CO2 - der neue Klimakiller

Hier dreht sich alles um das politische Weltgeschehen.

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Re: CO2 - der neue Klimakiller

Unread postby Jacko » 13. Jun 2019, 06:08

Ich bringe noch einen Punkt ein: Der Mensch vernichtet gerade jeden Tag Unmengen an Urwald. Wald an und für sich ist ein sehr guter Kühlmantel. Und das gerade in den heissen Zonen. Diese Auswirkung wird aktuell auch nicht erwähnt.
"Die Summe der Interligenz auf dem Planeten ist eine Konstante, aber die Bevölkerung wächst"
(Jean-Luc Picard)


Ich schlaf nicht gern auf weichen Daunen;
denn statt des Märchenwaldes Raunen
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und dieses Klappern klingt so schaurig...
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Re: CO2 - der neue Klimakiller

Unread postby Lillith » 13. Jun 2019, 08:11

Sach ich doch, das lassen Lesch und Rahmstorf alles weg.

Ich frag mich echt, was das eigentlich für Heinis sind. Wieso lassen sich Wissenschaftler mit eigentlich gutem seriösen Ruf selbst zu so einer Two-Men-Show hinreißen ? Kann ich nicht nachvolliehen.

Das ist ganz simple Manipulation, die leider nur derjenige erkennt, der sich eingehend mit dem ganzen CO2 und Klima-Krempel beschäftigt. Dazu muss man nicht mal Physiker sein. Man muss einfach nur Bock haben sich damit mal intensiver zu beschäftigen.
Die wissen ganz genau, dass die Wenigsten Leute dazu Lust haben. Die zielen auf Leute ab, die sich kein Bisschen damit beschäftigt haben.

Bin echt enttäuscht von dir Harald Lesch, ich hielt dich immer für einen Guten.

Im Grunde ist das mal wieder Verballhornung der AFD.
Nichts weiter.
Aber da hat euch der Hund was geschissen, ihr zwei Pappnasen Lesch und Rahmstorf. (12)
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Re: CO2 - der neue Klimakiller

Unread postby Jacko » 13. Jun 2019, 09:41

Hab übrigens noch eine Info bezüglich Stromexport:

Deutschland produziert mitlerweile so viel grünen Strom. , dass dieser an umliegende Länder verschenkt wird.teilweise sogar von den Energieriesen Geld dafür bezahlt wird, dass er abgenommen wird!

Verrückte Welt. Ich weiß bald nimmer, was man überhaupt noch glauben kann...
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Re: CO2 - der neue Klimakiller

Unread postby tuschy » 13. Jun 2019, 11:48

Jacko wrote:Hab übrigens noch eine Info bezüglich Stromexport:

Deutschland produziert mitlerweile so viel grünen Strom. , dass dieser an umliegende Länder verschenkt wird.teilweise sogar von den Energieriesen Geld dafür bezahlt wird, dass er abgenommen wird!


Irgendjemand wird den Strom aber bezahlen, ich denke es könnte am Ende der deutsche Steuerzahler sein;) Das ist aber nur reine Vermutung.
Scheint dann einfacher zu sein Strom über die Grenze in andere Länder zu transportieren als einmal quer durch Deutschland. Dann würden die südlichen Bundesländer auch von der Stromerzeugung an Nord- und Ostsee profitieren. Aber das geht dann natürlich nicht so einfach.
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Re: CO2 - der neue Klimakiller

Unread postby Joe12 » 13. Jun 2019, 14:30

Denk mal drüber nach Jacko, dass wir immer noch kohle und akks am laufen haben, ich meinte natürlich akws, und das viele windkraftwerke nicht mal in betrieb sind, damit nicht zuviel ins netz eingespeist wird.
Solange es möglich ist sich zu bereichern oder sich in sonst einer Form besser zu machen als andere und solang der Mensch das Konkurrenzverhalten innerhalb seiner Art nicht ablegt, solange wird es Gier geben und solange es Gier gibt, solange wird es die heutigen krankhaften Auswüchse in Wirtschaft und Politik, sowie Krieg und Leid geben.

Wenn das Leben ein Geschenk ist, wüsste ich gern wo man es umtauschen kann.

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Re: CO2 - der neue Klimakiller

Unread postby g_b_w » 13. Jun 2019, 17:47

Das war ein sehr langer Beitrag Lillith stimmt auch so einiges von dem was du darin sagst.

Beispielsweise auch das über bebaute Fläche was ja selber ebenfalls auch mit ein erhebliches Naturproblem ist völlig Richtig.

Aber er ist auch selber an sich betrachtet ebenfalls auch etwas einseitig geschrieben als Beispiele zum einen wurde weg gelassen das sie sagten das sich über 26.000 Wissenschaftler gleich direkt hinter Greta gestellt haben wäre zumindest auch eine Sache die man erwähnen oder auch etwas darüber schreiben sollte ich meine mal der Punkt ist zumindest sicher alles andere als Unwesentlich.

Es gibt wohl auch noch ein paar mehr Videos wo sich die beiden über den Klimawandel unterhalten das war ja nicht das einzige in dem ging es nur um den Fragebogen der afd definitiv auch noch so ein Punkt.

Auch ganz normal das sich Wissenschaftler auch mal untereinander zu einem Thema austauschen auch das dabei mal der eine eher mehr oder auch nur dem anderen babei zuhört.

Könnte man natürlich auch etwas daraus stricken das es ganz bestimmte Gründe hatte, das die vielleicht sogar auch zugetroffen haben könnten ja ok stimmt.

Und was Lesch selber betrifft der hat unzählige Videos auch Vorträge zum Klimawandel gemacht aber eben auch nicht nur zum Klimawandel genauso auch gegen Atomkraft und vieles mehr.

Also ganz so enttäuscht wie du vielleicht bin ich von ihm sicher nicht.

Da waren keine “Vielleicht's“ mit angegeben in den Texten von Wikipedia und so die du eingestellt hattest sondern nur “Wahrscheinlich's“ was durchaus ein bedeutender Unterschied ist.

Eben diese Dinge gerade wollte ich dabei nur auch mal anschneiden das ich die Sache also durchaus bis so und so viel hin differenzierter sehe.
Kann es gedacht werden dann kann es auch gemacht werden. Wenn alle einer Meinung sind, dann können alle Unrecht haben. Wir haben diese Welt von unseren Wölfen nur geliehn. Das Leben ist kein Wunschzuckerponyschleckenhofkonzert. ich sag's ja immer wieder: Fahrradfahren.
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Re: CO2 - der neue Klimakiller

Unread postby g_b_w » 14. Jun 2019, 06:23

Ok wo sich beide zusammen über den Klimawandel unterhalten kann es schon auch sein das es da bisher nur ein Video gibt hatte für mich in den Suchleisten so ausgesehen das es da wohl mehrere gibt...

Naja aber halt Videos wo entweder Lesch oder Rahmstorf sich mit dem Klimawandel befassen.
Kann es gedacht werden dann kann es auch gemacht werden. Wenn alle einer Meinung sind, dann können alle Unrecht haben. Wir haben diese Welt von unseren Wölfen nur geliehn. Das Leben ist kein Wunschzuckerponyschleckenhofkonzert. ich sag's ja immer wieder: Fahrradfahren.
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Re: CO2 - der neue Klimakiller

Unread postby Lillith » 15. Jun 2019, 15:15

g_b_w wrote:Das war ein sehr langer Beitrag Lillith stimmt auch so einiges von dem was du darin sagst.


Klar war das ein langer Beitrag meinerseits. Das Thema ist ja auch nicht auf Kürze angelegt. Es ist ein komplexes Thema und deshalb zeitintensiv.


Aber er ist auch selber an sich betrachtet ebenfalls auch etwas einseitig geschrieben als Beispiele zum einen wurde weg gelassen das sie sagten das sich über 26.000 Wissenschaftler gleich direkt hinter Greta gestellt haben wäre zumindest auch eine Sache die man erwähnen oder auch etwas darüber schreiben sollte ich meine mal der Punkt ist zumindest sicher alles andere als Unwesentlich.


Einseitig geschrieben ? Nun, ich denke nicht.
Ich nehme zunächst lediglich ganz direkt Stellung zu den einzelnen Punkten, die im Video einseitig angesprochen werden und führe nun meine, die Einseitigkeit erweiternden, Argumente an.
Die einseitige Betrachtungsweise des Videos ist nun erweitert und somit aufgelöst.
Einseitig wäre es von mir doch nur dann, wenn ich mich niemals mit den Gegenargumenten beschäftigt hätte. Meinst du nicht ?
Nun hast du BEIDES und kannst dir deine eigene Meinung dazu bilden, eigenen Fragen nachspüren. Oder es lassen, ganz wie du es willst.
Aber bitte, Schatz, "werf" mir keine Einseitigkeit "vor".
Tust du es aber weiterhin, dann kannst du sehr, sehr gerne eigene Argumente ins Feld führen, um die von dir leicht kritisierte Einseitigkeit aufzulösen, wenn sie dich stört. [aa


Greta Thunberg: ich hatte ja bereits gesagt, dass ich auf den Thunberg-Hype nicht weiter eingehen will, weil das schon wieder eine Thematik für sich ist.
Da hängen so viele kapitale Interessen dran, dass man sich vom Thema Umwelt ganz schnell fortbewegt. Das hat mit der physikalischen, chemischen und meteorologischen Betrachtungsweise und der ganzen Wissenschaftlichkeit nichts mehr zu tun.
Deshalb ist es eine Thematik für sich und ich habe an diesem Punkt das Video abgebrochen, denn es wurde an dieser Stelle für mich thematisch irrelevant.

Aber möchtest du mich mit diesem Argument, dass 26.000 Wissenschaftler sich hinter Greta, bzw. ihre Vermarkter-Boys ( deren Aktien durch die Aktion, die sie ins Leben riefen, in die Höhe schnellten ), darauf hinweisen, dass wir es allein schon aus DIESEM Grund mit hochwissenschaftlicher Wahrheit zu tun haben, gucken wir uns doch mal an WAS diese 26.000 Wissenschaftler da unterzeichnet haben, wenn wir lesen:

https://www.rbb24.de/politik/beitrag/20 ... -demo.html

Mittlerweile hätten 26.000 Wissenschaftler die Stellungnahme zu den Protesten für mehr Klimaschutz unterschrieben.

Welche Stellungnahme ? Um WAS geht es dabei ?
Zunächst einmal schreibt BR24 nicht von 26.000 sondern von 12.000 Wissenschaftlern aus Deutschland, Schweiz und Österreich.
https://www.br.de/nachrichten/wissen/12 ... ng,RKi0Jvv

Aber egal.

Was wird also von den Wissenschaftlern gesagt ?

"Wir sind die Profis und sagen: Die junge Generation hat Recht." Volker Quaschning von der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin.

Womit haben die Kids Recht ? Das wir auf unseren Planeten Acht geben müssen ? Verdammt, NATÜRLICH haben die damit Recht, wer bestreitet denn SOWAS ???? Kein Mensch bestreitet so was, dafür braucht es keinen Wissenschaftler, um mir DAS zu erklären, was soll der Scheiß ?

Lesen wir mal:

Unter den Erstunterzeichnern der Scientists for Future-Stellungnahme sind renommierte Experten, darunter vier Direktoren von Max-Planck-Instituten, der Gründer des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung, Hans-Joachim Schellnhuber, der Generaldirektor des Forschungsinstituts und des Naturmuseums Senckenberg, Volker Mosbrugger, sowie der Direktor des Fraunhofer-Instituts für Energiewirtschaft und Energiesystemtechnik, Clemens Hoffmann. Aber auch der Arzt und Moderator Eckard von Hirschhausen, der Meteorologe Sven Plöger und der Wissenschaftsjournalist Ranga Yogeshwar gehören zu den Mitunterzeichnern.

WAS haben die unterzeichnet ?

DAS hier:

Die Wissenschaftler fordern in ihrem Statement u.a., dass „die Verbrennung von Kohle bereits 2030 fast vollständig beendet sein, die Verbrennung von Erdöl und Erdgas gleichzeitig reduziert werden sollte, bis alle fossilen Energieträger durch klimaneutrale Energiequellen ersetzt worden sind.“ Die Kohlekommission hatte in ihrem Abschlussbericht Ende Januar den Kohleausstieg erst zum Jahr 2038 in Aussicht gestellt.
Nach Ansicht der Wissenschaftler gibt es mittlerweile genügend technologische und gesellschaftliche Innovationen, die ganz auf Nachhaltigkeit setzen und mit denen die bisherige Lebensqualität erhalten werden kann. Fossile Energieträger müssten schnellstmöglich durch klimaneutrale Energiequellen ersetzt werden, wenn man die globale Klimaerwärmung deutlich unter zwei Grad Celsius halten oder sie sogar auf 1,5 Grad begrenzen wolle. Nur so lasse sich beispielsweise das weltweite Artensterben von Pflanzen und Tieren aufhalten.


Und ja, ideeller Weise wäre das für den Planeten auch echt geil, g_b_w !!!!!

Und NUN sind wir wieder bei dem Thema CO2. Denn DARAUF fokussiert sich letzten Endes alles.
Und NUN, sind wir wieder bei der Frage, ob es tatsächlich das CO2 ist oder nicht DOCH etwas ganz Anderes.
Denn, dass giftiger Feinstaub und Kohleemission in Form von Russpartikeln und Erdölraffinerien nicht gerade dazu angelegt sind die Umwelt zu erhalten, DASS steht außer Frage. Dass die Ressourcen irgendwann verbraucht sind, DAS ist unbestritten.
Aber darum geht es weder den Wissenschaftlern, noch der Klimabewegung.
Denn DIESE Thematik ist unbestreitbar. Wenn wir uns DARAUF einigen wollen, dann gäbe es zumindest mit MIR keine Diskussion.

Dann MUSS man aber darüber diskutieren dürfen, in wie weit Deutschland sich bereits schon, was die Luftwerte betrifft, gemäßigt hat, im Gegensatz zu dem Rest der Welt.

Wir können uns streiten, wie sich ein Abbau der Emissionen wirtschaftlich auswirkt und ob uns das als Konkurrent für andere Länder, die nicht an einem Abbau interessiert sind, aushebelt ( worüber die sich freuen werden ) , die sich dann, wenn Deutschland seine Autoproduktion hier in Deutschland einstellt und ins Ausland abwandert, über die deutsche Technologie hermachen und in Eigenproduktion gehen.

https://www.cicero.de/wirtschaft/automo ... utos-liegt

DENN abseits der Ideologie und dem durchaus richtigem Wunsch, den Planeten zu schützen, haben wir es in der realen Welt damit zu tun:

Deutsche Arbeitsplätze gefährdet
Zwar wird auch in Deutschland an effizienteren Batterien geforscht, doch produziert werden sie in China und Südkorea.Panasonic und Samsung geben den Ton an und lenken die wichtigste Wertschöpfung der E-Autos von Europa nach Asien um. Peking kauft gezielt deutsches Technologiewissen ein. BMW hat währenddessen seine E-Sparte nach China verlagert.Auch deshalb fürchtet der Verband der Insolvenzverwalter eine Pleitewelle auf die deutsche Zuliefererindustrie zukommen. „Der Umstieg auf die Elektromobilität kostet gut 100.000 Arbeitsplätze”, fürchtet deren Vorsitzender Martin Prager.

Vor allem die finanziellen Kraftzentren Bayern und Baden-Württemberg werden leiden und damit weniger Geld in andere Bundesländer überweisen können. Das hat Folgen nicht nur für die Autos produzierenden Bundesländer, sondern für die gesamte Bundesrepublik.


Wir könne uns dann darüber streiten, ob wir als zukünftiges Agrarland in die Armut von Spanien und Italien abdriften wollen.

Also: zu WAS haben sich die vielen Wissenschaftler da positiv geäußert ? Zu WAS ?

Co2 ?

Nein, ganz sicher nicht, denn DAS ist umstritten und die Fixierung löst nur eins aus: eine vollkommen die Wirtschaft ruinierende ideologisch geführte Debatte, die sich jeglicher Realitäten verschließt.
Wenn die Wirtschaft am Boden liegt geht es uns allen schlecht. Deutschland hat keine Bodenschätze, die es auf den Markt bringen kann.
Deutschland hat seinen Reichtum vor allem der Autoindustrie zu verdanken.
Wandern die deutschen Autohersteller ab und verlagern ihre Produktion ins Ausland, nach Asien, dann fallen hier in Deutschland Arbeitsplätze weg, geht das Know How verloren. Was den Deutschen schadet, freut die Konkurrenten, die haben einen mächtigen Konkurrenten weniger und können nun kapitale Gewinne erzielen und es geht IMMER nur um kapitale Gewinne.

Wie erklären wir dass den vielen Flüchtlingen aus Afrika, die hier her kommen, wenn wir sie nicht weiter durchfüttern können ?
Die können nicht mal in Länder wie China abwandern, weil China die nicht haben will, nicht braucht.

Hast du dir mal überlegt wer dann hier noch das Geld verdient, wenn wir unsere wirtschaftliche starke Position aufgeben ? Einer Ideologie zuliebe ?
Rettet Deutschland damit den Planeten ?

Betrachte ich das jetzt wieder nur einseitig ? Will mir jetzt jemand ernsthaft erklären, wie ein Kollege gestern, dass wir den Gürtel halt "enger" schnallen müssen ? Ein Kollege, der in einer Maisonettenwohnung wohnt, die ihn 1200,- Euronen im Monat an Miete kostet und über die er sich beschwert, aber leistet ?
Wo ist er bereit seinen eigenen Gürtel enger zu schnallen, wenn er wieder einmal das neueste Handy aus seiner Tasche zaubert ?
Ambivalentes dekadentes Unwissen und ideologische Kurzsichtigkeit. Undurchdacht und einfach so rausgehauen, ohne Eigenreflektion des Selbstverhaltens, sich den Hamburger mit Rindfleisch in den Mund schiebend.


Ob wir also die Folgen gut finden oder nicht, darüber können wir uns streiten.
Und wir DESHALB in der Folge den Ruin der Wirtschaft, von der wir ALLE abhängen, auch du g_b_w , leichtfertig aufs Spiel setzen.


Worüber wir uns nicht streiten können, ist die Tatsache, dass die Erwärmung des globalen Klimas, möglicher Weise zwar menschgemacht ist, aber nicht, dass es UNBEWIESEN ist, dass es am CO2 liegt.


Ich denke ich betrachte die Angelegenheit NICHT einseitig, ich denke, ich betrachte sie auf jeden Fall auf das Höchste zwei- bis mehrseitig.


Da waren keine “Vielleicht's“ mit angegeben in den Texten von Wikipedia und so die du eingestellt hattest sondern nur “Wahrscheinlich's“ was durchaus ein bedeutender Unterschied ist.


Bitte verstehe meine Intention:

"Wahrscheinlich" könnte es am CO2 liegen und daraus resultiert der Gedanke "vielleicht" hat das Einfluss auf das Klima, aber vielleicht und wahrscheinlich liegt es an unserem Verhalten der "Versiegelung" von natürlichen Flächen und eine einseitige Fixierung auf ein atmosphärisches Gas könnte vielleicht und wahrscheinlich dann in der Folge dazu führen, dass wir an einem falschen Lösungsansatz herumfriemeln, der dann mit Sicherheit NICHTS an der Situation ändert, weil wir weiterhin "versiegeln" werden, weil wir unsere exorbitant zunehmende Population nicht aufhalten können.


Eben diese Dinge gerade wollte ich dabei nur auch mal anschneiden das ich die Sache also durchaus bis so und so viel hin differenzierter sehe.

Ja, so kann man das machen, g_b_w.
Man kann sagen man betrachtet die Dinge differenziert. Kann man so sagen, ist völlig legitim.
Wenn man sich mit den Differenzen beschäftigt hat und sie begreift, dann kann man es differenziert sehen.
Oder man sagt, man sieht sie differenziert und belässt es dabei.
Kann man auch machen.
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Re: CO2 - der neue Klimakiller

Unread postby Jacko » 15. Jun 2019, 17:01

G_B_W, wir wollen hier ja gerade versuchen, nicht einseitig die Argumente auflisten und dann wettern, sondern wir versuchen ja, alle möglichen Zusammenhänge zusammen zu tragen, um eventuell hier und da Klarheit ins Dunkel zu bringen.
Lilly, ich habe deinen Beitrag noch nicht ganz gelesen, brennt mir aber was unter den Nägeln...

Ich habe mit einem Bekannten ein ausgiebiges Gespräch geführt, der in der Energiebranche arbeitet, genauer gesagt die BRanche, die sich für Windräder und alle andere alternative Energieversorgung befasst und in dem Zug auch mit der Elektromobilität. Wir sprachen auch über die Batterietechnik, Herstellung und Entsorgung. Dabei kam er so richtig in Fahrt und zerlegte meine Pro-Argumente, dass mir die Hosen flatterten.

Bereits vor mehr als 30 Jahren hat die chinesische Regierung ihren Forschern aufgrund von Rohstoffvorkommen nahe gelegt, sie mögen doch in der Batterieforschung sich mit umfassendem Wissen anreichern, um einen Vorsprung gegenüber der "westlichen Welt" zu erarbeiten. China hat sich also 30 Jahre lang mit allen Technologien zur Batterieherstellung befasst und erkannt, was man denn da machen kann. Nämlich Autos bauen. Und weil China dann vor 10 bis 15 Jahren damit an die Öffentlichkeit ging, begannen alle renomierten Autohersteller, sich mit der Sache zu befassen. Nicht, weil sie alle die Umwelt schonen und schützen wollten, sondern nur, um bei einem eventuellen Erfolg der Technik auch mitreden zu können! Der Zwang, hier auf keine Fälle Geld zu verlieren war so groß, dass die damalige Wasserstofftechnik samt Brennstoffzelle völlig vernachlässigt wurde und das gesamte Forschungskapital in Akkutechnik gesteckt wurde!

Tesla ist auf den Zug als erster aufgesprungen und hat seine Autos auf den markt gebracht. Elon Musk rühmt sich ja immer, was für ein genialer Mensch er doch sei. Er präsentiert seine Gigafaktorys immer als die Meilensteine der aktuellen Forschung und wie toll doch seine Akkufertigung ist. Tatsache dahinter ist, dass Tesla weit aus mehr Akkuzellen einkauft, als er in der KFZ-Technik verbaut. Wo bleiben bitte die anderen Akkus? Lange Zeit wurden diese einfach geschreddert oder vernichtet, jetzt baut er diese Akkuspeicher fürs Haus daraus und andere Projekte. Fakt ist also, in seinen Autos werden nur handverlesene Zellen verbaut. Man spricht von rund 50% Ausschuss an Ware...

Dieser Umstand macht den Energieabdruck der Akkuherstellung in Bezug auf PKW (hier Tesla) um 50% schlechter...

Betrachten wir aber wieder den Umstand, dass die Chinesen hier in der Akkuproduktion die Nase vorne haben. Klar, mit 15 Jahren Vorsprung darf man sicher seine Vorteile haben und ausnutzen. Aber bereits seit 20 jahren und länger sind verschiedene Gebiete auf der Welt in fester chinesischer Hand. Warum wohl? Klar, die Chinesen haben erkannt, was sie können und dann gleich die Resourchen dazu gekauft. Ganz sicher nicht wegen dem Umweltschutz (Wenn man sieht, wie die in China produzieren, fällt man vom Glauben ab...) sondern wegen dem Profit, den man rausschlagen kann.

Zudem sollen die Chinesen bei der Wasserstofftechnik gezielt die Entwicklungen in Europa gestört haben, um weiter Vorsprung bei der Batterietechnik zu bekommen.

Wer sich noch an die Solartechnik erinnert, der erinnert sich auch noch daran, wie ein paar große Firmen in Deutschland Solarpanels produzierten und wenige Jahre später bankrott gegangen sind. Nicht, weil unsere Ware so schlecht war, sondern weil die Rohstoffe aus China so höllisch teuer waren. Und dank ihrer Erungenschaften in der Welt von rohstoffreichen Gebieten diktierten sie die Preise, solange, bis der Europäische Markt am Boden war und sie mit ihrer Billigware den Weltmarkt erobert haben. Heute gibt es kaum mehr noch Solarpanels, die nicht aus dem Land des Lächelns kommen.

So, genug jetzt, aber wir sehen immer mehr, eigentlich will doch keiner die Welt retten. Das will man uns doch nur einreden. Profit machen will man. Jetzt, auf der Stelle und was geht mich die Welt nach meinem Leben noch an...
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Re: CO2 - der neue Klimakiller

Unread postby Lillith » 15. Jun 2019, 17:14

Oh Mann Jacko, ich bin mächtig "stolz" auf dich.
Warum ?
Weil du -und ich weiß das, ich weiß, dass du bisher immer ein Befürworter der Energiebranche warst- dich auf die Argumente deines Bekannten positiv eingelassen hast und nicht in einer idealisierten Blase dahinschwebst sondern die Realität erkennst.

[PL]

Dein Beitrag ist spitzenmäßig und unterstreicht das was ich bereits anführte.

Auch wenn du dich vielleicht nicht in allem meinen Ansichten anschließt, was auch völlig legitim ist, mein Freund, bin ich hier in dieser Sache ganz bei dir und auch wenn ich wünschte es wäre anders, so ist dies doch zuletzt ein Beleg dafür, dass Wünschen nicht die Realität ist.
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