Zu hohe Kartoffelpreise

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Zu hohe Kartoffelpreise

Ungelesener Beitragvon cherrycurry » 30. Mai 2013, 19:13

Hat ein Kartoffel-Kartell in Deutschland über Jahre hinweg die Preise künstlich hoch gehalten? Entsprechenden Hinweisen gehen die Kartellbehörden nach. Nach Informationen der "Süddeutschen Zeitung" (SZ) soll das mutmaßliche Kartoffel-Kartell seit der Gründung vor etwa zehn Jahren einen Gewinn in dreistelliger Millionenhöhe gemacht haben. Das schätzt ein Branchen-Insider. Die "Bild"-Zeitung berichtet sogar von einem Gewinn in Höhe von rund einer Milliarde Euro über zehn Jahre. Auch Zwiebelpreise sollen von der Kungelei betroffen gewesen sein.


http://www.spiegel.de/wirtschaft/servic ... 99208.html

Das Kartellamt hat aber auch 10 Jahre gebraucht um dahinter zu kommen.
Geduld ist der halbe Weg. Bild
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Re: Zu hohe Kartoffelpreise

Ungelesener Beitragvon salt » 31. Mai 2013, 16:44

Das ist nicht nur bei Kartoffeln oder Zwiebel so, das ist überall so, lieber wird was weggeschmissen oder man lässt es verderben, als das man mit den Preisen nach unten geht.
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Re: Zu hohe Kartoffelpreise

Ungelesener Beitragvon Maitreya » 2. Jun 2013, 10:41

Hi Salt, ganz so mit dem wegschmeißen ist das nicht. Den Preis legt der Staat fest, nicht die Bauern, ebenso was und wieviel sie anbauen dürfen. Und wenn sie 15.000 Euro an Saat ausgeben und sie die Ernte dann noch soviel kostet, daß sie dreimal soviel draufzahlen müßen, wenn sie es ernten, würde ich sie auch verderben laßen, zumal man sich dies auf Dauer auch nicht leisten kann. Und so sieht es leider aus, die Bauern zahlen bei den Preisen jetzt schon drauf.
Gibt eine Kuh zuviel Milch, muß diese weggeschüttet werden und der Staat prüft dies auch nach und kann es auch, da jede Kuh einen Namen und einen Paß braucht, selbst mit Bildchen von ihr. Für mich selbst wäre es sinnvoller den Überschuß an Bedürftige zu geben, aber das sagt mal dem Staat.
Ein Bauer, der zuvor noch 100 Millionen hatte, ist jetzt dadurch pleite und er ist nicht der einzige. Die Kleinbauern haben da dann überhaupt gar keine Chance und können sich keine Verluste leisten. Also gebt dem Staat die Schuld, welcher die Preise für alles festsetzt und nicht den Bauern.
Und noch schöner, wir haben ein großes Grundstück zu dem Haus und da das Grundstück so groß ist, müßen wir es jetzt nach dem neuen Gesetz wie ein Bauernhof versteuern, auch wenn er keiner ist. Tatsächlich ist die Fläche noch nicht mal groß genug, daß eine Kuh davon satt werden würde oder gerade noch so mit Mühe und Not satt werden würde, aber für Vater Staat gilt die Größe als Bauerhof. Lustig, was denen doch immer so einfällt. vielleicht kommt demnächst ja wirkich noch vom Amt, daß ich mir eine Kuh zulegen muß, bei denen ihrer Dummheit würde ich es ihnen galt noch zutrauen.
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