Worst-Case-Sze­na­rio Landtagswahl Bayern

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Worst-Case-Sze­na­rio Landtagswahl Bayern

Unread postby Heinzz » 3. May 2018, 14:24

Hallo

Strauß hat mal die Vorgabe 50%+x definiert.
Allermeist konnte die CSU in Bayern alleine regieren.
Vor ein paar Jahren mal mit der FDP.

Bei der letzten Bundeswahl haben bayrische Wähler mit 38,5% für die CSU gestimmt.
Jetzt wo im September Landtagswahl ist, ist zu befürchten,
das die absolute Mehrheit nicht erreicht wird.
Wie könnte man sich da eine Regierungsbildung vorstellen?
Schwarz/Gelb? Schwarz/Gelb/Freie Wähler?
Ich kann mir jetzt in Bayern Schwarz/Rot schlecht vorstellen.
Schwarz/Grün eigentlich auch nicht.
Auch das die Grünen eine Mehrheit für Schwarz/Gelb möglich machen. (Jamaika)
Wird die AfD so viele Stimmen bekommen, daß eine unionsgeführte Regierungsbildung schwierig wird,
und wichtige Prozente bei den potentiellen Koalitionspartnern fehlen?

Was kann schlimmstenfalls passieren?
(Außer Neuwahlen)
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Re: Worst-Case-Sze­na­rio Landtagswahl Bayern

Unread postby Schreiberling » 3. May 2018, 22:04

Eine Koalition mit FDP und Freien Wählern könnte durchaus ihre Vorzüge haben, gegenüber einer Alleinregierung der CSU. Immerhin würde das die Selbstbeweihräucherung der CSU etwas dämpfen. Eine Koalition mit der SPD gab es wohl zuletzt in der ersten Hälfte der 1950er. Wobei ich solchen Koalitionen mit Linksbeteiligung (SPD, Grüne) nicht viel abgewinnen kann, allerdings unterscheidet die CSU sich ja in vieler Hinsicht nur noch folkloristisch von solchen Parteien, blinkt gesellschaftspolitisch rechts und biegt dann doch links ab, wie man so schön sagt.

Wobei in Deutschland ohnehin das in den Parlamenten - "Kommunalparlamente" mal außen vor - vertretene politische Spektrum recht eingeschränkt ist, jedenfalls im Vergleich mit manch anderen Ländern oder der Weimarer Republik. Daß es nun beginnt, sich zu differenzieren, ist wohl nur sich einstellende Normalisierung. In absehbarer Zukunft dürfte es dann auch noch überall eine mohammedanische Partei geben. Da werden die Altparteien noch dumm aus der Wäsche gucken, wenn die ihnen im großen Stil wachsende Anteile der Wählerstimmen abnimmt.
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Re: Worst-Case-Sze­na­rio Landtagswahl Bayern

Unread postby Jacko » 4. May 2018, 12:08

Zum Glück wohne ich in BW, da ist mir das Worsch-Käse... [lach]
"Die Summe der Interligenz auf dem Planeten ist eine Konstante, aber die Bevölkerung wächst"
(Jean-Luc Picard)


Ich schlaf nicht gern auf weichen Daunen;
denn statt des Märchenwaldes Raunen
hör ich im Traume all die kleinen
gerupften Gänslein bitter weinen.
Sie kommen an mein Bett und stöhnen
und klappern frierend mit den Zähnen,
und dieses Klappern klingt so schaurig...
Wenn ich erwache, bin ich traurig.

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Re: Worst-Case-Sze­na­rio Landtagswahl Bayern

Unread postby Lillith » 4. May 2018, 17:40

Schreiberling wrote:...... In absehbarer Zukunft dürfte es dann auch noch überall eine mohammedanische Partei geben. Da werden die Altparteien noch dumm aus der Wäsche gucken, wenn die ihnen im großen Stil wachsende Anteile der Wählerstimmen abnimmt.


https://www.focus.de/politik/deutschlan ... 1805040832
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Re: Worst-Case-Sze­na­rio Landtagswahl Bayern

Unread postby Schreiberling » 5. May 2018, 09:01

Denkst Du Jacko, aber die Landesregierungen entsenden jeweils ihre Vertreter in den Bundesrat und weil die Alliierten seinerzeit wollten, daß sich Bund und Länder in entscheidenden Fragen gegenseitig blockieren (nicht klar abgegrenzte Kompetenzbereiche), ist das durchaus auch für Nichtbayern wie uns erheblich.

Habe davon schon gehört, Lillith, ohne aber genau die Details zu kennen. In Belgien soll es wohl auch so eine islamische Partei geben, die unter anderem getrennte Zugabteile für Männer und Frauen fordert. Da das belgische Parteienrecht das mutmaßlich vorschreibt dürfen aber offiziell auch Nichtmohammedaner Mitglied werden.
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Re: Worst-Case-Sze­na­rio Landtagswahl Bayern

Unread postby Heinzz » 5. May 2018, 09:58

Solche Splitter-Parteien haben wahrscheinlich die beste Chance in Kommunal-Parlamenten von Großstädten rein zu kommen.
Da ist die Hürde nicht hoch, um so mehr Stadträte die Kommune hat.
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