Wahrheitsliebe der Medien

Hier dreht sich alles um das politische Weltgeschehen.

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Re: Wahrheitsliebe der Medien

Ungelesener Beitragvon Jacko » 6. Sep 2016, 09:51

Bin im Büro.... da kann ich leider nicht so, wie ich gerne will... [hi]
"Die Summe der Interligenz auf dem Planeten ist eine Konstante, aber die Bevölkerung wächst"
(Jean-Luc Picard)


Ich schlaf nicht gern auf weichen Daunen;
denn statt des Märchenwaldes Raunen
hör ich im Traume all die kleinen
gerupften Gänslein bitter weinen.
Sie kommen an mein Bett und stöhnen
und klappern frierend mit den Zähnen,
und dieses Klappern klingt so schaurig...
Wenn ich erwache, bin ich traurig.

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Re: Wahrheitsliebe der Medien

Ungelesener Beitragvon Lillith » 6. Sep 2016, 10:19

Ja, geht mir auch so Jacko, deswegen hier noch mal:


Lillith hat geschrieben:Passend zum Thread-Thema stelle ich hier mal zwei vollkommen gegensätzliche Studien ein, die sich mit der Wählerklientel der AFD beschäftigen.

Medienträger ist "Die Welt"

Die Artikel entstammen aus unterschiedlichen Monaten diesen Jahres von zwei verschiedenen Redakteuren.

Mich würde brennend interessieren was ihr meint wie es zu solch unterschiedlichen Auswertungen kommen kann. Leider hab ich aktuell keine Zeit mich intensiv damit zu beschäftigen, ich hab zwar eine Vermutung zu der Sache, aber wie gesagt leider keine Zeit dieser Vermutung forschend nachzugehen.
Wenn jemand von euch die Zeit findet und sie sich gern nimmt, würde ich mich total freuen, ich schließe mich dann an sobald ich Zeit bekomme. [aa


https://beta.welt.de/politik/deutschlan ... irect=true



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Re: Wahrheitsliebe der Medien

Ungelesener Beitragvon Jacko » 6. Sep 2016, 18:43

So, jetzt hab ich mal darin gelesen und die beiden Beiträge angehört.

Eigentlich ist es schon klar, warum sich die Berichterstattung so wandelt. Am Anfang "schreit" man mal kräftig dagegen und mit reisserischen Schlagzeilen kann man Umsatz generieren. Zudem, was man nicht genau kennt, macht man lieber mal schlecht, Zurück rudern kann man ja immer noch. Ausserdem haben neuere Recherchen mehr Inhalt, weil ja

1. Mehr passiert ist, das man auswerten kann
2. Man länger in den Tiefen wühlen konnte
3. Man die Richtung besser abwägen kann, in die es geht, um die eigene Position zurecht zu rücken.

Meine Erfahrung: Die heutigen Medien sind sehr auf Schlagzeilen und Auflage aus, sodass manchen Blättern jedes Mittel recht ist, um Geld zu generieren. Zudem ist es schon immer "schön" gewesen, ein Opfer zu finden, auf das man eindreschen kann, egal, ob es nun mal früher die Türken waren, dann die Islamisten und jetzt die AfD. Ganz zu schweigen, wie Anfangs über die Grünen in Turnschuhen und Rollkragenpulli berichtet wurde und heute gilt sie schon fast als Volkspartei!

Und sobald bei der AfD wieder neue Gesichter auftauchen, die führende Positionen übernehmen, werden wieder neue Schlagzeilen geschrieben, neue "Ausraster" entdeckt und viele Seiten an Informationen geschrieben.
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Re: Wahrheitsliebe der Medien

Ungelesener Beitragvon Lillith » 6. Sep 2016, 21:58

Ich hab mich ja inzwischen auch schon mit den beiden Studien beschäftigt, allerdings erschließt sich mir nicht, wieso sie sich in ihrem Ergebnis so unterscheiden.

Aus dem Kontext der Studienberichte wird das nur schwer ersichtlich. Ich wollte die Studien miteinander vergleichen, aber entweder gehe ich falsch ran an die Sache oder vergleichbare Kriterien sind einfach wirklich nicht erkennbar.
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Re: Wahrheitsliebe der Medien

Ungelesener Beitragvon Jacko » 7. Sep 2016, 08:56

Für mich sind das keine SStudien, sondern irgendwelche Recherchen eines Reporters / Journalisten. Deswegen lasse ich denen auch nicht wirklich große Bedeutung zukommen.
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Re: Wahrheitsliebe der Medien

Ungelesener Beitragvon Lillith » 7. Sep 2016, 11:19

Doch, das sind tatsächlich Studien, welche einmal vom DIW ( Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung ) und dem IW-Köln ( Institut der Deutschen Wirtschaft Köln ) durchgeführt wurden.

Die Artikel in der "Welt" beziehen sich auf diese Studien, die zu unterschiedlichen Ergebnissen gekommen sind. Und so ganz unwichtig ist das alles nicht in der aktuellen Medienlandschaft, wenn in ganz Deutschland über die AFD gestritten wird.

Da stehen ja Behauptungen im Raum, die zum einen diffamieren oder aber entgegenhalten und wenn wir über die AFD und ihre Wählerschaft diskutieren und uns ne Platte machen WARUM und WIESO die AFD solch einen inzwischen krassen Zulauf hat und aus welchen Gesellschaftsschichten die Klientel kommt, dann sollte man sich auch dafür interessieren, ich tu das jedenfalls, wie Medien (siehe die Überschrift in diesem Themenkomplex) manipulieren können.

Auffällig wird DAS nun wieder in dem Fall, wenn ein und das selbe Medium nun zwei gegensätzliche Informationen vorträgt, da frage ich mich schon was das jetzt soll UND :

Welche Stimmung die Medien verbreiten beeinflusst die Bürger nicht unwesentlich.

So hieß es bisher gern: die Wählerschaft der AFD besteht zum überwiegenden Teil aus rechtsradikalen NPD-Wählern, Nichtwählern oder Geringverdienern ( das wurde abwertend beurteilt, nach dem Motto wer wenig verdient hat nix inna Birne und wählt AFD ) .

Ich höre bis heute noch diese oder ähnliche Sprüche, wenn es um die Wählerschaft geht.

Nun aber kommt ein Medium daher und verbreitet die Info, dass nach einer neuesten Studie die alte Meinung ja gar nicht mehr stimmt. Und dies wird sogar durch eine Studie bestätigt.
Dasselbe Medium wartet dann aber widerum mit einer gegenteiligen Studie auf ( als könnten sich die beiden Journalisten nicht leiden und sich gegenseitig irgendwelche Studien an den Kopf knallen und dies öffentlich ).

Jetzt lesen das die Leute. Okey. Einerseits so und andererseits so. Knallen sich das ebenfalls vor die Birne ohne die Studien eingehend zu vergleichen, wer hat dazu schon Bock ?

Jetzt stell dir vor, dass die Medien beginnen immer mehr positives Feedback zu verbreiten.

Sehr interessant dazu "Hart aber Fair" vom 05.09.2016.

Plasberg schlug sich auffallend auf die Seite des ehemaligen SPDlers Guido Reil, der als alter Sozi und immernoch Sozi durch und durch, aus Enttäuschung und Frust über seine Partei die SPD, die er nicht ganz zu Unrecht als Realitätsverweigerer und Polit-Idealisten bezeichnet, mit all seinem Engargement nun zur AFD wechselte und dort seine gute und wertvolle Arbeit weiterführt.


Wir haben hier das Thema "Wahrheitsliebe der Medien" und ich finde es spannend wie manipulativ wir alle sind.

Wenn sich langsam aber sicher immer mehr herausstellen würde, dass die AFD allem Bashing zum Trotz nun DOCH gesellschaftsfähig ist, wird dieses vermittelte Bild vor allem den Medien geschuldet sein, die neue Denkprozesse in Gang setzen.
Wenn aber DIES den Medien geschuldet ist, wie ich behaupte, dann ist auch die zuvor negative Wahrnehmung eben diesen Medien geschuldet.

Da frag ich mich schon wie beeinflussbar sind wir eigentlich ? Und gibt es überhaupt eine Objektivität ?

Und das ist , finde ICH zumindest, ziemlich spannend einerseits zu beobachten und andererseits drüber nachzudenken.
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Re: Wahrheitsliebe der Medien

Ungelesener Beitragvon Jacko » 7. Sep 2016, 12:37

Jetzt verstehe ich....
Die Sendung Hart aber Fair mit Plasberg und Reil habe ich gesehen und war sehr erstaunt auch, wie sich eine Frau Schwan selber in die Enge trieb und ein Herr altmaier plötzlich wesentlich Handzahmer unterwegs war.

Zu den Studien:
Eine Studie kann nur so gut sein, wie das Material und die Definition dessen, was sie darstellen will. Ich kenne das aus dem mitlerweile ruhig gewordenen Aussagen derer, die von der Handystrahlung beeinflusst wurden. Dort gibt es nämlich "Studien" und "bestätigte Studien". Der Unterschied ist, dass jeder eine Studie machen kann, z. B. wie gut Erdbeereis schmeckt, wenn es unterschieldiche Farbe hat. Kann jeder machen und seine Ergebnisse, wenn er die nach gewissen Regeln durchführt, auch publizieren. Eine bestätigte Studie heisst, dass die Bedingungen, auf die die Studie erstellt wird, so genau definiert sind, dass eine andere Person an einem anderen Ort die selben Versuche durchführen kann und dann auf vergleichbare Ergebnisse kommt. Vergleichbar heisst im Falle der Handystrahlung, dass mehr als 80% der Ergebnisse gleich bis sehr Ähnlich sein müssen, 10% noch tendenziell passen müssen und nur 10% aus der Reihe tanzen dürfen.

So sehe ich das bei diesen Studien über die AfD auch. Welche politische Orientierung hat denn der allein gehabt, der die Studie erstellt hat und der, der sie ausgewertet hat und der, der sie niedergeschrieben hat? Allein dies wird sich bei der Notiz einer Aussage wiederfinden. Und dann kommt noch dazu, was er denn beweisen will! Er hat doch sicherlich ein Ziel vor Augen, das er damit belegen oder widerlegen will.

Was mich nicht wundern würde, wenn nach den nächsten Wahlen die ersten Flügel von Parteien vorsichtige Anfragen stellen würde für eine Koalition mit der AfD. Warum? Mit dem Argument, wenn man Koaliert, hat man sie besser unter Kontrolle! Unterm Strich aber hat der Reil es in Hart abder Fair durchaus immer wieder gesagt, der Bürger fühlt sich nicht mehr ernst genommen und was bleibt ihm anderes übrig, als sich dann gegen die Partei zu stellen, deren Versagen er der Meinung ist?

Die Wähler, die aktuell in Vorpommern die AfD gewählt haben, kommen aus allen Schichten und allen Bereichen. Viele Nichtwähler, denen es lange Zeit egal war, wer regierte, die erkennen, dass sie das, was jetzt regiert, nicht mehr wollen, es aber den anderen etablierten Parteien auch nicht zutrauen, besser zu machen. So ganz langsam schwindet dabei auch bei den aalt eingesessenen Parteien die innere Überzeugung, dass sie noch auf der richtigen Richtung sind. Allerdings bezweifle ich, dass sie der AfD recht geben wollen, die greifen lieber deren Punkte auf und setzen sie als ihre eigenen um.

Beeinflußbar, Lilly, sind wir alle zusammen in großem Rahmen. Denn sonst wurde nicht so viel Werbung gemacht werden. Egal ob Joghurt, Auto, Waschmittel, Wasser oder Schokolade, wir lassen uns in alle Richtungen beeinflussen. Die Politik nutzt dieses mindestens genauso aus, wie alle anderen. Würde das nicht so gut gehen, hätte Hitler keinen Propagandaminister ins Leben gerufen!
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Re: Wahrheitsliebe der Medien

Ungelesener Beitragvon Lillith » 7. Sep 2016, 13:10

Danke dir, Jacko . [z]


Und ja, was du über die Beeinflussung sagst ist ja sowas von wahr. Da braucht mir nur einer mit gefüllten Lebkuchenherzen zu kommen und schon kann ich an nichts anderes mehr denken, obwohl sie mir vorher gar nicht in den Sinn kamen und ich Lebkuchen im September eigentlich am liebsten beukottiere.
Aber scheiß drauf, ich muss heut unbedingt zu Aldi, bei Netto haben sie die nämlich noch nicht. [42
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Re: Wahrheitsliebe der Medien

Ungelesener Beitragvon Jacko » 7. Sep 2016, 14:39

[lach] Klasse! Wobei Lebkuchen nicht mein Ding ist, Honigkuchen noch eher, aber am Liebsten Spekulatius!

Nur noch 3 Monate und 17 Tage... bis Weihnachten... [O.o]
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Re: Wahrheitsliebe der Medien

Ungelesener Beitragvon Schreiberling » 7. Sep 2016, 17:22

Ich habe die Artikel schon mal gelesen, meines Erachtens erfüllen sie folgende Zwecke: Studie eins soll den kleinen Leuten verklickern, daß die AfD eine Bonzenpartei wie die FDP ist (die übrigens zuweilen auch von erstaunlich vielen Arbeitern gewählt wird), die sich nur um Besserverdienerinteressen kümmert und Studie zwei soll dann eben jene oberen Schichten die Nase rümpfen lassen und sich abwenden.

Mit dem gleichen Zahlenmaterial lassen sich oft sogar unterschiedliche Aussagen treffen. In Deutschland geht die Oberschicht häufiger wählen bzw. engagiert sich eher parteipolitisch als die Unterschicht, folglich ist quasi jede Partei die Partei der Besserverdienenden und Gebildeten. Bei der AfD gibt es noch ein besonderes Phänomen, sie hat überdurchschnittlich viele Wähler unter Arbeitern und Arbeitslosen (was aber noch lange nicht bedeutet, daß die meisten Wähler Arbeitslose oder Arbeiter wären), aber eben auch unter Selbständigen. Daß die AfD in letzter Zeit verstärkt kleine Leute anzieht, da sie sich sozialer ausrichtet, liegt auch nahe und zwischen den Artikeln liegen Vier Monate. Kann grob schon alles stimmen, ist aber zumindest äußerst tendentiös zusammengekliestert.

..............

Die Tage las ich (ebenfalls in der "Welt"), daß Mecklenburg-Vorpommern ja nur etwa 2% der "Flüchtlinge" aufnehme, das ist wohl als Faktum vollkommen korrekt, bloß hat Mecklenburg mit 1,6 von 82 Millionen Einwohnern eben auch nur ca. 2% der Einwohner Deutschlands - und das sagt man eben nicht. Vermutlich spekuliert man darauf, daß das nicht auffällt, weil Mecklenburg-Vorpommern das am dünnsten besiedelte Bundesland ist.
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