da auch noch Afrikaner, Chinesen, Australier, Südamerikaner oder Eskimos mit dabei sind, ist doch sowas von wurscht. Unsere weltweiten Probleme sind doch viel ernster als dieses ewig daran festhalten, was für ganze Kerle dank Chappi wir doch sind. Elendige Egoisten (Ich schließe mich dabei nicht aus) die nur selber den bequemsten Weg gehen wollen.
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Re: Radikalisierung

Unread postby Lillith » 4. May 2019, 18:43

Jacko wrote:Wir nehmen uns alle viel zu wichtig. Ob sich nun die europäischen Kulturen und Menschen durchmischen, ob da auch noch Afrikaner, Chinesen, Australier, Südamerikaner oder Eskimos mit dabei sind, ist doch sowas von wurscht.


Gutes Beispiel für unschöne Vermischung von Völkern, sehr gut Jacko [PL]

Die rund 150.000 Inuit sind wohl eines der bekanntesten Völker der Erde. Jahrtausende überlebten sie ohne technische Hilfsmittel in Schnee und Eis.

https://www.planet-wissen.de/kultur/voe ... index.html

>>Die Begegnung mit den Weißen:
Bis in die Neuzeit hatten Begegnungen mit Weißen für viele Inuit Nordkanadas nur geringe Auswirkungen auf ihr tägliches Leben. Allerdings gab es immer wieder Epidemien durch Krankheiten, wie Tuberkulose und Geschlechtskrankheiten, die auf die Inuit übertragen wurden.

Während Walfänger die Siedlungen oft nur für kurze Zeit besuchten, hatten Missionare schon größeren kulturellen Einfluss. So missionierten etwa um 1770 deutsche Missionare, die Herrnhuter aus Sachsen, an der Küste von Labrador.

Dies hatte zur Folge, dass dort die Inuit christliche und manchmal sogar deutsche Vornamen annehmen mussten. In das dortige Inuktitut, die Sprache der Inuit, sind auch deutsche Worte mit nur geringfügig abgeänderter Schreibweise eingegangen, so etwa die Wochentage: Sonntag, Montag, Dienstag.

Abgesehen von den südlicheren Küstenregionen waren aber weite Gebiete ohne intensiven Kontakt mit der westlichen Kultur. Ein erster Schritt waren Anfang des 20. Jahrhunderts die Aktivitäten der "Hudson Bay Company", die Pelze gegen Jagdgewehre, Zelte und ähnliche Waren tauschte.

Damit kamen viele Inuit zum ersten Mal mit den Regeln der modernen Wirtschaft in Kontakt. Die begehrten Waren mussten bezahlt werden. Die Inuit wurden Opfer skrupelloser Händler, die sie beim Kauf der begehrten Jagdgewehre schamlos übervorteilten.
<<


So kann das kommen, wenn eine Kultur sich über eine andere hermacht. Es ist also gar nicht mal so wurscht, vor allem dann nicht, wenn es sich um eine Kultur handelt, die da überrannt wird, die MIT und IN der Natur lebte und diese NICHT ausbeutete.


Dann weiter:

>>Die Inuit mussten innerhalb kurzer Zeit in einer modernen Gesellschaft leben, vor allem jedoch in einem Wirtschaftssystem, in dem jede Ware mit Geld bezahlt werden muss.

Mit der Jagd konnten die Inuit aber kaum Geld verdienen, allenfalls Robbenfelle ließen sich verkaufen. Aber nur so lange, bis die großen Absatzmärkte in Europa und Amerika durch Boykottaufrufe von Tierschützern zusammenbrachen.
<<

Also: zuerst läuft alles Jahrtausende gut, dann kommt die fremde Kultur daher, meint der alten Kultur beibringen zu wollen wie man gesittet zu leben hat, entzieht der alten Kultur die Lebensgrundlage, zwingt sie dazu ihr Leben mehr schlecht als recht anzupassen und dann entzieht sie ihr abermals die Grundlage, weil manche meinen die Tiere schützen zu müssen, die nur deswegen nicht geschützt wurden, weil die alte Kultur überrannt wurde von eben dieser anderen Kultur die jene Tiere schützen will, die ohne diese andere Kultur nie hätten geschützt werden müssen.

Was für ein scheiß Schlamassel.


>>Andere bezahlte Arbeit gibt es in der Arktis jedoch kaum. Zwar wird heute kein Inuk mehr verhungern. Aber viele verdienen nicht genug, um die aus dem Süden eingeführten Lebensmittel und Waren bezahlen zu können, von denen sie aufgrund der sesshaften Lebensweise zunehmend abhängig werden.

Die modernen Holzhäuser sind zwar komfortabel, aber so lässt sich nicht mehr ausschließlich von der Jagd leben. Viele Inuit wurden zu Empfängern staatlicher Zuwendungen.

<<


Na große Klasse. Und am Ende hat die andere Kultur die alte auch noch vollständig ruiniert. Applaus der Völkervermischung.
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Re: Radikalisierung

Unread postby g_b_w » 4. May 2019, 21:06

Erstmal @ Lillith nunja kannst du ja zumindest eigentlich schon pauschal so stehen lassen da ich so wie du ja auch sowohl gegen Krieg als auch gegen Sklaverei bin.

Was ich im Übrigen auch sehr gut an dir finde und daher auch sehr an dir schätze.

Und das ich (ja nicht zuletzt auch daher) für Frieden bzw. nach bester Möglichkeit für friedliche Lösungen bin hatte ich nun alleine schon auf dieser Seite hier in zwei Beiträgen geschrieben gehabt.

Das gemeinte Zitat stammt halt dabei nunmal aus einem dieser beiden Beiträge.

Noch etwas anderes aber das konntest du so nicht wissen macht dir also auch niemand einen Vorwurf.

Es hatte sich da nicht ein weißer in eine schwarze verliebt sondern eine schwarze in einen Halbjuden.

ich sagte damals sinngemäs in etwa schau dir doch erst mal an was du so bekommst bevor du es haben willst.

So haben wir es dann auch eine Zeit lang gemacht.

Dann sagte sie irgendwann jetzt will ich dich erst recht und ich sagte Ok ich will dich auch.

So in etwa war das gelaufen.

Also eben langsam Tröpfchenweise.

Aber ich denke es macht zumindest für eben diese Diskussion hier auch keinen wirklich echten Unterschied wenn sich zwei ratzfatz sofort verlieben.

Aber auch zumindest ich konnte eine kleine romantische Geschichte am Rande erzählen.

Das ich hierzu keinen kleinen Zwinkersmilie mache liegt nur daran das es hier im Thread natürlich um sehr ernste Themen geht.
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Re: Radikalisierung

Unread postby Jacko » 4. May 2019, 21:45

Lillith wrote:

Na große Klasse. Und am Ende hat die andere Kultur die alte auch noch vollständig ruiniert. Applaus der Völkervermischung.


Genau. Und wer ist jetzt schuld? Wer hat den Fehler gemacht? Das Volk, das neugierig um die Welt zog und die Eskimos entdeckte? Oder die Eskimos, die sich haben entdecken lassen?

Es gibt sogar noch andere Beispiele, bei denen es uns doch auch sowas von egal war und teils noch ist: Die Vermischung der Tier- und Pflanzenwelt rund um den Globus! Da wachsen bei uns an Bachauen giftige Pflanzen, die irgendwann mal jemand aus Spaß an der Freud mitgebracht hat. Heimische Pflanzen werden aussterben, andere werden Fuß fassen. Es wurde ja schon irgendwo gesagt, es gibt bei uns schon Pflanzen, die höhere Temperaturen überleben werden und auch mit Trockenheit besser umgehen können. Wir werden aber unsere heimischen Pflanzen nicht erhalten können für "Erde 2.0", weil wir nur eine haben. Und die haben wir alle ruiniert aus lauter Gier nach Geld, Macht und Reichtum. Einen Schuldigen wird man nicht mehr ausmachen können und die Veränderung werden wir nicht aufhalten können, es sei denn, jemand drückt auf den "Roten Knopf". Hoffentlich nicht!
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Re: Radikalisierung

Unread postby Lillith » 4. May 2019, 21:59

Genau Jacko.
Die Schuld an der Situation bis heute hat die Vermischung der Völker.

Aber man muss auch mal sehen, dass in der Zeit, als die Menschen zu wandern begannen und als sie begannen die Erde zu erkunden, keinen Plan hatten wohin das jahrtausende später driftet.

Da gabs noch keine Statistiken über Überbevölkerung, Luftverschmutzung war höchstens bei Sandsturm inna Sahara und Platz gabs ohne Ende.

Jacko, an welcher Stelle hätte der Mensch aufhören sollen sich selbst zu begegnen ?
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Re: Radikalisierung

Unread postby Lillith » 4. May 2019, 22:06

Gbw, bist du als Halbjude kein Weißer ?

Ernstes Thema oder nicht, jetzt zwinker ich trotzdem
[ok]
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