Ein Märchen aus unsrer Zeit von edlen Helfern aus der Fremde

Hier dreht sich alles um das politische Weltgeschehen.

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Ein Märchen aus unsrer Zeit von edlen Helfern aus der Fremde

Unread postby Schreiberling » 4. Jun 2016, 20:33

Es war ein Mal zu Schwäbisch Gmünd Anno 2016 nach Christi Geburt. Es begaben sich dorthin Kameraleut' aus dem Österreich, die der Politik genehme Sendung zu bringen suchten und trafen Asylbegehrende aus gar fernen Landen. Die Asylbegehrenden waren gar fleißig und trugen als wackre Hochwasserhülfen artig und edel wie sondergleichen, Mobiliar aus überschwemmten Kellern der Bürgersleut zu Schwäbisch Gmünd und die Kameraleute filmten dies alles, um von den wohlfeilen Taten der hülfreichen Fremden aus dem Morgenlande zu künden.

Bloß - oh Schreck - waren die Keller derweil schon seit Tagen nicht mehr von der wütenden Fluten der Wassersnot gefüllt und das Mobialiar stand nicht mehr im Cellarium, sondern von den Gmündern selbst dorthin verbracht auf der Gasse und das Mobilarium mußte so erst wieder ins Dunkel der Tiefe verbracht werden, um es von dort ans helle Tageslicht zu bringen. Auch warden - oh Graus - die Asylbegehrenden gar nicht als Helfer tätig, sondern flanierten zuvor schick gewandet durch die Stadt.

Also schaffte man ihnen nicht ohne Schläue mit offizieller Hülfe das nötige schwere Gewand heran. Von der Einwohnerschaft waren sie zuvor allerdings als Helfer nicht gesehen, weshalb dieselben die Welt nicht mehr verstanden, auch nicht, was man dort in ihren Kellern trieb. Als das aufkam, gab es einen großen Streit. Wer hatte das veranlaßt? Die Offizialien der Stadt sagten, sie waren es jedenfalls nicht, es müssen die Kameraleut' aus dem Österreich gewesen sein. Der Rundfunk vom Österrerich sagte aber auch nein, das waren ja gar nicht die unseren, es waren bloß freie Leut' die für uns würken sollten und endlich wollte gar keiner was damit zu tun gehabt haben und wenn sie nicht gestorben sind, dann lügen leben sie noch heute.

http://remszeitung.de/2016/6/2/peinlich ... weststadt/
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Re: Ein Märchen aus unsrer Zeit von edlen Helfern aus der Fremde

Unread postby salt » 4. Jun 2016, 20:49

Ja habe ich gelesen, ja so kanns gehen wenn man Asylanten in guten Licht erscheinen lassen will. Dabei bin ich mir sicher das einige auch freiwillig helfen würden.
Noch lebt mein Körper, noch bin ich da! Noch schreit mein Geist, doch es ist jeden egal! Noch kämpfe ich, doch wielange noch!
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Re: Ein Märchen aus unsrer Zeit von edlen Helfern aus der Fremde

Unread postby Schreiberling » 4. Jun 2016, 21:00

Ich finde das jedenfalls unerträglich, mit welcher Dreistigkeit der Zuschauer hier durch den öffentlich-rechtlichen Rundfunk verschaukelt wird, dessen Aufgabe eine wahrheitsgetreue und sachliche Berichterstattung ist. So dummdreist, wie das gelaufen ist, hätte ich das ehrlich gesagt bisher nur in Bananenrepubliken und Diktaturen für möglich gehalten. Damit dürfte allerdings klar sein, was dem Zuschauer so alles an Halb- und Unwahrheiten vorsätzlich vorgesetzt wird.
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Re: Ein Märchen aus unsrer Zeit von edlen Helfern aus der Fremde

Unread postby Lillith » 4. Jun 2016, 21:18

Das mit den Medien ist ein großes Problem, ohne Zweifel.
Glücklicher Weise lassen sich längst nicht mehr alle vom Journalismus verarschen und bleiben skeptisch.

Ein sehr schönes brandaktuelles Beispiel journalistischer Vorgehensweise ist das Bashing gegen Gauland respektive der AFD.
Hier machte sich sofort bemerkbar wie dreiste Journalisten-Manipulation (fast) gelingen kann.

>>Die FAZ räumt ein, dass nicht Gauland, sondern dass die Redakteure von FAS und FAZ es selber waren, die den Namen und die Person Jerome Boateng in das Hintergrundgespräch eingebracht haben.<<

http://djv-bb.de/der-shitstorm-der-nach ... -los-ging/
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Re: Ein Märchen aus unsrer Zeit von edlen Helfern aus der Fremde

Unread postby samsa » 4. Jun 2016, 22:18

Es ist doch egal, wer den Namen Boateng eingebracht hat. Offenbar hat Gauland gesagt, die Leute wollen "einen Boateng" (= einen Schwarzen) nicht als Nachbarn haben. Die Aussage ist und bleibt absurd, egal was die Medien daraus machen.
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Re: Ein Märchen aus unsrer Zeit von edlen Helfern aus der Fremde

Unread postby Lillith » 4. Jun 2016, 22:23

Genau das ist es NICHT. Es ist eben NICHT egal WER WAS WIE gesagt hat.

Bitte nimm dir doch die Zeit und lies einfach mal den von mir eingestellten Artikel. [aa

Genau solcher Mangel an Differenzierung ist es doch, der solchem Journalismus in die Hände spielt.
Es wird etwas behauptet und der Mob glaubt es unbesehen.
Das ist echt gefährlich so was und davor sollten wir uns alle in jeglicher Weise schwerst hüten.
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Re: Ein Märchen aus unsrer Zeit von edlen Helfern aus der Fremde

Unread postby samsa » 4. Jun 2016, 22:32

Ich lese in dem verlinkten Artikel auch nur Spekulationen und Unterstellungen, keinen Nachweis, dass die Journalisten irgendwie schlampig gearbeitet hätten. Man darf auch davon ausgehen, dass ein hochintelligenter Mann wie Gauland sehr wohl weiß, wer Boateng ist, auch wenn er mit Fußball nichts am Hut hat. In welchem Kontext der Name genannt wurde, lässt sich im Nachhinein sowieso nicht mehr rekonstruieren, aber klar ist, dass die Kernaussage - auf die sich ja die Kritik bezieht -, nämlich dass die Leute "einen Boateng nicht als Nachbarn" haben wollten, von Gauland so getätigt wurde. Er wollte damit wohl sagen, dass, wie er es an anderen Stellen ja auch schon bemerkte, Multikulti in der Fußballnationalmannschaft akzeptiert, aber nicht im eigenen Umfeld gelebt wird. Die Aussage ist weder rassistisch noch beleidigend, aber sie ist auch nicht besonders klug.
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Re: Ein Märchen aus unsrer Zeit von edlen Helfern aus der Fremde

Unread postby Schreiberling » 4. Jun 2016, 22:49

Aber durchaus nicht ganz unzutreffend, zumindest bei uns auf dem Land wird da auch kein Blatt vor den Mund genommen, daß die Asylanten nicht sonderlich erwünscht sind. Aber was die Leute sagen und denken und wie sie schleßlich handeln, sind sowieso zwei paar Schuhe.
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Re: Ein Märchen aus unsrer Zeit von edlen Helfern aus der Fremde

Unread postby samsa » 4. Jun 2016, 22:51

Boateng ist aber eben kein Asylant, er ist auch kein Moslem, er ist nicht mal Zuwanderer. Was ist also "ein Boateng"? Ich glaube nicht, dass Deutsche grundsätzlich keine Dunkelhäutigen neben sich wohnen haben wollen. Das wäre nämlich wirklich rassistisch.
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Re: Ein Märchen aus unsrer Zeit von edlen Helfern aus der Fremde

Unread postby Lillith » 4. Jun 2016, 23:15

samsa wrote:Ich lese in dem verlinkten Artikel auch nur Spekulationen und Unterstellungen, keinen Nachweis, dass die Journalisten irgendwie schlampig gearbeitet hätten. Man darf auch davon ausgehen, dass ein hochintelligenter Mann wie Gauland sehr wohl weiß, wer Boateng ist, auch wenn er mit Fußball nichts am Hut hat. In welchem Kontext der Name genannt wurde, lässt sich im Nachhinein sowieso nicht mehr rekonstruieren, aber klar ist, dass die Kernaussage - auf die sich ja die Kritik bezieht -, nämlich dass die Leute "einen Boateng nicht als Nachbarn" haben wollten, von Gauland so getätigt wurde. Er wollte damit wohl sagen, dass, wie er es an anderen Stellen ja auch schon bemerkte, Multikulti in der Fußballnationalmannschaft akzeptiert, aber nicht im eigenen Umfeld gelebt wird. Die Aussage ist weder rassistisch noch beleidigend, aber sie ist auch nicht besonders klug.


DAS genau ist der Knackpunkt !!!!!!

Die Schlagzeile sagt klar und deutlich:

Gauland beleidigt Boateng !!!!

PAU !!!

Da steht nicht, dass Gauland vielleicht etwas Unkluges geäussert hat. Es wird ein riesen Hype gemacht und das ist so gewollt und darum geht es und DAS ist ein schlechter Journalismus !!

Und alle springen auf diesen Gaul auf...halt, nicht alle. Aber jene, die es besser wissen sollten reißen die Raffel auf, weil das für sie DIE Gelegenheit ist von sich selbst abzulenken und sich in ein besseres Licht zu stellen und da ist die Petry nicht besser als die Merkel und alle anderen.

Und im Übrigen kommt es doch mal wieder nur darauf an wie ich so eine Aussage interpretieren MÖCHTE. Taugt diese Aussage dazu die AFD zu bashen ? Und sie schien wohl tauglich.
Also schafft man eine Schlagzeile und überlässt alles Weitere der Bevölkerung.
Man hat etwas auf eine ganz plumpe Weise inszeniert, um ganz gezielt in eine Richtung zu diffamieren.
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